Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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21.06.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > Juni > 19.03.17-25.06.17


BINGELKRAUT t  

Das Bingelkraut ist ein Unkraut, wie es im Buche steht: vermehrungsfreudig, anspruchslos und unscheinbar. Aber schon in der Antike war das Bingelkraut als Heilpflanze bekannt und geschätzt. Im Mittelalter kam es auch in Mitteleuropa zu hohen Ehren. Doch heutzutage wird es kaum noch verwendet, obwohl zumindest seine abführende Wirkung unbestritten ist. Ob es daran liegt, dass es frisch leicht giftig ist und getrocknet nicht besonders wohlriechend?
Die Bingelkräuter sind eine Pflanzengattung innerhalb der Familie der Wolfsmilchgewächse. Die acht bis zehn Arten sind in  Eurasien, mit einem Schwerpunkt im  Mittelmeerraum verbreitet.

Steckbrief
Heilwirkung:
Nur getrocknet verwenden! entzündungshemmend, erweichend, harntreibend, schleimlösend, Husten, Bronchitis, Appetitlosigkeit, Verstopfung, Rheuma, Gicht, Wassersucht, Ödeme, Menstruationsregelnd, Milchbildungshemmend, Wunden, Warzen
wissenschaftlicher Name:
Mercurialis annua
Pflanzenfamilie:
Wolfsmilchgewächse = Euphorbiaceae
englischer Name:
Annual Mercury
volkstümliche Namen:
Einjähriges Bingelkraut, Büngelkraut, Gartenbingelkraut, Hundskohl, Schuttbingel, Schutt-Bingelkraut, Stinkerich, Wintergrün
Verwendete Pflanzenteile:
Kraut
Inhaltsstoffe:
Amine, Ätherische Öle, Bitterstoffe, Gerbsäure, Saponine, Schleim, Scharfstoffe, Trimethylamin, Farbstoff Hermidin
Sammelzeit:
April bis November

Anwendung
Bingelkräuter finden heute kaum noch als Heilpflanze Verwendung. Ihre abführende Wirkung ist belegt.
Nur getrocknet!
Das Bingelkraut sollte man nur getrocknet verwenden, da es in getrocknetem Zustand nicht mehr giftig ist.
Tee
Am besten nimmt man das Bingelkraut als Tee (Abkochung) zu sich. Dazu setzt man einen Teelöffel des getrockneten Krautes mit kaltem Wasser und bringt diese Mischung zum Sieden. 5 bis 10 Minuten ziehen lassen und dann abseihen. Davon trinkt man täglich bis zu zwei Tassen.
Abführmittel
In erster Linie gilt das Bingelkraut heutzutage als Abführmittel. Das Bingelkraut ist ein relativ starkes Abführmittel, seine Wirkung entfaltet sich aber erst nach ein paar Tagen vollständig.
Achtung! Abführmittel sollte man generell nur kurzfristig verwenden, weil sonst ein Wasser- und Mineralstoffmangel droht.
Entwässerung
Da das Bingelkraut harntreibend wirkt, kann man es zur Entwässerung gegen Wassereinlagerungen (z.B. geschwollene Füße) verwenden. Dadurch hilft es außerdem gegen Rheuma und Gicht.
Atmungsorgane
Man kann das Bingelkraut auch bei Husten und Bronchitis einsetzen. Es löst den Schleim und wirkt entzündungshemmend.
Frauenheilkunde
Das Bingelkraut wirkt regulierend auf den Menstruationszyklus. Außerdem soll es bei Beschwerden bei der Monatsblutung helfen. Es hemmt auch den Milchfluss, wenn man als stillende Mutter abstillen will.
Äußerlich
Äußerlich kann man Bingelkraut-Tee gegen Wunden als Waschung, Umschlag oder als Teilbad anwenden. Auch gegen Warzen soll das Bingelkraut helfen, aber dafür muss man es wohl konzentrierter auftragen. Möglicherweise eignet sich hierfür eine Tinktur aus dem getrockneten Kraut.

Giftwirkung
Die frische Bingelkraut-Pflanze ist giftig. Da es nicht zur Einnahme in großen Mengen verlockt, sind schlimme Vergiftungen beim Menschen nicht bekannt. Aber Weidevieh kann schwerwiegende Vergiftungen erleiden.
Vergiftungssymptome sind (manchmal erst nach Tagen): Durchfall, verstärkter Speichelfluss, Appetitlosigkeit, schwankende Körpertemperatur, Schwäche und Rotblaufärbung des Harns.
Erste Hilfe: Erbrechen herbeiführen und Kohle-Pulver. In schwereren Fällen sollte man einen Arzt zu Rate ziehen.
Getrocknet ist das Bingelkraut nicht mehr giftig.

Geschichtliches
Das Bingelkraut war schon in der Antike bekannt und wurde bereits vierhundert Jahre vor unserer Zeitrechnung von den Schülern Hippokrates als Heilpflanze bei Frauenkrankheiten geschätzt. Diese Wertschätzung wurde von Dioskurides und Plinius Secundus aufgegriffen. Dioskurides empfahl die Einnahme der männlichen Bingelkraut-Pflanzen sogar, um zu bestimmen, dass ein männliches Kind geboren wird und die Einnahme der weiblichen Pflanze, um eine Tochter zu bekommen. Aber er verwechselte die Pflanzengeschlechter und hielt die weiblichen Bingelkräuter für die männlichen. Im Mittelalter wird das Bingelkraut in vielen Kräuterbüchern empfohlen und nicht nur für Frauenbeschwerden, sondern auch gegen Verdauungsprobleme, Verschleimung, Stoffwechselkrankheiten, melancholische Gemütszustände und Wassersucht. Auch gegen Wetterfühligkeit wurde das Bingelkraut verwendet. Angeblich war das Bingelkraut sogar ein narkotisch wirkender Bestandteil der Hexensalben. Außerdem war es in Liebestränken enthalten. Später galt das Bingelkraut sogar als wirksam gegen Syphilis. In England gab es immer mal wieder das Gerücht, dass Bingelkraut in Deutschland als Salat gegessen würde. Aber das beruht wohl auf einem Irrtum, denn frisch ist das Bingelkraut ja giftig.

Pflanzenbeschreibung
Bei Bingelkraut-Arten handelt sich um einjährige oder ausdauernde krautige Pflanzen, seltener auch um verholzende Pflanzen, die keinen weißen Milchsaft enthalten. Die gegenständigen, oft gezähnten  Laubblätter sind je nach Art breit eiförmig bis lanzettlich-eiförmig. Die meisten Arten sind zweihäusig getrenntgeschlechtig (diözisch), selten sind sie einhäusig getrenntgeschlechtig (monözisch). Die männlichen Blüten stehen geknäuelt in blattachselständigen  Ähren, die weiblichen Blüten stehen in Ähren oder in blattachselständigen Knäueln. Da die obersten Laubblätter oft etwas gedrängt stehen, überragen die Ähren sie allerdings meist weit, so dass der Eindruck von endständigen Ähren entsteht. Die  Blüten sind unauffällig grün oder gelblichgrün, und haben nur einen drei- oder vierzähligen  Blütenhüllblattkreis. Die männlichen Blüten besitzen meist 8 bis 15 (selten bis 20)  Staubblätter. Die weiblichen Blüten enthalten außer dem zwei- bis dreiteiligen  Fruchtknoten nur  Staminodien. Es werden  Kapselfrüchte gebildet. Die Samen besitzen einen  Arillus.
Das einjährige Bingelkraut ist in Europa heimisch. Es wächst als Unkraut in Gärten, auf Feldern, Schuttplätzen und Wegrändern. Wenn der Boden locker und nährstoffreich ist, breitet sich das Bingelkraut freudig aus und kann leicht zum häufigsten Unkraut eines Gartens werden. Von der Gestalt her ist das Bingelkraut ein Unkraut, wie es im Bilderbuch steht, wenn auch eher von der harmlosen Sorte. Es keimt sehr hartnäckig, seine Samen überstehen bis zu zehn Jahre im Boden und sind sehr keimfreudig. Seine Form ist durchschnittlich und so normal, dass es kaum auffällt und auch seine gelbgrünen Blüten sind unspektakulär. Ehe man sich versieht, ist die Pflanze ausgewachsen und hat neue Samen gebildet, die dann zur weiteren Verbreitung beitragen können. Obwohl das Bingelkraut zur Familie der Wolfsmilchgewächse gehört, hat es keinen Milchsaft in seinem Stängel. Es ist auch weniger giftig als seine Wolfsmilch-Verwandten. Die einjährige Pflanze wird bis zu vierzig Zentimeter hoch. Der kahle Stängel ist im oberen Bereich verzweigt. Die schmalen, ovalen Blätter wachsen gegenständig am Stängel. Sie haben einen gewellten Rand. Ab April blüht das Bingelkraut. Das Bingelkraut ist zweihäusig, das heißt, es gibt getrennte männliche und weibliche Pflanzen. Die männlichen Blüten sind gelblich und wachsen ährenförmig auf Stängeln. Die weiblichen Blüten sind grün und wachsen in kleinen Gruppen in den Blattachseln. Aus den weiblichen Blüten entwickeln sich höckrige Frucht-Kapseln, die jeweils zwei Samen enthalten. Jede Pflanze kann bis zu zweitausend Samen entwickeln. Daher verbreitet sich das Bingelkraut auch stark, wenn man es lässt. Ein naher Verwandter des einjährigen Bingelkrautes ist das mehrjährige Bingelkraut, das im Wald wächst und giftiger als das einjährige Bingelkraut ist.

