Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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21.08.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > August > 21.08.17-27.08.17


APFEL   

Der Apfel ist wohl die wichtigste mitteleuropäische Frucht, obwohl er ursprünglich aus Asien stammte. Doch schon im Mittelalter wurde er in unserer Gegend heimisch. Durch den Apfel ist es möglich, Vitamine mit in die kalte Jahreszeit zu nehmen. Manche Sorten kann man bis in den Spätwinter hinein lagern. Heutzutage bekommt man die Äpfel in den Läden sogar ganzjährig frisch. Als Vitaminspender und gesundes Obst ist der Apfel allen bekannt. Doch er ist auch ein wertvolles Heilmittel für das Verdauungssystem und den Stoffwechsel.
Die Äpfel bilden eine Pflanzengattung der Kernobstgewächse aus der Familie der Rosengewächse. Die Gattung umfasst etwa 42 bis 55  Arten laubwerfender Bäume und Sträucher aus Wäldern und Dickichten der nördlichen gemäßigten Zone in Europa, Asien und Nordamerika, aus denen auch eine große Anzahl an oft schwer unterscheidbaren Hybriden hervorgegangen ist. Die weltweit mit Abstand bekannteste und wirtschaftlich sehr bedeutende Art ist der Kulturapfel. Daneben werden manche aus Ostasien stammende Arten mit nur etwa kirschgroßen Früchten, wie etwa der Japanische Apfel, der  Kirschapfel und Malus ×zumi in gemäßigten Klimagebieten als Ziersträucher und –bäume angepflanzt. Nicht zu verwechseln mit den Äpfeln sind die nicht näher verwandten Granatäpfel.

Steckbrief
Heilwirkung:
blutreinigend, Durchfall, Heiserkeit, Skorbut, Verstopfung, Vitamin-Mangel, Gicht, Rheuma, Arteriosklerose, Fettsucht, Hämorrhoiden, Ekzeme, Nervosität, Heiserkeit
wissenschaftlicher Name:
Pirus malus
Pflanzenfamilie:
Rosengewächse = Rosaceae
englischer Name:
Apple
volkstümliche Namen:
Affalter, Affolter, Appel, Eppel, Höltje, Surappel, Sürkel, Sürken
Verwendete Pflanzenteile:
Früchte, Blätter
Inhaltsstoffe:
Vitamin C, Vitamin B, Vitamin A, Fruchtsäuren, Lävulose, Dextrose, Apfelsäure, Milchsäure, Oxalsäure, Gerbsäure, Salizylsäure, Pektin, Phosphor, Wachs
Sammelzeit:
Ende Juli bis Oktober

Anwendung
Auf nüchternen Magen ein roher Apfel gründlich gekaut und gegessen hilft sehr gut bei Stuhlträgheit. Erstaunlicherweise hilft der gleiche Apfel, fein gerieben, auch gegen Durchfall, sogar bei ernsthaften Durchfallerkrankungen. Ganz normal gegessen ist der Apfel ein sehr guter Vitaminspender. Wichtig ist es, dass man die Schale mit isst, denn sie enthält besonders viel Vitamin C. Vor dem Verzehr sollte man den Apfel gründlich waschen, um eventuelle Spritzmittelrückstände zu entfernen. Die Wirkstoffe des Apfels regen den Stoffwechsel an und reinigen das Blut. Daher hilft regelmäßiger Apfelgenuss bei Rheuma, Gicht, Arteriosklerose und anderen Stoffwechselerkrankungen. Bei Heiserkeit kann man gebratene Äpfel mit Honig essen. Apfelschalentee hilft gegen Nervosität und geistige Erschöpfung.
Eine Apfelkur, bei der man für drei Tage lang nur Äpfel isst (etwa 20 Stück) kann bei der Rauchentwöhnung helfen, weil man durch die vielen Äpfel eine Abneigung gegen das Rauchen bekommt. Auch für Nichtraucher ist so eine Apfelkur gesundheitsfördernd, weil sie den Stoffwechsel anregt und das Verdauungssystem auf Vordermann bringt. Auch ein Tee aus den Blättern fördert den Stoffwechsel.

Pflanzenbeschreibung
Ursprünglich stammt der Apfelbaum aus Asien. Doch schon in der Antike wurde er in Europa eingeführt und im Mittelalter landete er in mitteleuropäischen Gärten. Inzwischen gibt es über 2000 Apfelsorten mit teilweise recht unterschiedlichen Eigenschaften. Der Apfelbaum wird mittelhoch und kommt auch als kleine Form oder Spalierobst vor, was die Ernte erleichtert. Die Blätter sind spitz eiförmig. Ende April bis Mai blühen die Apfelblüten weiß bis zart-rosa. Wenn es warm genug ist, und die Insekten die Blüten befruchten, wach-sen anschließend an ihrer Stelle die Äpfel, die im frühen bis späten Herbst reif werden.
Habitus und Belaubung
Die Arten der Gattung Äpfel sind sommergrüne Bäume oder Sträucher. Sie sind meist unbewehrt. Die wechselständig angeordneten Laubblätter sind gestielt. Die einfache Blattspreite ist oval bis eiförmig oder elliptisch. Die Blattränder sind meist gesägt, selten glatt und manchmal gelappt. Einige Arten bzw. Sorten werden wegen ihres purpurnen Laubes im Herbst geschätzt.  Nebenblätter sind vorhanden, verwelken aber oft früh.
Blütenstände und Blüten
Die gestielten Blüten der Apfelbäume stehen einzeln oder in doldigen schirmrispigen Blütenständen. Die fünfzähligen, zwittrigen,  radiärsymmetrischen Blüten sind meist flach becherförmig und weisen meist einen Durchmesser von 2 bis 5cm auf. Häufig duften die Blüten. Die Blütenachse ist krugförmig. Die fünf grünen Kelchblätter sind auch noch an den Früchten erhalten. Die fünf freien Kronblätter sind weiß, rosa oder rot. In jeder Blüte sind viele (15 bis 50) Staubblätter vorhanden, mit weißen Staubfäden und gelben Staubbeuteln. Aus drei bis fünf  Fruchtblättern besteht der unterständige  Fruchtknoten. Die drei bis fünf Griffel sind nur an ihrer Basis verwachsen. Bei einigen Züchtungen sind die Blüten, durch Umwandlung der Staubblätter in kronblattähnliche Blütenblätter, halbgefüllt oder gefüllt.
Früchte und Samen
Gemeinhin bekannt sind die mehr oder minder rundlichen, essbaren Früchte. Bei einigen Arten sind sie roh ungenießbar. Das fleischige Gewebe, das normalerweise als Frucht bezeichnet wird, entsteht nicht aus dem  Fruchtknoten, sondern aus der Blütenachse; der Biologe spricht daher von  Scheinfrüchten. Genauer ist die  Apfelfrucht eine Sonderform der Sammelbalgfrucht. Ein Balgbesteht aus einem  Fruchtblatt, das mit sich selbst verwächst. Innerhalb des Fruchtfleisches entsteht aus dem balgähnlichen Fruchtblatt ein pergamentartiges Gehäuse. Im Fruchtfleisch selbst sind höchstens noch vereinzelt Steinzellennester enthalten. Die Samen sind braun oder schwarz; sie enthalten geringe Mengen an giftigen  Cyaniden.




GRINDELIE


Die Grindelie ist eine gelbblühende etwa 1m hohe Pflanze mit hohem Harzanteil. Sie ist in Nordamerika heimisch und von der Gattung gibt es über 50 Arten, die alle ähnliche Wirkungen haben. Bei den Indianern und später bei den Siedlern war die Grindelie eine beliebte Heilpflanze gegen viele Krankheiten und ein Gegengift.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Asthma, Hautauschläge, Husten
Heilwirkung:
antibakteriell, beruhigend, blutreinigend, entzündungshemmend, harntreibend, krampflösend, lindernd, schleimlösend, spasmolytisch
Anwendungsbereiche:
Asthma, Atemwegserkrankungen, Blasenentzündung, Bronchitis, Dermatitis, Halsschmerzen, Hautauschläge, Husten, Keuchhusten, Magen, Milz, Nierenleiden, Krämpfe, Parasiten, Rheuma, Tuberkulose, Wunden
wissenschaftlicher Name:
Grindelia robusta
Pflanzenfamilie:
Korbblütengewächse = Asteraceae
englischer Name:
Great valley gumweed, Gumweed
volkstümlicher Name:
Grindelie, Grindelia
Verwendete Pflanzenteile:
Wurzel, Stängelspitzen mit Blüten und Blättern
Inhaltsstoffe:
ätherische Öle, Bitterstoffe, Diterpene, Gerbstoffe, Grindeliasäure, Harz, Kampferolether, Luteolin, Matricanol, Terpensaponine, Vanillinsäure
Sammelzeit:
Mai und September
Nebenwirkungen:
Selten Reizungen der Magenschleimhaut

Anwendung
Tee
1 Esslöffel auf 250 ml heißes Wasser, 10 Minuten ziehen lassen und abseihen. Der bittere Tee hilft bei Asthma, Husten und Rheuma.
Abkochung
Eine  Abkochung der Wurzel hilft gegen Läuse und ist als Haarpflegemittel geeignet.
Pflanzenbrei
Der frische Pflanzenbrei der Grindelie kann als Umschlag auf entzündete oder juckende Hautstellen aufgetragen werden.
Homöopathie
Zubereitungen bei Bronchitis

Geschichtliches
Seit vielen Jahrhunderten wird die Pflanze in der nordamerikanischen Volksheilkunde gegen Krankheiten eingesetzt, auch als Gegengift bei  Giftsumach-Vergiftungen. Darüber hinaus wurde die Pflanze auch zum Färben, gegen Läuse und zur Haarpflege genutzt. In Europa wird diese Grindelie in den letzten Jahrzehnten immer öfter von Liebhabern als Zierpflanze angebaut, neuerdings findet sie sich auch in Kräutergarten zu Heilzwecken.

Pflanzenbeschreibung
Die Grindelie ist im Südwesten von Nordamerika heimisch. Sie wächst bevorzugt auf trockenen Böden und ist frosthart. Die zweijährige/mehrjährige Pflanze wird zwischen 60 und 120 Zentimeter hoch. Die Blätter sind grob und gezähnt. Die Blüten erscheinen zwischen Mai und September Die gelben Blütenköpfe haben einen Durchmesser von 4-5 cm. An den Blütenkelchen bildet sich ein Harz. Aus den Blüten entwickeln sich bis in den Spätherbst die Samen.

Anbautipps
Die Samen im Herbst oder Frühling in Töpfen aussäen und nur leicht mit Erde bedecken. Im Gewächshaus oder Fensterbrett keimen lassen. Die Pflanzen pikieren und im frühen Sommer auspflanzen. Ist das Klima günstig, so kann man auch im frühen Frühling direkt ins Freiland aussäen, die Samen keimen bei etwa 17 °C. Die Grindelie mag trockenen Boden kommt aber auch mit feuchten Böden klar. Die Grindelie kommt gut mit nährstoffarmen Böden klar. Die Pflanze mag volle Sonne und wächst nicht im Schatten.

Sammeltipps
Die Stängelspitzen mit den Blüten nur bei voller Blüte ernten und an einem luftigen schattigen Ort trocknen.



BACHBLÜTEN
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