Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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21.12.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > Dezember > 18.12.17-24.12.17


WEIDE    

Die Weide ist ein verbreiteter Baum oder Strauch, der bevorzugt an Gewässern wächst. Der Hauptwirkstoff der Weide ist Salicin, das auch heute noch in synthetischer Form im verbreiteten Schmerzmittel Aspirin Anwendung findet. Früher als es noch keine Schmerztabletten gab, haben die Menschen Weidenrindentee getrunken, wenn sie Fieber oder Schmerzen hatten.
Die Weiden sind eine  Pflanzengattung aus der  Familie der  Weidengewächse und umfassen etwa 450  Arten. Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich über alle Teile der nördlichen gemäßigten Zone bis zur  Arktis; einige wenige Arten sind auch in den  Tropen und der südlichen gemäßigten Zone heimisch.

Steckbrief
Heilwirkung:
entzündungshemmend, harntreibend, schmerzstillend, schweißtreibend, Erkältungen, Grippale Infekte, Fieber, Rheuma, Gicht, Blasenentzündung, Migräne, Kopfschmerzen, Neuralgische Schmerzen, Verhornte Haut, Hühnerauge, Warzen
wissenschaftlicher Name:
Salix alba
Pflanzenfamilie:
Weidengewächse = Salicaceae
englischer Name:
Willow
volkstümlicher Name:
Felbern, Katzenstrauch, Korbweide, Maiholz, Weihbuschen
Verwendete Pflanzenteile:
Rinde und Blätter
Inhaltsstoffe:
 Glykosid Salicin, Salizylsäure, Gerbstoffe, Gerbsäure
Sammelzeit:
Rinde, Blätter: Frühjahr

Anwendung
Weide kann man wahlweise als Tee oder als Tinktur anwenden. Die häufigste Art, Weide anzuwenden ist als Weidenrindentee.
Tee
Für einen Weidetee übergießt man ein bis zwei Teelöffel Weidenrinde mit einer Tasse kochendem Wasser und lässt ihn zehn Minuten ziehen. Anschließend abseihen und in kleinen Schlucken trinken. Von diesem Tee trinkt man ein bis drei Tassen täglich.
Tinktur
Um eine Weidetinktur selbst herzustellen, übergießt man Weidenrinde in einem Schraubdeckelglas mit Doppelkorn oder Weingeist, bis alle Pflanzenteile bedeckt sind, und lässt die Mischung verschlossen für 2 bis 6 Wochen ziehen. Dann abseihen und in eine dunkle Flasche abfüllen. Von dieser Tinktur nimmt man ein bis drei mal täglich 10-50 Tropfen ein. Wenn einem die Tinktur zu konzentriert ist, kann man sie mit Wasser verdünnen.
Innerlich
Weide kann man innerlich, als Tee oder Tinktur bei Fieber und Schmerzen einsetzen. Außerdem hilft Weidenrinde bei rheumatische Erkrankungen und Entzündungsvorgänge.
Äußerlich
Äußerlich kann man Weidetee oder verdünnte Tinktur in Form von Umschlägen, Bädern oder Waschungen anwenden. Die Salizylsäure hat die Eigenschaft, harte Hautstellen aufzuweichen. Daher kann man Weidenrinde bei Hornhaut und Hühneraugen anwenden. Auch bei Warzen kann man sie versuchen. Dazu muss man die Anwendung aber häufig wiederholen.
Bachblüte
Als Bachblüte "Willow" steht die Weide für die Selbstverantwortung.
Heilkunde und Medizin
Die Borke der Weiden kann getrocknet und als Tee aufgebrüht werden. Sie enthält Gerbstoffe,  Phenolglykoside, Salicin und acylierte Salicinderivate (u. a. Salicortin, Fragilin, Populin). Vor allem das Salicin wird im Körper zu  Salicylsäure umgewandelt, welches der Grundstoff von Medikamenten auf der Basis von  Acetylsalicylsäure (ASS) ist. Salicylsäure wirkt fiebersenkend, schmerzlindernd und antirheumatisch. Die Wirkung der Weidenborke ist aber stärker, als es dem Salicingehalt entspricht, daher werden synergistische (unterstützende) Wirkungen der sonstigen Inhaltsstoffe (v. a. der  Flavonoide) vermutet. Das Weidenlaub wurde im Mittelalter als harntreibendes Mittel eingesetzt.

