Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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22.04.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > April > 17.04.17-23.04.17


Moschus-Malve  
  
Die Moschus-Malve ist eine Pflanzenart in der unterfamilie der Malvoideae innerhalb der Familie der Malvengewächse und wird auch Abelmoschus oder Indische Hibiscus-Malve genannt. Sie ist eine alte Heilpflanze. Sie ist ein Beis
piel für einen Neophyten, der schon vor einigen Jahrhunderten bewusst vom Menschen eingeführt wurde.
Die Moschusmalve ist eine mehrjährige wärmeliebende Malvenart, die nördlich des Mittelmeeres selten zu finden ist. Sie mag einen trockenen, kalkarmen und warmen Standort, daher findet man sie manchmal an Ackerrändern und Weinbergen. Die Moschus-Malve ist eine alte Heilpflanze, vergleichbar mit der gehaltvolleren Malve. In der Volksheilkunde macht man keinen Unterschied zwischen den verschiedenen Malvenarten. Die Heilwirkung ist schleimlösend und entzündungshemmend, hilft z.B. bei Husten. Da die Moschusmalve sehr selten ist, sollte man diese nicht in der freien Natur sammeln, zumal andere stärkere Malvenarten viel häufiger zu finden sind.

Steckbrief

Haupt-Anwendungen:
Schleimlöser, Husten
Heilwirkung:
adstringierend, entzündungshemmend, erweichend, harntreibend, hustenstillend, lindernd, milchsekretionanregend, reizmildernd, schleimlösend, wundheilend
Anwendungsbereiche:
Abführmittel, Altersflecke, Angina, Darmentzündungen, Frauenleiden, Halsentzündungen, Husten, Magenentzündungen, Wunden
wissenschaftlicher Name:
Malva moschata L.
Pflanzenfamilie:
Malvengewächse = Malvaceae
englischer Name:
Musk Mallow
volkstümlicher Name:
Abelmoschus, Moschus-Malve
Verwendete Pflanzenteile:
blühendes Kraut, junge Triebe, Samen, Wurzel
Inhaltsstoffe:
Anthocyanglykoside, Ätherische Öle, Chlorogensäure, Gerbsäure, Gerbstoffe, Kaffeesäure, Malvin, Polyphenole, Schleimstoffe
Sammelzeit: Junge Triebe:
Frühling, Sommer, blühendes Kraut, Blüten: Sommer, Samen, Wurzel: Herbst

Anwendung

Tee

1 Teelöffel getrocknetes Kraut mit 250ml lauwarmen Wasser übergießen, 5-8 Stunden ziehen lassen, in der Zeit ab und zu umrühren, abseihen. Nicht aufkochen. Der Tee darf mit Honig gesüßt werden. Hilft gegen Husten und Magen-Darm-Reizungen. Den Tee kann man auch zum Gurgeln nutzen, hilft bei Entzündungen im Mund und Rachen.
Salat

Frische Triebe, junge Blätter und die Blüten können einen Salat ergänzen. Fördert schonend die Verdauung und regt den Stoffwechsel an.
Gemüse

Blätter können wie Spinat zubereitet oder fein geschnitten in Suppen gegeben werden. Fördert schonend die Verdauung und regt den Stoffwechsel an.
Umschlag

Umschläge aus frischem Pflanzenbrei helfen gegen Hauterkrankungen und Hautflecken.
Salbe

Das Kraut in Butter gekocht, wurde für Klistiere und zur Erweichung genutzt.
Wurzelsud

Eine abgekühlte Abkochung der Wurzel abseihen und als Haarpflegemittel nutzen.

Geschichtliches

Eine alte Heilpflanze, die seit der Antike vor allem im Mittelmeerraum genutzt wurde. Die Malven waren zeitweise ein Universalheilmittel gegen alle Krankheiten. Wurde dem Milchvieh zur Steigerung der Milchproduktion ins Futter gegeben und als Farbstoff genutzt. Außerhalb des Mittelmeerraumes als Zierpflanze eingeführt, die in günstigen Gegenden die Gärten verlassen hat.

Pflanzenbeschreibung

Die Moschus-Malve ist eine ausdauernde krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 20 bis 60 Zentimetern. Die oberen Laubblätter sind bis zum Grund in fünf bis sieben Abschnitte geteilt, diese wiederum in weitere Abschnitte. Die einzelnen Abschnitte sind schmal, und die Ränder verlaufen näherungsweise parallel. Die unteren Laubblätter sind nur grob bis zur Hälfte handförmig geteilt. Die seitenständigen Blütenstände enthalten eine bis drei Blüten. Die angeblich nach Moschus duftenden, zwittrigen Blüten sind radiärsymmetrisch und fünfzählig. Die fünf weißen bis weißrosafarbenen Kronblätter sind meist 2 bis 2,5 Zentimeter lang. Bei der Unterfamilie Malvoideae sind die vielen Staubblätter zu einer den Stempel umgebenden Röhre verwachsen, der sogenannten Columna.
Die Moschus-Malve ist im Mittelmeerraum heimisch. Sie wächst bevorzugt auf Ackerrändern, Halbtrockenrasen, Wiesen und Weiden. Die mehrjährige behaarte Pflanze wird zwischen 20 und 80 Zentimeter hoch. Die Stängel sind aufrecht. Die fiedrigen Blätter sind rundlich. Die weißen über rosa bis hellroten Blüten erscheinen zwischen Juli und September. Die nach Moschus riechenden Blüten haben einen Durchmesser von 3-6 cm, die Blütenblätter sind 2-3 cm lang. Aus den Blüten entwickeln sich bis in den Herbst die nußartigen Samen in einem Kelch.

Anbautipps

Samen im Frühling direkt ins Freiland aussäen. Die Moschus-Malve mag trockene, kalkarme und stickstoffreiche Böden. Der Standort sollte sonnig sein.

Sammeltipps

Die Moschus-Malve ist selten, daher nicht in der freien Natur sammeln. Blüten direkt nach dem Aufblühen und die Blätter ohne Stängel ernten. Blüten an einem luftigen und schattigen Ort auf Papier/feinem Gitter ausbreiten und zügig trocknen. Das Kraut bündeln und an einem luftigen und schattigen Ort trocknen. Die getrockneten Blüten und Blätter vor Licht geschützt lagern.


Senega       

Die Kreuzblumen bilden die artenreichste und am weitesten verbreitete Gattung der Familie der Kreuzblumengewächse. Die Gattung Polygala wird in manchen Florenwerken auch Kreuzblümchen genannt.

Steckbrief

Heilwirkung:
Asthma, Bronchitis, Husten, Keuchhusten, schleimlösend
wissenschaftlicher Name:
Polygala senega
Verwendete Pflanzenteile:
Wurzel

Beschreibung

Vegetative Merkmale

Die Kreuzblumen-Arten sind einjährige oder ausdauernde Kräuter, auch Sträucher oder kleine Bäume, ganz selten Lianen. Ihre Blätter sind einfach, gestielt, meist wechselständig, seltener gegenständig oder quirlständig. Die Laubblätter sind ganzrandig, ihre Spreite ist dünn oder lederig.
Generative Merkmale

Die Kreuzblumen-Arten bilden traubige oder doppeltraubige Blütenstände. Je Blüte ist ein Tragblatt und an der Basis des kurzen Blütenstieles zwei Vorblätter vorhanden. Die zwittrigen Blüten sind zygomorph mit doppelter Blütenhülle. Die fünf Kelchblätter sind frei, die seitlichen groß und kronblattartig. Es sind drei Kronblätter vorhanden, das mediane (untere) ist kahnförmig, vorne oft mit einem gefransten Anhängsel (Krista) versehen, die beiden oberen sind frei und bei manchen Arten (z. B. bei den einheimischen) jeweils mit dem unteren bis etwa zur Ansatzstelle des Anhängsels verwachsen. Die acht Staubgefäße bilden mit den Staubfäden eine oben offene Röhre und sind mit der Kronröhre auf ganzer Länge verwachsen. Der Fruchtknoten ist zweifächrig; die Frucht eine loculizide Kapselfrucht. Die Staubbeutel haben bei den mitteleuropäischen Arten drei Theken oder zwei Theken. Die Samen besitzen ein dreilappiges Elaiosom.



BACHBLÜTEN
Ich bin gegen andere negativ eingestellt (38 Willow)

- Diese Menschen sind von Grund aus gegen andere negativ eingestellt und gehen von ihrem Standpunkt nicht herunter
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie die negative Einstellungen allmählich ablegen


BACHBLÜTEN
Man hat sich in eine Situation hineinmanövriert, in der man unentbehrlich geworden ist, und glaubt, sich nun der Verantwortung nicht mehr entziehen zu können (11 Elm)

- Diese Menschen haben sich in etwas hineinmanövriert wo sie unentbehrlich geworden sind und glauben, dass sie sich
 
nun von dieser Verantwortung nicht mehr entziehen zu können
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können diese Menschen sich von der Verantwortung bravourös sich entziehen


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