Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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22.11.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > November > 20.11.17-26.11.17


GIFTSUMACH ttt

Der Giftsumach ist eine stark hautreizende Pflanze, die in Nordamerika wächst.
Obwohl die Gifteiche nach der Eiche benannt ist, hat er botanisch mit der Eiche keine Verwandtschaft. Die Blätter des Giftsumachs ähneln jedoch den Blättern der Eiche. Stark verdünnt kann man den Giftsumach gegen Neuralgien einsetzen und auch die Homöopathie verwendet ihn gern.
Der Eichenblättrige Giftsumach ist eine Pflanzenart aus der Gattung Toxicodendron in der Familie der Sumachgewächse. Sie stammt aus Nordamerika. Ein Pflanzeninhaltsstoff ist Urushiol, das bei Berührung der Pflanze in den allermeisten Fällen einen juckenden Ausschlag verursacht.

Steckbrief
Heilwirkung: Achtung! Stark giftig. Nur in verschriebenen Fertigpräparaten oder homöopathisch anwenden. Stark Verdünnt: Hexenschuss, Ischias, Neuralgien, Rheuma, Homöopathisch ab D2: Ekzeme, Hautentzündungen
wissenschaftlicher Name: Toxicodendron quercifolium, Rhus quercifolium
englischer Name: Poison oak
Verwendete Pflanzenteile: Blätter
Inhaltsstoffe: Urushiol

Anwendung
Achtung! Stark giftig. Giftsumach kann zu starken Hautreizungen führen, die tagelang stark jucken und schmerzen. In Extremfällen kann es zu Blutvergiftungen kommen. Innerlich eingenommen kann es zu blutigen Durchfällen bis hin zum Tod führen. Giftsumach nur in verschriebenen Fertigpräparaten oder homöopathisch anwenden.
Madaus zufolge wirkt schon die Ausdünstung des weißen, an der Luft sich schwarz färbenden Milchsaftes auf die Hautgefäße. So soll eine Gruppe Soldaten, die um ein Feuer aus den Zweigen lagerten, Hautbeschwerden gehabt haben. Häuser, wo der Strauch wuchs, galten als verhext, weil die Bewohner Rheuma bekamen. J. White beschrieb im New York medical journal 1873 eingehend die Grade der Hautreizung, vom Erythem mit etwas papulovesikulösem Ekzem bis hin zum heiß und rot geschwollenen Erysipel mit nässenden, krustigen Bläschen, die heftig jucken und brennen, dazu Fieber und Prostration. Andere beschrieben teils ähnliche Erscheinungen nach Einnahme. Allerdings seien nicht alle Menschen empfindlich. Hasen, die in strengen Wintern am Strauch nagten, stürben sofort, Pferde und Rinder aber nicht, und für die Haut von Kaltblütern sei er unschädlich. In die Heilkunde kam die Pflanze 1788 durch Dufresnoy als Mittel gegen Flechten. Alderson, Horsfield u. a. rühmten sie bei Lähmungen, besonders rheumatischer Natur, was viele Autoren bestätigten. Dazu kam der Einsatz bei Augenleiden, besonders wenn diese mit „skrofulös-herpetischen“ Gesichtsausschlägen verbunden waren. Heute findet der Eichenblättrige Giftsumach in der Medizin keine Verwendung mehr. Homöopathenverwenden Rhus tox bei Gelenk- und Rückenschmerzen, die zu ständiger Unruhe zwingen, auch bei Erkältungen, seltener bei Hautjucken, z. B. Herpes genitalis, mit Besserung durch Hitze. Es wird aus frischen, beblätterten, jungen Trieben gewonnen. Eine orale Überdosierung wäre am ehesten durch Niedrigpotenzen und häufige Wiederholungen bedingt.

Pflanzenbeschreibung
Diese variable Art wächst entweder als Strauch bis zu einer Wuchshöhe von etwa 1 Meter oder als Kletterpflanze mit Luftwurzeln. Die kletternde Form kann botanisch als Varietät Toxicodendron pubescens var. radicans oder manchmal als eigene Art Toxicodendron radicans angesehen werden. Diese ist auch unter dem nordamerikanischen Trivialnamen Poison Ivy (direkt übersetzt „Giftefeu“) bekannt. Die Bezeichnung „Efeu“ ist irreführend, da der Giftsumach trotz äußerlicher Ähnlichkeit, aber völlig anderer Laubblätter mit dem Gemeinen Efeu nicht verwandt ist. Der Eichenblättrige Giftsumach wächst als sommergrüner Halbstrauch. Die großen Äste sind relativ dünn und biegsam. Alle Teile der Pflanze führen einen gelblich weißen Milchsaft, der sich an der Luft rasch schwarz färbt, mit penetrantem, übelkeiterregendem Geruch. Diese Schwarzfärbung bietet eine Möglichkeit, diese Pflanzenart zu identifizieren. Die wechselständig angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Der Blattstiel ist 8 bis 14 Zentimeter lang. Die dreiteilig gefiedrige Blattspreite ist flaumig behaart mit gezähnten Rand. Die Laubblätter können im Frühjahr purpurfarben sein, im Sommer grün glänzend und im Herbst leuchtend rot. Die Blütezeit reicht von Mai bis Juli. Der lockere, rispige Blütenstand ist seitenständig. Die eingeschlechtigen Blüten sind weiß bis grün mit roter Mitte. Die erbsengroße kugelige, gelbliche Steinfrucht ist 4 bis 8 Millimeter groß.
Der Giftsumach wächst in Nordamerika. Seine Blätter wachsen in charakteristischen Dreiergruppen, auf die schon kleine Kinder aufmerksam gemacht werden. Der Giftsumach ist ein Verwandter des Giftefeus, der auch Kontaktekzeme verursacht.



BRECHNUSS ttt

Die Gewöhnliche Brechnuss, auch kurz Brechnuss oder Krähenaugenbaum, Strychninbaum oder Brechnussbaum genannt, ist eine Baumart aus der Familie der Brechnussgewächse, die in Südostasien beheimatet ist.

Steckbrief

Heilwirkung: Achtung! Stark giftig. Nur in verschriebenen Fertigpräparaen oder homöopathisch anwenden. Homöopathisch ab D4! Gastritis, Hexenschuss, Ischias, Menstruationsschmerzen, Migräne, Neuralgien, Verstopfung, Übelkeit
wissenschaftlicher Name: Strychnos nux-vomica
Verwendete Pflanzenteile: Samen

Anwendung
Achtung! Stark giftig
. Brechnuss nur in verschriebenen Fertigpräparaten oder homöopathisch anwenden.

Nutzung
Historisch

Die Samen werden seit über 1000 Jahren als Arzneimittel verwendet. Schon im 11. Jahrhundert wurde es in der arabischen Medizin erwähnt. Die Brechnuss gelangte im 15. Jahrhundert aus Südostasien nach Europa. Die Samen wurden im Mittelalter bei die Pest eingesetzt. Im 17. Jahrhundert findet das Krähenauge Verwendung beim Betäuben von Fischen und beim Vergiften von Tieren (Füchsen, wilden Katzen, Hunden, Krähen, Raben, Ratten und Mäusen). Indische oder chinesische Kräuterkundige verabreichten die Wirkstoffe bei Appetitlosigkeit, Muskelschwäche oder -lähmungen, zur Schmerzlinderung, bei Fieber, zur Förderung der Blutzirkulation, bei Menstruationsprobleme sowie bei Cholera und Tollwut.
In der Medizin
Früher wurde die Arzneidroge bei Schwächezuständen verordnet, sowie bei Herz-Kreislauf-Beschwerden und als appetitanregendes Mittel. Aufgrund der geringen therapeutischen Breite und der Nebenwirkungen (Anhäufung von Strychnin im Körper), besonders bei Lebergeschädigten, sind solche Arzneimittel fast vollkommen verschwunden. Die Brechnusssamen sind aber noch heute der Ausgangsstoff zur Gewinnung von Strychnin.
In der Homöopathie
Das Homöopathikum Nux vomica war eines der ersten Mittel, die von Samuel Hahnemann geprüft und im ersten Band seiner Reinen Arzneimittellehre 1805 veröffentlicht wurden. Das Mittel wird aus den reifen, getrockneten und feingepulverten Brechnusssamen, die mindestens fünf Tage in Alkohol angesetzt werden, gewonnen. Aus Sicht der Homöopathie ist Nux vomica eines der größten, zuverlässigsten und gut geprüften Polychreste. Charakteristische Anwendungsgebiete von Nux vomica, auch bekannt unter Strychnos nux vomica, sind die Aufhebung von Schäden (z. B. Einnahme unpassender homöopathischer Mittel, Missbrauch von Genussmitteln (Alkohol (Einnahme führt zum schnellen Erbrechen), Tabak, Kaffee, Überessen), Nebenwirkungen von nicht-homöopathischen Medikamenten (z.B. Antibiotika, Narkotika, Kortison, Chemotherapeutika, etc.) sowie für Menschen, die eine sehr geringe Toleranzgrenze (sehr schnell zornig, schnell unzufrieden, schnell überreizt, schnell ungeduldig, leicht gekränkt, leicht überempfindlich auf geringste Geräusche, Gerüche oder Schmerzen) aufweisen.

Pflanzenbeschreibung
Baum
Die Gewöhnliche Brechnuss wächst als ein immergrüner Laubbaum, der gewöhnlich Wuchshöhen von 25 Metern erreicht. Er besitzt eine schwarzgraue bis gelblichgraue Rinde. Die hellgrün glänzenden Zweige sind wiederholt gabelteilig und tragen lederartige, breiteiförmige, glattglänzende und gestielte Blätter. Die grünlich weißen, bis zu 1cm breiten Blüten sind röhrenartig mit tellerförmigen ausgebreiteten Kronzipfel. Als Frucht trägt der Brechnussbaum grüne bis orangerote, tischtennisballgroße (3–6 cm) und ledrigschale Beeren, deren weißes, bitter schmeckendes und gallertartiges Fruchtfleisch meist 2 bis 4 knopfähnliche Samen, die mit feinen, seidigen Haaren bedeckt sind, enthält.
Samen
Der Brechnusssamen, auch Krähenauge oder Brechnuss genannt, hat eine Form und Größe in etwa einer 2-Cent-Münze. Die Schale des aschgrauen Samens ist äußerst hart und steht unter starker Spannung. Bei Witterungswechsel, speziell wenn es feucht wird, platzen die Brechnusssamen explosionsartig an den Längsseiten auf und keimen dann aus. Die Krähenaugen sind geruchlos, weisen aber einen bitteren, scharfen, Übelkeit erregenden Geschmack auf.


BACHBLÜTEN
Ich stehe gerne im Mittelpunkt (8 Chicory)
-
Diese Menschen stehen allzu gerne im Mittelpunkt
- Mit der dementsprechenden Bachblüte diese Menschen sich zurücknehmen und müssen nicht immer im
 Mittelpunkt stehen


BACHBLÜTEN
Man manipuliert, diplomatisiert, verhält sich taktisch geschickt, um seinen Willen durchsetzen oder Einfluss zu behalten (8 Chicory)
-
Diese Menschen müssen ihre Mitmenschen manipulieren, diplomatisieren und verhalten sich taktisch
 geschickt und deren Willen durchzusetzen oder den Einfluss zu behalten
- Mit der dementsprechenden Bachblüte schaffen es diese Personen sich zurückzunehmen um nicht zu
 manipulieren, diplomatisieren oder ihren willen durchzusetzen


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