Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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22.08.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > August > 21.08.17-27.08.17


BRAUNELLE

Die kleine Braunelle, auch Brunelle genannt, ist in Europa weit verbreitet. Sie wächst auf feuchten Wiesen bis in die Höhe von 2000 Meter, ist also auch im Mittelgebirge häufig anzutreffen. Da die Braunelle aber so klein ist, sie wird gerade einmal zwanzig Zentimeter hoch, muss man genau hinschauen, um sie zu entdecken. Dank ihrer ätherischen Öle und Gerbstoffe kann sie sowohl bei Atemwegserkrankungen und Probleme der Verdauungsorgane helfen. Früher wurde sie vor allem gegen Diphterie eingesetzt.
Die Kleine Braunelle, auch Gemeine Braunelle oder Gewöhnliche Braunelle ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Braunellen in der Familie der Lippenblütler. Sie ist vom mediterranen bis zum borealen Europa und  Westasienweit verbreitet
.

Steckbrief
Heilwirkung:
adstringierend, antibakteriell, blutstillend, harntreibend, krampflösend, tonisierend, Fieber, Halsentzündung, Angina, Blähungen, Magenschwäche, Würmer, Bluthochdruck, Menstruationsbeschwerden, Wechseljahresbeschwerden, Wunden, Hautentzündungen
wissenschaftlicher Name:
Brunella vulgaris, Prunella vulgaris
Pflanzenfamilie:
Lippenblütler = Lamiaceae
volkstümliche Namen:
Brunelle, Kleine Prunelle
Verwendete Pflanzenteile:
Kraut
Inhaltsstoffe:
Alkaloid, Ätherische Öle, Bitterstoff, Cumarine, Cyanidin, Flavonoide, Gerbstoff, Gerbsäure, Hyperosid, Kaempferol, Beta-Sitosterol, Stigmasterol
Sammelzeit:
Mai bis Oktober

Anwendung
Früher Diphetrie-Mittel
Früher war die kleine Braunelle ein wichtiges Heilmittel gegen Diphterie, die damals häufig und sehr gefürchtet war. Die Diphterie wird auch "Halsbräune" genannt, was der Braunelle wahrscheinlich ihren Namen eingebracht hat. Heutzutage ist die Diphterie hierzulande selten geworden und dank starker Medikamente hat sie ihren Schrecken verloren.
Halsentzündungen
Die Braunelle ist aber immer noch eine Heilpflanze, die man bei Halsentzün-dungen einsetzen kann. Dazu bereitet man aus dem Kraut der Braunelle einen Tee und trinkt ihn in kleinen Schlucken. Auch Gurgeln mit dem Tee ist hilfreich bei Entzündungen des Rachenraums. Für den Tee übergießt man ein bis zwei Teelöffel des Krautes mit einer Tasse kochendem Wasser und lässt den Tee zehn Minuten ziehen. Abseihen und dann trinken.
Hoher Blutdruck
Außerdem senkt die Braunelle den Blutdruck, was ein weiteres wichtiges Einsatzgebiet für diese Pflanze ist. Vor allem eines, das in unserer Zeit besonders wichtig ist, weil der Bluthochdruck zu einer häufigen Gesundheits-Gefahr geworden ist.
Verdauungsschwäche
Dank ihrer krampflösenden Eigenschaften und der Bitterstoffe hilft die Braunelle auch gegen Probleme der Verdauungsorgane. Sie lindert Blähungen und Magenkrämpfe.
Frauenbeschwerden
Da die Braunelle östrogenähnliche Substanzen enthält, müsste sie auch gegen Menstruationsbeschwerden und Probleme der Wechseljahre helfen. Sie kann möglicherweise dank ihrer Substanz Stigmasterol den Eisprung fördern.
Äußerlich
Äußerlich in Form von Waschungen, Bädern oder Umschlägen kann der Braunellentee bei Wunden und Entzündungen der Haut helfen.

