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Giftefeu ttt
Der Eichenblättrige Giftsumach ist eine Pflanzenart aus der Gattung Toxicodendron in der Familie der Sumachgewächse. Sie stammt aus Nordamerika. Ein Pflanzeninhaltsstoff ist Urushiol, das bei Berührung der Pflanze in den allermeisten Fällen einen juckenden Ausschlag verursacht.
Der Giftefeu ist eine stark hautreizende Pflanze, die in Nordamerika wächst. Mit dem echten Efeu hat der Giftefeu nur den Namen und das Ranken gemeinsam, aber sie sind nicht verwandt. Schon kleine Kinder lernen in den USA, sich vom Giftefeu fernzuhalten, denn die dadurch verursachten Hautreizungen können im Extremfall bis zum Tod führen. Der Giftefeu ist auch ein belliebtes Motiv in Geschichten und Filmen. Stark verdünnt kann man den Giftefeu gegen Neuralgien einsetzen und auch die Homöopathie verwendet ihn gern.
Steckbrief
Heilwirkung: Achtung! Stark giftig. Nur in verschriebenen Fertigpräparaten oder homöopathisch anwenden.
Stark Verdünnt: Hexenschuss, Ischias, Neuralgien, Rheuma, Homöopathisch ab D2: Ekzeme, Hautentzündungen
wissenschaftlicher Name: Toxicodendron radicans, Rhus radicans
englischer Name: Poison Ivy
Verwendete Pflanzenteile: Blätter
Inhaltsstoffe: Urushiol
Anwendung
Achtung! Stark giftig. Giftsumach kann zu starken Hautreizungen führen, die tagelang stark jucken und schmerzen. In Extremfällen kann es zu Blutvergiftungen kommen. Innerlich eingenommen kann es zu blutigen Durchfällen bis hin zum Tod führen. Giftefeu nur in   verschriebenen Fertigpräparaten oder homöopathisch anwenden.
Madaus zufolge wirkt schon die Ausdünstung des weißen, an der Luft sich schwarz färbenden Milchsaftes auf die Hautgefäße. So soll eine Gruppe Soldaten, die um ein Feuer aus den Zweigen lagerten, Hautbeschwerden gehabt haben. Häuser, wo der Strauch wuchs, galten als verhext, weil die Bewohner Rheuma bekamen. J. White beschrieb im New York medical journal 1873 eingehend die Grade der Hautreizung, vom Erythem mit etwas papulovesikulösem Ekzem bis hin zum heiß und rot geschwollenen Erysipel mit nässenden, krustigen Bläschen, die heftig jucken und brennen, dazu Fieber und Prostration. Andere beschrieben teils ähnliche Erscheinungen nach Einnahme. Allerdings seien nicht alle Menschen empfindlich. Hasen, die in strengen Wintern am Strauch nagten, stürben sofort, Pferde und Rinder aber nicht, und für die Haut von Kaltblütern sei er unschädlich. In die Heilkunde kam die Pflanze 1788 durch Dufresnoy als Mittel gegen Flechten. Alderson, Horsfield u. a. rühmten sie bei Lähmungen, besonders rheumatischer Natur, was viele Autoren bestätigten. Dazu kam der Einsatz bei Augenleiden, besonders wenn diese mit „skrofulös-herpetischen“ Gesichtsausschlägen verbunden waren. Heute findet der Eichenblättrige Giftsumach in der Medizin keine Verwendung mehr. Homöopathen verwenden Rhus tox bei Gelenk- und Rückenschmerzen, die zu ständiger Unruhe zwingen, auch bei Erkältungen, seltener bei Hautjucken, z. B. Herpes genitalis, mit Besserung durch Hitze. Es wird aus frischen, beblätterten, jungen Trieben gewonnen.
Pflanzenbeschreibung
Diese variable Art wächst entweder als Strauch bis zu einer Wuchshöhe von etwa 1 Meter oder als Kletterpflanze mit Luftwurzeln. Die kletternde Form kann botanisch als Varietät Toxicodendron pubescens var. Radicans oder manchmal als eigene Art Toxicodendron radicans angesehen werden. Diese ist auch unter dem nordamerikanischen Trivialnamen Poison Ivy (direkt übersetzt Giftefeu) bekannt. Die Bezeichnung „Efeu“ ist irreführend, da der Giftsumach trotz äußerlicher Ähnlichkeit, aber völlig anderer Laubblätter mit dem Gemeinen Efeu nicht verwandt ist. Der Eichenblättrige Giftsumach wächst als sommergrüner Halbstrauch. Die großen Äste sind relativ dünn und biegsam. Alle Teile der Pflanze führen einen gelblich weißen Milchsaft, der sich an der Luft rasch schwarz färbt, mit penetrantem, übelkeiterregendem Geruch. Diese Schwarzfärbung bietet eine Möglichkeit, diese Pflanzenart zu identifizieren. Die wechselständig angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Der Blattstiel ist 8 bis 14 Zentimeter lang. Die dreiteilig gefiedrige Blattspreite ist flaumig behaart mit gezähnten Rand. Die Laubblätter können im Frühjahr purpurfarben sein, im Sommer grün glänzend und im Herbst leuchtend rot. Die Blütezeit reicht von Mai bis Juli. Der lockere, rispige Blütenstand ist seitenständig. Die eingeschlechtigen Blüten sind weiß bis grün mit roter Mitte. Die erbsengroße kugelige, gelbliche Steinfrucht ist 4 bis 8 Millimeter groß.
Der Giftefeu wächst in Nordamerika und ist eine rankende Pflanze. Seine Blätter wachsen in charakteristi-schen Dreiergruppen, auf die schon kleine Kinder aufmerksam gemacht werden. Der Giftefeu wird auch rankender Giftsumach genannt. Der eigentliche Giftsumach ist jedoch die Gichteiche, eine Verwandte des Giftefeus, der auch Kontaktekzeme verursacht.

Hundszunge
Die Hundszungen sind eine Pflanzengattung innerhalb der Familie der Raublattgewächse.
Die Hundszunge ist eine relativ häufige Pflanze, die eng mit dem Beinwell verwandt ist. Sie sieht jenem auch recht ähnlich, obwohl die Blüten der Hundszunge nicht nach unten hängen. Die Blüten der Hundszunge wechseln von rötlich über violett bis hin zu blau. Als Heilpflanze wird die Hundszunge heutzutage kaum noch verwendet. Von der inneren Anwendung ist wegen der enthaltenen Pyrrolizidinalkaloide abzuraten. Nur die äußerliche Anwendung gegen Hautprobleme wäre noch empfehlenswert.
Steckbrief
Heilwirkung: Hautverletzungen, Leichte Verbrennungen
wissenschaftlicher Name: Cynoglossum officinale
Verwendete Pflanzenteile: Wurzel
Inhaltsstoffe: Pyrrolizidinalkaloide, Heliosupin, Cynoglossin, Consolidin
Sammelzeit: Herbst
Pflanzenbeschreibung
Hundszungen-Arten sind meist zweijährige oder ausdauernde, seltener einjährige, krautige Pflanzen. Die wechselständigen Laubblätter sind einfach und ganzrandig; sie sind meist gestielt.
Meist in endständigen zymösen Blütenständen, meist ohne Tragblättern, stehen viele Blüten zusammen. Die zwittrigen Blüten sind meist fünfzählig und radiärsymmetrisch mit doppelter Blütenhülle. Die meist fünf Kelchblätter sind höchstens an ihrer Basis verwachsen und vergrößern sich nach der Anthese. Die meist fünf Kronblätter sind zu einer zylindrischen bis trichterförmigen Röhre verwachsen und besitzt einen radförmigen Saum. Die Kronröhre wird durch fünf Schlundschuppen verschlossen. Staubblätter und Griffel sind in der Kronröhre eingeschlossen. Es ist nur ein Kreis mit meist fünf fertilen Staubblättern vorhanden. Die Staubblätter stehen in oder oberhalb der Mitte. Die zwei Fruchtblätter bilden den oberständigen Fruchtknoten; er ist durch falsche Scheidewände in vier Klausen geteilt. Die Klausenfrucht zerfällt in meist vier Teilfrüchte. Die meist vier einsamigen nussartigen Klausen sind ei- bis kreisförmig, auf der Dorsalseite konvex, flach oder leicht konkav, zum Teil mit Randwulst und mit Widerhaken versehen.

Bachblüten
Du legst übertriebenen Wert auf die Meinung anderer Menschen (Cerato)
- Diese Menschen legen einen übertriebenen Wert auf Meinungen der anderen, als oftmals auf die eigene Meinung
- Mit der dementsprechenden Bachblüte legen sie zwar schon Wert auf die Meinungen anderer, jedoch nicht mehr so viel
Bachblüten
Du bist öfters jähzornig (Cherry Plum)
- Diese Menschen sind sehr oft jähzornig
- Mit der dementsprechenden Bachblüten wird das jähzornige abgeschwächt
Lebensmittelauswahl – geeignete Lebensmittel
Kartoffeln: gekochte Kartoffeln, Salzkartoffeln, selbst zubereitetes Kartoffelpüree aus frischen Kartoffeln
Hülsenfrüchte: Gerichte aus Hülsenfrüchte (Bohnen, Erbsen, Linsen, Kichererbsen), gekeimte Hülsenfrüchte
Fette & Öle: Butter, kaltgepresste naturreine Pflanzenöle (Olivenöl, Rapsöl, Keimöle), Butterschmalz, Nüsse in Maßen
Milchprodukte: Frischmilch, H-Milch, Joghurt, Obers, Sauerrahm, Topfen, Kefir, Käse
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