Kraft durch Kräuter und Bachblüten

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü

22.09.2019

täglichen News > Newsletterarchiv > September > 16.09.19-22.09.19


TAMARINDE

Tamarinden sind die  Hülsen – umgangssprachlich oft „Schoten" genannt – des Tamarindenbaums, die in der indischen, thailändischen, indonesischen, mexikanischen, brasilianischen und auch afrikanischen Küche Verwendung finden. Die Tamarinde stammt vermutlich aus Afrika. In Narhan am mittleren  Ganges fand man ca. 3.300 Jahre alte Holzkohle von Tamarinde. Der Name leitet sich vom arabischen تمر هندي = tamar hindi ab, was indische Dattel bedeutet. Im Mittelalter findet man in heilkundlichen Schriften die Schreibung tamar indi und das latinisierte tamarindus.

Steckbrief
Heilwirkung:
Verstopfung
wissenschaftlicher Name:
Tamarindus indica
Verwendete Pflanzenteile:
Mus

Anwendung
Tamarinde lässt sich geschmacklich in zwei Gruppen einteilen. Die süße Tamarinde hat ein bräunliches Fruchtfleisch, die saure Tamarinde mit einem fast schwarzen Fruchtmark ist von Konsistenz und Farbe der  Rosine ähnlich. Saure Tamarinde muss aber nicht zwangsläufig fast schwarzes Fruchtfleisch aufweisen, sondern kann genauso braunes besitzen wie die süße Tamarinde. Reife Tamarindenfrüchte enthalten neben Zucker (35 bis 50 %) große Mengen an Weinsäure (bis zu 20 %), was je nach Konzentration den säuerlichen Geschmack bedingt. Der Geschmack von saurem Tamarindensaft erinnert an Zitronensaft, der den Tamarindensaft notfalls auch ersetzen kann.  In  Thailand und  Mexiko wird Tamarinde  kandiert und mit Chili gewürzt als scharf schmeckendes Konfekt gegessen, häufig mit Garnelen. In Thailand ist die Tamarinde überaus beliebt, wird frisch und getrocknet, auch eingelegt (sowohl die Bohne als auch die gesamten Schoten), süß, sauer und salzig gegessen. Im Nahen Osten, vor allem im  Libanon,  Syrien und in  Ägypten, wird eine Limonade aus Tamarinde hergestellt, die dunkelbraun, ähnlich wie Cola, aussieht. Zur Herstellung von Tamarindensaft, der wegen des bitteren Geschmacks häufig gesüßt wird, legt man getrocknetes bzw. frisches Fruchtmark oder Tamarindengranulat für mehrere Stunden in Wasser ein. Auch die Kerne der Tamarinde finden in der Küche Verwendung. Gekocht oder geröstet werden sie in der Thailändischen Küche zu Mus gestampft, das als sogenanntes Tamarindenkonzentrat bzw. Tamarindenmark erhältlich ist. Es ist wichtiger Bestandteil der Thai-Küche und verleiht Currys eine dunkle Färbung sowie eine pikante herbsaure Note. Da die Kerne zudem viel Pektin enthalten, werden sie auch zur Herstellung von Geliermitteln verwendet. Tamarindenmark findet sich auch als Zutat in Würzsaucen wie zum Beispiel Worcestershiresauce oder Brown Sauce. Die Hülsen werden traditionell in Regionen von Thailand z. B. Chiang Dao/Maeung Khong in kleine Stücke gebrochen, mit Tabak vermengt und zum Rauchen in passend geschnittene Bananenblätter gedreht. Der Zusatz der Tamarinde-Hülsen kann zu starkem Hustenreiz führen.

Pflanzenbeschreibung
Tamarinden sind die Früchte des Tamarindenbaums. Sie sind etwa 5 bis 20 cm lang, zimtfarben bis braun, im Querschnitt rund, leicht gekrümmt und brechbar. Im Inneren der Hülsen liegen die Samen, die von einer bräunlichen bis schwarzroten  Pulpa, dem Fruchtmark, eingehüllt sind.




UZARA

Die Uzarawurzel ist eine traditionelle Heilpflanze aus Südafrika, die vor allem gegen Durchfall verwendet wird. Sie wird seit Jahrhunderten von den Ureinwohnern Südafrikas verwendet und wurde Ende des 19. Jahr-hunderts von auf der Reise erkrankten Europäern entdeckt. Infolgedessen wurde die Uzara auch in Europa eine beliebte Heilpflanze. Die Uzarawurzel hilft nicht nur überraschend schnell gegen Durchfallerkrankungen, sondern kann auch gegen Menstruationsbeschwerden und andere krampfbedingte Erkrankungen helfen.
Uzara ist eine Pflanzenart aus der Unterfamilie der Seidenpflanzengewächse. Sie ist in Südafrika beheimatet. Aus ihrer Wurzel gewinnt die südafrikanische Volksmedizin seit vielen Generationen Heilmittel, die das Volk der Xhosa „Uzara-Medizin" nennt. Afrikanische Heiler wenden die Uzara-Medizin bei Verdauungsstörungen, Regelbeschwerden, Migräne und Erkältungen an. In Deutschland wird seit 1911 aus der Uzara-Wurzel ein Trockenextrakt gewonnen. Mit ihm werden u. a.  Durchfallerkrankungen behandelt.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Durchfall
Heilwirkung:
beruhigend, brechreizlindernd, entspannend, krampflösend, spasmolytisch, wundheilend
Anwendungsbereiche:
Abszesse, Bauchkrämpfe, Brechdurchfall, Diarrhoe, Erbrechen, Erkältungen, Kopfschmerzen, Menstruationsbeschwerden, Migräne, Nachwehen, Ödeme, Reisekrankheit, Verdauungsbeschwerden, Wunden
wissenschaftlicher Name:
Xysmalobium undulatum
Pflanzenfamilie:
Hundsgiftgewächse = Apocynaceae
andere Namen:
Uzarawurzel
Verwendete Pflanzenteile:
Wurzel
Inhaltsstoffe:
Cardenolidglykoside: Uzarin, Xysmalorin, Phytosterine, Gerbstoffe, Flavonoide
Sammelzeit:
Wurzeln von 2 bis 3 Jahre alten Pflanzen

Anwendung

Uzara kann man wahlweise als Tee, Tinktur oder als Fertigpräparat in Tablettenform anwenden. Die häufigste Art, Uzara anzuwenden sind Tinkturen aus der Apotheke. Unbearbeitete Pflanzenteile sind von der Zuarapflanze in Mitteleuropa kaum erhältlich. Von der Tinktur nimmt man ein bis drei mal täglich 10-50 Tropfen ein oder wie auf der Packungbeilage angegeben. Wenn einem die Tinktur zu konzentriert ist, kann man sie mit Wasser verdünnen. Dragees nimmt man entsprechend der Packungsbeilage ein. Traditionell wird das Pulver der Wurzel auf Verletzungen und Abszesse gestreut
Uzara-Medizin (Volksmedizin)
„Uzara-Medizin" nennt das Volk der Xhosa das pflanzliche Heilmittel aus der Wurzel der Xysmalobium-un-dulatum-Pflanze. Es hat in der südafrikanischen Volksmedizin seit mindestens 160 Jahren seinen Platz – bei Einheimischen und europäischen Zuwanderern. Afrikanische Heiler setzen es bei verschiedenen Beschwerden ein: zum Beispiel bei Verdauungsstörungen und Regelbeschwerden, aber auch bei Migräne und Erkältungen. Mit dem Milchsaft der Uzara-Pflanze behandeln sie auch eiternde Wunden.
Medizinische Verwendung in Deutschland
In Deutschland wird aus der Uzara-Wurzel seit 1911 ein rein pflanzlicher Extrakt gewonnen, mit dem akute Durchfallerkrankungen behandelt werden.

Wirkung
Die Uzarawurzel wirkt nicht nur schnell durchfallhemmend, sondern verhindert auch, dass zu viele Elektrolyte mit dem Durchfall ausgeschieden werden. Diese Zusatzwirkung ist bei Durchfall besonders wichtig, denn viele Probleme bei Durchfallerkrankungen sind eine Folge des Elektrolytverlustes. Die Wirkung der Uzarawurzel tritt sehr schnell ein, weil ihre Glykoside schnellwirkend sind. Die glatte Muskulatur des Darms (und anderer innerer Organe) wird entspannt und so werden Darmkrämpfe und krampfhafte Darmentleerungen verhindert. Der gleiche Wirkmechanismus hilft auch gegen Periodenkrämpfe und andere krampfartige Beschwerden im Bauchraum. Die Zulus aus Südafrika halten die Uzarawurzel außerdem für eine wichtige Traumpflanze, weil sie eine ausgeprägte Wirkung auf die Träume haben soll.
Nebenwirkungen
Nebenwirkungen bei der bestimmungsgemäßen Behandlung mit Uzarawurzeln sind nicht bekannt. Da in der Uzarawurzel jedoch ähnliche Glykoside wirken, wie bei den herzwirksamen Digitalisglykosiden, sollten Herzpatienten mit Digitalisbehandlung die Uzarawurzel nur unter ärztlicher Beobachtung anwenden. Uzara-Präparate sollen möglichst nicht gespritzt werden, da sie bei dieser Anwendungsform gefährlich sein können.

Geschichtliches
In Südafrika ist die Uzarawurzel den Ureinwohnern schon seit Jahrhunderten als Heilpflanze gegen Durchfall und andere Erkrankungen bekannt. Die Xhosa benutzen sie seit jeher und nennen sie "Uzara", was der Pflanze auch den in Europa bekannten Namen gegeben hat. 1891 wurde die Heilwirkung der Uzarapflanze von einem deutschen Reisenden in Südafrika kennengelernt. Er litt unter starkem Durchfall und erhielt von Eingeborenen den Tipp, die Uzarawurzel als Heilmittel zu versuchen. Er kaute die Uzarawurzel und nach kurzer Zeit ging es ihm wieder gut. Zurück in Deutschland sorgte er dafür, dass die Heilwirkung der Uzarapflanze genauer untersucht wurde. Seit 1911 wird die Uzarawurzel in Deutschland medizinisch verwendet und als Trockenextrakt angeboten.

