Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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21.07.2019

täglichen News > Newsletterarchiv > Juli > 15.07.19-21.07.19


BREITBLÄTTRIGER ROHRKOLBEN

Der Breitblättrige Rohrkolben ist eine der häufigeren Rohrkolbensorten, die man oft an Gewässerrändern finden kann. Schon von weitem erkennt man diese Pflanze an den braunen länglichen Kolben. Die Wurzel wurde als Gemüse gegessen und der Pollen von männlichen Blüten wird noch heute in der asiatischen Heilkunde genutzt.
Der Breitblättrige Rohrkolben ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Rohrkolben innerhalb der Familie der  Rohrkolbengewächse. Sie kommt in weiten Teilen der  gemäßigten Gebiete der  Nordhalbkugel sowie in den subtropischen und tropischen Zonen beider Halbkugeln vor.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Blutstillung
Heilwirkung:
adstringierend, beruhigend, blutstillend, diuretisch, harntreibend, kühlend, menstruationsfördernd, milchsekretionsfördernd, tonisierend, wundheilend
Anwendungsbereiche:
TCM und Volksheilkunde: Abszesse, Angina pectoris, Bandwürmer, Blutungen, Durchfall, Wehenschmerzen, Lymphsystemkrebs
wissenschaftlicher Name:
Typha latifolia
Pflanzenfamilie:
Rohrkolbengewächse = Typhaceae
englischer Name:
Bulrush, Reedmace
volkstümlicher Name:
Breitblättriger Rohrkolben, Großer Rohkolben, Pfaffenpint
Verwendete Pflanzenteile:
Pollen (männliche Blüte)
Inhaltsstoffe:
ätherische Öle, Flavanoide, hormonartige Verbindungen
Sammelzeit:
Juli-August
Kontraindikation:
Schwangerschaft

Anwendung
Der Breitblättrige Rohrkolben wird zur Gewinnung von  Biomasse genutzt. Er kann für Reetdächer sowie für Flechtwerk und als Füllmaterial genutzt werden. Zudem wird er als Zierpflanze angebaut und das Röhricht kann zur natürlichen Reinigung von Abwässern eingesetzt werden. Die Rhizome, die jungen Triebe im Frühjahr, die Stängelbasen der ausgewachsenen Pflanzen sowie die noch nicht blühenden Blütenstände sind sowohl roh als auch gekocht essbar und aus ihnen kann ein süßer Sirup gewonnen werden. Die getrockneten Rhizome sind reich an Proteinen und Stärke und können gemahlen sowie mit Weizenmehl vermischt zum Brotbacken verwendet werden. Die Samen sind ebenfalls essbar, haben einen nussartigen Geschmack wenn man sie röstet und können zu Mehl gemahlen oder zur Ölgewinnung genutzt werden. Das Öl sowie die Blätter haben eine blutungstillende, desinfizierende, gerinnungshemmende und harntreibende Wirkung und können auch gegen Wurmbefall eingesetzt werden.
Tee
1 Teelöffel Pollen wird in 250ml Wasser für 20 Minuten in einem Stofftuch gekocht. Hilft gegen Blutungen, Entbindungsschmerzen, ...
Räucherpulver
Der getrocknete Pollen als Räucherpulver soll blutstillend wirken.

Salbe
Den Pollen mit Honig mischen, hilft als Salbe gegen Abszesse und einige andere Hautkrankheiten.

Geschichtliches
Rohrkolben dienten schon seit Jahrtausenden als Rohstoffquelle. In Asien wird seit langer Zeit der Pollen von Rohrkolben für medizinische Zwecken genutzt. Dieser Pollen wird nun auch öfters in Europa in der Heilkunde eingesetzt.

Pflanzenbeschreibung
Der Breitblättrige Rohrkolben ist in Europa und Asien heimisch. Er wächst bevorzugt an den Ufern von Gewässern. Die mehrjährige Pflanze wird zwischen 150 und 300 Zentimeter hoch. Die länglichen Blätter sind bis 2 cm breit. Die sehr kleinen Blüten erscheinen zwischen Juli und August an Kolben. Aus den Blüten ent-wickeln sich bis in den Herbst die Samen. Die reifen Kolben zerfallen in leichte flaumige Wattestücke, die mit dem Wind den Samen weiter tragen.
Vegetative Merkmale
Der Breitblättrige Rohrkolben wächst als sommergrüne, ausdauernde  krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 1 bis 3 Metern erreicht. Der kräftige und aufrechten Stängel ist beblättert und bei einem Durchmesser von 1 bis 2 Zentimetern im Querschnitt rund. Die blütentragenden Stängel sind etwa gleich lang wie die Laubblätter oder etwas kürzer und verjüngen sich unterhalb des Blütenstandes auf 0,3 bis 0,7 Zentimeter. Die wechselständig und zweizeilig an den Stängeln angeordneten, ungestielten  Laubblätter sind in Blattscheide und Blattspreite gegliedert. Die Blattscheiden sind stets offen und haben papier- oder membranartige, unbehaarte Ränder. Die Spitze der Blattscheide umfasst die Blattspreite oder bildet selten papierartige  Blattröhrchenaus. Die Drüsen welche sich am Übergang zwischen Blattscheide und -spreite befinden sind farblos und undeutlich erkennbar. Die einfachen, blaugrünen  Blattspreiten sind bei einer Länge von 45 bis 95 Zentimeter sowie einer Breite von 0,5 bis 2,9 Zentimeter linealisch bis breit-linealisch geformt und nach außen gewölbt und innen flach.
Blütenstände, Blüten und Früchte
Die Blütezeit erstreckt sich je nach Standort und Verbreitungsgebiet vom Frühling bis in den Sommer hinein. Der Breitblättrige Rohrkolben ist einhäusig getrenntgeschlechtig. Der kolbenförmige, ährenartige Gesamt blütenstand besteht aus einem dickeren, rein weiblichen sowie einem darüber befindlichen dünneren, rein männlichen Teilblütenstand. Die beiden Teilblütenstände können direkt aneinandergrenzen oder können durch einen 4 bis 8 Zentimeter langen Stiel voneinander getrennt sein. Der männliche Teilblütenstand ist zwischen 3,5 und 12 Zentimeter lang sowie 1 bis 2 Zentimeter dick und besteht aus einfachen farblosen bis strohfarbenen Blütenschuppen, welche bei einer Länge von rund 4 Millimetern und einer Breite von etwa 0,05 Millimetern fadenförmig geformt sind. An der Basis oder gelegentlich auch im mittleren Teil des Teilblütenstandes findet man ein bis drei  Hochblätter, welche später abfallen. Die männlichen Einzelblüten sind 5 bis 12 Millimeter groß. In jeder männlichen Blüte sind zwei  Staubblätter vorhanden. Die  Staubfäden sind zwei- bis dreimal so lang wie die 1 bis 3 Millimeter langen, gelben Staubbeutel. Der weibliche Teilblütenstand ist weich und bei einer Länge von 5 bis 25 Zentimetern sowie einem Durchmesser von 0,5 bis 0,8 Zentimetern zylindrisch. Er enthält anfangs blassgrünen Einzelblüten, welche mit der Zeit austrocknen und sich dabei bräunlich bis schwarz-bräunlich oder rötlich braun färben. Zur Fruchtreife hin ist der Blütenstand zwischen 2,4 und 3,6 Zentimeter dick und häufig fleckenweise mit weißlichen Haaren bedeckt. Die weiblichen Einzelblüten sind dreizählig, besitzen kein Vorblatt und sind während der  Anthese 2 bis 3 Millimeter groß, wachsen später aber zu einer Größe von 10 bis 15 Millimeter an. Die ausdauernde, fleischige Narbe ist braun bis dunkelbraun gefärbt und bei einer Länge von 0,6 bis 1,2 Millimeter und einer Dicke von 0,2 bis 0,25 Millimeter lanzettförmig bis rautenförmig. Der lanzettförmige  Fruchtknoten steht an einen dünnen, rund 4 Millimeter langen Stiel. Der Griffel ist 2,5 bis 3 Millimeter lang. Die Hüllborsten der weiblichen Teilblütenstände haben eine farblose Spitze, erscheinen aber in größerer Anzahl weißlich. Die Achänen, einsamige  Nussfrüchte enthalten zahlreiche Samen. Die Samen sind lanzettlich.

Anbautipps
Den Samen im Frühjahr an einen feuchten Teichrand aussäen. Einfacher ist es ein Rhizomstück zu pflanzen. Der Boden sollte nass oder das Wasser flach sein. Der Breitblättrige Rohrkolben verträgt eine schattige bis sonnige Lage.

Sammeltipps
Die Pollen werden aus den männlichen Blüten herausgeschüttelt und aufgefangen. Die Pollen kann man frisch verwenden oder auch trocknen.




ERBSEN

Die Erbse, auch Gartenerbse oder Speiseerbse genannt, ist eine  Pflanzenart aus der  Gattung  Erbsen in der  Unterfamilie Schmetterlingsblütler innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler. Ursprünglich aus Kleinasien stammend, ist die Erbse seit Jahrtausenden eine wichtige Nutzpflanze. Sie enthält viel Protein und wird als  Gemüse und als Tierfutter verwendet.

Steckbrief
Heilwirkung:
Ausschläge, Geschwüre
wissenschaftlicher Name:
Pisum sativum
Pflanzenfamilie:
Schmetterlingsblütler = Faboideae
Verwendete Pflanzenteile:
Mehl der Samen
Sammelzeit:
Juni bis September

Verwendung
Der größte Teil der Trockenerbsen wird in der Tierernährung als Erbsenschrot verfüttert, ebenso  Erbsenfuttermehl aus der  Nahrungsmittelproduktion und  Erbsenkleie als Rückstand in der  Schälmüllerei. Auch Erbsenstroh wird wegen seines hohen Nährstoffgehalts verfüttert. Die Erbse wird als  Grünfutter und -dünger verwendet. Für die menschliche Ernährung fanden ursprünglich ebenfalls Trockenerbsen Verwendung, die hauptsächlich als  Mus zubereitet wurden. Heute noch verbreitet ist die  Erbsensuppe. Im 19. Jahrhundert entstand die  Erbswurst. Getrocknete Erbsen werden als ganze Erbsen (mit Samenschale) oder als halbe Erbsen (deren Samenschale entfernt wurde) benutzt. Heute werden Erbsen in Mitteleuropa hauptsächlich grün zubereitet. Häufig finden Erbsen in Form von Konserven und tiefgekühlt Verwendung; seltener frisch, da Erbsen nicht besonders lange haltbar sind und rasch an Geschmack verlieren. Im Gegensatz zu früher wird sie als Gemüsebeilage verwendet, weniger als Hauptnahrungsmittel. Gekeimte Erbsen könnten nach Untersuchungen von Urbano 2005 die Nährstoffe besser verdaulich machen. Züchtungen der Markerbse werden als  nachwachsende Rohstoffe für die Gewinnung von  Stärke eingesetzt, z. B. zur Herstellung biologisch abbaubarer Folien.  

Beschreibung
Erscheinungsbild und Blatt
Die Erbse ist eine einjährige, krautige Pflanze. Das Wurzelsystem ist in der oberen Bodenschicht stark verzweigt und kann in geeigneten Böden eine Tiefe von 1 Meter erreichen. Die niederliegenden oder kletternden  Stängel werden 0,5 bis 2 Meter lang und sind einfach oder am Grund verzweigt, hohl, kantig, kahl und bläulich-grün. Die Laubblätter besitzen ein bis drei Fiederpaare und verzweigte Blattranken. Die  Fiederblätter sind eiförmig bis breit-elliptisch, gerundet, ganzrandig (oder entfernt gezähnt). Sie sind 2 bis 7 Zentimeter lang und 1,5 bis 4 Zentimeter breit. Die Nebenblätter sind mit 4 bis 10 Zentimetern relativ groß und breit halb-herzförmig. Am unteren Rand sind die Nebenblätter entfernt gezähnt bis ausgebuchtet und am Grund haben sie meist einen violetten Punkt. Die  Spaltöffnungen befinden sich auf der Ober- und Unterseite der Blattspreite.  
Blütenstand und Blüte
Ein bis drei Blüten stehen in einem  traubigen Blütenstand und die Blütenstandsachse endet oft in einer  Granne. Der Blütenstiel ist 5 bis 10 Millimeter lang. Die zwittrigen Blüten sind  zygomorph und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die fünf Kelchblätter sind glockig verwachsen und am Rücken ausgesackt. Die Kelchzähne sind eiförmig-lanzettlich. Die unteren Kelchzähne sind etwa dreimal so lang wie die Kelchröhre, sowie schmaler und länger als die oberen. Die 15 bis 36 Millimeter lange Blütenkrone hat den typischen Aufbau von Schmetterlingsblüten. Bei der Unterart Pisum sativum subsp. sativum ist die Fahne weiß, bei der Unterart Pisum sativum subsp. elatius ist die Fahne blasslilafarben und die Flügel sind dunkelpurpurfarben.
Frucht und Samen
Die  Hülsenfrüchte sind 3 bis 12 Zentimeter lang, 1 bis 2,5 Zentimeter dick und je nach Sorte grün, gelb oder bräunlich, selten schwarz. Die Hülsenfrüchte enthalten vier bis zehn  Samen, die wie die Pflanze Erbsen genannt werden. Die Samen weisen einen Durchmesser von 3 bis 9 Millimetern auf und sind je nach Sorte unterschiedlich gefärbt. Das  Hilum ist bei einem Durchmesser von etwa 2 Millimetern elliptisch bis kreisrund.



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ERNÄHRUNG
Alkoholische Getränke
- Bier
- Sekt
- Likör
- Wein
- Schnaps
- Alkopops


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