Kraft durch Kräuter und Bachblüten

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü

21.09.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > September > 18.09.17-24.09.17


KORNRADE ttt

Die Kornrade ist ein giftiges Ackerunkraut, das bis in die 1960er nahezu überall die Ackerränder und Felder zierte. Durch die modernen Unkrautbekämpfungsmittel ist diese Pflanze heute sehr selten geworden, sie ist sogar fast ausgerottet und steht deshalb auf der roten Liste. Die Kornrade war "Blume des Jahres 2003" um an den Erhalt des Kulturgutes Ackerwildkräuter zu erinnern.
Die Kornrade, genauer Gewöhnliche Kornrade, ist eine Pflanzenart, die zur Familie der Nelkengewächse gehört. Sie ist wohl ursprünglich im Mittelmeerraum beheimatet. Als Ackerwildkraut, das wegen des modernen Ackerbaus in Mitteleuropa nur noch selten anzutreffen ist, gehört sie zu den gefährdeten Pflanzenarten. Weitere deutsche Trivialnamen für die Korn-Rade sind Ackerrade, Kornnelke und Kornrose; in Niederdeutsch wird sie auch Klockenblume und am Rhein Pisspöttken genannt. Sie wird als Heilpflanze verwendet. Die Gartenform wird auch einfach als Rade bezeichnet.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Hautkrankheiten, Würmer
Heilwirkung:
blutstillend, entwässernd, harntreibend, schleimlösend, wurmabtreibend, zusammenziehend
Anwendungsbereiche:
Akne, Augenkrankheiten, Fisteln, Gelbsucht, Geschwüre, Hautkrankheiten, Husten, Krebs, Lähmung (Homöopathie), Malaria, Magenkatarrh, Magenschleimhautentzündung (Homöopathie), Schnupfen, Warzen, Wassersucht, Würmer, Zahnschmerzen
wissenschaftlicher Name:
Agrostemma githago L.
Pflanzenfamilie:
Caryophyllaceae = Nelkengewächse
englischer Name:
corncockle, corn-cockle
volkstümlicher Name:
Ackerrade, Höllenkorn, Klockeblome, Klockenblume, Kornnelke, Kornrose, Pisspöttken, Raad, Rade, Radenbleamer, Ratt
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter, Samen
Inhaltsstoffe:
Bitterstoffe, Gerbstoffe, Agrostemmasäure, Githagin, Githagenin
Sammelzeit:
Juni bis Oktober

Anwendung
Die Pflanze sollte wegen der Giftigkeit nicht eingesetzt werden.

In Wein
Das Kraut in Wein aufkochen, filtrieren und abfüllen. Wirkt harntreibend. (Vergiftungsgefahr!)
In Essig
Das Kraut in Essig aufkochen, filtieren und abfüllen. Eine Mundspülung wirkt bei Zahnschmerzen. (nicht herunterschlucken!)
Äußerlich
Das frische Kraut zerkleinern und vor Mund und Nase halten und hindurch atmen Wirkt bei Husten und Schnupfen. Ein Umschlag mit frischem Kraut wirkt blutstillend. Ein Auszug aus frischen Blättern wirkt bei Akne und Hautkrankheiten.

Homöopathie
Aus den trockenen reifen Samen wird ein Mittel hergestellt, das bei Lähmungen und Magenschleimhautentzündung eingesetzt wird.

Volksglaube
Aus der Kornrade wurden früher Kränze gepflochten, die um den Baumstamm gewunden verhindern sollten, dass das Obst unreif vom Baum fällt. Man nähert sich rückwärts den Kornraden, erntet ebenfalls rückwärts die Kornrade und flechtet einen Kranz aus den Konraden und setzt diesen auf den Kopf, so soll man damit böse Absichten anderer Menschen erkennen können.

Geschichtliches
Die Kornrade war schon immer Begleiter des Getreideanbaus, haben die Samen die optimale Größe, um mit der Getreideernte in der nächsten Aussaat wieder auf die Felder zu kommen. Man geht sogar davon aus, das der Konrade im Laufe der Jahrtausende diese Samengröße unbeabsichtigt angezüchtet wurde. Da die Samen der Kornrade sehr giftig sind, gab es früher viele Vergiftungen von Mensch und Tier durch diese Verunreinigungen der Getreideernte. Bei dem Herstellen von Brandwein war diese Verunreinigung sogar erwünscht. In Hungernotzeiten wurden die frischen Blätter sogar gekocht und gegessen. Nicht ganz ungefährlich da durch Hitze nicht alle Giftstoffe zerstört werden. In den 1960ern wurde das Saatgut immer besser gereinigt und durch Unkrautvernichter die Getreidefelder und Ackerränder von Unkraut frei gehalten, so verschwand die weit verbreitete Kornrade fast völlig. Erst in den letzten Jahren gibt es wieder Bemühungen die Kornrade wieder in geschützten Bereichen wie-der anzusiedeln. Auch als leicht zu pflegende Zierpflanze hält die Kornrade Ein-zug in die heimischen Gärten.

Pflanzenbeschreibung
Die Kornrade ist in Europa heimisch und wurde auch nach Amerika exportiert.
Sie wuchs früher bevorzugt an Ackerrändern und in Getreidefeldern. Die einjährige Pflanze wird 30 bis 100 cm hoch. Die Blätter sind schmal, zugespitzt und behaart. Die purpur- bis violettroten Blüten erscheinen zwischen Juni und Juli und haben einen Durchmesser von 3-5 cm. Die Blüte hat 5 Kronblätter und von den blattartigen Kelchzipfeln überragt. Aus den Blüten entwickeln sich bis zum Herbst die Samen. Die sehr giftigen warzigen Samen sind schwarz-braun und etwa 3mm groß. Die Wurzel ist spindelförmig und reicht bis 100cm tief in den Boden.
Erscheinungsbild und Blatt
Die Kornrade ist eine  einjährige  krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von meist 60 bis 90 (50 bis zu 100) Zentimetern. Die spindelförmige Pfahlwurzel kann bis zu 90cm lang werden. Die oberirdischen Pflanzenteile sind angedrückt, zottig grau-filzig behaart. Der aufrechte Stängelbesitzt kaum, wenn überhaupt, dann nur im oberen Bereich Verzweigungen, manchmal einige Seitentriebe. Die Laubblätter sind gegenständig am Stängel angeordnet. Die einfache Blattspreite ist bei einer Länge von 4 bis 13 Zentimetern und einer Breite von 2 bis 10 Millimetern linealisch, schmal linealisch-lanzettlich mit einer etwas verwachsenen Basis und einem spitzen oberen Ende sowie einem erhabenen Mittelnerv.
Generative Merkmale
Die Blütezeit reicht von Juni bis August. Die Blütenstiele sind sehr lang. Die meist zwittrigen Blüten sind  radiärsymmetrisch und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die fünf 3 bis 6 Zentimeter langen Kelchblätter sind zu einer 1,2 bis 1,5 Zentimeter langen, außen zottig behaarten Röhre verwachsen und die 2 bis 3, selten bis zu 4 Zentimeter langen Kelchzipfeln sind länger als die Kronblätter. Die fünf 3 bis 3,6 Zentimeter langen  Kronblätter sind weiß schmalkeil-förmig enagelt und die purpurvioletten bis rosafarbenen, verkehrt-eiförmigen Kronzungen besitzen ein leicht ausgerandetes oberes Ende. Es ist keine Nebenkrone vorhanden. Die zehn  Staubblätter ragen aus der Blütenkrone heraus. Der Fruchtknoten ist einkammerig. Die fünf freien, behaarten Griffel überragen die Blütenkrone. Die Früchte reifen zwischen Juli und September. Die eiförmige, septizide  Kapselfrucht öffnet sich mit fünf Zähnen und enthält viele Samen. Die Kapselfrucht ist mit einer Länge von 1,2 bis 1,8 Zentimetern nur wenig länger als der Kelch. Die schwarzen Samen sind bei einer Länge von 2,5 bis 3 Millimetern ei- bis nierenförmig mit erhabenen spitzen Warzen.

