Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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21.05.2019

täglichen News > Newsletterarchiv > Mai > 20.05.19-26.05.19


SANIKEL

Die Pflanzengattung Sanikel gehört zur Familie der Doldenblütler. Die etwa 40 Arten haben ihre Hauptverbreitung in  Nordamerika und Ostasien. Der  Wald-Sanikel ist die einzige in Europa heimische Art und gilt als  Tertiär relikt.

Steckbrief
Heilwirkung:
Blähungen, Durchfall, Geschwüre, Hautausschläge, Husten, Magenbeschwerden, Menstruationsbeschwerden, Mundschleimhautentzündungen, Nicht überdosieren! Quetschungen, Zahnfleischentzündungen, Zerrungen, blutreinigend
wissenschaftlicher Name:
Sanicula Europaea
Verwendete Pflanzenteile:
Kraut, Wurzel
Sammelzeit:
Mai bis Juli, Herbst

Pflanzenbeschreibung
Vegetative Merkmale
Sanikelarten sind niedrige, schlanke, niederliegende oder aufrecht wachsende zweijährige oder ausdauernde krautige Pflanzen ohne Behaarung. Sie wachsen verzweigend oder aufrecht, gerade und unverzweigt aus einem kurzen Wurzelstock oder direkt aus spindelförmigen oder knollenförmigen  Wurzeln. Die Sprossachse ist meist verzweigt, die Anordnung der Verzweigungen ist sehr unterschiedlich. Die Laubblätter sind gestielt oder fast sitzend. Die membranartig dünne bis beinahe lederartige Blattspreite ist handförmig oder fiederspaltig geteilt bis mehrfach zusammengesetzt. Die einzelnen Blattteile sind unterschiedlich gezähnt, gelappt, fiederspaltig geteilt oder ganzrandig. Die  Blattspindel ist kahl oder beflügelt.  
Blütenstände und Blüten
Die Blütenstände bestehen aus einfachen kopfförmigen Dolden, die zymösoder  traubig angeordnet sind. Der Hüllkelch besteht aus ganzrandigen oder gelappten Tragblättern, die sowohl länger als auch kürzer als die Dolden sein können. Die Dolden sind zweigeschlechtig oder eingeschlechtig, wobei dann nur männliche Blüten gebildet werden. Die Blüten stehen an Blütenstielen oder sind fast sitzend. Dabei werden die rein männlichen Blüten oft auffallend durch Blütenstiele hervorgehoben und fallen früh ab oder sind beständig. Die  Blüten sind weiß, grünlich-weiß, grünlich-gelb, gelb, rot, lila, blau oder violett. Die Kelchblätter sind borstenförmig, linealisch-lanzettlich oder abgestumpft eiförmig und beinahe einzeln stehend bis stark miteinander verwachsen. An der reifen Frucht sind die Kelchblätter geschnäbelt oder durch die Bewehrung der Früchte verdeckt. Der Rand der spatelförmigen bis eiförmigen Kronblätter ist gebuchtet, die Spitze ist eingeengt und eingebogen. Der  Griffel ist entweder kürzer als die Kelchzipfel oder verlängert, abstehend, zurückgebogen oder geschraubt. Das  Stylopodium fehlt oder ist abgeflacht und scheibenförmig.
Früchte und Samen
Die Früchte sind länglich-eiförmig bis kugelförmig und seitlich etwas abgeflacht. Die Früchte sind dicht mit  Stacheln, Ährchen, Schuppen oder Knöllchen besetzt. Die Stacheln sind an der Basis oftmals verbreitert oder knollig, gerade oder mit einem Haken versehen. Rippen sind nur ansatzweise vorhanden. Das  Karpell ist beinahe drehr und oder lateral oder dorsal abgeflacht. Die Ölstriemen können groß oder klein sein, in regelmäßiger oder unregelmäßiger Anordnung stehen. Es befinden sich drei bis zu einer Vielzahl Ölstriemen unter der dorsalen und lateralen Oberfläche und meist zwei an der Kommissur. Die Samenoberfläche ist glatt, konkav oder faltig, verstärkende Zellen fehlen.




WALDMEISTER

Der Waldmeister wächst in lichten Laubwäldern und verströmt seinen zarten eigentümlichen Duft. Meistens finden wir ihn in größeren Familien. Er blüht ab Mitte April bis Anfang Mai mit zarten kleinen weißen Blüten. Dann ist die Zeit ihn zu ernten und ihn entweder für Tees zu trocknen oder zu einer Waldmeisterbowle zum Maifest zu verarbeiten. Der Waldmeister enthält Cumarin, das leicht beschwingt und in geringer Dosierung bei Kopfschmerze und Migräne hilft. In höherer Dosierung kann Waldmeister auch Kopfschmerzen verursachen.
Der Waldmeister, auch Wohlriechendes Labkraut genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der  Labkräuter. Er gedeiht meist in Laubwäldern in den gemäßigten Breiten Eurasiens. Der bekannteste Inhaltsstoff des Waldmeisters ist das  Cumarin. Waldmeister wird als Heil- und Würzpflanze beispielsweise für die Waldmeisterbowle verwendet.

Steckbrief
Heilwirkung:
beruhigend, blutreinigend, krampflösend, schweißtreibend, Verdauungsbeschwerden, Blasensteine, Herzschwäche, Kopfschmerzen, Migräne, nervöse Schlaflosigkeit, nervöse Unruhe, Nervenschmerzen, vermindert die Blutgerinnung, Gefäßstärkend, Venenschwäche, Ödeme, Menstruationsbeschwerden, Furunkel, Ekzeme, Schlecht heilende Wunden
wissenschaftlicher Name:
Asperula odorata (Galium odoratum)
Pflanzenfamilie:
Rötegewächse = Rubiaceae
englischer Name:
Woodruff
volkstümlicher Name:
Gliedkraut, Herzfreund, Leberkraut, Maiblume, Maichrut, Maikraut, Mösch, Teekraut, Waldmutterkraut, Waldtee, Wohlriechendes Labkraut
Verwendete Pflanzenteile:
das blühende Kraut
Inhaltsstoffe:
Cumarin, Asperulosid, Gerbstoffe, Bitterstoffe
Sammelzeit:
Mai - Juni

Anwendung
Waldmeister wird als Würzpflanze, etwa zur Herstellung von Waldmeisterbowle, Eiscreme oder Sirup verwendet. Er wird als Mottenbekämpfungsmittel, Volksarzneipflanze und in der Homöopathie eingesetzt. Waldmeister wirkt gefäßerweiternd, entzündungshemmend und krampflösend. Die  Droge, das vor der Blüte gesammelte und getrocknete Kraut, heißt herba Asperulae odoratae oder Galii odoratae herba. Das typische Aroma verdankt der Waldmeister dem Cumarin. Der künstliche Geschmack nach Waldmeister, der vielen Lebensmitteln beigemengt ist, wird von  6-Methylcumarin erzeugt.
Waldmeister in Tees
Der Haupteinsatzzweck des Waldmeisters ist die Nutzung als Tee oder in Teemischungen bei Kopfschmerzen und Migräne. Dazu verwendet man das blühende Kraut. Den Waldmeister sollte man jedoch nicht überdosieren, denn sonst kann er Kopfschmerzen auslösen, also genau die Beschwerden, gegen die er eigentlich wirken soll. Da der Waldmeister beruhigend wirkt, kann man ihn auch gegen Schlaflosigkeit und Unruhe verwenden. Die Blutgerinnung wird vom Cumarin vermindert, sodass das Blut besser fließt, aber im Fall von Wunden schlechter gerinnt. Diese Eigenschaft des Waldmeisters muss man berücksichtigen. Man kann Waldmeistertee auch zur Stärkung der Blutgefäße, speziell der Venen trinken. Dadurch hilft er, zusammen mit seiner Leber- und Nierenstärkenden Eigenschaft auch gegen geschwollene Füße. Weil der Waldmeister krampflösend wirkt, kann er Periodenkrämpfe lindern.
Duftkissen
Da beim Waldmeister der Duft eine wichtige Wirkung ausübt, kann man ihn auch in Duftkissen einarbeiten. Man kann den Waldmeister beispielsweise mit Steinklee, Salbei, Lavendel und anderen getrockneten Duft-kräutern mischen. So ein Duftkissen eignet sich dazu, mit ins Bett genommen zu werden oder man kann es auch in den Kleiderschrank legen, um Motten fernzuhalten. Waldmeister gehört zu den Kräutern von "Mariae Bettstroh", d.h. er wurde früher Wöchnerinnen und ihrem Baby als Bettunterlage ins Bett gelegt, als Matratzen noch aus Stroh bestanden. Mit seinen beruhigenden und entkrampfenden Eigenschaften sollte es das Wohlbefinden von Mutter und Kind fördern.
Waldmeister-Bowle
Zum ersten Mai wird gerne Maibowle aus Waldmeister zubereitet. Dafür nimmt man den Waldmeister vor der Blütezeit, denn dann duftet er stärker. Man nimmt eine Hand voll Waldmeister und lässt ihn anwelken. Das angewelkte Waldmeistersträußchen hängt man in einen Liter Wein und lässt ihn zwei Stunden ziehen. Zwei Esslöffel Zucker werden in etwas heißem Wasser angerührt und dann in den angesetzten Wein gegeben. Am Schluss gießt man noch eine Flasche Sekt dazu.

Pflanzenbeschreibung
Der Waldmeister kommt auf der ganzen Nordhalbkugel in gemäßigten Breiten vor. Er wächst bevorzugt in Buchenwäldern. Sein ausdauernder, dünner Wurzelstock treibt im Frühjahr mehrere Pflanzen aus. Die Pflanzen werden bis zu 30cm hoch. Sie haben in mehreren Etagen Blätterquirle, die aus zahlreichen länglichen Blättern bestehen. Die Blätter sind am Rand etwas rauh, an der Oberfläche jedoch glatt. Im Mai entfalten sich weiße, kleine, sternförmige Blüten mit je vier Blütenblättern, die in einer Trugdolde am oberen Ende der Pflanze blühen. Aus den Blüten entwickeln sich stachelige Kügelchen mit kurzen Haaren und daraus später kleine Nüsschen, die die Samen tragen. Durch die hakeligen Haare hängen die Samen im Fell von vorbeistreifenden Tieren fest und verbreiten sich so über größere Strecken. Im frischen Zustand duftet der Waldmeister kaum, man muss das gepflückte Kraut erst anwelken lassen, bevor sich der typische Waldmeisterduft entfaltet.
Vegetative Merkmale
Waldmeister wächst als überwinternd grüne, ausdauernde  krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 5 bis 50cm. Dieser Hemikryptophyt bildet unterirdisch kriechende, dünne, mehr oder weniger lange  Rhizomeals Überdauerungsorgane, mit denen sich der Waldmeister auch vegetativ vermehren kann. Ihre aufrechten, unverzweigten, vierkantigen Stängel sind glatt und kahl, außer an den Knoten (Nodien), die kurz steif behaart sind. Die zu sechst bis acht in Quirlen am Stängel stehenden  Blätter sind sitzend bis zu einem Millimeter lang gestielt. Die einfache, einadrige Blattspreite ist länglich-lanzettlich oder schmal-elliptisch mit einer Länge von meist 15 bis 50 (6 bis 65) mm, einer Breite von meist 4,5 bis 15 (3 bis 17) mm und einem Länge/Breite-Verhältnis von etwa 4:1. Die Spreite verschmälert sich am Grund spitz bis keilförmig, die Spitze ist zugespitzt oder stumpf mit abrupter Stachelspitze. Der flache Blattrand ist rau. Die Blattflächen sind weitgehend kahl; es können vorwärtsgerichtete Mikrohaare auf der Oberseite und an der Mittelrippe der Unterseite vorhanden sein. Die Blätter werden beim Trocknen papierartig.
Generative Merkmale
Die Blütezeit reicht je nach Standort von April bis Mai oder Juni. Einige bis viele Blüten stehen in einem endständigen, zymösen Blütenstand zusammen. Es können laubblattähnliche Tragblättervorhanden sein. Die Blütenstiele weisen eine Länge von 1 bis 4 Millimeter auf. Die kleinen, zwittrigen Blüten sind radiärsymmetrisch und vierzählig. Der Kelch ist nur rudimentär ausgebildet. Die vier weißen oder bläulich-weißen, kahlen, 4,5 bis 6,5 mm langen und 3 bis 7 mm breiten  Kronblätter sind auf etwa der Hälfte ihrer Länge mehr oder weniger breit trichterförmig verwachsen. Die Kronlappen sind dreieckig-spatelförmig mit spitzem oberen Ende. Es ist nur ein Kreis aus meist vier fertilen Staubblättern vorhanden, die in der Kronröhre inseriert sind. Zwei Fruchtblätter sind zu einem unterständigen, etwa 0,8 mm langen, ellipsoidischen bis verkehrt-eiförmigen, kurz steif behaarten Fruchtknotenverwachsen, der eine Samenanlage je Fruchtknotenkammer enthält. Die zwei Griffel sind bis oben hin frei mit je einer kopfigen Narbe. Es ist ein Diskus vorhanden. Die trockene  Spaltfrucht zerfällt in zwei einsamige Teilfrüchte. Die 2 bis 3 mm langen, eiförmigen bis fast kugeligen Teilfrüchte sind mit 1 bis 1,2 mm langen, hakigen Borsten besetzt. Mit den Borsten klammern sich die Teilfrüchte als  Klettfrüchte an Fell, Gefieder oder auch Kleidungsstücken fest und können so weit ausgebreitet werden. Die Früchte reifen zwischen Juni und September.



BACHBLÜTEN
Man redet viel, nervt andere durch Zwischenfragen (5 Cerato)
- Diese Menschen haben die Angewohnheit sehr viel zu reden und nerven irrsinnig mit ihren Zwischenfragen
- Mit der dementsprechender Bachblüte können sie ihren Redeschwall entgegenwirken  

BACHBLÜTEN
Man hat das Gefühl, auf einem Pulverfass zu sitzen (6 Cherry Plum)
- Diese Menschen haben fast ständig das Gefühl, auf einen Pulverfass zu sitzen
- Mit der dementsprechender Bachblüte können sie dieses Gefühl besiegen


ERNÄHRUNG
Warum essen wir?
„Wenn wir Hunger haben", möchte man antworten, aber so einfach ist es meist nicht.
Die Verhaltenswissenschaft unterscheiden zwischen Primär- und Sekundärbedürfnisse.
Primärbedürfnisse
Darunter versteht man die ursprüngliche Motivation, sich bedarfsgereicht zu ernähren. D.h. die Nahrungsaufnahme wird über Hunger- und Sättigungssignale gesteuert.
Sekundärbedürfnisse
- Die Nahrungsaufnahme wird im Laufe des Lebens mit emotionalen Erfahrungen verknüpft
- Sozialkulturelle Faktoren prägen unsere Ess-Motive
Wäre unser Essverhalten nur von unsere Primärbedürfnisse bestimmt, dann käme es wohl kaum zu Übergewicht und Adipositas.


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