Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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23.03.2019

täglichen News > Newsletterarchiv > März > 18.3.19-24.3.19


ISLANDMOHN
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Der leicht giftige Islandmohn ist eine Mohnpflanze der nördlichen Gebiete von Europa, Asien und Amerika.
Die Farben der Blüten sind vielfältig, daher ist der Islandmohn mittlerweile eine beliebte Garten- und Zierpflanze. Medizinisch wird sie kaum noch genutzt, früher wurde der Islandmohn im kalten Norden als Vitamin-C-Quelle genutzt um Skorbut zu verhindern.
Der Islandmohn, auch Nacktstängeliger Mohn genannt, ist eine Pflanzenart aus der Familie der Mohngewächse. Diese in den  subarktischen Gebieten beheimatete Mohn-Art blüht, je nach Unterart, in den Farben hellgelb, weiß und orangengelb bis rot. Als Gartenpflanze gibt es Sorten nicht nur in den natürlichen Farben und Formen, sondern als Züchtungen in diversen Variationen.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Skorbut
Heilwirkung:
beruhigend, diaphoretisch, krampflösend, schmerzstillend, schweißtreibend, spasmolythisch
Anwendungsbereiche:
Krämpfe, Schmerzen, Skorbut
wissenschaftlicher Name:
Papaver nudicaule L.
Pflanzenfamilie:
Papaveraceae = Mohngewächse
englischer Name:
Arctic poppy, Iceland Poppy, Icelandic Poppy
volkstümlicher Name:
Islandmohn, Isländischer Mohn
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter, Blüte, Samen
Inhaltsstoffe:
Chelidonin, Vitamin-C, 5-Hydroxy-2-Hydroxymethylpyridin
Sammelzeit:
April bis Oktober

Anwendung
Da die Zuchtformen des Islandmohns in verschiedenen Farben blühen, wird er gerne als Garten zierpflanze genutzt. Er mag Sonne, als Pflanze des Nordens aber keine große Hitze. An sonnigen bis halbschattigen Plätzen mit durchlässigen Sand- oder Lehmböden, die nicht zu feucht sind, lässt er sich kultivieren.
Blätter
Die gekochten Blätter als Gemüse gegen Skorbut.
Blüten, Samen
Die leicht giftigen Blüten oder Samen sind innerlich eingenommen leicht schweißtreibend.

Geschichtliches
Die schmackhaften und Vitamin-C-haltigen Blätter wurden früher gekocht und gegessen. Da im Norden die natürliche Vitamin-C-Versorgung schwierig war, konnte so der Vitamin-C-Mangelkrankheit Skorbut vorgebeugt werden. Die Blüten wurden zum Färben benutzt. Heute wird der Islandmohn als Zierpflanze kultiviert und als Pflanze und Saatgut angeboten.

Pflanzenbeschreibung
Die einjährige bis ausdauernde krautige Pflanze erreicht je nach Klima Wuchshöhen von 10 bis 50 Zentimeter. Die grundständigen fiederschnittigen  Laubblätter werden bis 20 Zentimeter lang, sind bläulich grün und gräulich behaart und besitzen mehrere dreilappige Segmente. Aus der Rosette sprießen blattlose (daher „nacktstängelig")  Blütenstängel an denen sich die, wie bei allen Mohn-Arten, nach unten geneigten Blütenknospen bilden. Die Knospen sind grau oder braun behaart und haben einen Durchmesser von 1 bis 2 Zentimetern. Aus der Knospe entwickelt sich die dann aufrecht sitzende,  radiärsymmetrische, zwittrige  Blüte mit einem Durchmesser von 1,5 bis 6 cm. Die zwei Kelchblätter fallen ab während die Blüte sich öffnet. Um den Fruchtknoten herum sitzen dicht die vielen  Staubblätter mit dem gelben  Staubbeutel. Der oberständigen  Fruchtknoten ist oben mit meist acht Strahlen versehen. Die Blütezeit ist Mai bis August in den  Gemäßigten Breiten April bis September. Die zwittrigen Blüten werden durch Insekten bestäubt, oder sie bestäuben sich  selbst. Aus den Öffnungen, unter dem Deckel der länglichen, keulenförmigen Porenkapsel entweichen die sehr kleinen Samen, wenn die Pflanze im Wind schwankt. Die Ausbreitung der Samen geschieht über  Anemochorie (Windausbreitung).
Der Islandmohn ist in den nördlichen Regionen von Amerika, Europa und Asien heimisch. Sie wächst bevorzugt auf feuchten Böden. Die ein-, zweijährige oder auch mehrjährige Pflanze (je nach Klima) wird 10-60 Zentimeter hoch. Die Blüten erscheinen zwischen April und September. Die Blüten können weiß, gelb, rosa, orange oder rot sein. Die Wildformen blühen weiß oder gelb. Die Staubgefäße sind gelb. Aus den Blüten ent-wickeln sich im Spätsommer und Herbst die Samenkapseln.

Anbautipps
Saatgut bekommt man im Gartencenter oder Baumarkt. Der Islandmohn mag feuchten Boden. Aussaat zwischen von Februar bis Juli, leicht mit Erde bedecken. Der Islandmohn keimt bei etwa 18 °C nach etwa 2 Wochen. Der Islandmohn mag Sonne aber als Pflanze des Nordens keine große Hitze. In zu starken Sommern stirbt die Pflanze ab. Daher kann es in warmen Regionen sinnvoll sein, die Pflanze im Topf zu kultivieren.

Sammeltipps
Die zarten frischen Blätter für ein Gemüse.




