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Zimbelkraut
Das Zimbelkraut ist ein schön bunt violett blühender Mauerbewohner aus dem Mittelmeerraum. Die pflegeleichte Pflanze bildet an guten Standorten einen Teppich und blüht über mehrere Monate, daher wurde das Zimbelkraut in ganz Europa zum verschönern von langweiligen Mauern verbreitet. Das Vitamin-C-reiche Zimbelkraut diente als stärkender Salat in Frühjahrskuren und als wundheilender Umschlag.
Das Zimbelkraut, auch Zymbelkraut, Mauer-Zimbelkraut oder Eustett (Schweiz) genannt, ist eine Pflanzenart innerhalb der Familie der Wegerichgewächse.
 
Steckbrief
Haupt-Anwendungen: Wundheilmittel
Heilwirkung: entzündungshemmend, wundheilend
Anwendungsbereiche: Skorbut, Wundheilmittel
wissenschaftlicher Name: Cymbalaria muralis, Linaria cymbalaria
Pflanzenfamilie: Wegerichgewächse = Plantaginaceae
englischer Name: Kenilworth Ivy
volkstümlicher Name: Mauer-Zimbelkraut, Zimbelkraut, Zymbalkraut
Verwendete Pflanzenteile: Blätter
Inhaltsstoffe: Bitterstoffe, Iridoid, Muraliosid, Vitamin C
Sammelzeit: März-September
 
Anwendung
Das Zimbelkraut findet als Zierpflanze in Parks und Gärten an Mauern und in Steingärten Verwendung.
Salat
Die Blätter mit leichter Schärfe kann man als Beilage im Salat oder in Suppen essen. Der Geschmack der Blätter ähnelt der Kresse.
Umschläge
Ein Umschlag aus dem Brei frischer Blätter wirkt wundheilend.
 
Geschichtliches
Das Zimbelkraut wurde im späten Mittelalter als Zierpflanze aus Italien und dem Balkan in die anderen Teile von Europa gebracht. Das Zimbelkraut wurde als Heilpflanze und Färbemittel eingesetzt. Als Heilpflanze hat das Zimbelkraut keine besondere Bedeutung mehr, aber als dankbare Zierpflanze wird es immer beliebter.
 
Pflanzenbeschreibung
Das Zimbelkraut ist in Europa heimisch und kommt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum. Es wächst bevorzugt in schattigen und feuchten Mauerritzen oder Felsspalten. Die mehrjährige kriechende Pflanze wird zwischen 30 und 60 cm lang und 20cm hoch. Die rundlichen Blätter sind herzförmig. Der Stängel ist rötlich. Die hellvioletten Blüten erscheinen zwischen Mai und September. Aus den etwa 1 cm großen Blüten entwickeln sich bis in den Herbst die Samen in Samenkapseln. Mit zunehmender Samenreife wendet sich der Pflanzenteil von der Sonne ab, sodass die Samen näher am Boden sind.
Das Zimbelkraut ist eine ausdauernde, krautige Pflanze. Die fadenförmigen, kletternden oder hängenden Stängel sind bis zu 60 Zentimeter lang. Die herzförmigen Laubblätter sind unterseits meist rötlich gefärbt. Die Blütenröhre ist 'maskiert', von einer Wölbung der Unterlippe verschlossen. Dies schließt schwache Insekten von der Bestäubung aus (Kraftblume). Die Maskierung täuscht große Staubbeutel vor, ein Signal an pollensammelde Insekten.  
Die relativ kleinen, zwittrigen Blüten sind zygomorph mit doppelter Blütenhülle. Die Blütenkronen sind gespornt und meist hellviolett. Die Blütezeit reicht von Juni bis September, die Fruchtreife von August bis September.
 
Anbautipps
Der Standort sollte feucht und schattig bis halbschattig sein, ideal sind feuchte humose Mauerritze oder feuchte schattige Stellen eines Steingartens. Das Zimbelkraut eignet sich auch zum Anbau in Töpfen. Die Samen im Frühling direkt in den feuchten Boden aussäen und feucht halten. Wenn der Standort den Bedürfnissen des Zimbelkrauts entspricht, vermehrt sich die Pflanze zu einem Teppich.
 
Sammeltipps
Die Blätter können immer wieder geerntet werden, immer ein paar Blätter an den Trieben stehen lassen. Diese Blätter werden frisch eingesetzt.
 
Ackerminze
Die Acker-Minze, auch Korn-Minze genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Minzen innerhalb der Familie der Lippenblütler. Die Ackerminze ist die wilde Schwester der Pfefferminze und all der anderen vielen Arten der Minzfamilie. Sie kommt in mehreren Unterarten nahezu weltweit vor. Ebenso wie andere Minzen kann man die Ackerminze gegen Verdauungsbeschwerden und Erkältungen einsetzen. Ihr ätherisches Öl ist als japanisches Heilpflanzenöl weit verbreitet. Sie ist in den gemäßigten Gebieten der Nordhalbkugelweit verbreitet.
 
