Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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23.01.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > Jänner > 22.01.18-28.01.18

BENZOE  

Der Benzoebaum enthält in seinem Stamm ein wohlriechendes Harz. Aus dem Harz kann man ein ätherisches Öl gewinnen. Das man in Cremes einarbeiten oder in der Duftlampe verdampfen lassen kann. Man kann auch eine Tinktur mit dem Harz ansetzen oder das Harz zum Räuchern verwenden. Das Benzoeharz hilft bei Probleme des Atmungsapparates. Es beruhigt, entkrampft und löst den Schleim. Äußerlich angewandt hilft Benzoe bei entzündliche Hautprobleme. Da der Duftstoff als sehr wohlriechend empfunden wird und menschlichen Pheromonen ähnelt, wird er auch gerne in Parfums verwendet.
Als Benzoe oder Benzoeharz bezeichnet man das Harz verschiedener Storaxbäume. Zu unterscheiden sind in der Hauptsache die Arten Siam-Benzoe und Sumatra-Benzoe, sowie Styrax paralleloneurus die zu den  Storaxbaumgewächsen zählen. Die wildwachsenden immergrünen Bäume werden in Thailand, Laos, Vietnam und Kambodscha geerntet, während Sumatra-Benzoe und Styrax paralleloneurus ein regional begrenztes Produkt darstellen. Vom Benzoeharz zu unterscheiden ist das Styraxharz des verwandten Storaxbaums oder von Amberbäumen.

Steckbrief
Heilwirkung:
antibakteriell, beruhigend, krampflösend, schleimlösend, Husten, Asthma, Menstruationsfördernd, Hautprobleme, Hautentzündungen
wissenschaftlicher Name:
Styrax tonkinensis
Pflanzenfamilie:
Storaxbaumgewächse = Styracaceae
englischer Name:
Storax
volkstümliche Namen:
Storaxbaum
Verwendete Pflanzenteile:
Harz
Inhaltsstoffe:
Harz, Ätherische Öle, Benzoesäure, Vanillin

Verwendung
Das wohlriechende Benzoeharz wird in der Regel in seiner Harzform angeboten und kann hervorragend verräuchert werden. In Indien ist Benzoe ein Bestandteil von Tempel-Weihrauch-Mischungen. In der  russisch-orthodoxen Kirche ist es (und nicht das Harz des eigentlichen Weihrauchbaumes) der Hauptbestandteil des Kirchen-Weihrauchs. Das Räucherwerk Papier d’Arménie verströmt einen intensiven Benzoeduft. Benzoe wird auch zur Parfümherstellung verwendet; es eignet sich besonders für orientalische und warme Duftkompositionen, zugleich dient es als  Fixateur. In der römisch-katholischen Kirche ist das Harz ein Bestandteil des Balsamöls. Dieses Öl wird bei der Spendung des Sakraments der Krankensalbung (früher auch „Letzte Ölung" genannt) eingesetzt. Benzoe ist auch Bestandteil des  Armenischen Papiers. Benzoesäure ist ein Konservierungsstoff in der Lebensmittelindustrie. In Italien verwendet man Benzoe zur Herstellung von Orzata-Sirup. Im Musikinstrumentenbau (z. B. Geigenbau) ist Benzoe ein Bestandteil des  Geigenlackes.




ENGELWURZ


Die mannshohe Angelika ist eine alte Heilpflanze aus dem Norden. Früher stand sie in jedem Garten, inzwischen findet man sie jedoch häufiger verwildert als in Hausgärten. Sie gehört zur großen Familie der Doldenblütler und ist eine von den großen Vertretern dieser Familie. Trotz der Größe besteht Verwechslungsgefahr mit dem tödlich giftigen Wasserschierling. Sie sieht auch dem Kümmel oder Anis sehr ähnlich. Man sollte die Pflanze also sehr gut kennen, bevor man sie sammelt. Die Angelika hat einen angenehmen aromatischen Geruch und einen süßen Geschmack. Es gibt noch weitere Angelika-Sorten, insbesondere in der Chinesischen Medizin z.B. chinesische Angelika und Taiwan Angelika, diese sind aber keine Alternative zur heimischen Angelika. Die Angelika wird in Deutschland, Frankreich und Belgien landwirtschaftlich angebaut.
Die Arznei-Engelwurz oder Echte Engelwurz ist eine Pflanzenartinnerhalb der Familie der Doldenblütler. Sie ist in den kühlgemäßigten bis subarktischen Breiten auf der Nordhalbkugel weitverbreitet und wird in der  Volksmedizin verwendet. Sie sollte nicht mit dem  Riesen-Bärenklau verwechselt werden.