Anbautipps
Einfach im eigenen Garten zu kultivieren. Aussaat im März oder September auf gutem aber nicht gedüngtem Boden. Die anspruchslose Pflanze mag Sonne und Halbschatten und verträgt gut Trockenheit.

Sammeltipps
Geerntet werden die frischen Blätter von Juni bis Oktober. Die Samen im Herbst.




BRENNNESSEL  

Die scharfe Brennnessel kennt wohl fast jeder, und es gibt kaum einen Menschen, der nicht früher oder später die Bekanntschaft mit ihren brennenden Eigenschaften macht. Daher wird sie auch gerne gemieden, obwohl sie als wichtige Heilpflanze eigentlich einen Ehrenplatz in jedem Garten haben sollte. Diesen Ehrenplatz holt sie sich aber meistens schon selber, weil sie sehr ausdauernd und anspruchslos ist und fast überall wächst, wo man sie wachsen lässt.
Die Brennnesseln bilden eine  Pflanzengattung in der  Familie der  Brennnesselgewächse. Sie kommen fast weltweit vor. In Deutschland nahezu überall anzutreffen sind die Große Brennnessel und die Kleine Brennnessel, nur selten auch die Röhricht-Brennnessel sowie die Pillen-Brennnessel.

Steckbrief
Heilwirkung:
blutreinigend,  blutbildend, blutstillend, Stoffwechselfördernd, Harnwegserkrankungen,  Rheumatismus,  Gicht, Haarwuchsfördernd, Schuppen, Frühjahrsmüdigkeit, Appetitlosigkeit, Verstopfung, Durchfall, Magenschwäche, Nierenschwäche, Diabetes (unterstützend), Bluthochdruck, Menstruationsbeschwerden
wissenschaftlicher Name:
Urtica dioica, Urtica urens (kleine Brennnessel)
Pflanzenfamilie:
Brennnesselgewächse = Urticaceae
englischer Name:
Nettle
volkstümliche Namen:
Donnernessel, Große Nessel, Hanfnessel, Nettel, Saunessel
Falsche Schreibweisen:
Brennesel, Brenessel, Brenesel, Brennnesel, Brennesseltee, Brenesel
verwendete Pflanzenteile:
Kraut, Samen, Wurzel
Inhaltsstoffe:
Nesselgift, Vitamine, Mineralien, Eisen, Histamin, Sekretin
Sammelzeit:
März bis August, Samen: Frühherbst

Anwendung
Die Brennnessel ist eine hervorragende Stoffwechsel-Pflanze. Vor allem als Frühjahrskur wirkt sie Wunder, indem sie all die Schlacken des Winters aus dem Körper ausspült. Man kann sie als Brennnesseltee trinken, im Salat, in der Suppe und wie Spinat essen. Gut gewürzt und mit zusammen mit anderen Kräutern schmeckt das alles wunderbar und gibt frische Kräfte. Brennnesseltee ist ein beliebter Tee zur Entschlackung und Anregung des Stoffwechsels. Als Tinktur kann man die Brennnessel bei Haarausfall in die Kopfhaut einmassieren. Außerdem macht sie sich getrocknet in Nieren-Blasen-Teemischungen sehr gut. Sie hilft auch bei Rheumatismus und Gicht, weil sie die Giftstoffe aus dem Körper ausspült. Besonders mutige Rheumapatienten lassen sich mit der ganzen Pflanze schlagen, um die Reizwirkung des Brennnesselgiftes auszunutzen. Bei dieser Methode sollte man jedoch vorsichtig sein, weil es auch zu Überreaktionen auf das Brennnesselgift kommen kann. Die Brennnesselsamen geben Kraft und wirken gut bei Erschöpfungszuständen. Auch die Brennnessel-wurzel kann man als Heilkraut anwenden.

