Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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21.04.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > April > 17.04.17-23.04.17


Karthäuser-Nelke
   
Die Kart(h)äusernelke, in Österreich auch Steinnelke genannt genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Nelken innerhalb der Familie der Nelkengewächse. Sie zählte offenbar zur Standardausstattung vieler Klostergärten. Möglicherweise führte dies zur Namensgebung. Alle Pflanzenteile enthalten seifige Bestandteile (Saponine), welche die Mönche und Nonnen flüssig gegen Muskelschmerzen oder Rheuma auftrugen.
Die Karthäuser-Nelke ist eine leuchtend rot blühende Nelkensorte, die auf Kalkmagerrasen zu finden ist. Die Nelke wurde nach den Karthäuser-Mönchen benannt, die diese Pflanze in ihren Gärten angebaut haben. Von der Karthäuser-Nelke gibt es noch mehrere Unterarten. Die Pflanze sieht nicht nur schön aus, sie duftet gut und enthält schmerzstillende und erweichende Stoffe. Die Karthäuser-Nelke war Blume des Jahres 1989 und ist geschützt.

Steckbrief

Haupt-Anwendungen:
Schmerzen
Heilwirkung:
erweichend, schmerzstillend
Anwendungsbereiche:
Hautkrankheiten, Muskelschmerzen, Rheuma, Schlangenbisse, Zahnschmerzen
wissenschaftlicher Name:
Dianthus carthusianorum L.
Pflanzenfamilie:
Nelkengewächse = Caryophyllaceae
englischer Name:
Carthusian Pink, Charterhouse Pink
volkstümlicher Name:
Blitzblümchen, Blutnelke, Blutströpfchen, Donnernelke, Echte Stein-Nelke, Kartäuser-Nelke, Karthäusernelke, Stoanagl
Verwendete Pflanzenteile:
Blüten, Pflanzensaft
Inhaltsstoffe:
Eugenol, Saponine
Sammelzeit:
April-September

Anwendung

Blüten

Kauen der Blüten gegen Zahnschmerzen, zermahlene Blüten gegen Schlangenbisse.
Frischsaft

Äußerlich bei Hautkrankheiten, Rheuma und Muskelschmerzen, innerlich bei Pest und Würmer.

Geschichtliches

Den Namen hat die Karthäuser-Nelke von den Karthäuser-Mönchen, die diese Pflanze seit dem 16. Jahrhundert in ihren Klostergärten anbauten. In Volksaberglauben, Märchen und Sagen kommen Nelken und besonders die Karthäuser-Nelke öfters vor. Karthäuser-Nelke soll Blitze anziehen bzw. an Standorten wachsen an denen Blitze gerne einschlagen, daher auch der Name Donnernelke. Heute findet sich die Karthäuser-Nelke in vielen Wildblumen- und Bauerngärten als Nektarpflanze für Schmetterlinge.

Pflanzenbeschreibung

Vegetative Merkmale

Die Kartäusernelke ist eine ausdauernde krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 15 bis 45 Zentimetern. Die oberirdischen Pflanzenteile sind kahl. Die gegenständig am Stängel angeordneten Laubblätter sind am Grund scheidig verwachsen. Die Blattscheide ist mit einer Länge von bis zu 15 Millimetern etwa viermal so lang wie die Blattbreite. Die einfache Blattspreite ist schmal-linealisch.
Generative Merkmale

Die Blütezeit reicht von Juni bis September. 7 bis 15 Blüten befinden sich in einem endständigem, köpfchenförmigen Blütenstand. Die Hochblätter und der Kelch sind braun und lederartig-trockenhäutig. Die zwittrigen Blüten sind radiärsymmetrisch und fünfzählig. Die purpurfarbene Krone besitzt einen Durchmesser von etwa 2 bis 2,5 Zentimetern. Die Kronblätter sind vorne gezähnt.
Die Karthäuser-Nelke ist in Mitteleuropa heimisch. Sie wächst bevorzugt Waldränder und Kalkmagerrasen. Die mehrjährige Pflanze wird zwischen 15 und 50 Zentimeter hoch. Die schmalen Blätter sind lanzettenförmig. Die leuchtend roten bis dunkel-violetten Blüten erscheinen zwischen Mai und September. Die Blüten haben einen Durchmesser von 18-22mm. Aus den Blüten entwickeln sich bis in den Herbst die Samen.

Anbautipps

Aussaat im Juni-Juli ins Freiland, die Pflanze blüht in den Folgejahren. Der Standort sollte sonnig und warm sein. Der Boden sollte kalkhaltig und trocken sein.

Sammeltipps

Die Pflanze ist geschützt.



Purgierlein   

Der Purgier-Lein, auch Wiesen-Lein, ist eine Art aus der Gattung Lein.

Steckbrief

Heilwirkung:
Bronchitis, Menstruations Unregelmäßigkeiten, Verstopfung
wissenschaftlicher Name:
Linum catharticum
Verwendete Pflanzenteile:
Kraut

Inhaltsstoffe, Anwendung

Früher bereitete man aus dem Purgier-Lein einen abführenden, in größeren Mengen Brechreiz auslösenden Tee. Daher hat die Pflanze ihren Namen erhalten. Sie enthält den giftigen Bitterstoff Linin und wird deshalb heute in dieser Form nicht mehr als Arzneimittel eingesetzt.

Beschreibung

Der Purgier-Lein ist eine einjährige Pflanze, die sommer- oder winterannuell wachsen kann, und dann eine dünne, spindelförmige Wurzel hat. Seltener wächst er zweijährig bis ausdauernd, und bildet dann einen schwach verholzten Wurzelstock. Er erreicht eine Wuchshöhe von 5 bis 20 (bis 30) Zentimetern. Die Stängel sind aufrecht bis aufsteigend, dünn und kahl. Sie sind am Grund verzweigt oder einfach. Im Blütenstandsbereich ist der Stängel meist gabelästig.
Die Blätter sind − unüblich bei der Gattung Lein – gegenständig. In den oberen Stängelbereichen werden die Blätter teilweise wechselständig. Die Blätter sind kahl, am Grund ohne Drüsen. Die unteren Blätter haben eine elliptische bis verkehrt-eiförmige Form, und sind ein- bis zweimal so lang wie breit. Die mittleren und oberen Blätter sind lanzettlich und bis 1 Zentimeter lang, dabei zwei- bis sechsmal so lang wie breit.
Die Blütenstände sind Dichasien. Die Blüten haben einen Durchmesser von 4 bis 5 Millimeter; vor dem Aufblühen sind sie nickend. Die Blütenstiele sind länger als ihre Tragblätter und kahl. Die Blüten sind fünfzählig. die Kelchblätter sind 2 bis 3 Millimeter lang, von schmal elliptischer Gestalt, am Ende zugespitzt, einnervig und am Rand drüsig bewimpert. Die Kronblätter sind (3 bis) 4 bis 5 (bis 6) Millimeter lang. Ihre Farbe ist weiß mit gelbem Grund. Die Staubblätter sind rund 2 Millimeter lang. Der Fruchtknoten trägt fünf eiförmig-kopfige Narben auf rund 0,5 Millimeter langen Griffeln. Die Fruchtstiele stehen aufrecht. Die Kapsel ist kugelförmig, 2 bis 3 Millimeter lang. Die falschen Scheidewände innen sind behaart. Die Samen sind elliptisch, abgeflacht und 1 bis 1,5 Millimeter lang. Ihre Oberfläche ist glatt und hellbraun.
Die Blütezeit reicht von Juni bis August.



BACHBLÜTEN
Ich bin sehr traurig (37 Wild Rose)

- Diese Menschen sind sehr traurig und wissen oftmals nicht warum
- Mit der dementsprechenden Bachblüte könne diese Menschen ihre Traurigkeit bekämpfen


BACHBLÜTEN
Man fürchtet sich vor evtl. verdorbenen Speisen, unsauberen Toiletten, falschen Medikamenten, Umweltverschmutzung usw. (10 Crab Apple)

- Diese Menschen fürchten sich so sehr vor z.B. verdorbenen Speisen, unsauberen Toiletten, falschen Medikamenten
 
oder sogar vor Umweltverschmutzungen
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können diese Menschen ihre Frucht in den Griff bekommen und fürchten sich
 
kaum mehr vor diesen Sachen

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