Pflanzenbeschreibung
Uzara ist in Südafrika heimisch. Sie wächst bevorzugt an sonnigen bis halbschattigen Standorten. Sie braucht nur relativ wenig Wasser. Die Wurzeln der Uzarapflanze sind dick, knollig und haben viele Seitenwurzeln, wenn die Pflanze etwas älter geworden ist. Die mehrjährige Pflanze wird bis zu 100 Zentimeter hoch. Der runde Stängel kann bis zu 3 Zentimeter dick werden. Er führt reichlich Milchsaft. Von ihm gehen im Abstand von etwa 8 Zentimetern die kreuzständigen Blätter ab. Die Blätter sind lanzettförmig und ledrig. Sie stehen an einem kurzen Stiel. Der Rand der Blätter ist häufig gewellt. Aus den Blattachseln wachsen die Blütenstände. Die Blüten stehen in runden Dolden von jeweils bis zu 12 Einzelblüten. Die meisten der Blüten haben 5 Blütenblätter. Aus den Blüten entwickeln sich Balgfrüchte, die bis zu 7 Zentimeter lang werden können. Uzara ist eine bitter schmeckende, auf einer geraden  Hauptachse senkrecht nach oben wachsende ausdauernde  krautige Pflanze. Nach einem frühen sekundären Dickenwachstum wird eine Knolle ausgebil-det mit vielen Seitenwurzeln. Die Sprossachse führt viel  Milchsaft. In einer  Vegetationsperiode kann die Uza-ra-Pflanze bis zu einem Meter wachsen. Ihre behaarte Sprossachse hat einen kreisrunden Quer-schnitt von bis zu 3 Zentimetern Durchmesser. Der Abstand zwischen zwei Knoten beträgt circa 7 bis 10 cm. Die kurzstieligen, lanzettförmigen, ledrigen Laubblätter sind 7 bis 15 cm lang und stehen über Kreuz. Der glatte Blattrand wellt sich durch die versteifte Blattspreite. Auf einem achselständigen Blütenstandsschaft sitzt ein doldiger Blütenstand mit bis zu zwölf Blüten. Die radiärsymmetrische  Blüte ist überwiegend fünfzählig. Die bis zu 7 cm langen Balgfrüchte öffnen sich bei Reife einseitig. In der Frucht befinden sich etwa 300 schuppen-artig angeordnete, dunkelbraune Samen mit einem Flugapparat aus vielen feinen weißen Härchen.
Wurzel
Außen umschließt ein Abschlussgewebe (Periderm) die Wurzel. Es besteht hauptsächlich aus meist zwei bis drei Lagen dünnwandiger Korkzellen. Das Rindenparenchym besteht aus rundlichen oder tangential gestreckten Zellen mit deutlich getüpfelten Wänden und gasgefüllten Hohlräumen (Interzellularen). Im Kambium liegen großlumige Tüpfelgefäße. Den gesamten Holzteil durchziehen Gefäßbündel. In allen Parenchymzellen der Wurzel sind Stärkekörner unterschiedlicher Form und Größe. Zudem enthält sie auffallend viele Hohlräume mit Calciumsalzkristallen.

Anbautipps
Die Uzarapflanze ist nicht winterhart, daher kann man sie in Mitteleuropa nur im Kübel (Wintergarten) oder als Zimmerpflanze anbauen. Im Winter sollte man die Uzarapflanze möglichst trocken halten. Dann verliert sie meistens ihr Laub, das im Frühjahr wieder erscheint. Die gelblichen Blüten erscheinen im Sommer.

Sammeltipps
Wenn man die Uzara-Pflanze erfolgreich angebaut hat, kann man die Wurzeln der 2 bis 3 jährigen Pflanzen ernten, in kurze Stücke schneiden und an der Luft im Halbschatten trocknen. Die Wurzeln sind fleischig und wenn man nur einen Teil abschneidet, kann die Pflanze weiter wachsen (wenn man Glück hat).



BACHBLÜTEN
Falsche Bescheidenheit aus Mangel an Selbstvertrauen (19 Larch)
- Diese Menschen haben eine falsche Bescheidenheit aus Mangel an ihr Selbstvertrauen
- Mit der dementsprechender Bachblüte haben sie kaum mehr eine falsche Bescheidenheit und bekommen wieder an Selbstvertrauen

BACHBLÜTEN
Menschen, die das Machtspiel nicht mitspielen wollen, werden ignoriert (32 Vine)
- Diese Menschen die das Machtspiel nicht mitspielen wollen, werden einfach ignoriert
- Mit der dementsprechender Bachblüte spielen sie gelegentlich mit und werden auch nicht so leicht ignoriert

ERNÄHRUNG
Sportmedizinische Aspekte der Ernährung
Eine ausgewogene Ernährung ist für die Leistungsfähigkeit des Sportlers von entscheidender Bedeutung. Im Spitzensport gehört die Ernährung neben dem Training und der Motivation und genetischen Voraussetzungen zu den zentralen leistungsbeeinflussenden Faktoren. Der Energiebedarf eines Sportlers ist abhängig von der durchgeführten Sportarten, der Intensität, Dauer und Häufigkeit des Trainings und der Wettkämpfe.


Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü