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Galbanum
Galbanharz (auch Mutterharz und Galbanum genannt) ist der eingetrocknete Milchsaft (Gummiharz) von Ferula gummosa Boiss., einer Gruppe von Doldenpflanzen, den Steckenkräutern aus Persien und der Gegend östlich vom Aralsee. Die Ware kommt über die levantischen Hafenplätze aus Syrien, Persien, Arabien, zum Teil auch aus Ostindien und bildet wie manche andere solcher Drogen zwei Sorten, in Tränen oder Körnern und in Massen oder Kuchen, erstere in helleren, weißen oder gelblichen, durchscheinenden, wachsglänzenden, erbsen- bis nußgroßen Körnern, letztere in dunkleren, bräunlichen oder grünlichen Klumpen, von hellen Körnern durchsetzt. Der lateinische Name galbanum entstand aus dem griechisch-semitischen Wort chalbáne (vgl. hebräisch chelb bzw. chelb'neh: Milch, Schleim, Gummi) und ist angelehnt an lateinisch galb(an)us (grüngelb, gelblich). Die Substanz ist ziemlich weich und klebrig, nur in der Kälte pulverisierbar. Sie enthält etwa 60 Prozent, in Ethanol lösliches Harz, 20 Prozent Gummi und bis 6 Prozent ätherisches Öl, von dem es einen durchdringenden unangenehm aromatischen Geruch hat. Der Geschmack ist bitterlich scharf, brennend. Durch Destillation mit Wasser wird das Öl als eine farblose, an der Luft sich bräunende und verdickende Flüssigkeit erhalten, die stärker riecht als das Harz, bitter und kampferartig schmeckt. Das Galbanum hat für technische Zwecke kaum Bedeutung; es findet sich zuweilen als Bestandteil von Kitten aufgeführt (sog. Diamantleim). Medizinisch wird das Öl und das gereinigte und gepulverte Harz innerlich, sowie letzteres äußerlich als erweichendes Mittel bei Geschwüren und Geschwülstenangewandt und bildet den Hauptbestandteil des Mutterpflasters. Früher wurden mit Galbanum diverse Frauenkrankheiten behandelt, weil das Harz als menstruationsfördernd galt. Diese Nutzung brachte Galbanum die Bezeichnung Mutterharz ein. Heute wird das Galbanharz ausschließlich in Iran gewonnen, etwa 80 Tonnen im Jahr. Im Handel ist das Extraktharz (Resinoid) und das ätherische Öl erhältlich. Beide werden heute oft in der Parfümerie eingesetzt, um der jeweiligen Duftkomposition eine frische Grünnote zu verleihen. Außerdem wird das ätherische Öl in der Aromatherapie eingesetzt.
 
Steckbrief
Heilwirkung: Erkältung, Menstruationsbeschwerden, Rheuma (als Einreibung)
wissenschaftlicher Name: Ferula gummosa
Verwendete Pflanzenteile: Gummiharz

Fabianakraut
Fabiana imbricata ist eine Pflanzenart aus der Gattung Fabiana in der Familie der Nachtschattengewächse. Handelsname oft Pichi Pichi.
 
Steckbrief
Heilwirkung: Blasenentzündungen
wissenschaftlicher Name: Fabiana imbricata
Verwendete Pflanzenteile: Krautspitzen
 
Verwendung
Der Strauch findet in der südamerikanischen Volksheilkunde gebrauch und wird in Chile bevorzugt als starkes Diuretikum eingesetzt. Angeblich soll die Droge einen wurmtreibenden Effekt auf Nutztiere ausüben. Die homöopathische Anwendung stellt ein Extrakt der Zweigspitzen oder der Rinde in Form einer Urtinktur dar. Die Indianer Nordchiles veräuchern Fabiana in rituellen Zeremonien, um so unwillkommene Geister und Dämonen fernzuhalten. Der inhalierte Rauch soll leichte Euphorie verursachen und im kulturellen Rahmen wohl ekstatische Berauschung auslösen können.
 
Beschreibung
Fabiana imbricata ist ein Strauch mit einer Höhe von bis zu 3,5 m. An den Hauptzweigen stehen dachziegelartig angeordnet eiförmige, verkahlende Laubblätter. Die Blüten stehen endständig und sind nahezu aufsitzend, die Blütenstiele sind nur 0,5 bis 1,2 mm lang. Der Kelch ist becherförmig und mit stumpfen Kelchzähnen besetzt, er erreicht eine Länge von 2,5 bis 3 mm. Die Krone ist trichterförmig, meist weiß, ab und an jedoch auch hell lila, gelb oder bläulich und wird 14 bis 20 mm lang. Die Kronlappen sind abstehend oder zurückgebogen. Die Staubblätter sind zweigestaltig, die Staubbeutel eiförmig und 1,2 bis 1,5 mm lang, sowie 1 mm breit. Die Theken stehen getrennt. Die Narbe ist leicht gespalten.

Bachblüten
Man fühlt sich nicht wertvoll, minderwertig, ein underdog, der auf seine Prügel wartet (Pine)
Diese fühlen sich nicht wertvoll, auch minderwertig, nur ein underdog, der auf seine Prügel wartet
Mit der Bachblüte können sie diese Gefühl der Wertlosigkeit ablegen
Bachblüten
Man erkennt nicht welchen Zwang man sich täglich aussetzt (Rock Water)
Sie erkennen einfach nicht, welchen Zwang sie sich täglich aussetzten
Mit der Blüte können sie diesen Zwang sich entledigen  
Nahrungsenergie
Der menschliche Organismus braucht Energie für die Aufrechterhaltung seiner Körpertemperatur, sowie für die Muskeltätigkeit. Zur Deckung des Energiebedarfs verwendet der Körper die chemische Energie, die in den Nährstoffen Kohlenhydrate, Fette und Proteine steckt. Auch der Alkohol wird Energie zugeführt.
Die mit der Nahrung aufgenommenen Nährstoffe sowie ihre Stoffwechselprodukte liefern die Energie, die für Wachstum, Erhaltung der biologischen Strukturen und biologische Funktionen des menschlichen Organismus notwendig ist. Dabei wird ein Teil der in den chemischen Bindungen enthaltenen Energie auf andere energieärmere Verbindungen oder Systeme übertragen und für verschiedene Formen von Arbeit oder Leistung genutzt. Im Gegensatz zum ständig stattfindenden Energieverbrauch ist die Nahrungsaufnahme auf einzelne Mahlzeiten verteilt; energetisch verwertbare Substrate müssen folglich gespeichert werden können. Der ATP-Speicher, der maßgeblich an der Energieversorgung von biologischen und biochemischen Prozessen beteiligt ist, hat jedoch nur geringe Kapazitäten; Energie wird daher kurzfristig in Form von Glycogen in Muskeln und Leber, langfristig in Form von Fett im Fettgewebe gespeichert.
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