Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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22.10.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > Oktober > 22.10.18-28.10.18


TULPE tt

Die Tulpen bilden eine Pflanzengattung in der Familie der Liliengewächse. Die etwa 150 Arten sind in Nordafrika und über Europa bis Zentralasien verbreitet. Zahlreiche Hybriden werden als Zierpflanzen in Parks und Gärten sowie als Schnittblumen verwendet.

Steckbrief
Heilwirkung: Achtung! Giftig. Nur in Fertigpräparaten, homöopathisch oder äußerlich anwenden. Geschwüre, Gicht, Halsentzündung, Nebenhöhlenentzündung, Rheuma
wissenschaftlicher Name: Tulipa gesnerana
Verwendete Pflanzenteile: Zwiebel

Anwendung
Achtung! Giftig.
Tulpe nur in Fertigpräparaten, homöopathisch oder äußerlich anwenden.
Aus den Wildtulpen wurden die Gartentulpen gezüchtet. Innerhalb von 400 Jahren sind mehrere Tausend Züchtungen aus den Wildtulpen entstanden. Tulpen schätzen im Frühjahr Feuchtigkeit, im Sommer heiße, trockene Lagen auf nährstoffreichen Böden mit einem pH-Wert von 6,5 bis 7,0 (so können die Zwiebeln am besten ausreifen), bedürfen kühler Nächte und kalter Winter zum Gedeihen. Die Niederlande sind der weltweit größte Tulpenproduzent. In Deutschland werden in der Region Niederrhein, insbesondere im Kreis Neuss, Tulpen produziert. Tulpen-Sorten sind bedeutende Zierpflanzen, sowohl als Gartenpflanzen wie als Schnittblumen. Über 80% der Welt-Tulpenproduktion stammt aus den Niederlanden. Hier werden über 1200 Sorten kultiviert, jedoch nehmen die 40 häufigsten über die Hälfte der Anbauflächen ein. In der Heilkunde bzw. medizinischen Anwendung spielen Tulpen keine Rolle. Sie sind sogar giftig für Menschen und Tiere. Das in den Zwiebeln und Sprossen enthaltene Tulipanin verursacht u. a. Erbrechen, Magen- und Darmbeschwerden, Bauchkrämpfe.

Pflanzenbeschreibung
Erscheinungsbild und Laubblätter
Tulpen-Arten wachsen als ausdauernde, krautige Pflanzen und erreichen je nach Art Wuchshöhen von 10 bis 70 Zentimetern. Diese Geophyten bilden Zwiebeln als Überdauerungsorgane aus. Die äußere Haut der Zwiebeln ist meist innen behaart. Vom meist unverzweigten Stängel befindet sich der untere Teil im Boden. Eine Tulpenzwiebel stirbt nach der Blüte ab, gleichzeitig entwickelt sich in der Achsel einer Zwiebelschuppe eine neue blühfähige Zwiebel und schwächere Zwiebeln wachsen an der Basis der übrigen Zwiebelschuppen. Die meisten Laubblätter sind grundständig und sind bis zu 30 Zentimeter lang. Die meist zwei bis sechs, selten bis zu zwölf wechselständig angeordneten Laubblätter sind ungestielt. Die einfachen Blattspreiten sind breit-linealisch bis fast eiförmig. Der Blattrand ist glatt bis gewellt.
Blütenstände und Blüten
Je nach Zuchtform variiert die Blütenfarbe über weiß, gelb, orange, rosa, rot bis blau und sogar schwarz. Die Blüten stehen meist einzeln und endständig oder in wenig-blütigen Blütenständen. Hochblätter fehlen meist. Die aufrechten Blüten sind zwittrig, dreizählig und glocken- bis napfförmig. Es sind zwei Kreise freier Blütenhüllblätter vorhanden, wobei die Blütenhüllblätter der beiden Kreise mehr oder weniger verschieden geformt sind. Es sind zwei Kreise mit je drei freien, fertilen Staubblätternvorhanden; sie sind entweder gleich oder die des inneren Kreises sind länger. Die Staubfäden sind manchmal behaart. Drei Fruchtblätter sind zu einem oberständigen Fruchtknoten verwachsen, mit vielen Samenanlagen. Der säulenförmige oder sehr kurze bis fehlende Griffel endet in einer dreilappigen Narbe.
Früchte und Samen
Es wird eine walzen- bis spindelförmige, dreiflügelige, ledrige, dreikammerige Kapselfrucht gebildet. Die Samen sind meist flach.



ALPENDOST (grauer)

Der graue Alpendost ist eine Staudenpflanze, die in und um die Alpen und Pyrenäen in der subalpinen Zone vorkommt. Die Blätter erinnern an  Huflattich-Blätter und die Blüten an den  Wasserdost. Der graue Alpendost wurde früher oft wie  Huflattich oder  Pestwurz eingesetzt. In manchen Gegenden haben diese Pflanzen den gleichen Namen, z.B. Rosslattich oder Huatplotschen. Der graue Alpendost hat eine Unterart den Pyrenäen-Alpendost und es gibt noch ähnlich aussehende Alpendostsorten mit gleicher Wirkung. Wegen der leberschädigenden Inhaltstoffe sollte man aber auf die innerliche Anwendung aller Alpendost-Arten verzichten. Der Graue Alpendost ist eine  Pflanzenart aus der Familie der  Korbblütler. Darüber hinaus sind oder waren, zum Teil auch nur regional, folgende Trivialnamen gebräuchlich: Alpenpestkraut, Großer Berglattich (Schlesien), Scheiskraut ( Schweiz), Schieskraut (Schweiz) und Rosslattich (Schlesien).


Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Husten
Heilwirkung:
hustenstillend

Anwendungsbereiche: Volksheilkunde: Brustfellentzündung, Hautgeschwüre, Husten, Reizhusten, Raucherhusten, Homöopathie: Einsatzgebiet leider noch nicht bekannt

wissenschaftlicher Name: Adenostyles albifrons, Adenostyles alliariae
Pflanzenfamilie:
Korbblütengewächse = Asteraceae
englischer Name:
Grey adenostyl
volkstümlicher Name:
Geöhrter Alpendost, Gouan Kerner, Grauer Alpendost, Huatplotschen, Rosslattich, Scheißblattln
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter, Wurzel
Inhaltsstoffe:
Hepatotoxine, Senecionine, Seneciphylline, Spartioidine
Sammelzeit:
Frühling bis Frühsommer
Nebenwirkungen: Leberschäden, Hautreizungen
Kontraindikation:
Schwangerschaft, Stillzeit, Lebererkrankungen


Anwendung
Wird in vielen alten Rezepturen der Alpenregion wie Huflattich eingesetzt. Auf die innerliche Anwendung sollte wegen der hohen leberschädlichen Giftwirkung verzichtet werden. Manche Erkrankung oder Vergiftung, die dem Huflattich zugeordnet wurde, geht auf den Alpendost zurück.
Tee
1 Teelöffel getrockneter Blätter mit 250 ml kochendem Wasser übergießen und 10 Minuten ziehen lassen, abseihen und in kleinen Schlückchen trinken. (Wegen möglicher Leberschäden nicht anwenden!)
Bäder/Umschläge
Bäder oder Umschläge mit dem Tee oder frischen Blättern sollen gegen Hautkrankheiten helfen.
Räuchermittel
Zerkleinerte Wurzeln oder Blätter werden als Räuchermittel gegen Atemwegserkrankungen eingesetzt.
Homöopathie
Mittel wird von einigen Heilern selbst hergestellt, Einsatzgebiet leider noch nicht bekannt.

Geschichtliches
Im Alpenraum gerne wie Huflattich oder Pestwurz eingesetzt, man machte damals keinen großen Unterschied solange die Blätter ähnlich aussahen und in etwa die gleiche Wirkung hatten. Auch als Toilettenpapier (Scheißblattln) am Wegesrand wurden die Blätter genutzt. Heute für einige Vergiftungsfälle mit Leberschäden bekannt, wird daher nur noch in Ziergärten oder als Nektarquelle für die Hummeln (z.B. Ackerhummel) angebaut.

Pflanzenbeschreibung
Der Graue Alpendost ist im Alpenraum heimisch. Sie wächst bevorzugt zwischen 900 und 2200 Metern Höhe in krautreichen Bergwäldern und Hochstaudenfluren. Die mehrjährige Hochstaude wird zwischen 30 und 170 Zentimeter hoch. Die Blätter sind herzförmig und können bis zu 50 Zentimeter Durchmesser haben. Die Blattunterseite hat eine graufilzige Behaarung, die abwischbar ist. Die rosaroten bis purpurnen Blüten erscheinen zwischen Juli und Oktober. Die vielen röhrenförmigen Einzelblüten sind zu Trugdolden vereinigt. Aus den Blüten entwickeln sich bis in den Spät-Herbst die Samen.
Vegetative Merkmale
Der Graue Alpendost wächst als ausdauernde krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 60 bis 150 Zentimetern. Der Stängel ist im oberen Bereich behaart und in der unteren Hälfte kahl. Die Grundblätter sind bis zu 50 Zentimeter groß, lang gestielt, unregelmäßig grob gezähnt, unterseits filzig und herzförmig eingebuchtet. Im Unterschied zum Grünen Alpendost sind die oberen Stängelblätter meist sitzend und am Grunde geöhrt.
Generative Merkmale
Die Blütezeit reicht von Juli bis August. In einem doldenrispigen Gesamt blütenstand sind die Körbchen zu-sammengefasst. Die Körbchen enthalten nur drei bis zehn  Blüten. Die rote Blütenkrone ist 7 bis 8 Millimeter lang, ihre Zipfel nehmen etwa ein Drittel bis ein Viertel der Länge des ganzen Saums ein. Die  Achänen sind 3 bis 6 Millimeter lang. Der Pappus ist 4 bis 5 Millimeter lang
.