KLEINER WIESENKNOPF

Die Pimpinelle bietet Anlass zu vielen Verwechslungen, denn der Name Pimpinelle wird sowohl für das Küchenkraut kleiner Wiesenknopf benutzt als auch für die  Bibernelle, ein Doldengewächs. Hier auf dieser Seite wird der kleine Wiesenknopf beschrieben, ein mildwürziges Salatkraut, das in vielen Gärten heimisch ist. Da die Pimpinelle pflegeleicht ist, sich selbstständig vermehrt und Jahr für Jahr wiederkommt, bleibt sie auch in den Gärten, wenn viele andere Pflanzen schon nicht mehr dort wachsen. Selbst in milden Wintermonaten sind die Blätter der Pimpinelle grün und können geerntet werden.
Der Kleine Wiesenknopf, auch Pimpinelle oder Pimpernell genannt, ist eine  Pflanzenart aus der  Gattung  Wiesenknopf innerhalb der  Familie der Rosengewächse.

Steckbrief
Heilwirkung:
adstringierend, blutstillend, harntreibend, schweißtreibend, Mundschleimhautentzündung, Verdauungsschwäche, Darmentzündungen, Leberschwäche, Frühjahrsmüdigkeit, Blasensteine, Innere Blutungen, Milch fördernd, Hautprobleme, Schnittwunden, Sonnenallergie, Sonnenbrand
wissenschaftlicher Name:
Sanguisorba minor
englischer Name:
Salad Burnet
volkstümlicher Name:
Blutstillerin, Blutströpfchen, Braunelle, Drachenblut, Falsche Bibernelle, Herrgottsworte, Körbelskraut, Költeltskraut, Rote Bibernelle, Sperberkraut, Wiesenbibernelle, Wurmkraut, Becherblume, Kleine Bibernelle, Welsche Bibernelle, Gartenbibernelle, Kleines Blutkraut, Megenkraut, Nagelkraut, Pimpernelle
Verwendete Pflanzenteile: Blätter, Wurzel
Inhaltsstoffe:
Vitamin C, Gallussäure, Gerbstoff, Gerbsäure, Kampferol
Sammelzeit:
Frühjahr und Sommer

Anwendung
Die Blätter und Blüten haben einen leicht gurkenähnlichen Geschmack; beide können in kalten Getränken und auch in Salaten Verwendung finden. Auch sind sie zum Würzen von Marinaden, Saucen sowie Geflügel- und Fischgerichten zu benutzen. Der Kleine Wiesenknopf ist als Pimpinelle ein Bestandteil der  Frankfurter Grünen Sauce sowie der Kasseler und mittelhessischen Rezeptur. Er gehört zu den Kräutern einer klassischen Bauerngartenbepflanzung und dient auch heute noch als  Zierpflanze. Auch die Verwendung als Viehfutter ist üblich, zumal der Kleine Wiesenknopf häufig im Heu zu finden ist.
Die Hauptanwendung der Pimpinelle ist ihr Einsatz in der Küche. Man kann sie als Salatgewürz, für Grüne Sauce, Kräuterquark oder Kräuterbutter benutzen und mit ihrer Hilfe die Frühjahrsmüdigkeit austreiben und den Stoffwechsel anregen. Als Tee hilft die Pimpinelle innerlich gegen Schwächen der Verdauungsorgane und des Harnapparates. Äußerlich angewandt lindert sie Hautprobleme und Sonnenbrand.

Pflanzenbeschreibung
Vegetative Merkmale
Der Kleine Wiesenknopf ist eine  ausdauernde  krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 20 bis 100 Zentimetern erreicht. Der Stängel ist aufrecht mit rosettig angeordneten Laubblättern. Die unpaarig gefiederten Laubblätter besitzen drei bis zwölf Paare Fiederblätter. Die  Blättchen sind bei einer Länge von 0,5 bis 2 Zentimetern eiförmig bis elliptisch und tragen jederseits drei bis neun Zähne.
Generative Merkmale
Die Blüten stehen in kugeligen  köpfchenförmigen Blütenständen von 1 bis 3 Zentimeter Durchmesser. Sie besitzen einen grünen (bis rötlichen) Kelch. An den Köpfchen stehen oben die weiblichen Blüten mit roten pinselförmigen Narben, darunter zwittrige Blüten und zuunterst die zuletzt reifenden männlichen Blüten mit lang gestielten, hängenden Staubbeuteln. Der Fruchtbecher (Cupula) ist netzrunzelig oder mit grob gezähnten Netzleisten.



BACHBLÜTEN
Mit mir selber bin ich unzufrieden (27 Rock Water)
- Diese Menschen sind mit sich selber unzufrieden  
- Mit der dementsprechender Bachblüte sind sie wieder mit sich selbst zufrieden

BACHBLÜTEN
Ich bin ein unschlüssiger Mensch (28 Scleranthus)
- Diese Menschen sind sehr unschlüssig
- Mit der dementsprechender Bachblüte werden sie schlüssiger


ERNÄHRUNG
Diabetes mellitus
Diabetes, war schon im alten Ägypten zur Zeit der Pharaonen verbreitet.
Es ist die bekannteste und häufigste Entgleisung des Kohlenhydratstoffwechsels.
Absoluter Insulinmangel: die Bauchspeicheldrüse produziert kein oder zu wenig Insulin
Relativer Insulinmangel: es wird genug oder sogar zu viel Insulin produziert, aber die Zielzellen im Organismus reagieren nicht mehr oder vermindert auf Insulin = Insulinresistenz


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