Steckbrief
Haupt-Anwendungen: Verdauungsschwäche
Heilwirkung: antibakteriell, beruhigend, entzündungshemmend, krampflösend, schmerzstillend
Anwendungsbereiche: Erkältung, Schnupfen, Appetitlosigkeit, Blähungen, Darmschwäche, Durchfall, Magenkrämpfe, Gastritis, Magenschleimhautentzündung, Verstopfung, Übelkeit, Gallenschwäche, Gallensteine, Rheuma, Gicht, Gedächtnisschwäche, Kopfschmerzen, Migräne, Schlaflosigkeit, Menstruationsbeschwerden
wissenschaftlicher Name: Mentha arvensis
Pflanzenfamilie: Lippenblütler = Lamiaceae
englischer Name: Corn mint
Verwendete Pflanzenteile: Kraut
Inhaltsstoffe: Ätherisches Öl, Menthol, Flavonoide, Gerbstoff, Gerbsäure
 
Anwendung
Tee, innerlich
Die Ackerminze kann man, wie ihre bekanntere Schwester, die Pfefferminze, vorwiegend als Tee verwenden. Als Tee oder als Bestandteil von Teemischungen kann sie gegen Verdauungsbeschwerden helfen. Auch bei Erkältungen leistet sie gute Dienste. Durch ihre schmerzstllenden und krampflösenden Eigenschaften hilft sie auch gegen Kopfschmerzen und Migräne.
Umschläge
Als Umschlag kann man Ackerminzen-Tee gegen Hautentzündungen verwenden.
Ätherisches Öl
Das reine ätherische Öl ist im Allgemeinen kaum erhältlich, aber das ätherische Öl der japanischen Ackerminze wird zur Mentholerzeugung benutzt. Die übrigbleibenden Bestandteile dieses Öls werden als japanisches Minzöl in den Handel gebracht. Insofern spielt das ätherische Öl der Ackerminze durchaus eine große Rolle. Es erleichtert die Atmung und lindert Kopfschmerzen. Auch Gelenkschmerzen und Muskelverspan-nungen können damit gelöst werden.
Achtung! In der Schwangerschaft sollte   man die Ackerminze, wie alle Minzarten, nicht verwenden, denn sie könnte eventuell Fehlgeburten auslösen. Außerdem vertragen manche Menschen keine Minze. Sie bekommen dadurch Magenschmerzen. Solche Menschen sollten auf die   Anwendung von Minzarten verzichten.

Pflanzenbeschreibung
Das weite natürliche Verbreitungsgebiet von Mentha arvensis reicht von Europa bis Sibirien und auch Nepal. In Nordamerika ist sie ein Neophyt. Sie kommt in Mitteleuropa häufig vor, fehlt aber im Tiefland Mitteleuropas in kleineren Gebieten; sie steigt etwa bis zur Laubwaldgrenze auf.
Die Acker-Minze besiedelt feuchte, nährstoffreiche Standorte wie Gräben, Nassstellen auf Ödland, Sumpfwiesen, sie geht aber im Bergland auch auf feuchte Brachen und Äcker oder in Senken neben Äckern. Sie gedeiht am besten auf feuchtnassen, stickstoffhaltigen, sandig-lehmigen oder humostonigen Böden. Sie gedeiht in Mitteleuropa hauptsächlich in Gesellschaften der Klasse Secalietea oder der Ordnung Polygono-Chenopodietalia.
Die Ackerminze ist fast überall auf der Welt heimisch. Sie liebt feuchte und nährstoffreiche Böden, bevorzugt in der Nähe von Feldern. Die mehrjährige Pflanze wird bis zu 40cm hoch. Sie hat eiförmige Blätter, die teilweise behaart sein können. Die Blätter stehen gegenständig. Die hellvioletten Blüten wachsen quirlartig in den Achseln der Blätter. Anders als bei anderen Minzen hat die Ackerminze keine Ähren an der Spitze. Dadurch kann man sie auch von anderen Minzenarten unterscheiden.
Bei der Ackerminze handelt sich um sommergrüne, ausdauernde krautige Pflanzen mit Wuchshöhen von meist 5 bis 30, selten bis zu 60 Zentimetern. Die Pflanzen können sich durch unterirdische Ausläufer vermehren. Der oft relativ dünne Stängel ist niederliegend, aufsteigend oder aufrecht und verzweigt. Oft sind die Blätter sowie der obere Teil des Stängels weich behaart. Die gegenständig am Stängel angeordneten Laubblätter sind deutlich in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Der Blattstiel ist meist relativ kurz. Die einfache Blattspreite ist eiförmig bis elliptisch. Der Blattrand besitzt wenige grobe, nach vorn gerichtete Zähne. Die Behaarung der Blätter kann stark schwanken.
 
Unter den Menthaarten zeichnet sich die Ackerminze dadurch aus, dass die Scheinquirlen, in denen die Blüten angeordnet sind, entfernt voneinander in den Achseln von voll ausgebildeten Laubblättern stehen. Selbst an der Spitze der Stängel stehen die Blütenquirle nicht dicht gedrängt. Die bei den meisten anderen Minzearten vorhandenen Scheinähren gibt es also nicht. Die Stängel enden mehr oder weniger belaubt. Die zwittrigen Blüten sind zygomorph und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Der 1,5 bis 2,5 Millimeter lange, glockenförmige Blütenkelch ist mehr oder weniger regelmäßig fünfzähnig. Die etwa 0,5 Zentimeter langen Kelchzähne sind breit dreieckig, ungefähr so breit wie lang und dicht abstehend behaart. Die rosafarbene bis violette Krone ist 4 bis 6 Millimeter lang und innen behaart. Die Blütezeit reicht von Juni bis Oktober.
Bei der Acker-Minze handelt sich um sommergrüne, ausdauernde krautige Pflanzen mit Wuchshöhen von meist 5 bis 30, selten bis zu 60 Zentimetern. Die Pflanzen können sich durch unterirdische Ausläufer vermehren. Der oft relativ dünne Stängel ist niederliegend, aufsteigend oder aufrecht und verzweigt. Oft sind die Blätter sowie der obere Teil des Stängels weich behaart (Indument).
Die gegenständig am Stängel angeordneten Laubblätter sind deutlich in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Der Blattstiel ist meist relativ kurz. Die einfache Blattspreite ist eiförmig bis elliptisch. Der Blattrand besitzt wenige grobe, nach vorn gerichtete Zähne. Die Behaarung der Blätter kann stark schwanken (Trichome).
Unter den Mentha-Arten zeichnet sich die Ackerminze dadurch aus, dass die Scheinquirle, in denen die Blüten angeordnet sind, entfernt voneinander in den Achseln von voll ausgebildeten Laubblättern stehen. Selbst an der Spitze der Stängel stehen die Blütenquirle nicht dicht gedrängt. Die bei den meisten anderen Minzearten vorhandenen Scheinähren gibt es also nicht. Die Stängel enden mehr oder weniger belaubt.
Die zwittrigen Blüten sind zygomorph und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Der 1,5 bis 2,5 Millimeter lange, glockenförmige Blütenkelch ist mehr oder weniger regelmäßig fünfzähnig. Die etwa 0,5 Zentimeter langen Kelchzähne sind breit dreieckig, ungefähr so breit wie lang und dicht abstehend behaart. Die rosafarbene bis violette Krone ist 4 bis 6 Millimeter lang und innen behaart. Die Blütezeit reicht von Juni bis Oktober.
 
Andere Sorten
Von der Ackerminze gibt es mehrere Unterarten bzw. Sorten. Einige Duftpflanzen gehören dazu, bei denen die Minzen andere Duftnoten haben als die normale Ackerminze. Auf dem Foto sehen Sie beispielsweise die Bananen-Minze, die nach Bananen duftet.

Bachblüten
Man hat Angst vor unkontrollierbaren geistigen Kräften in einem Inneren (Cherry Plum)
- Diese Menschen haben Angst von geistigen Kräften in ihrem Inneren die sie nicht kontrollieren können
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie diese Angst und geistigen Kräften Herr werden
Bachblüten
Ich stehe gerne im Mittelpunkt (Chicory)
- Diese Menschen stehen allzu gerne im Mittelpunkt
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie dies hinter sich lassen
Nahrungsbestandteile
Lebensmittel
Sind laut Lebensmittelgesetz alle Stoffe, die dazu bestimmt sind, vom Menschen in unverändertem, zubereitetem oder verarbeitetem Zustand zu Ernährung- und Genusszwecken verzehrt zu werden. Lebensmittel sind Nahrungsmittel und Genussmittel.
Nahrungsmittel
Nahrungsmittel liefern dem Körper Stoffe, die für das Leben notwendig sind. es gibt pflanzliche und tierische Nahrungsmittel. Sie werden roh oder verarbeitet gegessen.
Genussmittel
 Sind nicht notwendig für die menschliche Ernährung, haben aber eine anregende Wirkung. Sie haben wie Kaffee und Tee keinen Nährwert oder wie Alkohol einen sehr hohen Energiegehalt.
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