Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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23.02.2019

täglichen News > Newsletterarchiv > Februar > 18.02.19-24.02.19


SCHWARZERLE

Die Schwarz-Erle, auch in der Schreibweise Schwarzerle, ist ein mittelgroßer Laubbaum aus der  Gattung der  Erlen und gehört damit zur Familie der  Birkengewächse. Weitere gebräuchliche Namen für die Schwarz-Erle sind Eller oder Else. Weil sich frisch geschnittenes Holz rot färbt, wird sie auch Rot-Erle genannt – ein Name, der jedoch auch für die in Nordamerika beheimatete Rot-Erle verwendet wird. Die Schwarz-Erle ist in ganz Europa verbreitet und fehlt nur im Norden Skandinaviens und auf Island. Sie ist durch ihre zäpfchenartigen Fruchtstände, die über den Winter am Baum bleiben, durch die vorne abgerundeten bis eingekerbten Blätter, die kahlen Triebe und durch die schwarz-braune, zerrissene Borke älterer Bäume einfach zu erkennen. Ihr vergleichsweise niedriges Höchstalter von 120 Jahren, ihr rasches Wachstum und das hohe Lichtbedürfnis junger Bäume weisen die Art als Pionierbaumart aus. Auf den meisten Standorten ist sie damit der Konkurrenz anderer Arten auf Dauer nicht gewachsen. Sie ist jedoch anderen Laubbäumen auf ausgesprochen nassen, grundwasserbeeinflussten oder zeitweise überschwemmten Standorten überleben und bildet dort auch Reinbestände, so zum Beispiel im Spreewald südlich von Berlin. Da man die Erle häufig in feuchten, auch sumpfigen Gebieten findet, die als unheimlich galten, wird sie im Volksglauben häufig mit dem Teufel und Hexerei in Verbindung gebracht. Erlenholz ist unter Wasser äußerst beständig. Es wurde daher schon in der Jungsteinzeit für Pfahlbauten verwendet. Auch Venedig wurde auf Eichen- und Erlenholz errichtet. Die Schwarz-Erle wurde in Deutschland zum  Baum des Jahres 2003 bestimmt.  

Steckbrief
Heilwirkung:
Fieber, Geschwüre, Halsschmerzen, Mundschleimhautentzündung, Zahnfleischentzündung
wissenschaftlicher Name:
Alnus glutinosa
Verwendete Pflanzenteile:
Rinde

Anwendung
Erlenpollen sind neben den Pollen von Birke und Hasel die wichtigsten Auslöser von  Baumpollenallergien. Dass eine Allergie nur auf Erlenpollen zurückzuführen ist, ist jedoch nicht bekannt; meist besteht zusätzlich eine Sensibilisierung gegenüber den Pollen von Birke, Hasel, Hainbuche und Eiche. Auch ähneln sich die  Hauptallergene von Erle, Birke, Eiche und Hainbuche in ihren chemischen und physikalischen Eigenschaften. In Mitteleuropa ist die Sensibilisierung auf Pollen frühblühender Bäume nach Allergien auf Gräserpollen die häufigste Pollenallergie: Etwa 20 bis 30% der Menschen mit Pollenallergie leiden an Frühblüherpollinosis. Allergiker auf Pollen frühblühender Bäume haben häufig auch Nahrungsmittelallergien, sogenannte  Kreuzallergien. Etwa die Hälfte der Menschen mit Frühblüherpollinosis vertragen auch Nüsse, Äpfel, Birnen, Pfirsiche, Pflaumen und Kirschen schlecht. Selten werden auch Früchte wie Kiwi, Litschi und Avocado nicht vertragen. Einige Bestandteile der Erle werden auch als Heilmittel verwendet. Offizinell wird die Rinde der Schwarz-Erle für Tees und Lösungen eingesetzt. Dabei steht die äußerliche Anwendung bei Haut- und Schleimhauterkrankungen im Vordergrund. Bei Angina und Pharyngitis werden Abkochungen zum Gurgeln verwendet, bei  Mundaphthen und Zahnfleischbluten zum Spülen. Die Wirkstoffe sind  Gerbstoffe, die bis zu 20 % in der getrockneten Rinde enthalten sind, Flavonoide wie  Hyperosid und β-Sitosterin.

Pflanzenbeschreibung
Erscheinungsform
Die Schwarz-Erle ist ein sommergrüner  Laubbaum und erreicht eine Höhe von 30 Metern, selten auch bis zu 40 Metern mit Stammdurchmessern von bis zu einem Meter. Der Stamm ist von geradem Wuchs und erstreckt sich bis zur Kronenspitze. Die Kronenformen sind innerhalb des Verbreitungsgebiets sehr unterschiedlich, üblicherweise wird sie als pyramidal beschrieben. Auffallend ist die bis ins hohe Alter auftretende  Syllepsis (Entstehung von Seitentrieben ohne Knospenstadium); an jüngeren Bäumen können sich die sylleptischen Seitentriebe sogar noch einmal sylleptisch verzweigen. Die Schwarz-Erle erreicht mit 100 bis 120 Jahren ein vergleichsweise geringes Alter; Bäume aus  Stockausschlägen erlangen selbst dieses Alter nicht.
Rinde und Holz
Die Rinde junger Bäume ist grünlich braun, glänzend, glatt und zeigt zahlreiche quer stehende  Korkporen. Sie entwickelt sich bei älteren Bäumen zu einer dunkelgrauen bis schwarzbraunen und durch Risse in kleine, eckige Stücke geteilten Schuppenborke. Der Gerbstoffgehalt der Rinde beträgt etwa 9 Prozent. Erlenholz gehört zu den Splintholzarten, Kernholz und  Splintholz sind also farblich gleich. Das Holz ist zerstreutporig, die Jahrringe sind kaum sichtbar. Nach dem Fällen erscheint das Holz zunächst weißlich bis rötlich, verfärbt sich aber durch Oxidation gelbrot. Man spricht dabei vom „Bluten" der Erle. Typisch sind radial angeordnete Scheinmarkstrahlen, die aus mehreren eng benachbarten, schmalen Holzstrahlen bestehen, zwischen denen keine Gefäße auftreten.
Wurzeln
Die Schwarz-Erle bildet ein tiefreichendes Herzwurzelsystem. Es fehlen ihr jedoch die bei anderen Baumarten üblichen kräftigen Hauptseitenwurzeln, etwa 70 bis 90 Prozent der Wurzeln sind Vertikalwurzeln. Die Flächen zwischen den Bäumen sind daher nur schwach durchwurzelt. Der größte Teil der Wurzelmasse besteht aus Wurzeln mit Durchmessern zwischen 0,5 und 3 Zentimetern. Feinwurzeln findet man gehäuft im gut durchlüfteten Oberboden und an den Enden der vertikalen Wurzeln. Insgesamt werden jedoch nur wenige Feinwurzeln gebildet. Der Luftaustausch erfolgt durch große Korkporen an der Stammbasis und den oberflächennahen Wurzeln. Nur lang andauernde Überschwemmungen der Stammbasis können zum Absterben der Erle führen. In den oberen Bodenbereichen bilden die Erlen Wurzelknöllchen, stecknadelkopf- bis apfel-große Anschwellungen aus kurzen, dicken, gabelig verzweigten Wurzeln. Sie beherbergen das symbiotisch mit der Erle lebende und den Stickstoff der Luft bindende Bakterium Frankia alni.
Knospen, Blätter und junge Triebe
Die eiförmigen  Knospen sind schraubig angeordnet, werden bis 6 Millimeter lang und 3 Millimeter breit und haben 2 bis 3 Millimeter lange Stiele. Sie werden von drei schuppenförmigen Blättern bedeckt, die aus zwei  Nebenblättern und dem untersten Laubblatt gebildet werden. Beim Austreiben verlängern sich die Knospenschuppen auf mehr als das Doppelte ihrer ursprünglichen Länge. Sie sind braunviolett und durch einen Wachsüberzug klebrig und manchmal bläulich bereift. Die Laubblätter werden 4 bis 9 Zentimeter, selten auch nur bis 3 Zentimeter lang und 3 bis 7 Zentimeter breit. Sie sind verkehrt-eiförmig bis rundlich geformt, der  Blattrand ist grob doppelt gesägt. Der Blattstiel wird 1 bis 2,5 Zentimeter lang. Die Basis der  Blattspreite ist breit keilförmig, die Spitze ist gestutzt bis ausgerandet, was die Art von den anderen mitteleuropäischen Erlen unterscheidet, ebenso wie die dreistrangige Blattspur. Die Blattoberseite ist dunkelgrün, kahl und anfangs klebrig, die Blattunterseite ist etwas heller und ebenfalls kahl. Die Nebenblätter sind stumpf, schuppenartig und fallen früh im Jahr ab. Die jungen Triebe sind anfangs drüsig behaart und klebrig. Im Herbst werden die Blätter in noch grünem Zustand abgeworfen.
Blüten und Früchte
Die Schwarz-Erle beginnt mit etwa zehn Jahren zu blühen, im  Bestand oft erst nach 40 Jahren. Sowohl männliche als auch weibliche Blüten befinden sich auf einem Baum, sie ist also einhäusig getrenntge-schlechtig. Die Blüten werden vom Wind bestäubt. Die männlichen Blütenstände sind 5 bis 10 Zentimeter lange Kätzchen an 10 bis 15 Millimeter langen Stielen. Sie bestehen aus dreiblütigen  Dichasien mit jeweils einem Tragblatt und vier Vorblättern. Meist stehen drei bis fünf ebenfalls dichasial angeordnete männliche Kätzchen zusammen und bilden so den Gesamtblütenstand. An dessen Basis befinden sich meist drei bis fünf traubig angeordnete, etwa 5 Millimeter lange weibliche Kätzchen an 2 bis 3 Millimeter langen Stielen. Die weiblichen Kätzchen sind ebenfalls aus dichasial angeordneten Blütenständen mit einem Tragblatt und vier Vorblättern aufgebaut, wobei jedoch die Mittelblüte fehlt und das Perigon der anderen Blüten rückgebildet ist. An der Basis sowohl männlicher als auch weiblicher Kätzchen können Zwitterblüten auftreten, wobei die Zwitterblüten an weiblichen Fruchtständen zur Reife gelangen können. Die Schwarz-Erle ist ein ausgesprochener Frühblüher, sowohl die männlichen als auch die weiblichen Blütenstände werden schon im Vorjahr angelegt, und die Bestäubung findet vor der Entfaltung der Blätter statt. Die männlichen Blüten eines Baumes entwickeln sich dabei deutlich vor den weiblichen (Proterandrie). Nach milden Wintern kann die Schwarz-Erle schon im Januar zu blühen beginnen, typische Blütezeit ist von Februar bis April. Die Tragblätter und die vier Vorblätter der weiblichen Blüten verwachsen beim Heranreifen der Früchte zu fünfteiligen Schuppen. Die einzelnen Schuppen eines Blütenstands verwachsen zu 1,5 bis 1,8 Zentimeter langen verholzenden, bei Laubbäumen sonst ungewöhnlichen Zapfen. Je Schuppe werden drei braune, abgeflachte, einsamige  Nussfrüchte gebildet, die einen Durchmesser von 1 bis 2 Millimeter aufweisen. An der Spitze der Früchte bleiben zwei Griffel erhalten. Seitlich sind sie mit korkigen, luftgefüllten Auswüchsen ver-sehen, welche die Schwimmfähigkeit erhöhen. Teilweise werden parthenokarpe Früchte gebildet, die also aus unbefruchteten weiblichen Blüten entstanden sind. Die Tausendkornmasse beträgt 1,4 Gramm. Sie reifen von September bis Oktober und fallen während Herbst, Winter und Frühjahr aus den Zapfen. Sie werden durch Wind und Wasser verbreitet. Da die Größe der Flügel geringer als bei Grau- und Grün-Erle ist, sinken ihre Samen mit etwa 0,17 Metern pro Sekunde schneller zu Boden, damit liegt die durchschnittliche Verbreitungsentfernung durch den Wind bei 30 bis 60 Metern. Die Ausbreitung durch Wasser ist effektiver, die Samen werden weiter transportiert und erreichen gut mit Wasser versorgte Böden. Im Wasser bleiben die Samen bis zu zwölf Monate lebensfähig. Die Zapfen bleiben den gesamten Winter über am Baum und dienen in dieser Jahreszeit vielen Vogelarten wie  Erlenzeisig und Stieglitz als Nahrungsquelle.




TRAGANT

Tragant ist eine Pflanze aus Kleinasien, die ein süßes Gummi enthält. Dieses Gummi wird für Backwaren und Süßspeisen verwendet. Als Heilpflanze wird Tragant vorwiegend in Asien und Arabien eingesetzt. In Europa ist er eher unbekannt. Er kann die Produktion von Muttermilch fördern. Außerdem lindert er Husten und fördert die Arbeit der Harnorgane.
Tragant ist eine Pflanzengattung in der Unterfamilie der Schmetterlingsblütler innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler. Mit etwa 1600 bis 3000 Arten ist sie die größte Gattung innerhalb der  Gefäßpflanzen. Sie ist über den größten Teil der Nordhalbkugel verbreitet. Aus einigen Arten wird das Verdickungsmittel  Tragantgewonnen.

Steckbrief

Heilwirkung: Husten, Milchbildungsfördernd, Nierenschwäche
wissenschaftlicher Name:
Astragalus glycyphyllos


Anwendung
Die Wurzel von Astragalus mongholicus, besser bekannt unter dem Synonym Astragalus membranaceus, gehört zu den 50 wichtigsten Arzneimitteln der  Traditionellen Chinesischen Medizin und wird dort unter dem Namen Huang Qi geführt. Studien zufolge können Extrakte dieser Pflanzenart, vor allem aus den Wurzeln, erfolgreich gegen  Allergien eingesetzt werden.

Pflanzenbeschreibung
Vegetative Merkmale
Tragant-Arten sind einjährige bis ausdauernde krautige Pflanzen oder Halbsträucher bis Sträucher. In Mitteleuropa sind alle Arten ausdauernde, krautige Pflanzen mit verholztem Rhizom. Manche Arten sind  bedornt. Die oberirdischen Pflanzenteile sind behaart oder kahl; die weißen oder schwarzen Haare sind basifix und einfach oder symmetrisch oder asymmetrisch und zweiästig (wie eine Kompassnadel). Die wechselständig angeordneten  Laubblätter sind paarig oder unpaarig gefiedert, die mitteleuropäischen stets unpaarig. Selten stehen die Fiederblättchen quirlig auf dem Blattstiel. Die Fieder blättchen sind ganzrandig. Die grünen oder häutigen Nebenblätter können frei, mit dem Blattstiel verwachsen oder untereinander verwachsen sein; sie besitzen am Rand oft winzige, fast sitzende Drüsen.
Blütenstände und Blüten
Seitenständig auf Blütenstandsschäften oder sitzend sind wenige bis viele Blüten in kopfigen,  traubigenoder  ährigen  Blütenständen dicht oder locker angeordnet. Die relativ großen  Tragblätter besitzen oft winzige, fast sitzende Drüsen. Es sind manchmal  Deckblätter vorhanden. Blütenstiele sind deutlich vorhanden oder fehlen fast. Die zwittrigen, zygomorphen Blüten sind fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die fünf kahlen oder selten behaarten Kelchblätter sind röhren- oder glockenförmig verwachsen mit fünf gleichen bis ungleichen Kelchzähnen, die meist innen behaart sind. Die Blütenkrone besitzt die typische Form der Schmetterlingsblüte. Die fünf freien Kronblätter sind weiß, gelb, violett oder purpurn und lang, seltener kurz genagelt. Die meist mehr oder weniger deutlich genagelte Fahne besitzt ein meist ausgerandetes, seltener gerundetes oberes Ende. Die meist schmalen Flügel sind geöhrt. Das Schiffchen ist stumpf. Das oberste der zehn Staubblätter ist meist frei. Die Staubbeutel sind alle gleich. Der sitzende oder gestielte, einzelne  Fruchtknoten enthält meist viele Samenanlagen. Die  Griffel sind selten unterhalb oder an der Narbe behaart. Die  Narben sind meist kahl.
Früchte und Samen
Die je nach Art sehr unterschiedlichen  Hülsenfrüchte sind kahl oder behaart, aufgedunsen, meist auf der Unterseite gekielt und auf der Oberseite gerillt, einfächerig oder durch eine falsche Scheidewand teilweise oder vollständig zweifächrig; sie enthalten mehrere Samen. Die Fruchtwand ist häutig, lederig oder manchmal hart, dann erscheint die Frucht nussartig. Die haltbaren Kelchblätter sind manchmal zur Fruchtzeit aufgeblasen. Die in der Regel relativ kleinen  Samen sind hart und kugelig, linsenförmig, nierenförmig oder rechtwinkelig-nierenförmig und besitzen bei manchen Arten Anhängsel.


BACHBLÜTEN
Man duldet nicht, dass sich deren persönliche Angelegenheiten einmischen (34 Water Violet)
- Diese Menschen dulden nicht, dass sich in deren Angelegenheiten sich jemand einmischt
- Mit der dementsprechender Bachblüte dulden sie, dass sich andere in ihre Angelegenheiten einmischen


BACHBLÜTEN
Man will sich innerlich nicht festlegen, manövriert sich dadurch unbewusst immer wieder in unbefriedenen Situationen hinein (36 Wild Oat)
- Diese Menschen wollen sie innerlich nicht festlegen, manövriert sich dadurch unbewusst immer wieder in unbefriedigende Situationen hinein
- Mit der dementsprechender Bachblüte können sie dies umkehren  


ERNÄHRUNG
Empfehlungen für Bewegung
Der durchschnittliche Erwachsene sollte jede Gelegenheit nützen, körperlich aktiv zu sein. Denn körperliche Aktivität ist eindeutig belegt, eine nachhaltige Gesundheit wirksame Verhaltensweise. Vor allem wird dadurch Folgeerkrankungen der „low-level-inflammation" wie Arteriosklerose vorgebeugt wesentlich effektiver als durch Medikamente möglich. Bei einem körperlichen aktives Lebensstil vermindern sich Herzinfarkt und Schlaganfallrisiko um die Hälfte



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