Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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22.06.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > Juni > 18.06.18-24.06.18


RINGELBLUME     

Die Ringelblume ist nicht nur als Heilpflanze bekannt, sondern steht auch in vielen Gärten als besonders üppig blühende Zierde. Ab Juni taucht sie viele Bauerngärten in leuchtendes Orange. Ihre Blüten sind ein hervorragendes Wundheilmittel, was die starke Verbreitung der Ringelblumensalbe erklärt. Man kann die Ringelblume auch innerlich anwenden, um Verdauungsbeschwerden zu lindern und bei Frauenprobleme zu helfen.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Hautentzündungen
Heilwirkung:
abschwellend, adstringierend, antibakteriell, anregend, entzündungshemmend, krampflösend, pilztötend, reinigend, schweißtreibend
Anwendungsbereiche:
Afterjucken, Angstzustände, Blutergüsse, Brandwunden (leichte), Brechreiz, Ekzeme, Entzündungen und Vereiterungen der Haut, Erysipel, Furunkel, Gürtelrose, Gallenbeschwerden, Geschwüre, Geschwollene Lymphknoten, Gesichtsrose, Gesprungene Lippen, Hämorrhoiden, Hautkrebs, Hautleiden,  Kopfschmerzen, Krampfadern, Leberschwäche, Magen- und Darmstörungen, Magengeschwür, Menstruationsfördernd, Menstruationsschmerzen, Mundschleimhautentzündungen, Narbenwucherungen, Offene Beine, Pickel, Quetschungen, Schlaflosigkeit, Schlecht heilende Wunden, Schmerzen in Amputationsstümpfen, Schnittwunden, Schwindel, Sonnenbrand, Unreine Haut, Unterschenkelgeschwüre,  Verstopfung, Warzen, Wechseljahresbeschwerden, Windeldermatitis, Wunde Babypopos, Wunde Brustwarzen, Wunden, Wundliegen, Zerrungen
wissenschaftlicher Name:
Calendula officinalis
Pflanzenfamilie:
Korbblütler = Asteraceae
englischer Name: Marigold
volkstümliche Namen:
Butterblume, Dotterblume, Gartendotterblume, Goldblume, Ingelblum, Rinderblume, Ringelrose, Ringula, Sonnenbraut, Sonnenwende, Studentenblume, Totenblume, Warzenkraut, Weckbröseln, Wucher-blume
Verwendete Pflanzenteile:
Blüten, Blätter
Inhaltsstoffe: ätherisches Öl, Bitterstoffe, Calendula-Sapogenin, Saponine, Glykoside, Carotinoide, Xanthophylle, Flavonoide, Stigmasterol, Beta-Sitosterol, Salizylsäure, Taraxasterol, Violaxanthin
Sammelzeit:
Juni - Oktober

Anwendung
Pharmazeutisch werden die getrockneten ganzen, bzw. die zerkleinerten Blütenkörbchen, oder die getrockneten Zungenblüten verwendet. Die  pharmazeutische Droge wirkt entzündungshemmend und fördert die Bildung von Granulationsgewebe und damit die Wundheilung. Bei Magen- und Darmgeschwüren und bei  Dysmenorrhoe wird sie innerlich angewendet. Äußerliche Anwendung findet sie bei Hautentzündungen, schlecht heilenden Wunden, bei Quetschungen, Furunkeln und Ausschlägen. Durch das Fehlen von Sesquiterpenlactonen sind irritative oder allergische Reaktionen im Vergleich zu anderen Vertretern der  Korbblütler selten. Ringelblumen werden in der Form von Teeaufgüssen, wässrigen Auszügen, Tinkturen, Extrakten und Salben verabreicht. In der  Volksmedizinwird die Ringelblume als  Diaphoretikum,  Diuretikum,  Antispasmodikum, Antihelminthikum, Emmenagogum und bei Leberleiden eingesetzt. In der Lebensmittelindustrie wird die Ringelblume als Farbstoff eingesetzt, unter anderem bei Käse und Butter. In Teemischungen dient sie als  Schmuckdroge. In der Vergangenheit diente sie zum Verfälschen von  Safran.  
Man kann die Ringelblume innerlich und äußerlich einsetzen. Die äußerliche Anwendung ist zwar bekannter, aber auch innerlich hat die Ringelblume einiges zu bieten. Innerlich kann man die Ringelblume als  Tee, in Mischtees oder als Tinktur einnehmen. Für einen Ringelblumentee übergießt man einen gehäuften Teelöffel Ringelblumenblüten mit kochendem Wasser und lässt ihn fünf bis zehn Minuten ziehen. Davon trinkt man bei stärkeren Beschwerden drei Tassen täglich.
Verdauungsorgane
Ringelblumentee stärkt die Verdauungsorgane, lindert Brechreiz und hilft Magengeschwüre abzuheilen. Auch eine leichte Abführwirkung hat die Ringelblume. Außerdem werden Leber und Galle gestärkt.
Nervensystem
Ringelblumentee oder -tinktur kann bei Kopfschmerzen und Einschlafstörungen helfen. Schwindelanfälle werden gemildert. Man kann die Ringelblume auch gegen Panikattacken verwenden.
Frauenbeschwerden
Die Ringelblume hat einige Wirkungen in der Frauenheilkunde. Durch ihre krampflösenden Eigenschaften kann die Ringelblume Periodenkrämpfe lindern. Außerdem ist in der Ringelblume Beta-Sitosterol enthalten, ein östrogenartiger Wirkstoff, der unregelmäßige Zyklen ausgleicht und Beschwerden der Wechseljahre lindert. Der Inhaltsstoff Stigmasterol fördert den Eisprung und somit indirekt auch die Regulierung des Zyklus. Auch Unfruchtbarkeit kann behoben wer-den, wenn sie aufgrund von fehlendem Eisprung besteht.
Äußerlich
Das Haupteinsatzgebiet der Ringelblume ist die äußerliche Anwendung. Sie wirkt fördernd auf die Granulationsbildung beim Wachstum neuer Haut. Außerdem wirkt sie abschwellend, entzündungshemmend, antibakteriell und pilzhemmend. Häufig wird auf die Wirkungsverwandtschaft von Ringelblume und Arnika hingewiesen. Die Ringelblume wirkt jedoch milder, was sie im Endeffekt stärker macht, weil man sie auch in Fällen einsetzen kann, wo Arnika zu scharf wäre. Man kann Ringelblumentee als Umschlag, für Waschungen und als Bad anwenden. Auch mit verdünnter Ringelblumentinktur kann man Einreibungen vornehmen und Umschläge machen. Außerdem wird die Ringelblume traditionell als Salbe angewandt. Man kann sie für nahezu alle Arten von Hautverletzungen und Hautentzündungen einsetzen. Auch leichte Brandwunden, Sonnenbrand und Ekzeme kann man mit Ringelblumensalbe behandeln. Nach Verletzungen hilft Ringelblumensalbe gegen Quetschungen, Verstauchungen und blaue Flecken. Auch Krampfadern und Krampfadergeschwüre können mit Ringelblumensalbe behandelt werden, ebenso wie Wunden durch Wundliegen und offene Beine. Warzen kann man mit frischen, zerquetschten Blättern bekämpfen.
Hautkrebs
Traditionell wird die Ringelblume auch gegen Hautkrebs eingesetzt. Hierbei geht es eher um den verbreiteten hellen Hautkrebs und weniger um Melanome. Ob die Ringelblume tatsächlich gegen Hautkrebs hilft ist fraglich und bislang nicht wissenschaftlich bewiesen. Die Ringelblume soll bei chronischen Geschwüren helfen, die Entwicklung zu einem Hautkrebs zu verhindern. Solange ein Geschwür noch kein Krebs ist, kann man das durchaus versuchen (unter ärztlicher Aufsicht). Sobald sich aber ein Krebs entwickelt hat, sollte man unbedingt dem ärztlichen Rat folgen, der in den meisten Fällen auf eine operative Entfernung hinausläuft. Zur Nachbehandlung kann man dann aber wieder die Ringelblume einsetzen.
Salben und Cremes mit Ringelblume
Außer all diesen Cremes ist traditionell auch noch Ringelblumenbutter beliebt, die aus zerquetschten Ringelblumenblättern zu gleichen Teilen vermischt mit Ziegenbutter besteht. Sie wird genauso eingesetzt wie Ringelblumensalben.

Geschichtliches
Nachdem die Ringelblume aus Südeuropa nach Mitteleuropa eingeführt wurde, fand sie ab dem 12. Jahrhundert ihren Platz in Kloster- und Bauerngärten. Schon Hildegard von Bingen schätzte die Ringelblume und nannte sie "Ringula" oder "Ringella". Traditionell schmückt die Ringelblume auf Friedhöfen die Gräber und setzt mit ihrer lebendigen Wuchskraft einen Kontrapunkt zum Tod. Durch diesen Gebrauch hat die Ringelblume auch den Namen "Totenblume" bekommen. Der Name "Calendula" leitet sich von den "Calendae" ab, den römischen Bezeichnungen für den Monatsanfang. Die Ringelblume erhielt diesen Namen, weil sie an so vielen Monatsanfängen blüht, bis hinein in den Herbst. Gerne wurde die Ringelblume auch als Liebesorakel verwendet und zwar einerseits zum Zupfen mit der Frage "er liebt mich - er liebt mich nicht", andererseits als Salbe mit Essig und Honig, die vor dem Schlafen aufgetragen Träume vom zukünftigen Liebsten bringen sollte, sofern man außerdem den Heiligen Lukas anrief.

Pflanzenbeschreibung
Die Ringelblume ist eine einjährige krautige Pflanze, seltener wächst sie einjährig überwinternd oder  zweijährig und erreicht meist Wuchshöhen von 30 bis 50, selten bis 70 Zentimeter. Die Wurzel ist spindelförmig und faserreich. Der aufrechte, wenig oder lediglich im oberen Bereich verzweigte Stängel ist kantig und kurzflaumig behaart. Die Laubblätter sind unbestielt. Die einfache, behaarte Blattspreite ganzrandig, und von länglich lanzettlicher bis verkehrt-eiförmiger  Form. Ihre Farbe ist mittel- bis hellgrün, sie sind 3 bis 12 (selten bis 18) cm lang und 1 bis 3 (selten bis 6) Zentimeter breit.  Die Blütezeit dauert von Juni bis Oktober, ein Blütenkorb blüht meist vier bis fünf Tage lang. Die Blütenkörbestehen einzeln an beblätterten, langen Blütenstandsstielen und haben einen Durchmesser von bis zu 4 Zentimeter. Die 12 bis über 40  Hüllblätter sind 10 bis 12 Millimeter lang. Am Blütenkorbrand stehen (selten 30 bis) 60 bis über 150 weibliche, fruchtbare  Zungenblüten von dottergelber bis orangegelber Farbe. Im Inneren der Körbe stehen 30 bis 50 (bis selten über 100) zwittrige Röhrenblüten. Aus den Zungenblüten entwickeln sich die 9 bis 15 (selten bis über 25) Millimeter langen, einsämigen Achänen (Schließfrüchte). Die Achänen sind teilweise geflügelt, sichelförmig, gekrümmt bis geringelt und gaben der Pflanze ihren Namen. Die Ringelblume ist  heterokarp: es gibt Kahn-, Ringel- und Hakenfrüchte, die sich in der Art ihrer  Ausbreitung unterscheiden: Sie erfolgt durch Haftung an Tieren, durch Wind, oder durch Nahrungseintrag der  Ameisen.
Die Ringelblume ist ursprünglich in Südeuropa heimisch.
Schon seit dem 12. Jahrhundert wird die Ringelblume in Mitteleuropa angebaut. Sie wächst als Zier- und Heilpflanze in Gärten und wird teilweise auch professionell kultiviert. Manchmal kommt die Ringelblume auch verwildert vor. Die einjährige Pflanze wird ca. 30-60 cm hoch. Der hellgrüne Stängel verzweigt sich vielfach, wenn die Pflanze genug Platz zur Verfügung hat. Die Blätter sind behaart, unten spatelförmig und nach oben hin kleiner und schmaler werdend. Die Blüten, die ab Juni über den ganzen Hochsommer hinweg anzutreffen sind, sind orange-gelb leuchtende Korbblüten. Einige Sorten tragen gefüllte Blüten, andere ungefüllte. Die Ringelblume blüht von Mai bis Oktober, manchmal sogar bis Weihnachten, wenn Herbst und Winteranfang mild sind. Aus den Blüten entwickeln sich die Samen, die wie Krallen mit Widerhaken aussehen. Mit diesen Haken hängen die Samen im Fell von Tieren fest, um zur Verbreitung der Pflanze beizutragen. Diese gebogenen Samen haben der Ringelblume ihren Namen eingebracht.

Anbautipps
Der Anbau der Ringelblume ist unkompliziert, denn sie ist recht pflegeleicht. Da die Ringelblume einjährig ist, muss sie jedes Jahr neu angesät werden. Häufig sät sie sich im Garten jedoch auch von selbst wieder aus, wenn man die Pflanzen im Vorjahr bis zur Samenreife stehengelassen hat. Man kann die Ringelblume im Frühjahr (April und Mai) im Freiland in Reihen säen. Die hakenförmigen Samen werden etwa zwei Zentimeter dick mit Erde bedeckt und gut angegossen. Je nach Temperatur keimen die Samen recht bald, meistens nach etwa einer Woche. Innerhalb weniger Wochen wachsen kräftige Pflanzen aus den Keimlingen. Wenn sie zu dicht stehen, sollte man sie etwas ausdünnen, denn dann werden die verbleibenden Pflanzen grösser und buschiger. Sie bilden dann viele Seitentriebe. Sobald die Pflanzen 30-60 cm hoch sind, bilden sie Knospen und beginnen zu blühen. Wenn man die Blüten nach dem Verblühen abschneidet, bilden sich wieder neue Blüten. Im Spätsommer kann man dann einige der verblühten Blütenstände stehen lassen, damit sich Samen bilden können. Sobald die Samen braun sind, kann man sie ernten und für das nächste Jahr aufheben.

Sammeltipps
Von der Ringelblume werden in erster Linie die Blüten gesammelt. Dazu erntet man die ganzen, frisch aufgeblühten Blütenköpfe bei trockenem, sonnigen Wetter und trocknet sie ein paar Tage vor. Dann erst werden die Zungenblüten abgezupft und anschließend fertig getrocknet. Man kann aber auch die gesamten Blütenköpfe fertig trocknen und verwenden. In der Volksheilkunde werden auch die Blätter der Ringelblume verwendet. Man kann sie frisch auspressen und ihren Saft verwenden oder man trocknet sie und verwendet sie wie die Blüten.




SCHWARZE KÖNIGSKERZE    


Die Schwarze Königskerze sieht nicht so finster aus wie sie heißt. Majestätisch wächst sie kerzengrade bis zu 1,4m nach oben, und blüht auf einem Großteil ihrer Höhe mit leuchtendgelben runden Blüten mit einem violetten Tupfer im Blütenzentrum. Sie ist, wie ihre Schwestern, eine wichtige Heilpflanze bei Husten, vor allem bei Reizhusten. Hauptsächlich werden die Blüten in Tees verwendet, aber auch die Blätter können eingesetzt werden.

Steckbrief
Haupt -Anwendungen:
Heiserkeit, Husten
Heilwirkung:
antiviral, entzündungshemmend, harntreibend, kreislaufanregend, reizmildernd, schweißtreibend
Anwendungsbereiche:
Atemwegserkrankungen, Blasenerkrankungen, Erkältung, Falten, Frostbeulen, Grippaler Infekt, Grippe, Hautentzündungen, Heiserkeit, Husten, Katarrh, Magen-Darm-Beschwerden, Nierenerkrankungen, Prellungen, Rheuma, Warzen
wissenschaftlicher Name:
Verbascum nigrum
Pflanzenfamilie:
Braunwurzgewächse = Scrophulariaceae
englischer Name:
Dark Mullein
volkstümlicher Name:
Dunkle Königskerze, Dunkles Wollkraut, Schwarze-Königskerze
Verwendete Pflanzenteile:
Blüten
Inhaltsstoffe: Ätherische Öle, Aucubin, Catapol, Flavonoide, Iridoidglykoside, Kaffeesäure, Phenolcarbonsäuren, Phytosterole, Schleimstoffe, Sterole, Triterpensaponine, Verbascosaponin, Verbascosid
Sammelzeit:
Juni-Oktober

Anwendung
Meistens wird die Schwarze Königskerze Hustenteemischungen beigefügt. In diesen Mischungen mildern sie den Hustenreiz und wirken auswurffördernd. Auch pur, also ohne andere Hustenkräuter kann man sie im Tee trinken. Dazu bereitet man einen  Aufguss. Eine verdünnte  Tinktur kann man gegen Magen-Darm-Katarrhe einsetzen. Äußerlich kann man die Schwarze Königskerze als Ölauszug in Salben und Cremes anwenden, hilft gegen Falten, Hautentzündungen und Prellungen.

Geschichtliches
Königskerzen sind schon seit Jahrtausenden ein beliebtes Heilmittel und Zauberkraut, vor allem schützen die Königskerzen gegen Unheil. Wurde auch zum Färben von Stoffen und Haaren benutzt. Heute neben vielseitigem Heilmitteln auch als schön blühende Zierpflanze in Naturgärten immer beliebter.

Pflanzenbeschreibung
Die Schwarze-Königskerze ist in ganz Europa heimisch, aber selten. Sie wächst bevorzugt in Waldlichtungen, an Wegen und auf Dämmen und Schutt. Die zweijährige Pflanze wird zwischen 60 und 140 Zentimeter hoch. Im Frühjahr treibt die Wurzel zunächst Blätter aus. In Bodennähe wächst dann eine Blattrosette. Erst im zweiten Jahr wächst dann der Stängel, der nach oben kantig wird. Die Blätter sind unten herzförmig und gestielt. Die Blätter werden nach oben immer kleiner, länglicher und ungestielt. Die gelben Blüten erscheinen zwischen Juni und Oktober. Die Blüten haben einen Durchmesser von etwa 18 bis 25 cm und vioetten Staubfäden. Aus den Blüten entwickeln sich bis in den Herbst die Samen in Kapseln.
Vegetative Merkmale
Die Schwarze Königskerze ist eine  mehrjährige oder zweijährige  krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 50 bis 120, manchmal bis 150 Zentimetern erreicht. Der  Stängel ist nach oben scharfkantig und oft dunkelrot überlaufen. Die Laubblätter sind unterseits graufilzig, oberseits – im Gegensatz zu vielen anderen Verbascumarten – jedoch fast kahl und dadurch frisch-grün wirkend. Die grundständigen Laubblätter sind meist langgestielt, am Grund herzförmig und un-gleichmäßig  gekerbt, die mittleren Stängelblätter sind einfach gekerbt und  länglich eiförmig.
Generative Merkmale
Im verlängerten, drüsenlosen Blütenstand sitzen in ähnlich angeordneten Knäueln die Blüten. Der Blütenstand ist ährenförmig und unverzweigt, höchstens am Grund können einige wenige seitliche Trauben entspringen. Die längsten Blütenstiele sind jeweils doppelt so lang wie der Kelch. Die zwittrigen Blüten besitzen eine doppelte Blütenhülle. Die gelbe, am Grund oft rot gefleckte Blütenkrone ist außen dicht behaart und hat einen Durchmesser von manchmal über 2 Zentimetern. Die Staubfäden sind purpurviolett wollig behaart. Die Blütezeit reicht von Mai bis Oktober.

Anbautipps
Im Herbst direkt an den gewünschten Standort aussäen, eine Umpflanzung vertragen Königskerzen nicht. Der Standort sollte warm und sonnig sein. Der Boden sollte sandig und mager sein. Wenn die Königskerze den Standort mag, braucht sie keine Pflege. Königskerzen vertragen keine Düngung.

Sammeltipps
Da die Pflanze relativ selten ist, sollte sie nicht in der freien Natur gesammelt werden. Gesammelt werden die Blüten ohne Kelch/Kelchblätter, wichtig ist, dass die Staubblätter/Staubgefäße erhalten bleiben. Am besten an einem sonnigen Tag am späten Vormittag sammeln, nachdem die Morgenfeuchtigkeit verdunstet ist. Auf keinen Fall dürfen die Blüten feucht sein. Nachmittags sollte man nicht sammeln. Die Blüten müssen zügig im luftigen Schatten getrocknet werden, auch im Backofen ist die Trocknung möglich, die Temperatur darf nicht über 50°C sein. Nach dem Trocknen nur die gelben Blüten nutzen, die zu braunen Blüten werden aussortiert. Die getrockneten Blüten müssen vor Feuchtigkeit geschützt gelagert werden. Schon geringe Feuchtigkeit sorgt für Schimmel.



BACHBLÜTEN
Ich denke negativ über die Zukunft (Gentian)
-
Diese Menschen denken über die Zukunft sehr schlecht und negativ
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie das negative allmählich ablegen


BACHBLÜTEN
Ich fühle mich kraftlos (Gorse)
-
Diese Menschen fühlen sich sehr oft kraftlos
-
Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie wieder Kraft tanken


ERNÄHRUNG
Bauchgesteuerter Typ
Sind hingegen erhält ein inneres, meist unbewusstes Sättigungssignal. Er hört einfach auf zu essen, ohne darüber nachdenken zu müssen, ob es genug oder zu viel war. Diese Steuerung funktioniert meistens so gut, dass sich kaum Probleme mit dem Körpergewicht einstellen.


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