Pflanzenbeschreibung
Fast jeder kennt die Brennnessel. Schaut sich doch jeder das Kraut genauer an, was einem grade solch ein unangenehmes Brennen auf der Haut verursacht hat. Die Brennnessel ist in Mitteleuropa heimisch und kommt fast überall häufig vor. Sie wächst meistens in Gruppen und oft auf bearbeitetem Boden, der möglichst nahrhaft ist. Daher ist sie häufig ein Kulturfolger und begleitet die Menschen in ihre Dörfer und Städte. Sie wird bis zu einen Meter hoch und ist an ihren gegenständigen gesägten Blättern zu erkennen, die mit kleinen Brennhaaren besetzt sind. Diese Brennhaare sind es, die die Brennwirkung der Brennnessel verursachen, denn bei Berührung brechen sie ab und entleeren ihr Brennnesselgift auf die Haut. Die Blüten der Brennnessel sind recht unscheinbar. Sie sind gelblich und hängen in Rispen von den oberen Blattständen.
Vegetative Merkmale
Brennnessel-Arten wachsen als einjährige oder ausdauernde  krautige Pflanzen, selten auch  Halbsträucher. Sie erreichen je nach Art, Standort und Nährstoffsituation Wuchshöhen von 10 bis 300 Zentimetern bei den in Mitteleuropa vertretenen Arten. Die ausdauernden Arten bilden Rhizome als Ausbreitungs- und Überdauerungsorgane. Die grünen Pflanzenteile sind mit Brenn- sowie Borstenhaaren besetzt. Ihre oft vierkantigen  Stängel sind verzweigt oder unverzweigt, aufrecht, aufsteigend oder ausgebreitet. Die meist  kreuz-gegenständig am Stängel angeordneten Laubblätter sind gestielt. Die Blattspreiten sind elliptisch, lanzettlich, eiförmig oder kreisförmig. Die Blattspreiten besitzen meist drei bis fünf, (bis sieben) Blattadern. Der Blattrand ist meist gezähnt bis mehr oder weniger grob gezähnt. Die oft haltbaren Nebenblätter sind frei oder untereinander verwachsen. Die  Zystolithen sind gerundet bis mehr oder weniger verlängert.
Brennhaare
Bekannt und unbeliebt sind die Brennnesseln wegen der schmerzhaften  Quaddeln (Schwellungen), die auf der Haut nach Berührung der Brennhaare entstehen. Je nach Brennnesselart unterscheiden sich die Folgen, so ist beispielsweise die Brennflüssigkeit der Kleinen Brennnessel wesentlich schmerzhafter als die der Großen Brennnessel. Diese Brennhaare wirken als  Schutzmechanismus bei Fraßfeinde und sind überwiegend auf der Blattoberseite vorhanden. Es sind lange, einzellige Röhren, deren Wände im oberen Teil durch eingelagerte  Kieselsäure hart und spröde wie Glas sind. Das untere, flexiblere Ende ist stark angeschwollen, mit Brennflüssigkeit gefüllt und in einen Zellbecher eingesenkt, die Spitze besteht aus einem seitwärts gerichteten Köpfchen, unter dem durch die hier sehr dünne Wand eine Art  Sollbruchstelle vorhanden ist. Das Köpfchen kann schon bei einer leichten Berührung abbrechen und hinterlässt eine schräge, scharfe Bruchstelle, ähnlich der einer medizinischen Spritzen kanüle. Bei Kontakt sticht das Härchen in die Haut des Opfers, sein  ameisensäurehaltiger Inhalt spritzt mit Druck in die Wunde und verursacht sofort einen kurzen, brennenden Schmerz und dann die erwähnten Quaddeln mit Brennen oder Juckreiz. Weitere Wirkstoffe der Brennflüssigkeit sind  Serotonin,  Histamin,  Acetylcholin und  Natriumformiat. Bereits 100 Nanogramm dieser Brennflüssigkeit reichen aus, um die bekannte Wirkung zu erzielen. Histamin erweitert die Blutkapillaren und kann Reaktionen hervorrufen, die allergischen Reaktionen ähneln (diese werden unter anderem durch Freisetzung körpereigenen Histamins verursacht). Acetylcholin ist auch die Überträgersubstanz vieler Nervenendungen und für den brennenden Schmerz verantwortlich. Brennnesseln lassen sich relativ gefahrlos anfassen, wenn man sie von unten nach oben überstreicht, da