Anbautipps
Es gibt die Pflanze zeitweise preiswert im Wildpflanzenversand. Der Graue Alpendost mag nährstoffreiche und feuchte Böden. Der Standort sollte halbschattig sein. In Höhen unter 1000 m wächst der Graue Alpendost oft nicht zufriedenstellend.

Sammeltipps
Frische Blätter ernten, größere vor dem Trocknen zerkleinern. Die Blätter gründlich an einem luftigen Ort im Schatten trocknen. Verschlossen aufbewahren.



BACHBLÜTEN
Ich bin ein sprunghafter Mensch (28 Scleranthus)
- Diese Menschen sind in ihrer Art sehr sprunghaft
- Mit der dementsprechender Bachblüte werden Sie stabil in Ihrer Art


BACHBLÜTEN
Man hält es nicht für möglich, daß ein Mensch so viel durchstehen muß und glaubt, Gott habe einen vergessen (30 Sweet Chestnut)
- Diese Menschen halten es für nicht möglich, daß ein Mensch so viel durchstehen muß und glaubt, Gott hätte sie vergessen
- Mit der dementsprechender Bachblüte müssen auch weiterhin einiges durchstehen, doch glauben nicht mehr, daß Gott sie vergessen hätte


ERNÄHRUNG
Lebensmittelauswahl beim Stillen - geeignete Lebensmittel
Brot- und Backwaren: Vollkornbrot, - semmel, -knäcke, fettarme Kuchen aus eigener Herstellung mit empfohlenen Fetten und Zucker
Kartoffeln: fettarme Zubereitung, gekochte und Salzkartoffeln, Knödel, Folienkartoffeln
Gemüse/Hülsenfrüchte: frisches Gemüse, Tiefkühlgemüse natur
Obst/Obsterzezgnisse/Nüsse: frisches Obst, Tiefkühlobst ohne Zucker, Nüsse in kleinen Mengen (Fettgehalt beachten!), ungesalzen
Getränke (Fruchtsäfte): Mindestens 1,5l/Tag, Mineralwasser (arm an Natrium, reich an Kalzium und Magnesium), umgesüßter Früchte- und Kräutertee, stark verdünnte umgesüßte Obstsäfte (100% Frucht), eingeschränkt: Bohnenkaffee, Schwarztee
Milch und Milchprodukte: frische fettarme Milch (1,5% Fett), Joghurt, Topfen (Mager- und Halbfettstufe), Buttermilch, Kefir, saure Milch, Kondensmilch max. 4% Fett
Fleisch: mageres Fleisch ohne sichtbares Fett, Geflügel, Wild (durchgegart)
Fisch: magere Sorten, z.B. Seelachs, Kabeljau, Scholle, aber auch Makrele, Lachs, Hering
Wurst/Wurstwaren: magere Wurstwaren, z.B. Sulz, Geflügelwurst, Corned befinden, gekochter Schinken
Käse: magere Käsesorten, z.B. Edamer 30% Fett i. Tr., fettarmer Frischkäse, aber auch Käse bis 45% Fett i. Tr.
Eier: 2-3 Eier/Woche
Speisefett: kaltgepresste pflanzliche Fette, z.B. Rapsöl, Olivenöl, Butter
Getreideprodukte: ungesüßtes Müsli, Vollkorn-Haferflocken, Vollkorngrieß, Getreidevollkornprodukte
Reis/Teigwaren: Vollkornnudel, "al dente" gekochte Hartweizengrieß-Nudeln, Naturreis, parboiled Reis
Süßungsmittel/Süßwaren: deutlich eingeschränkt: Vollrohrzucker, Honig, Marmelade, Dicksaft
Fertigprodukte und -gerichte: wenn durch die Analyse des Nährwertes und durch Überprüfung der Zutaten die Eignung gewährleistet ist
Gewürze: Küchenkräuter und Gewürze jeglicher Art, Knoblauch (wenn verträglich), Zwiebeln (wenn verträglich), Salz, Essig, Zitrone


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