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23.02.2020

tägliche News > Februar > 17.02.20 - 23.02.20
Lärchenschwamm tt
Laricifomes officinalis ist ein holzzersetzender Pilz in der Reihenfolge Polyporales. Es verursacht braune Herzfäule auf Koniferen und ist in Europa, Asien und Nordamerika sowie Marokko zu finden.  Es ist allgemein als Agarikon bekannt, ebenso wie Chinin Conk wegen seiner extrem bitteren Geschmack. DNA-Analyse unterstützt L. officinalis im Unterschied zur Gattung Fomitopsis. Die Konche wurden einstmals intensiv zur Herstellung von medizinischem Chinin gesammelt, von dem man annahm, dass es wegen des bitteren Geschmacks des pulverisierten Conks darin enthalten war. Sie enthalten jedoch kein Chinin und haben keine antimalariden Eigenschaften. Die markanten Conks können groß, bis zu zwei Fuß lang, huf- oder säulenförmig sein. Sie sind weich, gelb-weiß, wenn sie jung sind, und werden bald weiß und kreidig. Der Verfall ist braun, kubisch gesprungen, mit dicken weißen Filzen in großen Rissen. Der Geschmack von sowohl Conks als auch Filzen ist für diese Art bitter und ausgeprägt. Ein einzelnes Konk deutet normalerweise auf vollständige Auslese hin. Infizierte Bäume können Lebensraum für Arten sein, die sich anschlingen.

Steckbrief
Heilwirkung: Achtung! Giftig. Nur in Fertigpräparaten, homöopathisch oder äu-ßerlich anwenden. Früher gegen Verstopfung und schweißhemmend
wissenschaftlicher Name: Laricifomes officinalis
Verwendete Pflanzenteile: Pilz

Anwendung
Medizinische Verwendung
L. officinalis wurde von den alten Griechen verwendet, um den Verzehr (Tuberkulose) gemäß den Schriften von Pedanius Dioscorides im Jahr 65 n. Chr. und von einigen indigenen Völkern zur Behandlung von Pocken zu behandeln. Die Anwesenheit von Agarikon an Begräbnisstätten kann darauf hindeuten, dass seine Verwendung einst weitverbreitet war. Der Mycologe Paul Stamets hat zahlreiche Untersuchungen zu den biologischen Aktivitäten von Agarikon durchgeführt. Aga-rikon Extrakte haben antivirale Aktivität gegen eine Reihe von Viren in vitro gezeigt. Diese Aktivität wurde spezifisch gegen Viren der Pox-Familie, HSV-1 und HSV-2, Influenza A, Influenza B und Mycobacterium tuberculosis in vitro beobachtet. Andere Forscher haben neue chlorierte Cumarine im Organismus identifiziert, die besonders niedrige minimale Hemmkonzentrationen gegen den Mycobacterium tuberculosis- Komplex zeigten.

Mahonie t
 
In Europa wächst die Mahonie meist in Parkanlagen oder Gärten, kommt aber auch verwildert vor. Dass man die Mahonie auch nutzen kann, ist den meisten Menschen unbekannt. In Nordamerika, der Heimat der Mahonie, wird sie von den Indianern schon lange als Heilpflanze eingesetzt. Vor allem ihre Wirkung zur Stärkung und für das Verdauungssystem ist verbreitet. Aber sogar gegen Schup-penflechte soll die Mahonie wirken, wenn man sie als Salbe anwendet.

 
 
Steckbrief
 
Heilwirkung: antibakteriell, blutreinigend, harntreibend, kräftigend, Appetitlosigkeit, Magenschleimhautentzündung (Gastritis), Verdauungsschwäche, Verstopfung, Darmentzündung, Galle treibend, Nierenschwäche, Augenkrankheiten, Rachenentzündung (zum Gurgeln), Schuppenflechte
 
wissenschaftlicher Name: Mahonia aquifolium
 
englischer Name: Blue Barberry
 
Pflanzenfamilie: Berberitzengewächse = Berberidaceae
 
Verwendete Pflanzenteile: Wurzel, Wurzelrinde, Früchte
 
Inhaltsstoffe: Gerbsäure, Harz, Berberin, Palmatin, Vitamin C (Früchte)
 
Sammelzeit: Wurzeln: Frühjahr und Spätherbst, Früchte: Herbst

 
 
Anwendung
 
Die Gewöhnliche Mahonie in den gemäßigten Gebieten fast weltweit als Zierpflanze in Parks und Gärten verwendet. Sie wächst sowohl in sonnigen als auch in halbschattigen Standorten. Mit verschiedenen Berberitzen-Arten bildet die Gewöhnliche Mahonie verschiedene Arten der Hybridgattung BerberitzenmahonieMahoberberis). Die Gewöhnliche Mahonie ist nicht ohne Weiteres zu verwerten, da die meisten Pflanzenteile giftig sind. Die Wurzeln enthalten bis zu 1,5% Berberin sowie diverse weitere Alkaloide. Der Alkaloid-Gehalt der Beeren liegt bei etwa 0,05%; sie sind essbar und werden z. B. für die Herstellung von Marmeladen und Fruchtweinen, sowie in der Mischung mit anderen säurearmen Fruchtarten als Farbkomponente verwendet. Die Beere hat einen Zuckeranteil von 9,8 g/100g und Fruchtsäure von 4,87 g/100 ml. Des Weiteren enthält sie verschiedene Vitamine, u. a. Vitamin C und Mineralstoffe. In der Literatur finden sich Hinweise auf die medizinische Verwendung von Pflanzenextrakten, insbesondere des darin enthaltenen Berberins zur Bekämpfung von Haarschuppen und Schuppenflechte, möglicherweise auch Akne. Der Extrakt aus Rinde und Wurzel wird in der traditionellen Literatur und in der Homöopathie bei Hautausschlag empfohlen. Die Gewöhnliche Mahonie blüht schon zeitig im Frühjahr (ab März) und stellt damit eine frühe Nektar- und Pollentracht für Bienen und Hummeln dar. Die Gewöhnliche Mahonie kann zum Färben von Wolle, Seide und Baumwolle verwendet wer-den. Die Beeren färben blau-violett, die innere Rinde und gelben Wurzeln gelb.
 
Die Mahonie wird traditionell bei den Ureinwohnern Nordamerikas als Heilpflanze eingesetzt. Die sauren Früchte sind ein sanftes aber wirksames Abführmittel. Sie sollten nicht im Übermaß genossen werden, weil sie in großen Mengen Brechduchfall verursachen können. In kleinen Mengen kann man die Früchte aber essen, wahlweise roh oder gekocht. Auch als Marmelade kann man sie zubereitet. Getrocknet kann man sie für die ganzjährige Nutzung aufheben. Die Früchte sind sehr reich an Vitamin C. Die Wurzel und die Wurzelrinde kann man als Tee gegen Verdauungsbeschwerden trinken. Solch ein Tee wirkt zudem kräftigend und stärkt die Nierenfunktion. Bei Halsschmerzen kann man Mahonientee zum Gurgeln nehmen. Auch bei Schuppenflechte wurden positive Wirkungen be-obachtet, wenn man aus der Wurzelrinde der Mahonie eine Salbe zubereitet. Das Berberin der Mahonie soll sogar eine tumorbekämpfende Wirkung haben.
 
Achtung! In größeren Mengen kann man die Wurzel als giftig betrachten, weil sie Durchfälle auslösen kann.
 
Hinweis: Die Mahonie sollte nicht zusammen mit Süßholz angewandt werden, weil sich die Wirkungen gegenseitig aufheben.

 
 
Pflanzenbeschreibung
 
Ursprünglich kommt die Mahonie aus dem Westen Nordamerikas. In Europa wächst sie in Gärten und verwildert. Die Mahonie ist ein Strauch, der bis zu einen Meter hoch wird. Ihre glänzenden Blätter sind immergrün und haben kleine Stacheln an den Rändern. Die Form der Blätter erinnert an die Stechpalme. Im Frühling blühen dichtstehende gelbe Blüten, die in Trauben stehen. Daraus reifen run-de Beeren, die bläulich sind und bereift wie Pflaumen. Die Beeren schmecken sauer. In großen Mengen verursachen die Beeren Brechdurchfall.

Bachblüten
 
Ich bin zu gewissenhaft (24 Pine)
 
-        Diese Menschen sind zu gewissenhaft
 
-        Mit der dementsprechenden Bachblüten können sie das Gewissenhafte zurückschrauben
Bachblüten
 
Du fühlst dich deinem Partner oder deinem Kind sehr stark verbunden und von ihnen abhängig (25 Red Chestnut)
 
-        Diese Menschen fühlen sich sehr stark mit ihrem Partner oder ihren Kind verbunden und von ihnen abhängig
 
-        Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie unabhängig werden
Komplexe Lipide – Lipoide
 Phospholipide bestehen aus Glyzerin, zwei Fettsäure und einem Phosphorsäurerest. Sie sind wichtige Bestandteile der Zellmembran und der Sigholmoleküle, und sie dienen als Emulgatoren in der Lebensmittel- und Pharmaindustrie.
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