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Muira-Puama
Ptychopetalum olacoides ist eine Pflanzenart aus der Familie der Olacaceae in der Ordnung der Sandelholzartigen.
 
Steckbrief
Heilwirkung: Libido anregend
wissenschaftlicher Name: Ptychopetalum oleacoides
Verwendete Pflanzenteile: Holz
 
Trivialname in unterschiedlichen Sprachen
Diese Art wird von den Indios als Muirapuama, in Englischer Sprache als Muira Puama und in Deutscher Sprache als Potenzbaum bezeichnet.
 
Nutzung
Ptychopetalum olacoides wird seit über 100 Jahren nach Europa exportiert. Aus dem Holz und den Wurzeln von Ptychopetalum olacoides (aber auch von anderen Ptychopetalum-Arten und von Liriosma ovata) wird die pharmazeutische Droge Muira puama lignum, das „Potenzholz“ gewonnen. Sie soll unter anderem aphrodisierend wirken, die Wirkung ist allerdings unbelegt.
 
Beschreibung
Ptychopetalum olacoides wächst als kleiner Baum, der Wuchshöhen von 5 bis 15 Metern und Stammdurchmesser von bis zu 25 Zentimetern erreicht. Die Laubblätter sind wechselständig an den Zweigen angeordnet. Die einfache Blattspreite ist bei einer Länge von 9 bis 11 Zentimetern sowie einer Breite von 2,5 bis 3 Zentimetern länglich-lanzettlich. Die Blattspreite ist frisch grau oder bereift und auf der Unterseite bis blaugrün.
Der Blütenstand ist traubig. Die weißen Kronblätter sind bei einer Länge von bis 1,3 Zentimetern länglich. Die länglich-elliptische Steinfrüchtesind anfangs grün, während der Reife über rosa nach lila-schwarz wechseln.

Link-Rutenkraut
Bei einer Reise auf die kanarischen Inseln fällt einem auf Wanderungen gelegentlich das Link Rutenkraut, auch kanarischer Riesenfenchel, ins Auge. Die Pflanze ist mit ihren bis zu drei Metern so hoch, dass man sie kaum übersehen kann. In der Blütezeit im Frühjahr sind auch die leuchtend gelben Doldenblüten ein echter Blickfang. Der kanarische Riesenfenchel erinnert nicht nur an den Fenchel, er kann auch medizinisch ähnlich angewendet werden. Man nimmt ihn also gegen Verdauungsbeschwerden und Husten.
Die Steckenkräuter, sie werden auch Rutenkräuter oder Riesenfenchel genannt, sind eine Pflanzengattung, die zu der Familie der Doldenblütler gehören. Die 170 bis 185 Arten sind hauptsächlich im Mittelmeerraum von Nordafrika bis Südwest- und in Zentralasien verbreitet.
 
Steckbrief
Haupt-Anwendungen: Husten, Bauchschmerzen
Heilwirkung: beruhigend, entkrampfend, milchfördernd, schleimlösend
Anwendungsbereiche: Blähungen, Bronchitis, Darmkrämpfe, Durchfall, Krampfhusten, Magenschmerzen
wissenschaftlicher Name: Ferula linkii
Pflanzenfamilie: Doldenblütler = Apiaceae
englischer Name: Canary Island Giant Fennel
andere Namen: Canaheja, Kanarischer Riesenfenchel, Steckenkraut, Rutenkraut
Verwendete Pflanzenteile: Blätter, Samen?
Inhaltsstoffe: ätherisches Öl, Cumarine, Sesquiterpene
Sammelzeit: Frühjahr, Sommer
 
Anwendung
Das Link Rutenkraut wird in der Praxis kaum als Heilpflanze eingesetzt. Auch auf den kanarischen Inseln, wo das Link Rutenkraut heimisch ist, gibt es heutzutage überall normalen Fenchel zu kaufen, außerdem gibt es eine lokale willde Variante des Fenchels. Aber es ist schön zu wissen, dass die wunderschöne, gelb blühende Riesenpflanze auch eine Heilwirkung hat, die der Fenchelwirkung ähnelt. Bei Spaziergängen durch die kanarische Landschaft ist der kanarische Riesenfenchel nämlich kaum zu übersehen und als Heilpflanzen-Freund fragt man sich, was es wohl mit dieser Pflanze auf sich hat. Wenn man wollte, könnte man die Blätter, und bestimmt auch die Samen, als Tee oder Tinktur bei Husten oder Verdauungsprobleme einsetzen. Auch zu Steigerung der Milchbildung müsste sie sich eignen.
 
Pflanzenbeschreibung
Das Link Rutenkraut ist auf den kanarischen Inseln (außer Lanzarote) heimisch. Auf Lanzarote gibt es eine sehr ähnliche, aber eigene Art, den Ferula lancerottensis. Es ähnelt stark der Mittelmeerpflanze Riesenfenchel und ist auch eng verwandt mit dem Asant. Mit dem gewöhnlichen Fenchel ist der ka-narische Riesenfenchel nicht über die Familienzugehörigkeit verwandt, aber sie haben beide dünne Fiederblätter und eine ähnliche Heilwirkung. Das Link-Rutenkraut wächst bevorzugt an Berghän-gen. Die mehrjährige Pflanze wird bis zu drei Meter hoch. Die leicht gerillten Stängel sind entsprechend dick, damit sie die große Pflanze tragen können. Die Blätter sind sehr dünn, wie Haare, aber dafür umso üppiger und fiederartig. Die prächtigen, gelben Blüten erschei-nen schon im zeitigen Frühjahr. Sie bilden eine Gruppe von dichten Dolden in luftiger Höhe. Aus den Link Rutenkraut-Blüten entwickeln sich anschließend die Samen. Die Samen sind ähnlich wie Fenchel-Samen.
Steckenkrautarten sind mehrjährige bis ausdauernde krautige Pflanzen, es finden sich sowohl hapaxanthe Arten, die nur einmal in ihrem Leben blühen, wie auch pollakanthe Arten, die jährlich Blüten tragen. Einige Arten erreichen Wuchshöhen von bis zu 4 Metern. Auffällig ist der knoblauchähnliche Geruch der meisten Arten. Alle Steckenkrautarten haben Pfahlwurzeln, die zumeist verholzt sind. Der Stängel ist verzweigt und an der Basis häufig mit alten Fasern aus den Blattscheiden umhüllt. Die wechselständig angeordneten Laubblätter sind in Blattscheide, Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die oft breite Blattscheide umhüllt oft den Stängel; bei manchen Arten sind die Blattscheiden sehr haltbar und zerfasern. Die zusammengesetzten Blattspreiten sind und zwei- bis vierfach gefiedert oder zwei- bis vierfach eingeschnitten.
In doppeldoldigen Blütenständen stehen viele Blüten zusammen. In der Regel sind keine Hüllblätter (Hüllchen) vorhanden, kommen aber bei einigen Arten vor. Bei einigen Arten gibt es an einem Exemplar eingeschlechtige (rein männliche) und zwittrige Blüten. Die Blüten sind fünfzählig und radiärsymmetrisch. Die fünf Kronblätter sind gelb oder blassgelb (selten grünlich-gelb) und oval bis lanzettförmig mit einer angeschärften Spitze. Der Griffel ist konisch, zur Basis hin manchmal erweitert oder gelappt. Der unterständige Fruchtknoten ist zweikammerig. Es werden zweiteilige Zerfallfrüchte (Doppelachänen) von elliptischer Form gebildet, bei denen die lateralen Rippen geflügelt sind. Die Samen sind abgeflacht oder leicht konkav.

Bachblüten
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Du wirkst sehr selbstsicher und streng (Vine)
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Nährstoffe in unseren Lebensmitteln
Unsere Nahrung besteht mengenmäßig zum Großteil aus den Hauptnährstoffen und Wasser. Kalorien werden überwiegend von den 2 Hauptnährstoffen – den MAKROnährstoffen genannt – geliefert. Die 3 Hauptnährstoffe sind das Eiweiß, das Fett und die Kohlenhydraten.
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