Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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22.10.2019

täglichen News > Newsletterarchiv > Oktober > 21.10.19-27.10.19


SALOMONSSIEGEL
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Die Weißwurz ist eigentlich eine Pflanzengattung mit zwei Arten, die in Mitteleuropa heimisch sind. Da gibt es die häufig vorkommende vielblütige Weißwurz und die seltenere wohlriechende Weißwurz. Beide Arten sind jedoch sehr ähnlich, so ähnlich, dass sie sich sogar kreuzen können. Sie wachsen vor allem in lichten Laubwäldern. Mit ihren schrägstehenden Stängeln, an denen zu beiden Seiten regelmäßig Blätter wachsen und den darunter herabhängenden weißen Blüten erwecken sie das Interesse des neugierigen Betrachters. Kein Wunder, dass man der Pflanze früher magische Fähigkeiten zusprach. Angeblich sollte es möglich sein, verschlossene Türen damit zu öffnen. Die Beeren der Weißwurz sind giftig, in der Pflanzenheilkunde wird aber der Wurzelstock verwendet. Die Volksheilkunde verwendete die Weißwurz früher bei Herzschwäche,  Diabetes, Rheuma und Gicht.
Die Vielblütige Weißwurz, auch Vielblütiges Salomonssiegel, Wald-Weißwurz oder Wald-Salomonssiegel genannt, ist eine Pflanzenart, die in die Familie der  Spargelgewächse gehört. Umgangssprachlich wird sie oft nur „Salomonssiegel" genannt, was jedoch wegen der Namensgleichheit mit dem ähnlichen, aber viel selteneren  Echten Salomonssiegel ungünstig ist.

Steckbrief
Heilwirkung: adstringierend, beruhigend, Blutzucker senkend,  Gicht, Rheuma (Salbe), Herzschwäche
wissenschaftlicher Name: Polygonatum officinale, Polygonatum odoratum, Polygonatum multiflorum
Pflanzenfamilie:
Mäusedorngewächse = Ruscaceae
volkstümliche Namen:
Vielblütige Weißwurz, Wohlriechende Weißwurz, Salo-monsiegel, Salomonssiegel
Verwendete Pflanzenteile:
Wurzelstock
Inhaltsstoffe: Glykoside, Saponine
Sammelzeit: Herbst, Frühjahr

Auch die Gemüsepflanze Haferwurz wird manchmal Weißwurz genannt, ist aber in keinster Weise mit der Vielblütigen Weißwurz verwandt. Gemeinsam ist nur die weiße Wurzel.

Giftigkeit und Verwendung
Alle Pflanzenteile sind giftig, vor allem die Beeren; sie enthalten Saponine und andere Giftstoffe. Ältere Angaben über das Vorkommen von herzwirksamen Herzglykosiden wurden nicht bestätigt. Es sind steroidale Saponine und Flavonoide enthalten. Sie werden zur Wundheilung eingesetzt, besonders aufgrund der antibakteriellen Wirkung. Die  Droge wird auch wegen ihrer schleimlösenden Wirkung verwendet.

