Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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22.12.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > Dezember > 18.12.17-24.12.17


ALPENDOST, grauer    

Der graue Alpendost ist eine Staudenpflanze, die in und um die Alpen und Pyrenäen in der subalpinen Zone vorkommt. Die Blätter erinnern an Huflattichblätter und die Blüten an den Wasserdost. Der graue Alpendost wurde früher oft wie Huflattich oder Pestwurz eingesetzt. In manchen Gegenden haben diese Pflanzen den gleichen Namen, z.B. Rosslattich oder Huatplotschen. Der graue Alpendost hat eine Unterart den Pyrenäen-Alpendost und es gibt noch ähnlich aussehende Alpendostsorten mit gleicher Wirkung. Wegen der leberschädigenden Inhaltstoffe sollte man aber auf die innerliche Anwendung aller Alpendostarten verzichten.
Der Graue Alpendost ist eine  Pflanzenart aus der  Familie der Korbblütler. Darüber hinaus sind oder waren, zum Teil auch nur regional, folgende Bezeichnungen gebräuchlich: Alpenpestkraut, Großer Berglattich (Schlesien), Scheiskraut (Schweiz), Schieskraut (Schweiz) und Rosslattich (Schlesien).

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Husten
Heilwirkung:
hustenstillend
Anwendungsbereiche:
Volksheilkunde: Brustfellentzündung, Hautgeschwüre, Husten, Reizhusten, Raucherhusten, Homöopathie: Einsatzgebiet leider noch nicht bekannt
wissenschaftlicher Name:
Adenostyles albifrons, Adenostyles alliariae
Pflanzenfamilie:
Korbblütengewächse = Asteraceae
englischer Name:
Grey adenostyl
volkstümlicher Name:
Geöhrter Alpendost, Gouan Kerner, Grauer Alpen-dost, Huatplotschen, Rosslattich, Scheißblattln
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter, Wurzel
Inhaltsstoffe:
Hepatotoxine, Senecionine, Seneciphylline, Spartioidine
Sammelzeit:
Frühling bis Frühsommer
Nebenwirkungen:
Leberschäden, Hautreizungen
Kontraindikation:
Schwangerschaft, Stillzeit, Lebererkrankungen

Anwendung
Wird in vielen alten Rezepturen der Alpenregion wie Huflattich eingesetzt. Auf die innerliche Anwendung sollte wegen der hohen leberschädlichen Giftwirkung verzichtet werden. Manche Erkrankung oder Vergiftung, die dem Huflattich zugeordnet wurde, geht auf den Alpendost zurück.
Tee
1 Teelöffel getrockneter Blätter mit 250ml kochendem Wasser übergießen und 10 Minuten ziehen lassen, abseihen und in kleinen Schlückchen trinken. (Wegen möglicher Leberschäden nicht anwenden!)
Bäder/Umschläge
Bäder oder Umschläge mit dem Tee oder frischen Blättern sollen bei Hautkrankheiten helfen.
Räuchermittel
Zerkleinerte Wurzeln oder Blätter werden als Räuchermittel bei Atemwegserkrankungen eingesetzt.
Homöopathie
Mittel wird von einigen Heilern selbst hergestellt, Einsatzgebiet leider noch nicht bekannt.

Geschichtliches
Im Alpenraum gerne wie Huflattich oder Pestwurz eingesetzt, man machte damals keinen großen Unterschied solange die Blätter ähnlich aussahen und in etwa die gleiche Wirkung hatten. Auch als Toilettenpapier (Scheißblattln) am Wegesrand wurden die Blätter genutzt. Heute für einige Vergiftungsfälle mit Leberschäden bekannt, wird daher nur noch in Ziergärten oder als Nektarquelle für die Hummeln (z.B. Ackerhummel) angebaut.

Pflanzenbeschreibung
Die ausdauernde krautige Pflanze erreicht Wuchshöhen von etwa 60 bis 150 Zentimeter. Der Stängel ist oben behaart und in der unteren Hälfte kahl. Die Grundblätter sind bis 50 Zentimeter groß, lang gestielt, unregelmäßig grob gezähnt, unterseits filzig und herzförmig eingebuchtet. Im Unterschied zum Grünen Alpendost sind die oberen Stängelblätter meist sitzend und am Grunde geöhrt. Die roten Blüten sind in Körbchen zusammengefasst, welche wiederum zu einem doldig-rispigen Gesamt blütenstand vereinigt sind. Die Körbchen enthalten nur 3-10 Blüten. Die Blütenkrone ist 7-8 Millimeter lang, ihre Zipfel nehmen etwa ein Drittel bis ein Viertel der Länge des ganzen Saums ein. Die Achänen sind 3-6 Millimeter lang, der Pappus 4-5 Millimeter. Die Blütezeit reicht von Juli bis August.
Der Graue Alpendost ist im Alpenraum heimisch. Sie wächst bevorzugt zwi-schen 900 und 2200 Metern Höhe in krautreichen Bergwäldern und Hochstaudenfluren. Die mehrjährige Hochstaude wird zwischen 30 und 170 Zentimeter hoch. Die Blätter sind herzförmig und können bis zu 50 Zentimeter Durchmesser haben. Die Blattunterseite hat eine graufilzige Behaarung, die abwischbar ist. Die rosaroten bis purpurnen Blüten erscheinen zwischen Juli und Oktober. Die vielen röhrenförmigen Einzelblüten sind zu Trugdolden vereinigt. Aus den Blüten entwickeln sich bis in den Spätherbst die Samen.

Anbautipps
Es gibt die Pflanze zeitweise preiswert im Wildpflanzenversand. Der Graue Alpendost mag nährstoffreiche und feuchte Böden. Der Standort sollte halbschattig sein. In Höhen unter 1000m wächst der Graue Alpendost oft nicht zufriedenstellend.

Sammeltipps
Frische Blätter ernten, größere vor dem Trocknen zerkleinern. Die Blätter gründlich an einem luftigen Ort im Schatten trocknen. Verschlossen aufbewahren.




BAUMWOLLPFLANZE   

Die in den Tropen und Subtropen heimische Baumwolle wird in erster Linie zur Produktion der Bekleidungsfasern Baumwolle genutzt. Die Baumwolle ist jedoch auch eine Heilpflanze. Man kann die Rinde der Wurzel niedrig dosiert bei Frauenbeschwerden verwenden.
Die Baumwollpflanzen oder Baumwolle ist eine  Pflanzengattung innerhalb der  Familie der  Malvengewächse. Es gibt etwa (20 bis) 51 Arten in den Tropen und Subtropen. Baumwolle ist eine sehr alte  Kulturpflanze. Ungewöhnlich ist, dass mindestens vier Völker möglicherweise unabhängig voneinander diese Pflanzengattung domestizierten. Zweimal geschah dies in der  Neuen Welt mit den Arten Gossypium hirsutum und Gossypium barbadense und in der  Alten Welt je einmal in Asien und Afrika. Aus den Samenhaaren wird die Baumwollfaser, eine  Naturfaser, gewonnen.

Steckbrief
Heilwirkung:
Wechseljahresbeschwerden, unregelmäßige Periode
wissenschaftlicher Name:
Gossypium
Pflanzenfamilie:
Malvengewächse = Malvaceae
englischer Name:
Cotton
Verwendete Pflanzenteile:
Rinde der Wurzel
Inhaltsstoffe:
Harz, Gossypol

Beschreibung

Gossypium-Arten dimorph: Während der Haupttrieb eine durchgehende, vegetative Achse bildet, kommt es an den Seitentrieben zur Blütenbildung. Die Seitentriebe sind außerdem sympodial, denn nach jeder Blüte stellt die alte Achse ihr Wachstum ein. Die neue Zweigachse wird von einer neben der Blüte auskeimenden Knospe übernommen.
Vegetative Merkmale
Gossypium-Arten wachsen als einjährige bis ausdauernde, krautige Pflanzen, manchmal als Sträucher. Alle oberirdischen Pflanzenteile sind mit dunklen Öldrüsen punktiert.
Die wechselständigen Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die Blattspreiten sind meist handförmig drei- bis neunlappig, selten ohne Lappen. Es sind Nebenblätter vorhanden.
Generative Merkmale
Die im oberen Bereich der Pflanzen gebildeten Blüten stehen einzeln. Die Blütenstiele besitzen meist Drüsen direkt unter dem Nebenkelch. Die meist drei, selten bis sieben Nebenkelchblätter sind laubblattähnlich, drüsig, frei oder an ihrer Basis verwachsen, ganzrandig oder gezähnt bis tief geschlitzt.
Die zwittrigen  Blüten sind radiärsymmetrisch, fünfzählig mit doppelter  Blütenhülle. Die fünf  Kelchblätter sind becherförmig mehr oder weniger hoch verwachsen. Die fünf freien, relativ großen Kronblätter sind oben gerundet. Die Kronblätter besitzen eine weiße oder gelbe Grundfarbe und sind im Zentrum der Blüte manchmal purpurfarben. Bei der Unterfamilie Malvoideae sind die vielen Staubblätter zu einer den Stempel umgebenden Röhre verwachsen, der sogenannten Columna. Drei bis fünf  Fruchtblätter sind zu einem oberständigen, drei- bis fünfkammerigen Fruchtknoten verwachsen mit je zwei Samenanlagen in jeder Kammer. Der kurze, stabförmige Griffel endet in einer keulenförmigen, drei- bis fünfrilligen Narbe. Die kugelige oder ellipsoide Kapselfrucht öffnet sich bei Reife mit drei bis fünf Klappen. Die kugeligen Samen besitzen intensiv weiße, lange wollige Trichome (Samenhaare) gemischt oder ohne kurze Trichome.



BACHBLÜTEN
Man fragt bei einem inneren Konflikt andere nicht um Rat, sondern versucht selbst, zu einem Entschluss zu kommen (28 Scleranthus)
-
Diese Menschen fragen bei einem inneren Konflikt nicht um Rat, sondern wollen selbst zu einem Entschluss
 zu kommen
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können diese Menschen aus sich herauskommen und andere um Rat
 fragen


BACHBLÜTEN
Impulsiv, idealistisch bis missionarisch (31 Vervain)
-
Diese Menschen sind sehr impulsiv, auch sehr idealistisch bis sogar missionarisch, wenn es darauf ankommt

- Mit der dementsprechenden Bachblüte können diese Menschen diese Wesenszüge minimieren

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