Steckbrief
Heilwirkung:
antiseptisch,  abwehrsteigernd,  blähungstreibend (karminativ), galletreibend (cholagog), kraftspendend, krampflösend (spasmolytisch), magensaftfördernd, Appetitlosigkeit, Appetitmangel, Blähungen,  Erkältungskrankheiten,  Erschöpfungszustände, Kreislauf stabilisierend, Migräne, Rheuma,  Gicht, Leberschwäche, Magen-Darm-Krämpfe, Magenschwäche, Magersucht (Anorexie), Menstruationsbeschwerden,  Verdauungsprobleme, Verstopfung, Wechseljahresbeschwerden
wissenschaftlicher Name: Angelica archangelica L.
volkstümliche Namen:
Artelkleewurz, Brustwurz, Dreieinigkeitswurzel, Edle Angelika, Engelwurz, Engelswurz, Engelbrustwurz, Gartenangelik, Geistwurz, Giftwürze, Glückenwurzel, Gölk, Heiligenbitter, Heiligengeistwurz, Heiligenwurzel, Luftwurz, Theriakwurz, Waldbrustwurz, Zahme Angelika, Zahnwurzel
Pflanzenfamilie:
Doldenblütler = Apiaceae
englischer Name:
Angelica
Verwendete Pflanzenteile:
Wurzel, Blätter, Samen
Gegenanzeigen: nicht bei Schwangerschaft
Nebenwirkungen:
Erhöht die Empfindlichkeit für Sonnenlicht.
Anwendungsdauer:
3 Wochen, länger nur bei medizinischer Betreuung.
Tages-Dosis:
Wurzel 4 Gramm, Extrakt 2 Gramm
Inhaltsstoffe:
ätherische Öle, Angelicin, Bergapten, Bitterstoffe, Furanocuma-rine, Imperatorin, Pentadecanolid, Umbelliferon, Xanthotoxin
Sammelzeit:
Wurzel: zeitiges Frühjahr oder Spätherbst, Blätter: Vor der Blüte Samen: Oktober-Dezember

Wirkung
Die Inhaltsstoffe entfalten schon im Mund ihre Wirkung, im Mund beginnt Speichel zu fließen. Im Magen werden Verdauungssäfte freigesetzt und die Gallenblase gibt ihre Gallenflüssigkeit frei. Auf dem Weg durch die Verdauungsorgane wirken die verschiedenen Wirkstoffe direkt am Ort der Probleme. Einige Inhaltsstoffe (Furanocumarine) erhöhen die Empfindlichkeit für Sonnenlicht und können bei empfindlichen Menschen eine Entzündung der Haut und Ekzeme verursachen.

Anwendung
Verwendung finden vor allem die unterirdischen Pflanzenteile, die Bitterstoffe und ätherische Öle enthält, also zu den Amara-Drogen gehört. Alkoholische Auszüge oder Tees werden gegen Appetitlosigkeit, leichte Magen- und Darmkrämpfe, Völlegefühl und Blähungen eingesetzt. Engelwurz wirkt karminativ, antimikrobiell bzw. antibiotisch und regt die Magensaft- und Bauchspeicheldrüsen-Sekretion an. In der Volksmedizin wird das ätherische Öl aus den Wurzeln innerlich bei Schlaflosigkeit und äußerlich bei Rheuma und Neuralgien angewendet. In größeren Mengen ist das ätherische Öl toxisch. Das Öl aus Wurzeln und Samen ist Bestandteil von Kräuterlikören und Bitterschnäpsen, wie Boonekamp, Bénédictine und Chartreuse. Kandierte Stängel werden als Süßigkeit und als Verzierung für Backwaren angeboten. Engelwurz ist auch Bestandteil des Schneeberger Schnupftabaks. Mit den Früchten werden Wermutwein, Gin und Chartreuse aromatisiert. Madaus nennt auch einen "Choleralikör". Bei Wildsammlungen besteht eine Gefahr der Verwechslung mit anderen Doldenblütlern, etwa dem giftigen Gefleckten Schierling. Der kommerzielle Anbau erfolgt vorwiegend in Polen, den Niederlanden und Deutschland, in geringerem Ausmaß auch in Belgien, Frankreich, Italien, Schweiz und Tschechien. Angebaut werden vornehmlich Landrassen, die der Varietät sativa der Unterart archangelica zugerechnet werden und die manchmal als eigene Art Angelica sativa bezeichnet wird. Die Ernte erfolgt in der Regel im Oktober und November des zweiten Anbaujahres nach Eintritt der Vegetationsruhe. Die Erträge liegen zwischen 2,5 und 4 Tonnen pro Hektar. Der Sage nach zeigte ein Engel den Menschen die Pflanze, daher der Name. Die Lappen essen sie noch heute, bei den Grönländern sei sie nach Rikli fast die einzige pflanzliche Kost.  Madaus empfiehlt besonders die frische, im Frühjahr gegrabene Wurzel der Pflanze, von ihm zitierte Autoren z.T. auch Kraut und Samen. Die Ärzte der Renaissance lobten die Hilfe der Engelwurz gegen die  Pest, Paracelsus auch bei inneren Infektionen, als Herzmittel und bei Blähungen. Nach  Lonicerus treibt sie Gift aus, wärmt u.a. bei Bauch- und Brustaffektionen, der Geruch soll das Herz stärken.  Matthiolus schloss Fisteln mit dem Wurzelsaft. Hufeland verordnete Angelica bei Schwächezuständen während Typhus, Dysenterie, Peripneumonie und Nervenfiebern, Renner bei Hydrops, von Schwarz bei Febris puerperalis putrida, Clarus als Antiparalytikum und Stomachikum. Kneipp berichtet Erfolge bei Ruhr und Cholera, das Pulver reinige Magen und Darm, aber auch die Lunge und wirke wundheilend, bei  Kolik, Unterbauchschmerzen, Hals- und Kehlkopfbeschwerden. Nach Leclerc helfen Aufguss oder Tinktur vor jeder Mahlzeit bei Appetitlosigkeit. Die Volksmedizin schätzt Engelwurz als schweißtreibendes, magenstärkendes, katarrh- und krampflösendes Mittel, in der Schweiz als Antidot und bei zähem Schleim. Kommission E empfiehlt Angelicawurzel bei Appetitlosigkeit und Verdauungsbeschwerden. Die Tagesdosis beträgt 4,5 g Droge bzw. 10-20 Tropfen ätherisches Öl. Kontraindikationen und Interaktionen sind nicht bekannt. Die enthaltenen Furanocumarine wirken UV-sensibilisierend.
Für einen Tee nimmt man einen halben TL trockene Wurzel auf eine Tasse Wasser. Der Tee wird kalt angesetzt, dann kurz aufgekocht und fünf Minuten ziehen gelassen. Davon trinkt man täglich bis zu zwei Tassen. Auch als Tinktur ist die Angelika geeignet. Von der Tinktur nimmt man 2-3 mal täglich 20 Tropfen. Statt der Wurzel kann man die sanfter wirkenden Samen oder getrockneten Blätter benutzen.


Ernte
Bei der Ernte sollten Handschuhe getragen werden, weil die Pflanzensäfte die Haut stark reizen. Die Wurzeln dürfen nicht bei Wärme oder im Backofen getrocknet werden, so sonst die wertvollen ätherischen Öle verdunsten. Gut geeignet ist ein trockener und luftiger Dachboden. Die Blätter erntet man vor der Blüte und trocknet diese sanft ohne zu erhitzen. Die Samen werden im Spätherbst oder frühen Winter geerntet und werden ohne starke Wärme oder gar Hitze sanft nachgetrocknet.

Pflanzenbeschreibung
Die Angelika ist eine zweijährige Pflanze. Im ersten Jahr bildet sie Blätter am Boden aus und im zweiten Jahr wächst sie hoch und blüht. Im blühenden Zustand wird die Angelika bis zu 2m hoch. Wie andere Doldenblütler bestehen ihre Blüten aus Dolden, die bei der Angelika eher rund als flach sind. Da sie nur sehr langsam keimt, ist es nicht so einfach, sie anzubauen. Wenn sie sich in einem Garten jedoch eingelebt hat, sät sie sich auch von selbst aus und kommt dann immer wieder.
Erscheinungsbild und Blätter
Die Arznei-Engelwurz ist eine sommergrüne,  zwei- bis vierjährige, nur einmal blühende Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 1,2 bis 3 Meter, selten nur 50 Zentimeter. Sie besitzt eine dicke, manchmal gegabelte  Pfahlwurzel, die bei Wildpflanzen oft rübenförmig ausgebildet ist, bei Kulturpflanzen meist kurz und mit vielen  Adventivwurzeln besetzt ist. Der aufrechte  Stängel ist zumindest an seiner Basis stielrund, schwach gerillt, innen markig-hohl, oben verzweigt und schmeckt sowie riecht würzig. Die grundständigen Laubblätter sind lang gestielt. Die Stiele der oberen Stängelblätter sind als weite, knospenumfassende Blattscheiden ausgebildet und haben eine weniger stark zerteilte  Spreite als die unteren. Die meisten Blätter sind zwei- bis dreifach gefiedert, ihre Spreite ist hellgrün und oft 60 bis 90 Zentimeter lang. Die einzelnen Fiederabschnitte sind 5 bis 8 Zentimeter lang, eiförmig sowie am Rand grob und unregelmäßig gezähnt. Die Endfieder an der Blattspitze ist dreispaltig – im Gegensatz zur Wald-Engelwurz. Die Blattstiele sind rund und hohl. Die Blattscheiden sind fast ganz krautig bzw. häutig.
Blütenstand, Blüte und Frucht
Die endständigen, halbkugeligen, doppeldoldigen Blütenstände enthalten viele Blüten. Die Doldenstiele sind nur in den obersten Bereichen behaart. Es gibt 20 bis 40 Doldenstrahlen, sie sind mindestens an den Innenseiten rauflaumig. Eine Doldenhülle ist meist nicht vorhanden. Die Hüllchenblätter sind zahlreich, von lineal-pfriemlicher Form und kürzer als bis gleich lang wie das Döldchen. Die zwittrigen  Blüten sind fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die fünf  Kelchzähne sind undeutlich ausgebildet. Die fünf grünlich-weißen bis gelblichen Kronblätter sind nicht genagelt und bei einer Länge von 1 bis 1,5 Millimeter sowie einer Breite von 0,75 bis 1,25 Millimeter elliptisch und oben in eine eingebogene Spitze verschmälert. Die Griffel sind während der  Anthese kurz. Die Blüten duften nach Honig und werden durch Insekten bestäubt. Die Blütezeit reicht von Juni bis August. Die blassgelbe  Spaltfrucht, in dieser Familie auch  Doppelachäne genannt, ist bei einer Länge von 5 bis 8 Millimeter sowie einer Breite von 3,5 bis 5 Millimeter breit-elliptisch. Die rückenständigen Hauptrippen sind fädlich bis leicht gekielt und leicht vorspringend. Die Randrippen sind flügelig ausgebildet und relativ dick. Die Ölstriemen sind zahlreich, klein und umgeben das Nährgewebe ringförmig. Die Griffel sind zur Fruchtreife zurückgebogen, bis 2 Millimeter lang, dabei doppelt so lang wie das Griffelpolster.

Geschichte
Die Angelika wurde nicht nur als Heilmitteln, sondern auch als Nahrungsmittel genutzt. Dazu wurden die Samen mit Milch in Därmen als eine Art gewürzte Käsewurst verarbeitet, die lange lagerbar war. In Zeiten der Cholera und Pest war die Angelika ein wichtiges Heilmittel. Bauern setzten die Wurzeln auch bei ihren Tieren ein, um Koliken und andere Verdauungsprobleme zu heilen.



BACHBLÜTEN
Um andere zu gefallen (4 Centaury)
-
Diese Menschen tun alles um andere zu gefallen, egal ob es auf ihre Kosten geht  
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können diese Menschen lernen sie selbst zu sein und nicht um
 andere zu gefallen


BACHBLÜTEN
Ich bin eher ein umständliche Mensch (8 Chicory)
-
Diese Menschen sind im Verhalten oder sogar im Ganzen eher ein umständlicher Mensch
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie diese Umständliche Art allmählich ablegen


ERNÄHRUNG
Nährstoffe in unseren Lebensmitteln
Unsere Nahrung besteht mengenmäßig zum Großteil aus den Hauptnährstoffen und Wasser.
Kalorien werden überwiegend von den 2 Hauptnährstoffen – MAKROnährstoffen genannt – geliefert.
Die 3 Hauptnährstoffen sind
EIWEISS          FETT          KOHLENHYDRATE


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