Beschreibung
Die Vielblütige Weißwurz wächst als sommergrüne,  ausdauernde  krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 30 bis 60 (100) Zentimetern. Ihr aufrechter, übergebogener Stängel besitzt einen runden oder stumpfkantigen Querschnitt. Dieser Geophyt bildet ein Rhizom als Überdauerungsorgan. Das auffällige, weiße Rhizom (daher der Name „Weißwurz") besitzt einen Durchmesser von etwa 5 bis 9 mm. Es ist knotig verdickt (griechisch poly für „viel" und gony für „Knoten"), wobei die Knoten jeweils einem Jahreszuwachs ent-sprechen. Sie entstehen als seitliche Verzweigungen aus der Achsel von schuppenförmigen Niederblättern, während sich die Rhizomspitze jeweils in den aufrechten Blütenspross verlängert. Das Rhizom stellt also ein Sympodium dar. Es wurden bis zu 17 Jahresabschnitte hintereinander gezählt. Die scheibenförmigen Vertiefungen auf der Oberseite der Knoten sind die Abnarbungsstellen der Blütensprosse. Mit den zahlreichen Leitbündelnarben erinnern die Knoten an ein Siegel (daher der Name „Salomonssiegel"). Die wechselständig und zweizeilig angeordneten  lt Laubblätter sind sitzend oder kurz gestielt und einfach. Die eiförmige bis länglich-elliptische Blattspreite ist am Grund verschmälert, 5 bis 17 cm lang und 2 bis 7,5 cm breit. Die Blattoberseite ist dunkelgrün und die Blattunterseite graugrün bereift. In den Blattachseln stehen traubige Blütenstände, die jeweils drei bis fünf Blüten enthalten. Die ungehaarten Stiele der Blütenstände sind 10 bis 12 mm und die der Blüten sind 6 bis 7 mm lang. Die hängenden und geruchlosen  Blüten sind dreizählig. Die sechs gleichgestalteten Blütenhüllblätter (Perigon) sind röhrig verwachsen, weiß mit grünen Spitzen und 11 bis 15 (bis 18) mm lang. Die  Staubblätter sind spärlich flaumig behaart. Die Blütezeit reicht von Mai bis Juni. Die dunkel-blauen bis schwarzen  Beeren sind bereift und besitzen einen Durchmesser von etwa 7 bis 9 mm. Die Fruchtreife erfolgt zwischen August und September.




TROLLBLUME
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Die selten gewordene Trollblume kann man schon von weitem an ihren charakteristischen Kugelblüten er-kennen. Sie sehen aus wie große Hahnenfußblüten, die sich zu einer Kugel zusammenneigen. Man findet die Trollblume fast nur noch im Gebirge, in der Nähe von Gewässern oder an feuchten Stellen. Wegen ihrer Seltenheit ist die Trollblume geschützt. Heutzutage wird die Trollblume nicht mehr als Heilpflanze benutzt, obwohl sie ein paar Heilwirkungen aufweist.
Die Trollblume ist eine Pflanzenart aus der ca. 30 Arten umfassenden Gattung der Trollblumen. Diese gehören zur  Familie der Hahnenfußgewächse. Die europäische Trollblume ist die einzige in Europa heimische Art der Trollblumen.  Trivialnamen sind z. B. Goldköpfchen, Butterblume, Butterkugel, Budabinkerl, Butterrosen, Kugelranunkel oder Natter(n)knöpfe. Sie wurde zur  Blume des Jahres 1995 gewählt.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Skorbut
Heilwirkung:
hautreizend, abführend, verdauungsfördernd
Anwendungsbereiche: Nur in der Volksheilkunde: Darmträgheit, Verstopfung, Vitamin C Mangel
wissenschaftlicher Name: Trollius europaeus
Pflanzenfamilie:
Ranunculaceae - Hahnenfußgewächse
englischer Name:
Globe-flower
volkstümlicher Name:
Ankenbollen, Butterblume, Butterkugel, Budabinkerl, Butterrosn, Eierblom, Europäische Trollblume, Glatzer Rose, Goldknopf, Goldköpfchen, Kugelranunkel, Natternknöpfe, Pfingstrolle, Wasserrolle
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter
Inhaltsstoffe:
Protoanemonin, Saponine, Magnoflorin, Scharfstoffe, Vitamin C
Sammelzeit:
die Pflanze ist geschützt

Anwendung
Die Trollblume wurde früher gegen Skorbut angewendet. Sie ist mit einigen Verwandten eine beliebte Gartenpflanze. Sie ist das Symbol der Grafschaft Glatz und wird daher auch Glatzer Rose genannt. Obwohl die Trollblume aufgrund ihrer besonderen Gestalt sehr heilwirksam aussieht, kann man sie jedoch nur bedingt als Heilpflanze bezeichnen. Sie wirkt gegen Verstopfung und Vitamin C Mangel. Doch gegen beide Erkrankungen gibt es weitaus bessere und mildere Heilpflanzen, zumal die Trollblume etwas giftig ist. Die Wirkung gegen Verstopfung ist vermutlich eine Reaktion des Körper auf die Giftstoffe in der Trollblume. Es ist also keine gesundheitsfördernde, sondern eine eher schädliche Wirkung.

Giftwirkung
Die Giftwirkung der Trollblume entspricht der Giftwirkung des Hahnenfußes, mit dem die Trollblume eng verwandt ist. Nur in großen Mengen ist eine Giftwirkung zu erwarten. Das Gift verliert sich auch bei der Trocknung, sodass die getrocknete Trollblume kaum noch eine Giftwirkung hat. Im frischen Zustand und in großen Mengen eingenommen verursachen die Scharfstoffe in der Trollblume Brennen im Mund, Erbrechen und Ma-genschmerzen. Auch zu Durchfällen und generellen Schmerzen kann es kommen. In schweren Fällen treten Schwindel, Atemnot und Krampfanfälle auf. Wenn es zu einer Vergiftung durch große Mengen Trollblume kommt, sollte man möglichst schnell einen Arzt oder eine Giftzentrale aufsuchen. Bis dahin kann man die Giftstoffe etwas verdünnen, indem man dünnen, warmen Tee zu trinken gibt. Auch Erbrechen-Lassen und Kohlentabletten können etwas helfen. Der Arzt oder das Krankenhaus werden in schweren Fällen eine Magenspülung durchführen. Äußerlich kann der frische Pflanzensaft die Haut reizen und zu Rötungen führen. In starken Fällen kann es auch zu Blasen und Schwellungen kommen. Im Extremfall entstehen Geschwüre und das Gewebe stirbt ab. Die Pollen der Trollblume können bei Allergikern allergische Reaktionen auf den Schleimhäuten hervorrufen, beispielsweise Schnupfen und Augenbrennen wie beim Heuschnupfen. Das Vieh, das auf den Bergwiesen weidet, meidet die Trollblume. Vermutlich wissen sie instinktiv um ihre Giftwir-kung. Falls die Trollblume getrocknet ins Heu gelangt, hat das für die Vieh keine Giftwirkung, weil die giftigen Stoffe bei der Trocknung ihre Wirkung verlieren.

Geschichtliches
Früher kam die Trollblume relativ häufig an feuchten Stellen vor, auch in Tallagen. Wegen der runden Form der Blüte, erhielt sie den althochdeutschen Namensteil "trol". Möglicherweise war es aber auch das lateinische Wort "trullus" für kugelige Gefäße, das zum Namen der Trollblume führte. Das "Troll" im Namen der Trollblume hat also nichts mit den Fabelwesen Troll zu tun, sondern mit der runden Form der Blüte. Heutzutage wird die Trollblume gerne in Gärten angepflanzt. Im Jahr 1995 war die Trollblume die Blume des Jahres.

Pflanzenbeschreibung
Die Trollblume ist eine ausdauernde  krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 20 bis 60 cm erreicht. Sie besitzt ein Rhizom als Speicherorgan, die Erneuerungsknospen liegen dicht an der Erdoberfläche. Ihr Habitus ist von mehreren kahlen und meist unverzweigten  Stängeln geprägt. Die Grundblätter sind gestielt und tief handförmig geteilt. Sie haben fünf gesägte bis fiederschnittige Abschnitte und erinnern an lt Geranium-Blätter. An ihrer Oberseite sind die Grundblätter dunkelgrün. Die Blattunterseite ist etwas heller. Zur Blütezeit sterben die rosettenartigen Grundblätter ab. Die Stängelblätter sind dreizählig und sitzen direkt an den Stängeln. Die durch Karotinoide gelb gefärbte Blüte sitzt endständig am unverzweigten Stängel. Trollblumen weisen zwittrige Blüten mit einwärts konkaven, charakteristisch kugelig zusammenneigenden hellgelben Perigonblättern auf. Ihr Durchmesser beträgt etwa 2 bis 3 Zentimeter. Die Blütenhülle besteht aus 10 bis 15  Perigon- und vier bis zehn Nektarblättern. Auffallend sind die zahlreichen freien Fruchtblätter im Zentrum der Blüte. Die Blütezeit erstreckt sich von Mai bis Juli. Die Früchtchen sind bis zu 15 Millimeter lang und geschnäbelt.
Die Trollblume ist in fast ganz Europa heimisch. Nur im Nordwesten fehlt sie ganz. Sie wächst bevorzugt an feuchten Stellen im Gebirge. Aber selbst dort ist die Trollblume inzwischen selten geworden. Die mehrjährige Pflanze wird bis zu 60 Zentimeter hoch. Im Frühjahr treibt die Wurzel zunächst handförmig geteilte Blätter aus. In Bodennähe wächst dann eine Blattrosette aus Grundblättern. Ab Mai wächst der Stängel. An ihm wachsen dreizählige Blätter, die direkt am Stängel sitzen. Die gelben Blüten erscheinen zwischen Mai und Ende Juni. Die Blüte hat bis zu 15 Blütenblätter, die eine Kugel formen. Sie ist etwa drei Zentimeter groß. Weil die Kugel der Blüte relativ dicht geschlossen ist, können nur sehr kleine Insekten zur Befruchtung vor-dringen. Die kleinen Fliegen, denen die Bestäubung gelingt, legen ihre Eier im Innern der Blüte ab. Ihre Lar-ven fressen sich dann an den jungen Samen der Trollblume. Normalerweise bleiben genug Samen übrig, damit sich die Trollblume vermehren kann. Manchmal werden aber auch zu viele Samen gefressen. Manche größeren Insekten wie Bien oder Hummel schaffen es auch, sich durch die Blütenblätter ins Innere der Trollblume zu zwängen, um sie zu befruchten. Wenn keine Insekten zur Bestäubung der Trollblume kommen, kann sich die Trollblume auch selbst bestäuben. Aus den Trollblume-Blüten entwickeln sich nach der Blütezeit die Früchte mit den Samen. Die Früchte sind Sammelbalgfrüchte, die schwarze Samen enthalten.

Anbautipps
In Gärten wird die Trollblume gerne als Zierpflanze angebaut. Sie braucht einen relativ feuchten Boden. Außerdem sollte der Boden nährstoffreich und humusreich sein. Der Standort ist am besten halbschattig, er kann aber auch sonnig sein. Gut geeignet ist die Trollblume zum Anpflanzen in der Nähe des Gartenteiches.
Man erhält die Trollblume als Staudenpflanze in Gartenmärkten. Keinesfalls sollte man die seltene Pflanze in der Natur ausgraben!



BACHBLÜTEN
Es fällt schwer, innerlich loszulassen (6 Cherry Plum)
- Diese Menschen fällt es einfach schwer, innerlich verschiedene Sachen loszulassen
- Mit der dementsprechender Bachblüte können sie innerlich wieder loslassen

BACHBLÜTEN
Man macht immer wieder die gleichen Fehler, weil man seine Erfahrungen nicht wirklich und nicht genug daraus lernt (7 Chestnud Bud)
- Diese Menschen machen immer und immer wieder den gleichen Fehler, das sie ihre Erfahrungen nicht wirklich verarbeitet haben oder daraus gelernt haben  
- Mit der dementsprechender Bachblüte lernen sie aus ihren Erfahrungen und machen sie nicht mehr die selben Fehler


ERNÄHRUNG
Lebensmittelauswahl beim Stillen – geeignete Lebensmittel
Milch und Milchprodukte: frische fettarme Milch (1,5%), Joghurt, Topfen (Mager- und Halbfettstufe), Buttermilch, Kefir, saure Milch, Kondensmilch max. 4% Fett
Fleisch: mageres Fleisch ohne sichtbares Fett, Geflügel Wild (durchgegart)
Wurst/Wurstwaren: magere Wurstwaren, z.B. Sulz, Geflügelwurst, Corned beef, gekochter Schinken
Käse: magere Käsesorten, z.B. Edamer 30% Fett i. Tr., fettarmer Frischkäse, aber auch Käse bis 45% Fett i. Tr.
Eier: 2-3 Eier/Woche  


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