Kraft durch Kräuter und Bachblüten

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü

22.06.2019

täglichen News > Newsletterarchiv > Juni > 17.06.19-23.06.19


KAPUZINERKRESSE

Die Kapuzinerkresse ist anders als die meisten anderen Pflanzen, die hier wachsen. Zuerst fallen nur ihre kreisrunden Blätter auf, an denen man die Kapuzinerkresse schon von weitem erkennt. Wenn sie dann zwischen Hochsommer und Herbst ihre leuchtenden Blüten entfaltet, verliert man die interessante Blatt-form fast aus dem Auge, denn die Blüten sind so schön anzusehen, das man sich an ihnen kaum sattsehen kann. Obendrein ist die Kapuzinerkresse so schattenverträglich, dass sie auch dunkle Stellen unter Bäumen oder andere Schattenplätze mit Grün und kräftigen Farben erfüllen. Man kann sowohl die runden Blätter als auch die Blüten essen und mit dem leicht scharfen Geschmack seine Speisen würzen. Das ist nicht nur lecker, sondern auch sehr gesund. Kapuzinerkresse hilft nämlich gegen Erkältung und Husten.
Die Große Kapuzinerkresse ist eine Zier- und Nutzpflanze. Die weitkriechende und gelegentlich kletternde,  krautige Pflanze ist ausdauernd, wird aber häufig einjährig kultiviert, da sie  frostempfindlich ist. Sie ist die  Arzneipflanze des Jahres 2013.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen: Erkältungen
Heilwirkung:
anregend, antibiotisch, blutreinigend, pilztötend, schleimlösend
Anwendungsbereiche:
Bronchitis, Grippale Infekte, Halsentzündung, Verstopfung, Infektion der Harnwege, Menstruationsfördernd
wissenschaftlicher Name:
Tropaeolum majus
englischer Name:
Nasturtium
Pflanzenfamilie:
Kapuzinerkressengewächse = Tropaeolaceae
andere Namen:
Gelbes Vögerl, Kapuzinerli, Salatblume
falsche Schreibweisen:
Kapuzienerkresse
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter, Blüten
Inhaltsstoffe:
Vitamin C, Senfölglykoside
Sammelzeit:
Juni bis August

Anwendung
Kapuzinerkresse wird in erster Linie als gesundes Gewürz gegessen.
Innerlich
Kapuzinerkresse kann man gegen Husten und Bronchitis einsetzen, weil sie schleimlösend wirkt. Außerdem hilft Kapuzinerkresse bei Hals- und Rachenentzündungen aufgrund der antibiotischen Eigenschaften der in ihr enthaltenen Senfölglykoside. Da sie auch das Immunsystem stärkt, weil sie viel Vitamin C enthält, ist die Kapuzinerkresse eine hervorragende Heilpflanze gegen Erkältungen. Mit ihren harntreibenden Eigenschaften in Kombination mit der Desinfektion kann sie auch gegen Probleme des Harnapparates helfen. Man wendet die Kapuzinerkresse jedoch nicht als Tee an, sondern würzt damit seine Speisen, um in den Genuss ihrer gesundheitlichen Fähigkeiten zu kommen.
Küche
Von der Kapuzinerkresse kann man sowohl die runden Blätter als auch die Blüten essen und sogar die Knospen lassen sich lecker einlegen. All diesen Pflanzenteilen gemeinsam ist der leicht scharfe würzige Geschmack, der ein wenig an Gartenkresse erinnert. Die beiden Pflanzenarten sind jedoch nicht miteinander verwandt. Die hübschen Blüten machen sich gut als Zierde in Salaten. Auch Nachtische lassen sich mit den Blüten hübsch garnieren, denn sie sind deutlich milder als die Blätter und daher auch für Süßspeisen geeignet. Die Blätter kann man kleingehackt in Salaten, Kräuterquark, Eierspeisen, auf Kartoffeln, auf Butterbrot und anderen Speisen einsetzen. Überall, wo man frisches, würziges Grün haben will, eignen sich die Blätter der Kapuzinerkresse. Blätter, Knospen, Blüten und Samen sind essbar und erinnern mit ihrem leicht pfeffrigen Geschmack an  Brunnenkresse. Knospen und unreife Samen können als  Gewürz verwendet werden, mariniert oder in Essig eingelegt werden sie wie  Kapern verwendet. Blätter und Blüten werden meist als Salat angerichtet.
Verwendung in der Pflanzenheilkunde
Kapuzinerkresse findet auch Verwendung in der Pflanzenheilkunde, da sie u. a. Senföle enthält, die bakteriostatisch, virustatisch und antimykotisch wirken. Sie kommen besonders reich in der Familie der Kreuzblütler und verwandten Gewächsen vor. Zu den bekannten Vertretern gehören Meerrettich, Radieschen, Senf und Kresse. Bei den Senfölglykosiden handelt es sich um so genannte  sekundäre Pflanzenstoffe, die Pflanzen zu ihrem eigenen Schutz z. B. vor Fraßschäden durch Schädlinge oder als Abwehr gegen pathogene Mikroorganismen produzieren. Winter und Willeke entdeckten bereits in den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts in der Kapuzinerkresse das leicht flüchtige, hochwirksame  Benzylsenföl, eine antibiotisch wirksame Substanz mit breitem antimikrobiellen Spektrum. Untersuchungen belegen eine antibakterielle Wirkung des Benzylsenföls aus der Kapuzinerkresse gegen grampositive und gramnegative Keime. Auch eine antivirale Wirkung des Senföls aus Kapuzinerkresse konnte beobachtet werden. Schon 1958 wurde in wissenschaftlichen Untersuchungen von Winter und Willeke am exembryonierten Hühnerei unter dem Einfluss der Isothiocyanate aus der Kapuzinerkresse eine starke Hemmung der Vermehrung von Influenza-Viren nachgewiesen. Das Benzylsenföl wirkt außerdem bei einer Vielzahl von Pilzen und Hefen antimykotisch. Auch Sprosspilze und andere humanpathogene Candida-Spezies reagieren hochempfindlich.  Die Kapuzinerkresse wird in der Praxis kombiniert mit Meerrettichwurzel als Phytotherapeutikum zur Behandlung und Prophylaxe von Atemwegs- und Harnwegsinfekten eingesetzt. In der 2017 aktualisierten  S3-Leitlinie zur Therapie von unkomplizierten Harnwegsinfektionen wird der Einsatz von Arzneimitteln mit Kapuzinerkresse und  Meerrettich als pflanzliche Behandlungsmöglichkeit bei häufig wiederkehrenden  Blasenentzündungen empfohlen.  

Pflanzenbeschreibung
Die Große Kapuzinerkresse bildet niederliegende, fleischige Stängel und wird etwa 15 bis 30 Zentimeter hoch. Findet sie eine geeignete Unterlage, kann sie als Blattstiel ranker drei Meter hoch klettern. Die  Blätter sind schildförmig, ganzrandig, die Blattspreite ist rund bis leicht nierenförmig mit einem Durchmesser von drei bis zehn (gelegentlich bis 17) Zentimeter. Vom Blattstiel, der in der Blattmitte ansetzt, gehen neun Blattadern aus. Die  Blüten sitzen in den Blattachseln einzeln an einem sechs bis 13 Zentimeter langen Blütenstiel. Sie messen drei bis sechs Zentimeter und sind gelb, orange oder rot, häufig mit dunkleren Flecken. Die fünf Kelchblätter sind lanzettlich und bis zwei Zentimeter lang. Der wenig gekrümmte Sporn misst etwa drei Zentimeter. Die beiden oberen  Blütenblätter sind ganzrandig, die unteren drei weisen am Übergang von der schmalen Basis zum breiten Vorderteil des Blütenblatts Fransen auf. Die acht Staubblätter sind ungleich geformt und nicht miteinander verwachsen. Der aus drei Fruchtblättern zusammengesetzte  Fruchtknotenträgt einen Griffel, der in einer dreigeteilten  Narbe endet. Die Frucht zerfällt bei der Reife in drei einsamige Teilfrüchte.
Die Kapuzinerkresse stammt ursprünglich aus Süd- und Mittelamerika. Doch inzwischen ist sie in Europa heimisch geworden, wie auch in anderen gemäßigten Zonen der Erde. Man kann bei ihr also von einem Neophyten sprechen, einem pflanzlichen Einwanderer. Ihre Gattung bildet eine eigene Familie, die Familie der Kapuzinerkressengewächse. Kapuzinerkresse wächst bevorzugt auf relativ nährstoffreichem Boden und verträgt auch schattige Standorte. Die einjährige Pflanze wird bis zu 60 Zentimeter hoch, kann aber manchmal auch klettern und wird dann entsprechend höher. Aus den dicken, runden Samen sprießen im späten Frühjahr runde Stängel, an deren Ende nahezu kreisrunde Blätter wachsen. Die runde Form der Blätter ist eine Besonderheit unter den heimischen Pflanzen. Sie haben zudem Eigenschaften wie Lotusblätter, denn sie weisen Schmutz ab. Dreck wird einfach mit dem nächsten Tau oder Regen abgespült. Die orangefarbenen, roten oder gelben Blüten erscheinen zwischen Juni und Oktober. Diese Blüten sind etwa fünf Zentimeter groß und ausgesprochen dekorativ. Am hinteren Ende haben sie einen Sporn, der ein wenig an die Kapuzen von Mönchskutten erinnert. Diese Sporne haben der Pflanze den Namen Kapuzinerkresse eingebracht.




LINDE

Die Linde ist ein weitverbreiteter Baum, der wunderbaren Schatten spendet, geeignet ist, daß man Herzchen in ihn schnitzt (was ihm bestimmt etwas wehtut) und gerne an Versammlungsplätzen wächst. Auch in Städten ist die Linde sehr beliebt, um Plätze und Straßen zu begrünen. Ihre Blüten sind ein wichtiges Heilmittel bei Fieber und Grippe.
Die Linden bilden eine  Pflanzengattung in der Unterfamilie der  Lindengewächseinnerhalb der  Familie der  Malvengewächse.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Grippe
Heilwirkung:
beruhigend, blutreinigend, entspannend, entzündungshemmend, harntreibend, krampflösend, schleimlösend, schweißtreibend
Anwendungsbereiche:
Erkältung, grippale Infekte, Schnupfen, Husten, Hustenkrampf, Appetitlosigkeit, Sodbrennen, Darmentzündung, Verstopfung, Rheuma, Blasenentzündung, Bluthochdruck, Wassersucht, Ödeme, Kopfschmerzen, Migräne, Schlaflosigkeit, Angstzustände, Hexenschuss, Ischias, Wunden, Furunkel, Falten
wissenschaftlicher Name:
Tilia grandifolia, Tilia cordata
Pflanzenfamilie:
Lindengewächse = Tiliaceae
englischer Name:
Lime Tree
volkstümliche Namen:
Sommerlinde, Grossblättrige Linde, Winterlinde, Stein-Linde, Kleinblättrige Linde
Verwendete Pflanzenteile:
Blüten
Inhaltsstoffe:
ätherisches Öl, Farnesol, Saponine, Flavonglykoside, Flavonoide, Gerbstoff, Gerbsäure, Schleim
Sammelzeit:
Juni