Pflanzenbeschreibung
Die kleine Braunelle ist in Mitteleuropa heimisch. Sie wächst auf Wiesen, wobei sie sowohl auf Halbtrockenrasen als auch auf Moorwiesen vorkommt. Außerdem kommt sie auf Waldlichtungen und an Ufern vor. Sie liebt stickstoffhaltigen Lehmboden, der ausreichend feucht ist. Die mehrjährige Pflanze wird bis zu 20cm hoch. Man muss sich also stark herunterbeugen, um die Pflanze genau in Augenschein nehmen zu können. Die eiförmigen, länglichen Blätter wachsen gekreuzt gegenständig direkt am Stängel. Zwischen Mai und Oktober blüht die kleine Braunelle. Einige violette Lippenblüten wachsen an einem dicken, rötlichen Blütenstand, der an einen Kolben erinnert.
Erscheinungsbild und Blatt
Die Kleine Braunelle ist eine immergrüne, meist ausdauernde krautige Pflanze. Sie bildet wurzelnde oberirdische Ausläufer aus, mit denen sie sich auch vegetativ vermehren kann. Der 5 bis 30 Zentimeter lange  Stängel ist aufsteigend und spärlich behaart. Die gegenständig angeordneten  Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die einfache Blattspreite ist elliptisch oder eiförmig, mit ganzem oder gekerbtem Rand.
Blütenstand, Blüte und Frucht
Die Blütezeit reicht von Juni bis Oktober. Der dicht gedrängte  Blütenstand ist 1 bis 4 Zentimeter lang und sitzt meist unmittelbar oberhalb des obersten Laubblattpaares. Die Blüten sind zygomorph und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die Kelch-Oberlippe endet in drei sehr kurzen Zähnen, deren mittlerer viel breiter ist als die seitlichen, die Kelch-Unterlippe in zwei lanzettlichen, spitzen Zähnen. Die etwa 7 bis 15 Millimeter langen Kronblätter sind blau-violett, nur ganz selten weißlich gefärbt. Selten kommen Pflanzenexemplare nur mit weiblichen Blüten vor, bei denen die Krone deutlich kleiner ist und den Kelch kaum überragt. Die  Klausenfrucht zerfällt in vier Klausen.




HEILZIEST


Kaum jemand kennt den Heilziest, obwohl er mit seiner Schönheit auffällt, wenn man ihm zufällig auf einer Wiese begegnet. Auch die offizielle Heilpflanzenkunde setzt den Heilziest kaum ein, obwohl er in seinem wissenschaftlichen Namen ein "officinalis" trägt. Die Volksmedizin schätzt ihn jedoch umso mehr, wie das bei fast vergessenen Pflanzen oft der Fall ist.
Die Echte Betonie, auch Heil-Ziest, Flohblume, Pfaffenblume, Zahnkraut oder Zehrkraut genannt, ist eine  Pflanzenart aus der Gattung der Betonien innerhalb der Familie der Lippenblütler.

Steckbrief
Heilwirkung:
blutstillend, adstringierend, kräftigend, schleimlösend, Durchfall, Darmbeschwerden, Halsentzündung, Mundentzündung, Zahnfleischentzündung, Asthma, Schwächezustände, Gicht, Rheuma
wissenschaftlicher Name:
Stachys officinalis oder Betonica officinalis oder Stachys betonica
Pflanzenfamilie:
Lippenblütler = Lamiaceae
englischer Name:
Betony, Common hedgenettle, Woundwort
volkstümlicher Name:
Betonie, Ziest, Heil-Batunge, Betonienziest, Pfaffen-blume, Zahnkraut
Verwendete Pflanzenteile:
Kraut
Inhaltsstoffe:
Gerbstoffe, Bitterstoffe, Stachydrin (blutstillend)
Sammelzeit:
Juli bis August

Anwendung
Aus dem ganzen Kraut kann man einen Tee bereiten, den man für die innerliche Anwendung trinken kann. Bei Entzündungen im Mund- und Rachenraum nimmt man diesen Tee zum Spülen und Gurgeln.

Pflanzenbeschreibung
Der mehrjährige Heilziest aus der Familie der Lippenblütler wächst gerne auf trockenen Wiesen, an sonnigen Abhängen, auf sandigen Triften und wird bis zu 60cm hoch. Auf einer Wiese voller Wildkräuter fällt er dadurch auf, dass er sehr schön aussieht. Eine Pflanze, die man sich unbedingt näher ansehen mag, weil sie ins Auge fällt. Die schmalen Blätter sind gegenständig angeordnet und am Rande eingekerbt. Sie riechen weniger gut, als man bei so einer gut aussehenden Pflanze erwartet. Die roten Blüten entfalten sich an der Stängelspitze in Form einer Ähre und bilden Scheinquirle. Die Echte Betonie ist eine sehr variable Art (Sammelart), von der zahlreiche infraspezifische Taxa beschrieben wurden.
Vegetative Merkmale
Die Echte Betonie ist eine  ausdauernde  krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von zumeist 30 bis 80 (20 bis 120) cm. Als  Hemikryptophyt bildet sie ein unterirdisches, knotiges  Rhizom als Überdauerungsorgan aus. Der  Stängel ist aufrecht, charakteristisch stumpf vierkantig und fast kahl oder trägt bis zu 1,5mm lange, anliegende Haare. Ein Teil der Laubblätter stehen in einer grundständigen Rosette; sie besitzen 4 bis 12cm lange Blattstiele. Zwei bis drei Paare der Laubblätter sind kurz gestielt bis sitzend und kreuzgegenständig am Stängel angeordnet. Die einfachen Blattspreiten sind schmal eiförmig bis oval, gestielt (die unteren bis zu 15 cm lang) und am Grund herzförmig. Sie besitzen eine deutliche Zähnung, Netznervatur und eine vorwiegend unterseitige Behaarung.
Generative Merkmale
Der Blütenstand ist aus zu locker stehenden Scheinähren zusammengesetzten Scheinquirlen besteht aus jeweils etwa zehn Blüten. Es sind fünf bis zehn sitzende, laubblattähnliche Tragblätter vorhanden. Die zwittrigen Blüten sind zygomorph und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die fünf  Kelchblätter sind 5 bis 7 mm lang, behaart und in ihrem oberen Teil oft violett und besitzen unbedeutend hervorgehobene Nerven. Der glockige, fünfzähnige Kelch ist zweilippig mit gezähnter ober- und Unterlippe. Die Unterlippe der  Blumenkrone besitzt einen großen zweilappigen Zipfel und zwei kleine zahnförmige, oft fehlende Seitenzipfel. Die Oberlippe ist deutlich helmförmig, zur Spitze hin flacher werdend gewölbt. Die Kelchblattröhre ist etwa 5mm lang. Die fünf Kronblätter sind 8 bis 15 mm lang und rosafarben, violett, rot bis dunkelrosa, selten weiß. Die äußeren violett-braunen Staubblätter sind anfänglich parallel angeordnet und drehen sich spätestens zum Ende der Anthese nach außen. Durch diese Eigenschaft unterscheidet sich die Betonie von dem meisten  Lippenblütlern, teilt diesen Merkmal aber mit Arten der Gattung  Ziest. Der zweiblättrige  Fruchtknoten trägt an jedem Fruchtblatt nur zwei Samenanlagen und zerfällt zu vier glatten, braunen und über 3mm langen Teilfrüchten, die als Klausen bezeichnet werden.



BACHBLÜTEN
Überbetonung des Reinheitsprinzips auf seelisch-geistiger und/oder körperlicher Ebene (10 Crab Apple)
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Diese Menschen haben eine Überbetonung des Reinheitsprinzips auf seelisch-geistiger und/oder auch auf
 körperlicher Ebene
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können diese Menschen die Überbetonung des Reinheitsprinzips
 ablegen


BACHBLÜTEN
Selbstmitleid: keiner liebt mich (8 Chicory)
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Diese Menschen leiden an Selbstmitleid und vor allem dass sie glauben, dass sie keiner liebt
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie das Selbstmitleid und dass sie keiner liebt ablegen


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