Kraft durch Kräuter und Bachblüten

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü

22.12.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > Dezember > 17.12.18-23.12.18


PIMPINELLE


Die Pimpinelle bietet Anlass zu vielen Verwechslungen, denn der Name Pimpinelle wird sowohl für das Küchenkraut kleiner Wiesenknopf benutzt als auch für die  Bibernelle, ein Doldengewächs. Hier auf dieser Seite wird der kleine Wiesenknopf beschrieben, ein mildwürziges Salatkraut, das in vielen Gärten heimisch ist. Da die Pimpinelle pflegeleicht ist, sich selbstständig vermehrt und Jahr für Jahr wiederkommt, bleibt sie auch in den Gärten, wenn viele andere Pflanzen schon nicht mehr dort wachsen. Selbst in milden Wintermonaten sind die Blätter der Pimpinelle grün und können geerntet werden.
Der Kleine Wiesenknopf, auch Pimpinelle oder Pimpernell genannt, ist eine  Pflanzenart aus der Gattung Wiesenknopf innerhalb der Familie der Rosengewächse.

Steckbrief
Heilwirkung:
adstringierend, blutstillend, harntreibend, schweißtreibend, Mundschleimhautentzündung, Verdauungsschwäche, Darmentzündungen, Leberschwäche, Frühjahrsmüdigkeit, Blasensteine, Innere Blutungen, Milch fördernd, Hautprobleme, Schnittwunden, Sonnenallergie, Sonnenbrand
wissenschaftlicher Name:
Sanguisorba minor
englischer Name:
Salad Burnet
volkstümlicher Name:
Blutstillerin, Blutströpfchen, Braunelle, Drachenblut, Falsche Bibernelle, Herrgottsworte, Körbelskraut, Költeltskraut, Rote Bibernelle, Sperberkraut, Wiesenbibernelle, Wurmkraut, Becherblume, Kleine Bibernelle, Welsche Bibernelle, Gartenbibernelle, Kleines Blutkraut, Megenkraut, Nagelkraut, Pimpernelle
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter, Wurzel
Inhaltsstoffe:
Vitamin C, Gallussäure, Gerbstoff, Gerbsäure, Kampferol
Sammelzeit: Frühjahr und Sommer

Anwendung

Die Hauptanwendung der Pimpinelle ist ihr Einsatz in der Küche. Man kann sie als Salatgewürz, für Grüne Sauce, Kräuterquark oder Kräuterbutter benutzen und mit ihrer Hilfe die Frühjahrsmüdigkeit austreiben und den Stoffwechsel anregen. Als Tee hilft die Pimpinelle innerlich gegen Schwächen der Verdauungsorgane und des Harnapparates. Äußerlich angewandt lindert sie Hautprobleme und Sonnenbrand. Die Blätter und Blüten haben einen leicht gurkenähnlichen Geschmack; beide können in kalten Getränken und auch in Salaten Verwendung finden. Auch sind sie zum Würzen von Marinaden, Saucen sowie Geflügel- und Fischgerichten zu benutzen. Der Kleine Wiesenknopf ist als Pimpinelle ein Bestandteil der Frankfurter Grünen Sauce sowie der Kasseler und mittelhessischen Rezeptur. Er gehört zu den Kräutern einer klassischen Bauerngartenbepflanzung und dient auch heute noch als  Zierpflanze. Auch die Verwendung als Viehfutter ist üblich, zumal der Kleine Wiesenknopf häufig im Heu zu finden ist.

Pflanzenbeschreibung
Vegetative Merkmale
Der Kleine Wiesenknopf ist eine  ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 20 bis 100 Zentimetern erreicht. Der Stängel ist aufrecht mit rosettig angeordneten Laubblättern. Die unpaarig gefiederten Laubblätter besitzen drei bis zwölf Paare Fiederblätter. Die Blättchen sind bei einer Länge von 0,5 bis 2 Zentimetern eiförmig bis elliptisch und tragen jederseits drei bis neun Zähne.
Generative Merkmale
Die Blüten stehen in kugeligen  köpfchenförmigen Blütenständen von 1 bis 3 Zentimeter Durchmesser. Sie besitzen einen grünen (bis rötlichen) Kelch. An den Köpfchen stehen oben die weiblichen Blüten mit roten pinselförmigen Narben, darunter zwittrige Blüten und zuunterst die zuletzt reifenden männlichen Blüten mit lang gestielten, hängenden Staubbeuteln. Der Fruchtbecher ist netzrunzelig oder mit grob gezähnten Netzleisten.



SASSAFRAS

Der Sassafrasbaum, auch Fenchelholzbaum oder Nelkenzimtbaum genannt, ist eine Pflanzenart in der Familie der Lorbeergewächse. Sie ist im östlichen  Nordamerika weit verbreitet.

Steckbrief
Heilwirkung:
Nicht überdosieren! blutreinigend, harntreibend
wissenschaftlicher Name:
Sassafras albidum
Verwendete Pflanzenteile:
Wurzelholz, ätherisches Öl

Anwendung
Aus der Wurzelrinde und den Früchten lässt sich durch Wasserdampfdestillation Sassafrasöl gewinnen, das 80%  Safrol enthält und als Parfüm und  Aromastoff dient. Die Wurzelrinde wurde auch zur Herstellung von  Root Beer verwendet, bevor dies verboten wurde. Einige indigene Völker Nordamerikas benutzten die Zweige als Kauhölzchen. Manchmal werden Inhaltsstoffe der Wurzelrinde in Zahnpasta verwendet. Aus den getrockneten Blättern wird Filé-Pulver gewonnen was in der Cajun-Küche als Gewürz und Bindemittel verwendet wird. Safrol liefert auch einen Rohstoff zur Herstellung von MDMA (Ecstasy), der Handel mit Extrakten aus Sassafras ist daher in der EU verboten. In der Schweiz gelten Sassafrasöl und Safrol als so genannte Vorläuferstoffe, die zur Herstellung von Betäubungsmitteln und  psychotropen Stoffen verwendet werden können. Der Bezug ist bewilligungspflichtig und die Verwendung von mehr als 10g pro Jahr führt zu einer behördlichen Kontrollpflicht im Sinne der Betäubungsmittelkontrollverordnung. Von Safrol wird behauptet, dass es  halluzinogene Wirkungen besitze und  Kontaktdermatitis verursache, besonders in höheren  Dosen; außerdem soll es  Karzinome verursachen und  hepatotoxisch sein.

Beschreibung
Vegetative Merkmale
Sassafras albidum wächst als sommergrüner  Baum und erreicht Wuchshöhen von 20 bis zu 35 Metern. Die  Borke ist rotbraun, dick und bei älteren Bäumen auch gefurcht. Die stielrunden Zweige besitzen eine hellgrüne  Rinde mit dunkel olivfarbenen Flecken. Die wechselständig angeordneten  Laubblätter sind sehr unterschiedlich geformt. Die Blattspreite ist mit einer Länge von 10 bis 16 Zentimetern und einer Breite von 5 bis 10 Zentimetern im Umriss eiformig bis elliptisch und ungelappt oder zwei- bis drei- selten mehrlappig mit  stumpfen bis spitzen oberen Ende. Die dreigelappte Blattspreite erinnert entfernt an ein Feigenblatt. Der  Blattrand ist glatt. Die Blattoberseite ist frischgrün und die Blattunterseite blau-grün sowie kahl. Im Herbst verfärben sich die Laubblätter gelb bis orange- oder purpurfarben.
Generative Merkmale
Die Blütezeit liegt im Frühjahr meist zwischen April und Mai. Sassafras albidum ist zweihäusig getrenntgeschlechtig. Die mehreren Blüten stehen in Büscheln oder rispigen  Blütenständen zusammen, die eine Länge von bis zu 5 Zentimetern und eine seidig-flaumige Behaarung aufweisen. Die Deckblätter sind bis zu 1 Zentimeter lang. Die relativ kleinen, süß-lemonig duftenden, kahlen Blüten sind eingeschlechtig. Die  Blütenhüllblätter grünlich-gelb. In den männlichen Blüten sind drei Kreise mit je drei  Staubblättern vorhanden, wobei die des inneren Kreises jeweils zwei deutlich gestielte Drüsen an der Basis der dünnen  Staubfäden besitzen. In der obersten Blüte eines männlichen Blütenstandes kann auch ein steriler Stempel vorhanden sein. Weibliche Blüten enthalten sechs  Staminodien und einen dünnen 2 bis 3 Millimeter langen Griffel der in einer kopfigen Narbe endet. Der mehr oder weniger fleischige Fruchtstiel ist rötlich. Die bei Reife blau-schwarzen  Steinfrüchte sind eiförmig und werden bis zu 1 Zentimeter lang.



BACHBLÜTEN
Ich fühle mich wie in einer starre (3 Beech)
- Diese Menschen fühlen sich wie in einer Starre
- Mit der dementsprechender Bachblüte können diese das Gefühl der Starre abstreifen

BACHBLÜTEN
Ich kann mich nicht durchsetzen (4 Centaury)
- Diese Menschen können sich nicht durchsetzen
- Mit der dementsprechender Bachblüte lernen Sie sich wieder durchsetzen


ERNÄHRUNG
Nährstoffmangel
Eine langfristige Unterversorgung mit lebenswichtigen Nährstoffen führt zu Mangelerscheinungen. Die Ursache kann alimentär, also durch die Ernährung, oder physiologisch, also durch die Funktion des Körpers, bedingt sein:
Alimentär durch
- Unterernährung
- Fehlernährung
Physiologisch durch
- Störungen der Darmflora
- eingeschränkte Resorption
- erhöhten Bedarf
- gesteigerte Verlust


Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü