Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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22.11.2019

täglichen News


GALBANUM

Galbanharz (auch Mutterharz und Galbanum genannt) ist der eingetrocknete Milchsaft (Gummiharz) von Fe-rula gummosa  Boiss., einer Gruppe von Doldenpflanzen, den Steckenkräutern aus Persien und der Gegend östlich vom Aralsee. Die Ware kommt über die levantischen Hafenplätze aus Syrien, Persien,  Arabien, zum Teil auch aus  Ostindien und bildet wie manche andere solcher Drogen zwei Sorten, in Tränen oder Körnern und in Massen oder Kuchen, erstere in helleren, weißen oder gelblichen, durchscheinenden, wachsglänzenden, erbsen- bis nußgroßen Körnern, letztere in dunkleren, bräunlichen oder grünlichen Klumpen, von hellen Körnern durchsetzt. Der lateinische Name galbanum entstand aus dem griechisch-semitischen Wort chalbáne (vgl. hebräisch chelb bzw. chelb'neh: Milch, Schleim, Gummi) und ist angelehnt an lateinisch galb(an)us (grüngelb, gelblich). Die Substanz ist ziemlich weich und klebrig, nur in der Kälte pulverisierbar. Sie enthält etwa 60 Prozent, in  Ethanol lösliches Harz, 20 Prozent  Gummi und bis 6 Prozent ätherisches Öl, von dem es einen durchdringenden unangenehm aromatischen Geruch hat. Der Geschmack ist bitterlich scharf, brennend. Durch Destillation mit Wasser wird das Öl als eine farblose, an der Luft sich bräunende und verdickende Flüssigkeit erhalten, die stärker riecht als das Harz, bitter und  kampferartig schmeckt. Das Galbanum hat für technische Zwecke kaum Bedeutung; es findet sich zuweilen als Bestandteil von  Kitten aufgeführt (sog.  Diamantleim). Medizinisch wird das Öl und das gereinigte und gepulverte Harz innerlich, sowie letzteres äußerlich als erweichendes Mittel bei Geschwüren und Geschwülsten angewandt und bildet den Hauptbestandteil des „Mutterpflasters". Früher wurden mit Galbanum diverse Frauenkrankheiten behandelt, weil das Harz als menstruationsfördernd galt. Diese Nutzung brachte Galbanum die Bezeichnung „Mutterharz" ein. Heute wird das Galbanharz ausschließlich in Iran gewonnen, etwa 80 Tonnen im Jahr. Im Handel ist das Extraktharz (Resinoid) und das  ätherische Öl erhältlich. Beide werden heute oft in der Parfümerie eingesetzt, um der jeweiligen Duftkomposition eine frische Grünnote zu verleihen. Außerdem wird das ätherische Öl in der Aromatherapie eingesetzt.

Steckbrief
Heilwirkung:
Erkältung, Menstruationsbeschwerden, Rheuma (als Einreibung)
wissenschaftlicher Name:
Ferula gummosa
Verwendete Pflanzenteile:
Gummiharz




HABICHTSKRAUT

Von Ferne ähnelt das Habichtskraut dem Löwenzahn, doch wenn man näher kommt, sieht man die anders geformten Blätter und rauheren Stängel. Ist das Habichtskraut schon als Pflanze eher unbekannt, so ist seine Heilwirkung noch unbekannter. Am verbreitetsten ist noch die angebliche Fähigkeit des Habichtskrautes die Sehkraft zu stärken, so dass man scharf sehen kann wie ein Habicht. Die Verwendung als Mittel gegen Hals- und Mundentzündungen steht jedoch auf solideren Füssen, denn das Habichtskraut wirkt adstringierend und entzündungshemmend.
Die Habichtskräuter (Hieracium) bilden eine Pflanzengattung in der  Familie der Korbblütler (Asteraceae). Die Gattung umfasst sehr viele Arten (siehe unten) mit zahlreichen Unterarten, die teilweise sehr schwer zu bestimmen sind. Durch unterschiedliche Fortpflanzungs- und Kreuzungsmöglichkeiten ist auch die Einord-nung schwierig.

Steckbrief
Heilwirkung:
adstringierend, beruhigend, blutbildend, entzündungshemmend, harntreibend, schleimlösend, schweißtreibend, tonisierend, Rachenentzündung, Halsentzündung, Mundschleimhautentzündungen, Darmschleimhautentzündung, Durchfall, Leberbeschwerden, Magenschleimhautentzündung, Blasensteine, Nierensteine, Herzschwäche, Kreislauferkrankungen, Wassersucht, Ödeme, Stärkung der Sehkraft, Menstruationsbeschwerden
wissenschaftlicher Name:
Hieracium pilosella
Pflanzenfamilie:
Korbblütler = Asteraceae
englischer Name:
Mouse-ear Hawkweed
volkstümliche Namen:
Felsenblümeli, Langhaariges Habichtskraut, Kleines Mauseohr, Mausröhrchen, Mausohr-Habichtskraut, Nagelkraut
Verwendete Pflanzenteile:
Blühendes Kraut
Inhaltsstoffe:
Ätherische Öle, Bitterstoff, Flavone, Flavonoide, Gerbstoff, Gerbsäure, Schleim, Umbelliferon
Sammelzeit:
Mai bis Oktober

Anwendung
Innerlich
Durch die adstringierenden und entzündungshemmenden Eigenschaften des Habichtskraut, kann man es als Tee zum Spülen, Gurgeln und Trinken gegen Entzündungen im Mund- und Rachenraum verwenden. Diese Wirkung ist recht mild. Auch gegen Durchfall kann man den Habichtskraut-Tee verwenden. Die Volksheilkunde verwendet das Habichtskraut auch gegen andere Beschwerden des Verdauungsapparates. Außerdem soll es das Herz stärken und gegen Wasseransammlungen helfen.
Augenstärkung
Traditionell gilt das Habichtskraut als augenstärkend und soll die Sehkraft stärken. Angeblich verdanken die Habichte dem Habichtskraut ihre scharfen Augen, was der Pflanze ihren Namen eingebracht hat. Mit dem frischen und abgekühlten Tee kann man die Augen spülen und waschen.

Pflanzenbeschreibung
Das Habichtskraut wächst auf trockenen Wiesen, in Waldlichtungen und an Feldrändern. Das mehrjährige Kraut gehört zur Familie der Korbblütler, zu der auch Kamille, Ringelblume und Löwenzahn gehören. Das kleine Habichtskraut wird bis zu 30 cm hoch. Es bildet am Boden eine Blattrosette mit lanzettlichen Blättern. Unterseits sind die Blätter weißfilzig und oben hellgrün mit vereinzelten Borsten. Auf den kahlen Stängeln blühen zwischen Mai und Oktober gelbe Korbblüten, die den Blüten des Löwenzahns stark ähneln. Sie sind nur etwas kleiner.
Vegetative Merkmale
Die Habichtskraut-Arten sind meist ausdauernde krautige Pflanzen, die je nach Art Wuchshöhen von, selten 5 bis, meist 20 bis 150 Zentimetern erreichen. Sie bilden meist  Pfahlwurzeln, manchmal bilden sie Ausläufer (Stolonen). Die einfachen oder verzweigten  Stängel sind meist aufrecht. Die gestielten oder ungestielten Laubblätter stehen oft in grundständigen Rosetten zusammen und sind an den Stängeln verteilt. Die Blattspreiten sind einfach bis fiederteilig. Die Blattränder können glatt oder gezähnt sein.
Generative Merkmale
Die Blütezeit reicht von Mai bis August. Die körbchenförmigen  Blütenstände stehen manchmal einzeln oder meist in verzweigten Gesamtblütenständen. Die Blütenkörbchen weisen einen Durchmesser von 3 bis 9 (selten bis mehr als 12) Millimetern auf. Die 5 bis 21 (selten bis mehr als 40)  Hüllblätter stehen in mindestens zwei Reihen. Der Blütenstandsboden ist flach. Die Blütenkörbchen enthalten nur sechs bis über 150  Zungenblüten. Die Farbe der fünfzipfeligen Zungenblüten ist meist gelb, manchmal weiß oder gelblichweiß, selten orangefarben. Die Achänen sind meist rotbraun oder schwarz mit meist zehn Rippen. Der Pappus besteht aus 20 bis 80 weißen Borstenhaaren, die mehr oder weniger gleich oder ungleich sind; sie können in ein, zwei oder mehr Reihen stehen.



BACHBLÜTEN
Der Seelentröster und Schmerz-Besänftiger (29 Star of Betlehem)
- Diese Menschen brauchen immer einen Seelentröster und einen Schmerz-Besänftiger  
- Mit der dementsprechender Bachblüte haben sie eine gewisse Stärke in der Seele und brauchen auch keinen Schmerz-Besänftiger mehr

BACHBLÜTEN
Man glaubt, die Grenze dessen, was ein Mensch ertragen kann, sei nun erreicht. Innere Ausweglosigkeit (30 Sweet Chestnut)
- Diese Menschen glauben, dass sie die Grenze dessen, dass ein Mensch erreichen kann, erreicht haben, haben eine innerliche Ausweglosigkeit
- Mit der dementsprechender Bachblüte können sie hier herauskommen


ERNÄHRUNG
Schmackhaft und schonend zubereiten (Regel 8)
Garen sie die jeweiligen Speisen bei möglichst niedriger Temperatur, so kurz wie möglich, mit wenig Wasser und wenig Fett das erhält den natürlichen Geschmack, schont die Nährstoffe und verhindert die Bildung schädlicher Verbindung.


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