Pflanzenbeschreibung
Es gibt sehr viele Weidenarten, von denen auch viele in Mitteleuropa heimisch sind. Weiden haben eine enge Verbindung zum Wasser, sie wachsen vor allem an Wasserläufen, feuchten Gräben und Feuchtwiesen. Je nach Art werden die Weidenbäume unterschiedlich hoch. Sie können zwischen drei und dreißig Meter groß werden. Junge Zweige von Weiden mit schmalen Blättern sind biegsam, so sehr, dass Körbe daraus geflochten werden. Der Stamm von älteren Weiden kann sehr rauh und gefurcht sein. Die Blätter sind an der Oberseite dunkelgrün und glänzend und an der Unterseite eher silbrig. Da Weiden zweihäusig sind, wachsen die männlichen und weiblichen Blüten immer auf unterschiedlichen Bäumen. Die Vermehrung der Weiden erfolgt durch Samen oder durch Weidenstöcke, die in die Erde gesteckt werden, denn die Weiden schlagen sehr leicht aus.
Vegetative Merkmale
Die Weiden sind  Laubgehölze: Bäume, Sträucher und Zwergsträucher. Unter den Weidenarten gibt es bis 30 Meter hohe Bäume, aber auch Zwergsträucher, die nur 3 Zentimeter hoch werden. Die baumartig wachsenden Weidenarten sind in der Regel schnellwüchsig, aber auch relativ kurzlebig. Weiden bilden kräftige und stark verzweigte Wurzeln und festigen so das Erdreich. Weiden sind sehr ausschlagfreudig. Deshalb wurden sie früher gern als  Kopfweidenund heute bei der Anlage von  Energiewäldern genutzt. Das gut trocknende Holz der Weiden ist weiß oder rötlich. Es ist biegsam, sehr leicht, zäh und faserig. Die Laubblätter der Weiden sind sehr unterschiedlich. Die Form reicht von beinahe kreisrund bis schmal und lanzettförmig. Bei vielen Arten sind die Blätter hellgrün, und an der Blattunterseite lässt sich – bis auf wenige Ausnahmen – immer eine mehr oder weniger stark ausgeprägte Behaarung erkennen. Bei allen dreht sich das nächste Blatt um jeweils 144°, also  2⁄5 Umdrehungen; jedes fünfte schaut wieder in dieselbe Richtung.
Generative Merkmale
Weiden sind zweihäusig getrenntgeschlechtig. Eine Ausnahme bildet lediglich die Trauerweide, bei der gelegentlich weibliche Blüten in den männlichen Kätzchen vorkommen. Die zu flaumigen Kätzchen versammelten Blüten sind bei manchen Weidenarten besonders auffällig und erscheinen schon vor oder gleichzeitig mit den neuen Blättern. Es lassen sich zwei verschieden geformte Kätzchen beobachten: dicke, eiförmige, welche die männlichen Staubbeutelenthalten und walzenförmige, grünlich gefärbte, die die weiblichen Narben tragen. Sowohl die männlichen als auch die weiblichen Kätzchen haben am Grunde jeder Einzelblüte zwei Nektardrüsen.




ZAHNWURZ

Die Quirlblättrige Zahnwurz, auch als Neunblatt-Zahnwurz, Weiße Zahnwurz oder Weißer Sanikel bezeichnet, ist ein Angehöriger der Kreuzblütengewächse. Sie blüht vorwiegend von März bis April.

Steckbrief
Heilwirkung:
Husten, Zahnschmerzen
wissenschaftlicher Name:
Dentaria enneaphyllos
Verwendete Pflanzenteile:
Wurzelstock

Sonstiges
Die Pflanze besitzt ein Rhizom mit zahnförmigen Blattnarben. Nach dem Prinzip "similia similibus curentur" (Ähnliches werde durch Ähnliches geheilt) war das Kraut in früheren Jahrhunderten ein beliebtes Heilmittel bei Zahnschmerzen, aber auch bei Husten und bei Brüche und innere Wunden. Die Pflanzen wird heute in der Pharmazie nicht mehr verwendet. Es wird gelegentlich mit dem  Waldsanikel verwechselt.

Vorkommen
Als Standort bevorzugt die kalkliebende Pflanze frische Edellaubwälder (Buchenwälder) und  Hochstaudenfluren der collinen und submontenen Stufe. Sie ist in Mitteleuropa eine Charakterart des Dentario-enneaphylli-Fagetum bzw. des Cardamino-trifoliae-Fagetum und ist eine Fagion-Verbandscharakterart.

Verbreitung
Die Pflanze wächst im Norden Europas nur vereinzelt und kommt hier bis nach Südwestschottland und Südskandinavien vor. Im Westen reicht das Verbreitungsgebiet bis Mittelfrankreich, im Süden bis Griechenland. Ostwärts findet sich die Pflanze bis in die Ukraine und die Halbinsel Krim. In Deutschland und Österreich ist die Quirlblättrige Zahnwurz vor allem im östlichen  Alpenraum bis ins Alpenvorlandverbreitet, in der Schweiz vor allem in den Südalpen (südliches Tessin) und im Zürcher Oberland bis ins Rheintal. Entlang der deutsch-tschechischen Grenze zieht sich in Deutschland ein lückenhaftes Verbreitungsgebiet vom  Bayerischen Wald über die Fränkische Alb weiter bis Sachsen. Wenige nahe beieinander liegende Vorkommen bestehen auch in Baden-Württemberg in den Schwäbisch-Fränkischen Waldbergen.

Beschreibung
Die  mehrjährige krautige Pflanze erreicht eine Wuchshöhe von etwa 20 bis 30cm. Die Stängelblätter sind  quirlständig angeordnet und erscheinen meist zu dritt. Die Fiedern sind oval-lanzettlich und unregelmäßig doppelt gesägt. Die blassgelben oder fast weißen, vierzähligen Blüten sind nickend. Die Blütenkronblätter sind 12-16 mm lang und überragen die Staubblätter kaum. Die aufrecht stehenden Schoten sind 40-75 mm lang und 3,5-4 mm breit.



BACHBLÜTEN
Man hat Angst, dass sich hinter harmlosen Beschwerden des anderen, eine schlimme Krankheit verbergen könnte (25 Red Chestnut)
-
Diese Menschen haben sehr große Angst, dass hinter einer Beschwerde die harmlos scheint, eine schlimme
 Krankheit verbergen könnte
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie diese Angst überwinden


BACHBLÜTEN
Man mischt sich nicht in die Lebensführung von anderen ein, weil man völlig mit der eigenen Vervollkommnung beschäftigt ist (27 Rock Water)
-
Diese Menschen mischen sich nicht in die Lebensführung ihrer Mitmenschen ein, da sie völlig auf ihr eigene
 Vervollkommnung beschäftigt sind  
- Mit der dementsprechenden Bachblüte nehmen sie mehr an der Lebensführung anderer Teil und sind nicht
 mehr mit der Vervollkommnung von sich selbst beschäftigt


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