Anwendung
Linde kann man wahlweise als Tee oder als Tinktur anwenden. Die häufigste Art, Lindenblüten anzuwenden ist der berühmte Lindenblütentee. Man kann ihn auch in Teemischungen gegen Erkältung verwenden.
Tee
Für einen Lindentee übergießt man ein bis zwei Teelöffel Lindenblüten mit einer Tasse kochendem Wasser und lässt ihn zehn Minuten ziehen. Anschließend abseihen und in kleinen Schlucken trinken. Von diesem Tee trinkt man ein bis drei Tassen täglich.
Tinktur
Um eine Lindeblüten-Tinktur selbst herzustellen, übergießt man Linde in einem Schraubdeckelglas mit Doppelkorn oder Weingeist, bis alle Pflanzenteile bedeckt sind, und lässt die Mischung verschlossen für 2 bis 6 Wochen ziehen. Dann abseihen und in eine dunkle Flasche abfüllen. Von dieser Tinktur nimmt man ein bis drei mal täglich 10-50 Tropfen ein. Wenn einem die Tinktur zu konzentriert ist, kann man sie mit Wasser verdünnen.
Innerlich
Linde kann man innerlich, als Tee oder Tinktur gegen Erkältungen und Grippe einsetzen. Außerdem hilft Linde gegen Verdauungsbeschwerden und Störungen des Nervensystems wie Kopfschmerzen, Migräne oder Schlafstörungen.
Äußerlich
Äußerlich kann man Lindetee oder verdünnte Tinktur in Form von Umschlägen, Bädern oder Waschungen anwenden. Mit dieser Art der Anwendung kann man die Abheilung von Wunden fördern. Linde hilft äußerlich eingesetzt auch gegen Furunkel und andere Abszesse. Umschläge mit Lindenblütentee können das Reifwerden fördern.
Weitere Verwendung
Von Imkern wird die Linde während der Blüte als  Bienenweide besonders geschätzt, da die Bienen aus dem  Nektar der Linde beachtliche Mengen an Lindenblüten honig produzieren können. Lindenblütenhonig hat das typische Lindenaroma, ist von hellgelber bis grünlichgelber Farbe, frisch flüssig und kristallisiert im Laufe der Zeit flockig bzw. körnig aus. Getrocknete  Lindenblütenergeben einen Heiltee, der beruhigend auf die Nerven wirkt. Bei  Erkältungen hilft er durch seine schweißtreibende und den  Hustenreiz lindernde Wirkung. Vor der Einführung von Leinen und  Hanf (also vermutlich bis zur  Spätantike) verwendete man in Mitteleuropa die Fasern des weichen Lindenholzes – den  Bast – zur Herstellung von Seilen, Matten, Taschen und Kleidung. Der Lindenbast wurde im Mai von jungen Linden (auch Baest genannt) gewonnen, indem man die Rinde abschälte, die weiche Innenseite abtrennte und ins Wasser legte, bis sich der Bast ablöste, der dann in der Sonne getrocknet wurde.

Pflanzenbeschreibung
Die Linde ist in Europa heimisch. Sie wächst bevorzugt dort, wo sie von Menschen angepflanzt wird, auf Dorfplätzen, an Straßen, Alleen und Parks oder auf Wiesen. Wild kommt die Linde eher selten vor. Es gibt viele Lindenarten. In Mitteleuropa sind Sommerlinde und Winterlinde die häufigsten Arten. Die Sommerlinde ist die Lindenart, die bevorzugt als Heilpflanze angewendet wird. Die Winterlinde und andere Lindenarten kann man jedoch auch zu Heilzwecken einsetzen. Der Baum wird bis zu vierzig Meter hoch. Die Blätter der Sommerlinde sind groß, bis zu 15cm breit und lang. Die Blätter der Winterlinde sind deutlich kleiner, etwa 6cm breit und 5cm lang. Die in Trugdolden hängenden Blüten erscheinen zwischen Juni und Juli. Sie sind sehr beliebt bei Bienen und werden eifrig umschwirrt. Aus der Lindenblüte entwickeln sich kugelige Früchte mit Rippen. Lindenbäume können sehr alt werden, oft viele hundert Jahre alt.



BACHBLÜTEN
Tadelst den anderen, suchst Fehler, versuchst den anderen durch Spitze Bemerkungen zu verletzen (3 Beech)
- Diese Menschen tadeln andere, suchen deren Fehler und versuchen durch Spitze Bemerkungen ihre Mitmenschen zu verletzen
- Mit der dementsprechender Bachblüte können sie sich zurücknehmen, dass die die anderen nicht tadeln, suchen keine Fehler mehr und versuchen andere nicht mehr durch spitze Bemerkungen zu verletzen  

BACHBLÜTEN
Du opferst dich für andere auf (4 Centaury)
- Diese Menschen opfern sich für ihre Mitmenschen auf
- Mit der dementsprechender Bachblüte opfern sie sich kaum bzw. nicht mehr auf


ERNÄHRUNG
Bio-Verfügbarkeit von Nährstoffen
Unter der Bioverfügbarkeit von Nährstoffen, versteht man der Anteil einer Nährstoffen der aus der Nahrung absorbiert wird und dem Körper für seine normale Funktionsfähigkeit zur Verfügung steht. Bei Lebensmittel hängt die Bioverfügbarkeit von 2 wesentlichen Prozessen ab, der Freisetzung aus der Lebensmittelmatrix und der Absorption. Die Bioverfügbarkeit der Makronährstoffe – Kohlenhydrate, Proteine und Fette ist im Allgemeinen sehr Konstanz. Die Bioverfügbarkeit von Mikronährstoffen kann hingegen, stark variieren.


Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü