Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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22.04.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > April > 16.04.18-22.04.18


BROMBEERE

Brombeeren wachsen an stacheligen Sträuchern, die häufig an Waldrändern und Lichtungen anzutreffen sind. Auch in Gärten werden die Brombeeren gerne angebaut, denn die Früchte schmecken sehr lecker. Die Früchte reifen im August und sind dann schwarz. Doch nicht nur die Früchte der Brombeeren sind wertvoll. Aus den Blättern kann man einen heilkräftigen Tee zubereiten, der vor allem gegen Durchfall verwendet werden kann. Brombeerblättertee eignet sich auch als Haustee.
Die Brombeeren sind eine  Sektion aus der umfangreichen und weltweit verbreiteten Pflanzengattung Rubus innerhalb der Familie der Rosengewächse. Die Sektion umfasst mehrere tausend Arten, allein in Europa wurden mehr als 2.000 Arten beschrieben. Die Früchte werden als  Obst verwendet. Das Wort Brombeere hat sich aus dem  althochdeutschen Wort
brāmberi‚ Dorngebüschbeere oder Beere des Dornstrauchs, entwickelt. Biologisch betrachtet hat die Brombeere allerdings keine  Dornen, sondern  Stacheln.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Durchfall
Heilwirkung:
adstringierend, blutreinigend, blutstillend, harntreibend, schleimlösend, tonisierend
Anwendungsbereiche:
Mandelentzündung, Fieber, Mundschleimhautentzündung, Durchfall, Magen- und Darmkatarrh, Sodbrennen, Blasenentzündung, Diabetes, Wassersucht (Wurzeln), Weißfluss, Wunden, Flechten, Ekzeme, Hautausschläge, Hautunreinheiten
wissenschaftlicher Name:
Rubus fructicosus
englischer Name:
Blackberry
volkstümlicher Name:
Brambeere, Bramel, Brämel, Brombesing, Bromedorn, Bromelbeere, Brumenbeere, Braunbeere, Frombeere, Hirschbollen, Kratzbeere, Kratzelbeere, Moren, Nurr, Rahmbeere
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter, Früchte
Inhaltsstoffe:
Ätherisches Öl, Gerbstoff, Pektin, Bernsteinsäure, Apfelsäure, Oxalsäure, Milchsäure, Salicylsäure, Vitamin C
Sammelzeit:
Blätter: April bis September, Beeren: August

Anwendung
Die Früchte sind saftig und wohlschmeckend. Brombeerfrüchte eignen sich zum Frischverzehr, als Kuchenbelag und um  Konfitüre, Gelee, Sorbet, Saft, Wein und  Likör zu bereiten. Die frischen Früchte können außerdem durch Tiefkühlen konserviert werden. Wegen des angenehmen Geschmacks sind Brombeerblätter, die man am besten in der ersten Maihälfte pflückt, in vielen Tees enthalten. Brombeertee kann als Haustee auch über längere Zeit gefahrlos getrunken werden. Die fermentierten Laubblätter der Brombeerarten dienen als Ersatz für  chinesischen Tee und werden als  coffeinfreier Frühstückstee gehandelt.
Brombeerblätter kann man wahlweise als Tee oder als Tinktur anwenden. Die häufigste Art, die Brombeere anzuwenden, ist jedoch das Essen der vitaminreichen Früchte.
Tee
Für einen Brombeerblättertee übergießt man ein bis zwei Teelöffel Brombeerblätter mit einer Tasse kochendem Wasser und lässt ihn zehn Minuten ziehen. Anschließend abseihen und in kleinen Schlucken trinken. Von diesem Tee trinkt man ein bis drei Tassen täglich.
Tinktur
Um eine Brombeerblättertinktur selbst herzustellen, übergießt man Brombeerblätter in einem Schraubdeckelglas mit Doppelkorn oder Weingeist, bis alle Pflanzenteile bedeckt sind, und lässt die Mischung verschlossen für 2 bis 6 Wochen ziehen. Dann abseihen und in eine dunkle Flasche abfüllen. Von dieser Tinktur nimmt man ein bis drei mal täglich 10-50 Tropfen ein. Wenn einem die Tinktur zu konzentriert ist, kann man sie mit Wasser verdünnen. Auch aus den Brombeerfrüchten wird manchmal eine Tinktur hergestellt.
Innerlich
Brombeerblätter kann man innerlich, als Tee oder Tinktur bei Durchfall einsetzen. Außerdem hilft Brombeerblätter bei Weißfluss. Wegen der schleimlösenden Eigenschaften kann man Brombeerblätter auch gegen Verschleimung im Bereich der Atmungsorgane verwenden. Die blutreinigende Wirkung führt zu einer Verbesserung von Hautproblemen wie Ekzemen und schlecht heilenden Wunden. Vor der Geburt eignet sich Brombeerblättertee zur Auflockerung des Gewebes, damit die Geburt später leicht vonstatten geht.

Pflanzenbeschreibung
Die Brombeere ist in Europa heimisch. Sie wächst bevorzugt an Waldrändern, auf Lichtungen, an lichten Waldwegen und in Gärten. Die mehrjährige Pflanze wird bis zu drei Meter hoch. Die dornigen Stängel liegen in ihrem ersten Jahr meist auf dem Boden und schlagen Wurzeln. Im zweiten Jahr wachsen sie in die Höhe und tragen Blätter und Früchte. Anschließend sterben sie meistens ab. Die Blätter sind fünf- bis dreizählig gefiedert. Oben sind die Blätter glatt und dunkelgrün, auf der Unterseite filzig. Die Stängel der Blätter haben Stacheln. Die weißen Blüten erscheinen zwischen Juni und September. Sie wachsen in Trugdolden. Aus den Brombeerblüten entwickeln sich ab August die schwarzen Sammelfrüchte. Die Früchte schmecken säuerlich und in reifem Zustand außerdem süß.
Erscheinungsbild und Blätter
Brombeerarten sind winterkahle oder wintergrüne (und dann im Frühjahr Laub abwerfende)  Sträucher oder genau genommen etwas verholzende, ausdauernde krautige Pflanzen mit zweijährigen Zweigen: Die überwinternden Zweige bringen aus ihren Knospen ausschließlich Blütenstände hervor und sterben dann nach dem Fruchten ab. Brombeeren sind häufig  Kletterpflanzen und werden zwischen 0,5 und 3 Meter hoch; die Sprossachsen sind je nach Art oder Sorte mehr oder weniger  stachelig und  verholzen mit der Zeit. Die dünnen und derben Stacheln dienen als Kletterhilfe und Fraßschutz. Die wechselständig angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die Blattspreite ist unpaarig drei-, fünf- und siebenzählig gefiedert. Die Fiederblättchen sind gezähnt.
Blütenstände und Blüten
Die Blütezeit reicht von Mai bis August. Erst im zweiten Jahr werden spezielle Seitentriebe gebildet, an deren Ende sich die Blütenstände befinden. Es werden  traubige oder  rispige  Blütenstände gebildet.
Die zwittrigen  Blüten sind radiärsymmetrisch und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Der Blütenboden ist vorgewölbt. Es sind fünf  Kelchblätter vorhanden. Die fünf freien Kronblätter sind meist weiß, selten rosafarben. Es sind über 20  Staubblätter und viele  Fruchtblätter vorhanden.
Früchte
Die bei Reife meist blauschwarzen Früchte sind botanisch gesehen keine Beeren, sondern Sammelsteinfrüchte, die sich aus den einzelnen Fruchtblättern bilden: Jede ihrer kleinen Einzelbeeren ist im Aufbau einer Steinfrucht (zum Beispiel  Kirsche) gleich und hat wie diese eine dünne Außenhaut. Tatsächlich beißt man beim Kauen der Früchte auf kleine Steine, in denen auch der Samen der Brombeere zu finden ist. Anders als bei der Himbeere ist die Frucht fest an den Blütenboden gebunden. Die Fruchtreife reicht von August bis September, bisweilen auch bis Oktober. Nach der Fruchtreife sterben die Triebe ab.




TRAUBEN-HOLUNDER


Der Trauben-Holunder ist ein breitbuschiger Strauch, der bis zu 4 Meter hoch werden kann und meist in bergigen Gegenden wächst. Im Frühling locken große Blütenrispen mit weißgrünen Blüten die Insekten und im Spätsommer die roten Beeren viele Vögel an. Die Früchte kann man zu Marmeladen verarbeiten oder als Abführ- und Brechmittel einsetzen. Die Blüten sind harntreibend und die Wurzeln entzündungshemmend und helfen gegen Warzen.
Der Rote Holunder, auch Hirsch-, Trauben- oder Berg-Holunder genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Holunder innerhalb der Familie der Moschuskrautgewächse.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Abführmittel
Heilwirkung:
abführend, blutreinigend, entzündungshemmend, fiebersenkend, schweißtreibend
Anwendungsbereiche:
Abführmittel, Brechmittel, Emetikum, Fieber, Husten, Laxans, Skorbut, Vitamin-C-Mangel, Warzen, Wunden
wissenschaftlicher Name:
Sambucus racemosa L.
Pflanzenfamilie:
Moschuskrautgewächse = Adoxaceae, Geißblattgewächse = Caprifoliaceae
englischer Name:
Red Berried Elder, Red elder
volkstümlicher Name:
Berg-Holunder, Hirsch-Holunder, Roter Holunder, Trauben-Holunder
Verwendete Pflanzenteile:
Blüten, Beeren, Wurzel
Inhaltsstoffe:
Carotinoide, Chelerythrin, Chlorogensäure, Gerbstoffe, Invertzucker, Pektin, Sambunigrin, Vitamin B1, Vitamin C
Sammelzeit:
Frühling, Spätsommer, Herbst

Anwendung
Wie der  Schwarze Holunder lassen sich die Früchte zu Gelee, Marmelade, Saft und ähnlichem verarbeiten. Sie sind jedoch nicht jedem zuträglich. Die roten Früchte sind reich an Karotinoiden (beispielsweise an  Provitamin A), Vitamin C und  fettem Öl (trocken bis zu 35 %). Letzteres gibt ein gutes  Speiseöl, wenn durch Raffination die harzigen, stark Schleimhaut reizenden Wirkstoffe entfernt sind. Auch als  Heilkraut findet der Rote Holunder Verwendung.
Tee
Für einen Tee übergießt man ein bis zwei Teelöffel getrockneter Blüten mit einer Tasse kochendem Wasser und lässt ihn zehn Minuten ziehen. Anschließend abseihen und in kleinen Schlucken trinken. Von diesem Tee trinkt man ein bis zwei Tassen täglich. Er wirkt schweißtreibend und harntreibend. Wie bei allen stark wirksamen Heilkräutern sollte man nach sechs Wochen Daueranwendung eine Pause einlegen und vorübergehend einen anderen Tee mit ähnlicher Wirkung trinken. Anschließend kann man wieder sechs Wochen lang Blütentee trinken. Durch die Pause werden eventuelle unerwünschte Langzeitwirkungen verhindert und die erwünschte Blütenwirksamkeit bleibt erhalten und lässt nicht durch Gewöhnung nach.
Saft/Marmelade
Die Beeren kann man zu Saft pressen oder kochen und zu Marmelade weiter verarbeiten. Dabei sollten die Kerne nicht beschädigt werden, die abführenden gelblichen Fettaugen sollten von der Oberfläche abgeschöpft werden. Hilft bei Vitamin-C-Mangel.
Beeren
Die rohen Beeren wirken abführend und lösen Erbrechen aus, vor allem wenn die giftigen Kerne gekaut werden. Nur sinnvoll, wenn man beide Wirkungen zusammen haben möchte.
Wurzeln
Die zerkleinerten Wurzeln helfen als Umschlag bei Entzündungen und Warzen.

Geschichtliches
Die Beeren wurden zeitweise als Farbstoff genutzt. Die Beeren sind in den Bergregionen für Marmeladen eingekocht worden. Die Beeren mit den giftigen Samen würden zeitweise als Abführmittel oder Brechmittel genutzt. Wird heute aber nicht mehr eingesetzt.

Pflanzenbeschreibung
Der Trauben-Holunder ist in Europa, Nordasien und Nordamerika heimisch. Er wächst bevorzugt in Waldlichtungen. Der mehrjährige Strauch wird zwischen 1 und 4 Meter hoch. Die Blätter sind unpaarig gefiedert. Die grün-weißen Blüten erscheinen zwischen April und Mai. Die Blüten sitzen an eiförmigen Rispen mit bis zu 10cm Durchmesser. Aus den Blüten entwickeln sich zwischen Juli und September die Beeren. Die kugeligen Beeren sind scharlachrot und haben einen Durchmesser von etwa 5 mm. Die Samen in den Beeren enthalten den Hauptanteil des Giftes.  Der Rote Holunder wächst als laubabwerfender, großer  Strauch, der Wuchshöhen von 1 bis 3, selten bis zu 8 Meter erreicht. Die  Laubblättersind (selten zweifach) unpaarig fiedrig geteilt. Der Blattrand ist gesägt. Die auch schon an relativ jungen Sträuchern gebildeten, endständigen, aus  zymösen Teilblütenständen zusammengesetzten schirmrispigen Gesamtblütenstände enthalten viele Blüten. Die relativ kleinen Blüten sind radiärsymmetrisch und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die fünf  Kronblätter sind weiß oder cremefarben bis gelblich-grün. Drei bis fünf Fruchtblätter sind zu einem drei- bis fünfkammerigen  Fruchtknoten verwachsen. Jede Fruchtknotenkammer enthält nur eine  Samenanlage. Der kurze Griffel endet in drei bis fünf Narben. Die  Steinfrucht enthält drei bis fünf Samen. Die Früchte von Sambucus racemosa lassen sich ebenso wie die deutlich größeren Beeren des Schwarzen Holunders verwerten. Die Fruchtstände des Roten Holunders stehen aufrecht, während die des Schwarzen Holunders aufgrund ihres Eigengewichts in der Regel nach unten hängen. Die Früchte reifen im Juli bis August leuchtend rot.

Anbautipps
Der Traubenholunder ist anspruchslos. Der Boden sollte locker, humos und kalkarm sein. Die Pflanze wächst vor allem in höheren Lagen gut.

Sammeltipps
Die Blütenrispen zügig an einem luftigen schattigen Ort trocknen, nach dem Trocknen die Blüten abstreifen. Beeren werden im Spätsommer bis Herbst geerntet. Die Wurzeln im Spätherbst ausgegraben.



BACHBLÜTEN
Durchsetzungskraft, Abgrenzung (4 Centaury)
-
Diese Menschen haben keine Durchsetzungskraft und können sich nicht abgrenzen
- Mit der dementsprechenden Bachblüte kommt bei ihnen die Durchsetzungskraft zurück und lernen sich
 wieder abzugrenzen


BACHBLÜTEN
Ich kann mich schlecht durchsetzen, ich traue meiner Meinung nicht (5 Cerato)
-
Diese Menschen können sich sehr schlecht durchsetzen und trauen so gar nicht ihrer eigenen Meinung
- Mit der dementsprechenden Bachblüte lernen sich wieder durchzusetzen und bekommen ein vertrauen ihrer
 Meinung wieder


ERNÄHRUNG
Blähungen

Der Blähbauch äußert sich im Aufstoßen, Völlegefühl und dem Abgehen von Blähungen (Flatulenz). Die Ursache ist meistens übermäßige Gasbildung beim Darmbakterienstoffwechsel, wenn Kohlenhydrate, z.B. in Bohnen durch die Enzyme des Dünndarms nicht abgebaut werden könne. Auch verschluckte Luft bei zu hastigen Essen führt zu Blähungen.

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