Kraft durch Kräuter und Bachblüten

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü

21.10.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > Oktober > 16.10.17-22.10.17


GALBANUM

Galbanharz (auch Mutterharz und Galbanum genannt) ist der eingetrocknete Milchsaft (Gummiharz) von Ferula galbaniflua Bossier und Buhse bzw. Ferula gummosa Boissier oder  Ferula erubescens, einer Gruppe von Doldenpflanzen Persiens und der Gegend östlich vom Aralsee. Die Ware kommt über die levantischen Hafenplätze aus Syrien, Persien, Arabien, zum Teil auch aus Ostindien und bildet wie manche andere solcher Drogen zwei Sorten, in Tränen oder Körnern und in Massen oder Kuchen, erstere in helleren, weißen oder gelbichen, durchscheinenden, wachsglänzenden, erbsen- bis nußgroßen Körnern, letztere in dunkleren, bräunlichen oder grünlichen Klumpen, von hellen Körnern durchsetzt. Die Substanz ist ziemlich weich und klebrig, nur in der Kälte pulverisierbar. Sie enthält etwa 60 Prozent, in Ethanol lösliches Harz, 20 Prozent Gummi und bis 6 Prozent ätherisches Öl, von dem es einen durchdringenden unangenehm aromatischen Geruch hat. Der Geschmack ist bitterlich scharf, brennend. Durch Destillation mit Wasser wird das Öl als eine farblose, an der Luft sich bräunende und verdickende Flüssigkeit erhalten, die stärker riecht als das Harz, bitter und  kampferartig schmeckt.
Das Galbanum hat für technische Zwecke kaum Bedeutung; es findet sich zuweilen als Bestandteil von  Kitten aufgeführt (sog. Diamantleim). Medizinisch wird das Öl und das gereinigte und gepulverte Harz innerlich, sowie letzteres äußerlich als erweichendes Mittel bei  Geschwüren und Geschwülsten angewandt und bildet den Hauptbestandteil des Mutterpflasters. Früher wurden mit Galbanum diverse Frauenkrankheiten behandelt, weil das Harz als menstruationsfördernd galt. Diese Nutzung brachte Galbanum die Bezeichnung „Mutterharz" ein. Heute wird das Galbanumharz ausschließlich im Iran gewonnen, etwa 80 Tonnen im Jahr. Im Handel ist das Extraktharz und das ätherische Öl erhältlich. Beide werden heute oft in der Parfümerie eingesetzt, um der jeweiligen Duftkomposition eine frische Grünnote zu verleihen. Außerdem wird das ätherische Öl in der Aromatherapie eingesetzt.

Steckbrief
Heilwirkung:
Erkältung, Menstruationsbeschwerden, Rheuma (als Einreibung)
wissenschaftlicher Name:
Ferula gummosa
Verwendete Pflanzenteile:
Gummiharz




WASSERPFEFFER


Wasserpfeffer, auch Flohpfeffer, Pfefferknöterich, Pfefferkraut oder Scharfkraut genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Knöteriche. Die scharfschmeckenden Blätter und Samen werden mitunter als Gewürz verwendet.

Steckbrief
Heilwirkung:
Blutungen, zu starke Menstruation, Hämorrhoiden Blutungen
wissenschaftlicher Name:
Polygonum hydropiper
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter, Triebe (frisch)
Sammelzeit:
Juli bis November

Verwendung

Bei Ausgrabungen im  Lea-Tal wurden sehr alte Samen gefunden, die aber nicht eindeutig dem Wasserpfeffer zugeordnet werden konnten. Sicher ist eine Verwendung als Gewürz in der Bronzezeit, dies wurde durch Samenfunde in vielen Ausgrabungen bestätigt. Heute ist der Wasserpfeffer vor allem als Ackerunkraut von Bedeutung. Die scharfschmeckenden Blätter wurden in Europa der Neuzeit gelegentlich als Pfefferersatz verwendet, besonders in Notzeiten. Seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs spielt Wasserpfeffer allerdings in Europa keine Rolle mehr. Neben den natürlichen Formen existieren in Japan verschiedene Sorten, die durch  Pflanzenzüchtung erzeugt wurden. Besonders erfolgreich sind die Sorten ‘Benitade’ und ‘Aotade’. Die Zuchtformen weisen zum Teil eine hohe genetische Varianz gegenüber den Wildformen auf.

Beschreibung
Erscheinungsbild und Wurzeln
Der Wasserpfeffer ist eine einjährige krautige Pflanze. Er keimt zwischen April und Mai und stirbt an Trockenheit oder spätestens beim ersten Frost. Der Stängel ist aufrecht, aufsteigend oder liegend und grün, häufig mit einem roten Ring nach jedem  Knoten. Verzweigungen wachsen aus den basalen Blatt-achseln aus. Während des Alterns verfärbt sich der ganze Stängel von unten nach oben rötlich. Er ist kahl oder leicht  behaart. Die Pflanze erreicht auf einem guten Standort Wuchshöhen zwischen 75 und 90 Zentimeter, an kargen Standorten bleibt sie zwischen zehn und 15 Zentimeter klein. Das Wurzelwerk ist heterogen und besteht aus einer maximal etwa zehn Zentimeter langen, senkrecht nach unten wachsenden, häufig in sich verdrehten Hauptwurzel und seitlich von ihr abzweigenden Seitenwurzeln. Wird der untere Teil der Pflanze mit Substrat bedeckt, wachsen aus den Knoten  Adventivwurzeln aus. Mykorrhizen sind nicht bekannt.
Blatt
Die wechselständigen Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die Blattstiele weisen eine Länge von 1 bis 8 Millimeter auf zwischen 3 und 12 Zentimeter lang und 0,8 bis 2 Zentimeter breit. Sie sind in der Regel beidseitig braun gepunktet, gehäuft in der Nähe der Mittelrippe. Ihre  Gestalt ist lanzettlich, an der Basis keilförmig, am Rand bewimpert und mit scharfer Spitze. Die Blätter sind beidseitig kahl oder leicht behaart und nicht drüsig. Die Nebenblattscheiden ist gewöhnlich mit sehr feinen Wimpern behaart und gelegentlich drüsig. Wie beim Stängel verfärben sich die Blätter während der Seneszenz ins Rötliche. Die Spaltöffnungen finden sich fast ausschließlich an der Blattunterseite.
Blütenstand, Blüte und Frucht
Die Blütezeit reicht von Mai bis Oktober, jedoch Hauptblütezeit ist von Juni bis September. Der endständige, oft hängende, große, lockere, ährige Blütenstand ist 3 bis 8 Zentimeter lang. Kleinere Blütenstände entspringen der Achsel eines kleinen Tragblatts an jedem Knoten, die der unteren Knoten sind sehr unscheinbar und selbstbestäubend in geschlossenen Blüten. Diese Tragblätter sind stets kürzer als die Blütenstandsachsen. Die Nebenblattscheide der Tragblätter ist gefranst, unbehaart oder leicht behaart und drüsig. Die Blütenstiele sind 0,5 bis 1,25 mm lang. Die kleinen, zwittrigen  Blüten weisen einen Durchmesser von 1,0 bis 2,0 mm. Die drei, vier oder fünf grünen, an der Spitze etwas weißen oder rötlichen Blüten hüllblätter sind dicht mit gelblichen bis bräunlichen Drüsen bedeckt. Die gewöhnlich sechs oder vier, seltener fünf oder acht  Staubblätter besitzen rosa bis rote  Staubbeutel. In jeder Blüte stehen zwei oder drei  Griffel. Es bilden sich etwa 2,5 bis 4 Millimeter lange und etwa 2 Millimeter breite, matte, dunkelbraune  Nussfrüchte, die eine beidseitig gewölbt oder dreieckige Form aufweisen mit einer körnigen, matten, fein warzigen, rauen Oberfläche. Nur die Früchte der kleistogamen Blüten sind vollkommen unregelmäßig geformt. Alle Früchte sind von matter schwarzer oder dunkelbrauner Farbe. Die trockene Blütenhülle bleibt an der Frucht haften.



BACHBLÜTEN
Ich kann Verwandte/Freunde nicht loslassen (8 Chicory)
-
Diese Menschen können ihre Liebsten wie Verwandte oder Freunde nicht loslassen bzw. nicht ihren eigenen
 Weg gehen lassen
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können diese Menschen sie ziehen lassen


BACHBLÜTEN
Ich gelte als vorwurfsvoller Mensch (3 Beech)
-
Diese Menschen können sehr vorwurfsvoll sein und gelten auch als diese
- Mit der dementsprechenden Bachblüte diese Vorwurfshaltung allmählich besiegen


Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü