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21.09.2019

täglichen News > Newsletterarchiv > September > 16.09.19-22.09.19


NIESWURZ
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Die Nieswurz-Arten sind Pflanzen der mittleren Berghöhen, vor allem in den westlichen Alpen sind sie heimisch. Mitten im Winter blüht die Christrose (schwarze Nieswurz) mit großen Blüten, die an Anemonen erinnern. Die grüne Nieswurz blüht erst im Frühling. Alle Nieswurzarten sind stark giftig. Früher wurden die Niesreiz auslösenden Wurzeln gegen Geisteskrankheit und Herzschwäche eingesetzt, doch die Giftigkeit verhindert heutzutage ihre Verwendung, außer in homöopathischer Verdünnung. Die grüne Nieswurz ist eine Pflanze der mittleren Berghöhen, vor allem in den westlichen Alpen ist sie heimisch. Die grünen Blüten erscheinen zwischen März und April, also meist deutlich später als die der verwandten Nieswurze. Die ganze Pflanze ist stark giftig. Früher wurden die Niesreiz auslösenden Wurzeln gegen Geisteskrankheit und Herzschwäche eingesetzt, doch die Giftigkeit verhindert heutzutage ihre Verwendung, außer in homöopathischer Verdünnung.
Die Pflanzengattung Nieswurz, auch Christrosen, Schneerosen oder Lenzrosen genannt, gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse. Die 15 bis 25 Arten sind von Europa über Kleinasien bis Zentralasien und China verbreitet.

Steckbrief
Heilwirkung: Achtung! Stark giftig. Nur homöopathisch anwenden. Läuse
wissenschaftlicher Name: Helleborus viridis
Pflanzenfamilie: Hahnenfußgewächse = Ranunculaceae
englischer Name: Green hellebore
volkstümliche Namen: Bärenfuß, Feuerkraut, Feuerwurz, Läusekraut, Lenzrose, Schelmwurz, Teufel-kraut, Wolfszahn, Wrangblume
Verwendete Pflanzenteile: Wurzeln, Wurzelstock
Inhaltsstoffe: Digitalis-Glykoside, Helleborein, Helleborin, Saponine, Cyclopamin

Anwendung
Unter den Nieswurz-Arten werden insbesondere die Christrose und ihre Sorten als Zierpflanzen verwendet. Als Art, die am besten auch Sonne und Trockenheit toleriert, gilt die Korsische Nieswurz mit ihren becherförmigen grünen Blüten. Mittlerweile wurden auch eine Reihe von Hybriden gezüchtet. Zu diesen gehört beispielsweise die Sorte Helleborus ‘Queen of the Night’, eine Kreuzung der Orientalischen Nieswurz und der Purpur-Nieswurz. Durch die Verwendung als Heilpflanzen wurden zwei Nieswurz-Arten in Mitteleuropa eingebürgert. Sowohl die Christrose als auch die Grüne Nieswurz wurden über Gartenabfälle verschleppt und siedelten sich in der freien Natur an. Die Grüne Nieswurz ist besonders im Alpenvorland in lichten Wäldern und an Weinbergrändern zu finden. Der erste schriftliche Nachweis stammt aus dem Jahre 1798.
Nieswurzen als Gift- und Heilpflanze
Nieswurz-Arten enthalten einige pharmakologisch wichtige und nutzbringende Inhaltsstoffe: Saponin und die Glykoside Helleborein und Hellebrin sind in der ganzen Pflanze zu finden. Helleborein hat Digitaliswirkung. Der Geruch der Inhaltsstoffe führt zu einem starken Niesreiz. Die Giftwirkung der Nieswurz-Arten, wozu in Antike und Mittelalter auch die Weiße Nieswurz (helleborus albus) gezählt wurde, war schon im Altertum bekannt. So wird berichtet, dass Solon während des Ersten Heiligen Kriegs im Jahre 600 v. Chr. einen Bach mit zerkleinerten Helleborus-Rhizomen vergiftete und damit die Bewohner von Krissa, die aus dem Bach tranken, durch Durchfall kampfunfähig machte. Auf die gleiche Episode bezieht sich auch Frontinus, der in seinen Stratagema von der Vergiftung der Einwohner von Krissa mit elleboro durch den Tyrannen Kleisthenes von Sikyon berichtet. Der von Plinius zitierte Herophilos von Chalkedon bezeichnete „helleborus“, vermutlich das Liliengewächs Weißer Germer, in einer militärischen Metapher als „starken Feldherrn“. Nieswurzen wurden auch in der Vergangenheit häufig als Heilpflanze verwendet, wie man aus den Erwähnungen bei Hippokrates, Hildegard von Bingen und anderen mittelalterlichen Quellen, Paracelsus, Hieronymus Bock Pietro Andrea Mattioli und Christoph Wilhelm Hufeland schließen kann. Nach Demokrit half die Nieswurz gegen Torheit, die bei seinen Mitbürgern, den Abderiten weit verbreitet war. Als Heilpflanze wurde die Christ-rose seit dem 16. Jahrhundert in Gärten gezogen. Der dunkelbraune Wurzelstock wurde pulverisiert als Herzmittel und harntreibendes Medikament eingesetzt. Die Kräuterbücher des 16. und 17. Jahrhunderts weisen auch auf die Giftigkeit der Pflanze hin und warnten vor Überdosierung. In Der Klosterjäger von Ludwig Ganghofer warnt der Titelheld einen Frater, dem er die Nieswurz bringen soll: „Zwei Tröpflein machen rot, zehn Tropfen machen tot.“ Die Verwendung als Niespulver verbietet die Bedarfsgegenstände-verordnung.

Achtung! Stark giftig. Die Nieswurz wird nicht medizinisch angewendet

Aufgrund der Giftigkeit eignet sich die grüne Nieswurz nicht für die Behandlung mit der frischen Pflanze. Einige andere Nieswurzarten wurden früher gegen Herzschwäche und Wahnsinn eingesetzt. Die grüne Nieswurz galt jedoch als zu schädlich für die medizinische Anwendung. Sie wurde jedoch als äußerliches Mittel gegen Läuse und andere Insekten verwendet. Daher nannte man sie und ihre Schwester, die stinkende Nieswurz, auch Läusekraut. Obwohl eine homöopathische Anwendung der grünen Nieswurz denkbar wäre, wird sie im Allgemeinen nicht homöopathisch angewendet. Stattdessen ist ihre Schwester, die Christrose (schwarze Nieswurz) ein beliebtes homöopathisches Mittel. In der Volksheilkunde wird die grüne Nieswurz hin und wieder gegen Herzschwäche, Verstopfung, Epilepsie und psychische Probleme eingesetzt. Ihre Wirkung ist jedoch noch giftiger als die der schwarzen Nieswurz. Daher ist von der Anwendung der grünen Nieswurz stark abzuraten.

Giftwirkung
Bei Vergiftung mit der Nieswurz kommt es zu Erbrechen, Durchfall, Schwindel, Ohrensausen und Herzklo-pfen mit verlangsamten Puls. In schweren Fällen kann es zum Delirium bis hin zum Tod kommen. Im Vergiftungsfall sollte man sofort den Notarzt zu Hilfe rufen. Als Erste-Hilfe-Maßnahme sollte man Erbrechen hervorrufen und Aktivkohle geben. Nach dem Erbrechen kann ein starker Wermut-Tee zusätzlich helfen.

Pflanzenbeschreibung
Verwechslungsmöglichkeit
Hier werden Nieswurze der Gattung "Helleborus" beschrieben. Es gibt auch den weißen Germer, der auch "Nieswurz" genannt wird. Der Germer gehört jedoch zu einer ganz anderen Pflanzenfamilie. Beide Pflanzengattungen sind stark giftig.
Die grüne Nieswurz wächst vorwiegend in bergigen Gegenden. Man findet sie vorwiegend in den westlichen und südlichen Alpen. Dort gedeiht sie vorwiegend in lichten Wäldern der mittleren Höhen. In Gärten wird sie hin und wieder wegen ihrer interessanten grünen Blüten angepflanzt. Sie sind in Deutschland wildwachsend so selten, dass sie unter Naturschutz stehen. Die grüne Nieswurz ist winterhart und mehrjährig. Sie werden bis zu 25cm hoch. Die Blätter der Nieswurz sind groß, gestielt und gefingert. Die grüne Nieswurz blüht im Frühjahr mit grünen Blüten. Die Blütenfarbe hat ihr ihren Namen gegeben. Alle Teile der grünen Nieswurz sind stark giftig.
Vegetative Merkmale
Helleborusarten sind ausdauernde krautige Pflanzen, die meist Rhizome als Überdauerungsorgane ausbilden. Die relativ großen Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die Blattspreite ist meist geteilt.
Generative Merkmale
An einem Blütenstand (es ist eine Zyme) befinden sich ein bis viele Blüten. Sie besitzen laubblattförmige Hochblätter. Die zwittrigen Blüten sind radiärsymmetrisch. Die Blütenfarben reichen von rot bis violett und weiß bis grün. Die fünf Kelchblätter sind groß und dekorativ in unterschiedlichen Farben und sind meist auch noch während der Fruchtreife vorhanden. Die 5 bis 15 Kronblätter sind klein. In jeder Blüte sind viele (30 bis 60) Staubblätter und zwei bis zehn freie Fruchtblätter vorhanden. Alle Arten sind giftig.



SABADILLE
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Sabadill, auch Sabadill-Läusekraut; Läusesabadill oder Mexikanisches Läusekraut genannt, ist eine Pflanzenart innerhalb der Familie der Germergewächse.

Steckbrief
Heilwirkung: Achtung! Giftig. Nur in Fertigpräparaten, homöopathisch oder äußerlich anwenden. Früher gegen Läuse verwendet
wissenschaftlicher Name: Schoenocaulon officinale
Verwendete Pflanzenteile: Samen

Anwendung
Achtung! Giftig. Sabadille nur in Fertigpräparaten, homöopathisch oder äußerlich anwenden.
Sabadill-Samen wurden früher medizinisch eingesetzt bei Neuralgien, rheumatischen Leiden und Hypochondrie. In der Tierheilkunde wurden die von den Fruchtschalen befreiten Samen äußerlich als Pulver und in Salben gegen Ungeziefer verwendet. Essigsaure Extrakte der Sabadill-Samen haben eine insektizide Wirkung. Daher kann ein Sabadillessig als alternatives Bekämpfungsmittel gegen Kopfläuse verwendet werden. Es besteht dabei die Gefahr einer Aufnahme der Alkaloide durch die Haut, insbesondere wenn sie verletzt ist, was zu Vergiftungserscheinungen führen kann. In der Homöopathie wird Sabadill in potenzierter (verdünnter) Form vorwiegend bei Fließschnupfen und Niesanfällen eingesetzt, zum Beispiel bei Heuschnupfen. Die Aufbereitungskommission D beim ehemaligen Bundesgesundheitsamt (BGA) nennt in ihrer Monographie als Anwendungsgebiete: Entzündungen der Atemwege, des Magen-Darm-Kanals; Kreislaufschwäche. Mit der Monografie Schoenocaulon officinale ist die Qualität der Droge sowie die Herstellung der Urtink-tur und ihrer Verdünnungen im Homöopathischen Arzneibuch festgelegt und somit offizinell.

Pflanzenbeschreibung
Schoenocaulon officinale wächst als ausdauernde krautige Pflanze mit einem unterirdisch zwiebelartig gestauchten Spross als Überdauerungsorgan. Ihre grasähnlichen Laubblätter sind schmal, aufrecht und bis etwa einem Meter lang. Über die Blättern hinaus ragt der Blütenstandsstiel, der einen 30 bis 50 Zentimeter langen traubigen Blütenstand mit zahlreichen Blüten trägt. Die Blüten sind dreizählig mit sechs gelblichen  Blütenhüllblättern. Sie bilden etwa 1cm lange, bräunliche, dreispaltige Kapselfrüchte, die bei der Reife aufspringen und zahlreiche Samen entlassen. Die Samen sind glänzend schwarzbraun, länglich, kantig, am oberen Ende verschmälert und geruchlos; sie haben unter der Samenschale einen weißlichen harten Kern, welcher brennend scharf und bitter schmeckt.


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