Anbautipps
Normalerweise kommt wohl niemand auf die Idee, das Bingelkraut anzubauen. Ganz im Gegenteil stellen sich die meisten Gärtner wohl eher die Frage, wie sie das Bingelkraut aus ihrem Garten vertreiben können. Wer es aber doch anbauen will, besorgt sich am besten Samen, um das Bingelkraut auszusäen. Gesät wird im zeitigen Frühjahr. Die gekeimten Bingelkraut-Pflanzen sind sehr robust und anspruchlos, brauchen also kaum Pflege.

Sammeltipps
Man sammelt vom blühenden Bingelkraut das ganze oberirdische Kraut. Dann bindet man es zu kleinen Sträußen und trocknet es möglichst zügig an schattiger, luftiger Stelle. Beim Trocknen färbt sich das Bingelkraut bläulich und riecht eher unangenehm. Das ist wohl auch der Grund, warum man das Bingelkraut auch "Stinkerich" nennt.




GIERSCH  


Den meisten Gartenbesitzern gilt der Giersch, auch Dreiblatt genannt, als lästiges Unkraut, das so hartnäckig ist, dass man es nie wieder los wird. Dabei war Giersch früher in der Volksheilkunde sehr geschätzt um Gicht und Rheuma zu behandeln. Man kann den Giersch jedoch als Wildgemüse essen und dann ist man mitunter froh, soviel von ihm zu haben. Außerdem hat der Giersch Heilkräfte und kann die Harnorgane und den Stoffwechsel fördern.
Gewöhnlicher Giersch ist eine  Pflanzenart aus der Gattung Aegopodium in der Familie der  Doldenblütler. Sie ist die einzige in Europa vorkommende Aegopodium-Art. Der botanische Gattungsname Aegopodium
leitet sich von griechisch αἴγειος = aigeos (für „von Ziegen") und griechisch πούς-ποδός = pous-podos für Fuß ab und bezieht sich auf die Gestalt der Blätter, die an einen Ziegenfuß erinnern. Das  Artepitheton podagraria weist darauf hin, dass diese Pflanzenart seit Jahrhunderten in der Volksmedizin zur Linderung der Schmerzen bei Rheumatismus und  Gicht Verwendung fand. Giersch gilt bei Gärtnern als lästiges  Unkraut; er wuchert und lässt sich wegen seiner unter-irdischen Triebe nur schwer bekämpfen. Andererseits ist Giersch ein wohlschmeckendes  Wildgemüse.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Gicht, Rheuma
Heilwirkung:
abführend, antirheumatisch, beruhigend, entwässernd, entzündungshemmend, harnsäurelösend, harntreibend, verdauungsanregend
Anwendungsbereiche:
 Blasenentzündung, Durchfall, Gicht, Hämorrhoiden, Ischias, Rheuma, Skorbut, Übergewicht, Verdauungsschwäche, Wunden
wissenschaftlicher Name:
Aegopodium podagraria
Pflanzenfamilie:
Doldenblütler = Apiaceae
englischer Name:
Bishop Weed, Ground Elder
volkstümlicher Name:
Dreiblatt, Erdholler, Giersch, Geißfuß, Hinfuss, Podagariakraut, Podagrakraut, Podagriarkraut, Zaun-Giersch, Zaungiersch, Zipperleinskraut
Falsche Schreibweisen:
Girsch
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter
Inhaltsstoffe:
ätherisches Öl, Chlorogensäure, Cumarine, Flavonolglykoside, Harz, Hyperosid, Isoquercitrin, Kaffeesäure, Kalium, Phenolcarbonsäuren, Polyine, Vitamin C
Sammelzeit:
April bis Juli

Anwendung
Im Mittelalter, aber auch in neuerer Zeit wurde Giersch als Gemüse wie auch als Heilpflanze angebaut.
Traditionelle Heilpflanze
Der Trivialname Podagrakraut oder Zipperleinskraut weist darauf hin, dass Giersch als ein Mittel gegen  Gicht galt. Er soll auch gegen Rheuma und Arthritis, krampflösend, entgiftend und blutreinigend wirken. Da keine Belege für die genannten Indikationen gefunden wurden, wird der Giersch in neuen Arzneibüchern nicht mehr aufgeführt.
Ernährung
Giersch erinnert in Geruch und Geschmack ein wenig an  Petersilie gemischt mit dem harzigen Aroma einer Mango, gekocht hingegen an Spinat. Er enthält viel Kalium, Vitamin C, Karotin und Eisen. Da Giersch im Gegensatz zu den meisten Gemüsesorten über viele Monate zur Verfügung steht und nur geringe Ansprüche an Boden, Wasser und Lichtversorgung stellt, sicherte er beispielsweise während der Weltkriege vielen Menschen die Vitaminzufuhr. Giersch kann als Salat oder Gemüse zubereitet werden. Als Salat eignen sich vor allem die jungen, kaum entfalteten Blätter. Rohe Blätter können auch in Aufstriche und Suppen gegeben werden. Nach der Blüte wird der Geschmack kräftiger und eine leicht abführende Wirkung kann eintreten. Durch das Entfernen der Blüten kann dies teilweise verhindert werden. Ältere Blätter eignen sich als Tee oder zum Kochen bzw. Dünsten. Die bitteren Stiele sind zäh und sollten entfernt werden. Beim Sammeln ist eine Verwechslung mit ungenießbaren und giftigen Arten, wie Gefleckter Schierling oder  Breitblättriger Merk, zu vermeiden. Giersch lässt sich gut am dreikantigen Blattstiel erkennen, wobei eine Kante abgerundet und die gegenüberliegende Seite konkav eingezogen ist. Meerschweinchen und Kaninchen fressen den Giersch sehr gerne.
Tee
2 Esslöffel auf 250 ml Wasser. Kraut mit dem heißen Wasser übergießen, 5 Minuten ziehen lassen und abseihen. Der Tee aus dem getrockneten Kraut hilft bei Gicht und Rheuma. Für eine Frühjahrskur kann man statt dem getrockneten Kraut die frischen Triebe in gleicher Menge nutzen.
Umschläge
Das frische zerquetschte Kraut wird als Umschlag auf die betroffene Körperstelle bei Gicht und Rheuma aufgebracht. Praktisch ist das zerquetschte Kraut bei Wanderungen gegen Insektenstiche.
Badezusatz
Zubereitung wie der Tee. Als Sitz-Bad gegen Hämorrhoiden.
Frische Triebe
Als Salat oder Spinat als Entschlackungskur im Frühling.
Frischsaft
Eine 10tägige Frühjahrskur. Aus den frischen Trieben Saft pressen und 1:5 mit Mineralwasser oder Buttermilch verdünnen. Am ersten Tag 1 Esslöffel, am zweiten 2 Esslöffel usw...
Soll den Stoffwechsel anregen, entschlacken und entgiften. Vorsicht: Zuviel Frischsaft ergibt einen Durchfall.
Homöopathie
Verarbeitet wird die frische blühende Pflanze. Gegen Rheuma und Gicht.

Geschichtliches
Als Wildgemüse dürfte Giersch schon in der Steinzeit gegessen worden sein. Der Name (Aegopodium) leitet sich aus den griechischen Wörtern für Ziege und Füßchen her, wegen der einem Ziegenfuß ähnelnden Kronblätter. Nach der mittelalterlichen Signaturenlehre ist Giersch deshalb für die Behandlung von Gicht in Füßen geeignet. Der Giersch wurde im Frühling als Salat oder Spinat als Frühlingskur genutzt. Der Giersch war als Bestandteil von Suppen bei einigen Königshäusern eine geschätzte Delikatesse. In der modernen Pflanzenheilkunde spielt der Giersch keine Rolle mehr bei der Behandlung von Gicht und Rheuma, da man keine Inhaltsstoffe (außer entwässerndes Kalium) finden konnten, die die Wirkung aus der Signaturenlehre erklärt.

Pflanzenbeschreibung
Der Giersch ist in ganz Europa heimisch. Er wächst bevorzugt in Auwäldern, Hecken und in Gärten. Die ausdauernde Staude wird zwischen 30 und 90 Zentimeter hoch. Der Stängel ist hohl und kantig. Die Blätter sind doppelt drei-zähnig. Die Dolden mit weißen Blüten erscheinen zwischen Juni und August. Die Blütendolde ist 15-25 strahlig. Aus den Giersch-Blüten entwickeln sich bis in den Herbst die Samen. Die eiförmige und glatte Früchte sind etwa 3-4 mm lang. Die weißen Wurzeln sind leicht giftig (Falcarindiol) und auch aus kleinen Wurzelstücken kann eine neue Pflanze wachsen. Die Wurzeln bilden weite Ausläufer, die für eine schnelle und sichere Verbreitung sorgen.
Vegetative Merkmale
Der Giersch wächst als ausdauernde  krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 30 bis 100 Zentimeter. Da der Giersch aus einem stark wuchern-den  Rhizom entspringt, können die  Ausläufer Kolonien bilden. Der kahle Stängel ist kennzeichnend kantig-gefurcht. Die wechselständig am Stängel angeordneten  Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die Blattspreite ist  doppelt dreizählig oder zweifach gefiedert. Die Fiederblätter sind eiförmig-länglich und besitzen einen gesägten Rand. Die Fiedern 1. Ordnung sind oft nur zweispaltig.
Generative Merkmale
Der doppeldoldige Blütenstand ist flach und 12- bis 25-strahlig. Es fehlen sowohl  Hüllblätter als auch die Hüllchenblätter. Die unscheinbaren, weißen Blüten sind zwittrig und fünfzählig. Die  Blütezeit reicht meist von Juni bis Juli. Die ungeflügelte kümmelähnliche, zweiteilige Spaltfrucht, auch Doppelachäne genannt, ist bei einer Länge von 3 bis 4 Millimeter eiförmig.

Anbautipps
Den Anbau im eigenen Garten sollte man sich sehr gut überlegen. Bei ungünstigem Wind oder fehlender Rhizomsperre (gegen die Wurzeln) ist es nur eine Frage der Zeit, bis der Nachbar auch Giersch in seinem Garten hat. Will man den Giersch wieder loswerden, hilft meist nur wegziehen. Der Giersch-Anbau hingegen ist einfach: Einfach den Samen (im noch kalten Frühling) oder die Wurzelstücke (jederzeit) in den Boden geben und den Boden feucht halten. Der Standort sollte schattig oder halbschattig sein. Am besten in großen Töpfen aufziehen und verhindern, dass der Samen reif wird und sich im Garten verteilt.

Sammeltipps
Die aromatischen und leicht bitteren frischen Triebe und jungen Blätter im Frühling ernten, diese wie Spinat oder Salat zubereiten. Die älteren Blätter eignen sich als Petersilienersatz in Suppen, Gemüsegerichten und Aufläufen. Die reifen Samen eignen sich als Gewürz. Zum Trocknen sammelt man das Kraut kurz vor der Blüte und hängt die Pflanze gebündelt an einem schattigen und luftigen Ort auf. Das getrocknete Kraut in Stoff- oder Papier-Beuteln lagern.



BACHBLÜTEN
Hat Angst vor der Zukunft (2 Aspen)
-
Diese Menschen haben zum Teil große Angst vor der Zukunft
- Mit der dementsprechenden Bachblüte lernen diese Menschen ihre Angst anzunehmen


BACHBLÜTEN
Oft drahtiger Typ, spricht und bewegt sich sehr schnell (31 Vervain)
- Diese Menschen sind oft von drahtiger Statur, sie sprechen und bewegen sich sehr, sehr schnell
- Mit der dementsprechenden Bachblüte werden sie in manchen Sachen etwas langsamer, wie das Sprechen
 oder sich zu bewegen

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