Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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21.12.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > Dezember > 17.12.18-23.12.18

KATECHU    

Die Gerber-Akazie, manchmal auch Katechu-Akazie oder nur Katechu genannt, ist eine in  Süd- und Südostasien beheimatete Art der Gattung der  Akazien.

Steckbrief
Heilwirkung:
Durchfall, Halsentzündung, Mundschleimhautentzündung, Zahnfleischentzündung
wissenschaftlicher Name:
Acacia catechu
Verwendete Pflanzenteile:
Kernholz

Anwendung
Die Samen enthalten einen wasserlöslichen Schleim mit hohem Proteingehalt, der vom Menschen verzehrt werden kann. Die Blätter gelten als gutes  Futtermittel und werden vor allem an Ziegen verfüttert. Das Holz ist ein gutes Brennholz, dass auch geköhlert wird. Auch als Bauholz ist das Holz gut geeignet. Ein aus dem Hartholz gewonnenes tanninhaltiges Harz, das Cutch genannt wird findet in der Gerberei und beim Färben Verwendung. Aus der Rinde kann Gummi arabicum gewonnen werden. Kristallines Cutch, das dann Khersal genannt wird, wird zur medizinischen Behandlung von Halsleiden verwendet. Der Wirkstoff der Gerber-Akazie soll ein starkes  Adstringens sein, das bei chronischem  Durchfall, Ruhr und Kolitis sowie bei Leukorrhoe helfen sowie könne es als Mundwasser bei Stomatitis (Entzündung der Mundschleimhaut), Gingivitis (Entzündung des Zahnfleisches), Pharyngitis (Entzündung des Rachens) und  Laryngitis (Entzündung des  Kehlkopfs) verwendet werden. Dazu soll das Kernholz getrocknet werden.  

Pflanzenbeschreibung

Vegetative Merkmale
Die Gerber-Akazie ist ein laubabwerfender  Baum, der Wuchshöhen zwischen 6 und 10 Meter erreicht. Die  Borke ist brüchig und reißt in flächige Streifen auf. Die Zweige besitzen eine flaumig behaarte Rinde und tragen häufig ein paar hakenförmige Dornen unterhalb der Nebenblätter. Beispielsweise im nördlichen Indien fallen die Laubblätter etwa im Februar und ist während der heißen Jahreszeit ohne Laubblätter; gegen Ende April oder im Mai werden neue Laubblätter gebildet. Die Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die Basis des Blattstiels befinden sich Drüsen. In der doppelt paarig gefiederte Blattspreite sitzen an der zottig behaarten Blattspindel (Rhachis) 10 bis 30 Paaren an Fiedern erster Ordnung mit jeweils 20 bis 50 Fiederblättchen. Die bewimperten Fiederblättchen sind bei einer Länge von 2 bis 6 Millimeter und einer Breite von 1 bis 1,5 Millimeter linealisch.
Generative Merkmale
In den Blattachseln stehen jeweils eine bis vier 2,5 bis 10 Zentimeter lange ährige Blütenstände. Die zwittrigen Blüten sind gelb bis weiß mit doppelter  Blütenhülle. Der  Kelch ist glockenförmig und 1,2 bis 1,5 Zentimeter groß. Die Kelchzähne sind  deltoid und behaart. Die spärlich flaumig behaarten Kronblätter sind bei einer Länge von etwa 2,5 Zentimeter lanzettförmig oder verkehrt-lanzettlich. Die Staubblätter sind zahlreich. Der Fruchtknoten misst etwa 1 Millimeter und ist drüsig. Die Fruchtstiele sind 3 bis 7 Millimeter langen. Die braun glänzenden Hülsenfrüchte sind bei einer Länge von 12 bis 15 Zentimeter sowie einer Breite von 1 bis 1,8 Zentimeter riemenförmig und relativ flach. Die Früchte reißen nach der Fruchtreife auf und enthalten drei und zehn  Samen. In China reifen die Früchte zwischen September und dem darauf folgenden Januar.



MOSCHUSSCHAFGARBE

Die Moschus-Schafgarbe gehört zur Gattung der Schafgarben (Achillea) in der Familie der Korbblütler.

Steckbrief
Heilwirkung:
Appetitlosigkeit, Menstruationsbeschwerden, Verdauungsbeschwerden
wissenschaftlicher Name: Achillea moschata
Verwendete Pflanzenteile: Kraut

Anwendung
Drogen dieser Art werden in der Volksheilkunde bei Appetitlosigkeit, Erkrankungen von Magen, Darm und Leber, bei Nervenschwäche und äußerlich als Wundmittel verwendet. „Iva", der romanische Volksname dieser Pflanzenart, leitet sich vom lat. abigere = abtreiben her und deutet auf eine Verwendung als  Abortivum. In der  Schweiz wird daraus seit mehr als 100 Jahren ein Alpen-Kräuterlikör, der sogenannte „ Iva-Bitter" hergestellt. Weitere Volksnamen sind Jochkamille und Frauenraute. Darüber hinaus bestehen bzw. bestanden auch die häufig nur regional gebräuchlichen Bezeichnungen Bisamschafgarbe (Wallis), Gabüse (Berner Oberland), Genepi, Genipi, Iva, Flur d'iva oder Plaunta d'iva (Graubünden), Sandkraut (Graubünden), Wildfräuleinkraut (Blätter: Wildfräuli-Chrut, wilde Fräulein = Berggeister; Blüten: Wildmännli-Chrut) (Graubünden), Almkamille oder Jochgramille (Tirol) und Goldenes oder Weißes Wildnisskraut ( Kärnten).

Pflanzenbeschreibung
Die Moschus-Schafgarbe ist eine stark aromatisch duftende, mehrjährige krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 5 bis 20 Zentimetern. Die grünen Blätter sind drüsig punktiert. Die unteren gestielt, die oberen sitzend. Ihre Form ist fiederteilig mit kammförmig angeordneten, linealischen Fieder, die ganzrandig oder zwei- oder dreispaltig sind. In lang gestielten dichten  Doldentraube stehen die Blütenköpfchen, die bis zu 15 mm breit sind. Die Hüllblätter sind gekielt, grün und dunkelbraun gerandet. Die Zungenblüten sind weiß und die  Röhrenblüten sind blassgelb. Die Blütezeit ist Juli bis August.



BACHBLÜTEN
Ich bin ein sensibler Mensch (1 Agrimony)
- Diese Menschen sind sehr sensibel gegenüber alles
- Mit der dementsprechender Bachblüte können Sie Ihre sensible Art ablegen


BACHBLÜTEN
Hast Angst vor dem Tod, fürchten sich vor dem sterben (2 Aspen)
- Diese Menschen haben eine große Angst vor dem Tod und fürchten sich sehr vor dem sterben
- Mit der dementsprechender Bachblüte können Sie die Angst vor dem Tod besiegen und fürchten sich nicht mehr vor dem sterben


ERNÄHRUNG
Mineralstoffe
Mineralstoffe sind für den menschlichen Körper genauso essentiell wie Vitamine. Sie liefern ebenfalls keine Energie, dienen aber als lebenswichtig Bausteine und Regelstoffe im Körper. Anhand Ihres Gehalts im Körper werden Sie in Mengen-  und Spurenelemente unterteilt.
Mengenelemente kommen im Körper in Konzentration von über 50mg pro kg Körpergewicht vor, Spurenelemente finden sich hingegen nur in geringen Mengen im Körper (unter 50mg pro kg Körpergewicht). Eine Ausnahme bildet der Mineralstoff Eisen: da er aufgrund seiner Funktion der Gruppe der Spurenelemente näher steht, zählt er trotz relativ hohen Konzentration im Organismus zu den Spurenelementen.


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