Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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22.01.2019

täglichen News > Newsletterarchiv > Januar > 21.01.19-27.01.19

TONCABAUM

Der Tonkabohnenbaum, auch Toncabaum oder Sarrapia genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Dipteryx in der Unterfamilie der Schmetterlingsblütler innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler. Sie kommt im nördlichen Südamerika vor. Ein Anbau erfolgt in Südamerika, auf Trinidad und im tropischen Afrika. Die Samen dieser Art werden Tonkabohnen genannt und in der Küche verwendet; es finden sich auch die Bezeichnungen Toncabohnen, Tongobohnen oder Tonkobohnen. Falsche Tonkabohnen stammen von  Taralea oppositifolia (kleiner Tonkabaum),  Taralea cordata, diese sind kleiner. Auch sogenannte punktierte Tonkabohnen Dipteryx punctata sowie Dipteryx rosea und  Dipterix polyphylla, Dipteryx alata liefern  cumarin Bohnen. Als Tonkabohnenersatz gelten auch die Samen von Amburana cearensis. Das Holz wird als Cumarú oder Brasilianisches Teakholz bezeichnet und ist sehr begehrt. Das Wort „tonka" ist aus der Galibi (Carib) Sprache entnommen, die von den Eingeborenen von Französisch-Guayana gesprochen wird; es erscheint auch in Tupi, einer anderen Sprache derselben Region, wie der Name des Baumes. Der alte Gattungsname, Coumarouna, wurde von einem anderen Tupi-Namen für "Baum", „cumarú", gebildet.

Steckbrief
Heilwirkung:
Fieber, Herzschwäche, Husten, Verdauungsfördernd, anregend, blutverdünnend, entzündungshemmend, krampflösend
wissenschaftlicher Name:
Dipteryx odorata
Verwendete Pflanzenteile:
Samen

Anwendung
Tonkabohnen
Tonkabohnen haben einen süßlichen, leicht bitteren der  Vanille ähnlichen Geschmack und werden deshalb als Vanilleersatz verwendet. Als Gewürz werden sie sehr sparsam in Desserts verwendet, die häufig auf  Mohn oder Kokos basieren, ebenso nutzt man sie in Gebäck. Die Tonkabohnen als Gewürz sind von der Spitzengastronomie wiederentdeckt worden. Sie sind sehr hart und werden am besten mit einer Muskatreibe abgerieben oder 1–2 Bohnen mit einem Liter Milch ca. 10 Minuten gekocht und über Nacht stehen gelassen. Für Desserts auf Sahne- oder Milchbasis werden die Bohnen etwa zehn Minuten ausgekocht (sie können bis zu zehnmal verwendet werden). Ebenso können sie auch in  Rum eingelegt werden. Wegen des Gehalts an  Cumarin (zwei bis drei Prozent), das im Verdacht steht, krebserregend zu sein, ist der Gebrauch zurückgegangen. Auch wird daraus Tonkabohnenöl hergestellt. Die Verwendung der Tonkabohne zur Zubereitung in Lebensmitteln war in Deutschland ab 1981 zeitweise verboten. Seit 1991 existiert dieses Verbot in eingeschränkter Form. Die Verwendung der Tonkabohne ist nur erlaubt, wenn die zulässigen Höchstwerte für Cumarin in der zubereiteten Speise nicht überschritten werden. Cumarin gehört als Toxin laut  Aromenverordnung EG 1334/2008 zu den Stoffen, die  Lebensmitteln nicht als solche zugesetzt werden dürfen und unterliegt bestimmten Höchstmengen, wenn es von Natur aus in Aromen oder Lebensmittelzutaten mit Aromaeigenschaften vorkommt. Die zulässigen Höchstmengen liegen je nach Art des Lebensmittels zwischen 5 mg/kg bei  Dessertspeisen und 50 mg/kg bei traditionellen und/oder saisonalen  Backwaren, bei denen  Zimt in der  Kennzeichnung angegeben ist. Die Höchstgrenzen gelten für Cumarin als Aromastoff in Lebensmitteln, nicht jedoch bei der Verwendung als  Riechstoff, wie beispielsweise in Parfums oder Kerzen.
In den Vereinigten Staaten von Amerika ist die Verwendung der Tonkabohne in Lebensmitteln durch die Food and Drug Administration untersagt. Die Tonkabohnen finden neben der Zubereitung von Lebensmitteln und Speisen bei der Herstellung von Parfüms ihre Verwendung, der duftende Extrakt der Tonkabohne wird durch Alkoholextraktion der getrockneten Bohnen gewonnen. Dem Duft der Tonkabohne wird eine  hypnotische,  erotisierende Wirkung nachgesagt, er findet häufig bei der Herstellung von Herrenparfums und der  Aromatisierung von  Tabak Verwendung. Die Bohnen können auch als  Räuchermittelverwendet werden, sie werden frisch zu Pulver zermahlen und Räuchermischungen in kleinen Mengen beigegeben. Beim Verbrennen verströmen die Tonkabohnen einen süßlich-würzigen Duft (ähnlich wie Mandel und Vanille).
Im frühen 19. Jahrhundert entdeckte  Alexander von Humboldt, dass die Wäsche in Venezuela wunderbar duftete, weil man in Caracas die Bohnen zwischen die Wäsche legt, damit sie einen angenehmen Duft erhält. In Südamerika werden ihr große magische und heilende Kräfte zugesprochen, als Schutzamulett gegen Krankheiten, in der Geldbörse für Wohlstand und Erfolg sowie zur Erfüllung von Wünschen.

Pflanzenbeschreibung
Vegetative Merkmale
Der Tonkabohnenbaum wächst bis zu 25–30 Meter hoch, mit einem Stammdurchmesser von bis zu einem Meter. Die Baumrinde ist anfänglich glatt und fleckig, später furchig und gräulich, während das Holz rötlich-braun ist. Er bevorzugt schattige Standorte mit hoher Luftfeuchtigkeit, er toleriert nährstoffarme, durchlässige Böden, gedeiht aber am besten auf humusreichen Böden. Er ist eine Calcifuge (Kalkmeider) und bildet  Brettwurzeln.
Generative Merkmale
Der Baum hat unpaarig gefiederte, bis 20 cm lange und 8 cm breite Blätter, mit drei bis sechs eiförmig bis elliptischen, gelegentlich ungleichen, ledrigen, glänzenden und dunkelgrünen Blättchen. Die vielblütigen, rispigen Blütenstände sind etwa 5–9 cm lang. Die kleinen, duftenden, weiß, rosa und zwittrigen  Schmetterlingsblüten sind zygomorph mit zwei bräunlichen, flügeligen Kelchblättern. Die Staubblätter sind zweibündelig verwachsen und Dipteryx odorata wird von Insekten bestäubt. Jede entwickelte eiförmige bis ellipsoide, anfangs grüne, später bräunliche, glatte  Steinfrucht von 5–10 cm Länge und 3–6 cm Breite, enthält einen mandelförmigen, harten, ledrig-holzigen, rötlich-braunen, rund 3–5 cm langen und 1–2 cm breiten Samen der in einem faserigen Perikarp liegt. Der Kern besteht aus zwei ölhaltigen, cremefarbenen Kotyledonen zwischen welchen Cumarin-Schichten lagern. Das wenige, gelbe Fruchtfleisch ist klebrig und geschmacklos, mit schlechtem Geruch. Der getrocknete, dunkelbraune bis schwarze Samen mit einer schrumpeligen Oberfläche wird als Tonkabohne bezeichnet. Tonkabohnen sind hocharomatisch, duften süß und erinnern im Aroma an Vanille und  Waldmeister.
Die schlimmsten Schädlinge sind die Fledermäuse, aber auch Vögel (Papageien), weil sie das breiige Fruchtfleisch fressen, allerdings dient dies auch gleichzeitig der zoochoren Verbreitung der Samen. Einige bekannte Pilze können zu Problemen führen: Anthostomella abdita, Diatrype ruficarnis, Macrophoma calvuligera und Myiocopron cubense. Die Samen können nicht gekeimt werden wie die meisten Regenwaldsamen, sie sind nur eine kurze Zeit lebensfähig und haben keine „Ruheperiode". Eine Vermehrung wird durch Marcottage, Knospen und Stecklinge erreicht.




ANGOSTURABAUM

Der bis zu zwanzig Meter hohe Angosturabaum wächst in Südamerika. Seine Rinde schmeckt sehr bitter und wird vor allem in Würzlikören zur Stärkung der Verdauung verwendet. Die Volksheilkunde seiner Heimat verwendet ihn auch gegen Fieber.
Angostura trifoliata ist eine Heilpflanze, die in Südamerika beheimatet ist . Die Rinde wird als verwendet in allgemein verkannt Angostura Marken Bitters, die nach der Stadt in Venezuela gestattet. Angosturarinde wird jedoch in einer Reihe anderer aromatischer Bitter wie Abbotts Bitters verwendet.  

Steckbrief
Heilwirkung:
tonisierend, Fieber, Rekonvaleszenz, Verdauungsschwäche, Magenschwäche, Übelkeit, Durchfall
wissenschaftlicher Name:
Galipea officinalis, Cusparia febrifuga
Pflanzenfamilie:
Rautengewächse = Rutaceae
englischer Name:
Angostura
Verwendete Pflanzenteile:
Rinde
Inhaltsstoffe:
Alkaloide, Bitterstoffe, Angosturin, Glykoside, Ätherische Öle, Pinen



BACHBLÜTEN
Man fühlt sich durch seine Überlegenheit manchmal isoliert und aussen vor (34 Water Violet)
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- Mit der dementsprechender Bachblüte fühlen sie sich nicht mehr überlegen und isoliert und auch nicht mehr aussen vor

BACHBLÜTEN
Man ist wegen des quälenden Gedankenzudrangs schlaflos, besonders in den frühen Morgenstunden (35 White Chestnut)
- Diese Menschen sind wegen des quälenden Gedankenzudrangs schlaflos, besonders in den Morgenstunden
- Mit der dementsprechender Bachblüte können sie den Gedankenzudrangs abstoppen


ERNÄHRUNG
Obst und Gemüse
5 Portionen am Tag sind nur erreichbar, wenn Obst und Gemüse regelmäßiger Begleiter bei allen Tagesmahlzeiten sind
GUT WASCHEN!!! Mit warmem Wasser und festen Reibung können eventuell Spritzmittelrückstände zum Teil entfern werden.


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