fast alle Stacheln nach oben gerichtet sind. Auch ohne Eindringen der Brennhaare kann allein Hautkontakt zur Brennflüssigkeit Folgen haben: Frischer Brennnessel-Schnitt verursacht bei Hautkontakt (z. B. beim  Rasenmähen) zuerst keine Schmerzen, weil gebrochene Brennhaare nicht in die Haut stechen können und nur noch wenig Gift enthalten. Die spröden Brennhaare brechen bereits bei Mähmesser-Rotation, und die Brennflüssigkeit fließt frei aus. Bei Benetzung empfindlicher Hautschichten mit Brennflüssigkeit (Knöchel- und Spannbereich) erfolgt eine späte Schmerzreaktion, da die Brennflüssigkeit nach Kontakt auf nervenloser Oberhaut (Epidermis) durch Poren in die darunterliegende Lederhaut (Dermis) eindringt. Dort erreicht sie erst nach Stunden freie Nervenendigungen (Nozizeptoren). Dagegen schmerzen Hauteinstiche spröder, ungebrochener Brennhaare schon in Sekundenbruchteilen. Die relativ lange Gift-Kontaktzeit ist zur späteren Verätzungsintensität direkt proportional. Nur langsam unter stechenden Schmerzen mit Schwellungen wird das in die Lederhaut eingedrungene Gift abgebaut und die großflächig verätzte Oberhaut durch eine neue ersetzt. Die Brennnessel hat damit einer Reaktion der Haut ihren Namen gegeben, der Nesselsucht oder Urtikaria. Genau wie bei einer Reizung durch Brennnesseln verursacht sie juckende Quaddeln und es wird Histamin aus  Mastzellen der Haut freigesetzt. Die Ursachen können aber sehr unterschiedlich sein.
Generative Merkmale
Sie sind je nach Art einhäusig oder zweihäusig getrenntgeschlechtig. In den Blattachseln stehen in verzweigten, rispigen, ährigen, traubigen oder kopfigen Gesamtblütenständen viele zymöse Teilblütenstände mit jeweils vielen Blüten zusammen. Die relativ kleinen, unauffälligen, immer eingeschlechtigen  Blüten sind (zwei- bis) vier- bis fünf- (bis sechs-)zählig. Die eingeschlechtigen Blüten sind etwas reduziert. Es sind (zwei bis) vier (bis fünf) Blütenhüllblätter vorhanden. Die männlichen Blüten enthalten meist (zwei bis) vier (bis fünf) Staubblätter. Die weiblichen Blüten enthalten einen  Fruchtknoten, der zentral in der Blüte liegt und aus nur einem Fruchtblattgebildet wird. Brennnessel-Arten sind windbestäubt. Wenn sich bei den männlichen Blüten die Blütenhüllblätter öffnen, schnellen ihre Staubblätter hervor; dabei wird explosionsartig eine Wolke von Pollen in die Luft geschleudert. Der Wind überträgt anschließend den Pollen auf die weiblichen Blüten. Die sitzenden, in den haltbaren inneren Blütenhüllblättern locker eingehüllten  Nüsschen sind gerade, seitlich abgeflacht, eiförmig oder deltoid. Die aufrechten Samen enthalten wenig  Endosperm und zwei fleischige, fast kreisförmige Keimblätter ( Kotyledonen).
Einige ähnliche Arten
Die Arten der – mit den Brennnesseln nicht verwandten – Gattung der Taubnesseln, sehen den Brennnesseln in Wuchs und Blattform sehr ähnlich, besitzen aber keine Brennhaare und auch sehr viel größere und auffälligere Blüten. Die ebenfalls ähnlichen Blätter der  Nesselblättrigen Glockenblume sind wechselständig.
Ähnliche Arten
Die kleine Brennnessel ist sehr ähnlich wie die große Brennnessel und wird auch ähnlich als Heilpflanze verwendet.



BACHBLÜTEN
Mit mir selber bin ich unzufrieden (24 Pine)
-
Diese Menschen sind mit sich selber so unzufrieden, dass sie auch manchmal zeigen
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie diese Unzufriedenheit überwinden


BACHBLÜTEN
Man hat keinen Schwung mehr (17 Hornbeam)
-
Diese Menschen haben in allem was sie tun keinen Schwung mehr
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie den nötigen Schwung wieder erlangen


Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü