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21.01.2020

tägliche News > Januar > 20.01.20 - 26.01.20
Habichtskraut
 
Von Ferne ähnelt das Habichtskraut dem Löwenzahn, doch wenn man näher kommt, sieht man die anders geformten Blätter und rauheren Stängel. Ist das Habichtskraut schon als Pflanze eher unbekannt, so ist seine Heilwirkung noch unbekannter. Am verbreitetsten ist noch die angebliche Fähigkeit des Habichtskrautes die Sehkraft zu stärken, so dass man scharf sehen kann wie ein Habicht. Die Verwendung als Mittel gegen Hals- und Mundentzündungen steht jedoch auf solideren Füssen, denn das Habichtskraut wirkt adstringierend und entzündungshemmend.
 
 
Steckbrief
 
Heilwirkung: adstringierend, beruhigend, blutbildend, entzündungshemmend, harntreibend, schleimlösend, schweißtreibend, tonisierend, Rachenentzündung, Halsentzündung, Mundschleimhautentzündungen, Darmschleimhautentzündung, Durchfall, Leberbeschwerden, Magenschleimhautentzündung, Blasensteine, Nierensteine, Herzschwäche, Kreislauferkrankungen, Wassersucht, Ödeme, Stärkung der Sehkraft, Menstruationsbeschwerden
 
wissenschaftlicher Name: Hieracium pilosella
 
Pflanzenfamilie: Korbblütler = Asteraceae
 
englischer Name: Mouse-ear Hawkweed
 
volkstümliche Namen: Felsenblümeli, Langhaariges Habichtskraut, Kleines Mauseohr, Mausröhrchen, Mausohr-Habichtskraut, Nagelkraut
 
Verwendete Pflanzenteile: Blühendes Kraut
 
Inhaltsstoffe: Ätherische Öle, Bitterstoff, Flavone, Flavonoide, Gerbstoff, Gerb-säure, Schleim, Umbelliferon
 
Sammelzeit: Mai bis Oktober
 
 
Anwendung
 
Innerlich
 
Durch die adstringierenden und entzündungshemmenden Eigenschaften des Habichtskraut, kann man es als Tee zum Spülen, Gurgeln und Trinken gegen Entzündungen im Mund- und Rachenraum verwenden. Diese Wirkung ist recht mild. Auch gegen Durchfall kann man den Habichtskraut-Tee verwenden. Die Volksheilkunde verwendet das Habichtskraut auch gegen andere Beschwerden des Verdauungsapparates. Außerdem soll es das Herz stärken und gegen Wasseransammlungen helfen.
 
Augenstärkung
 
Traditionell gilt das Habichtskraut als augenstärkend und soll die Sehkraft stärken. Angeblich verdanken die Habichte dem Habichtskraut ihre scharfen Augen, was der Pflanze ihren Namen eingebracht hat. Mit dem frischen und abgekühlten Tee kann man die Augen spülen und waschen.
 
 
Pflanzenbeschreibung
 
Das Habichtskraut wächst auf trockenen Wiesen, in Waldlichtungen und an Feldrändern. Das mehrjährige Kraut gehört zur Familie der Korbblütler, zu der auch Kamille, Ringelblume und Löwenzahn gehören. Das kleine Habichtskraut wird bis zu 30 cm hoch. Es bildet am Boden eine Blattrosette mit lanzettlichen Blättern. Unterseits sind die Blätter weißfilzig und oben hellgrün mit vereinzelten Borsten. Auf den kahlen Stängeln blühen zwischen Mai und Oktober gelbe Korbblüten, die den Blüten des Löwenzahns stark ähneln. Sie sind nur etwas kleiner.

Indisches Basilikum
 
Diese Art des Basilikums kommt aus Indien und wird dort verehrt. Der Name Tulsi kommt aus dem Sanskrit und bedeutet: "Die Unvergleichliche". Es ist bei den Hindus die heiligste aller Pflanzen. Bei uns sind die verschiedenen Basilikumarten mehr als Gewürz in er guten südlichen Küche bekannt und dienen zur Verdauungsförderung und als Salzersatz. Die Pflanze hat nicht nur viele Heilwirkungen sondern stärkt auch das Immunsystem. Tulsi-Basilikum kann ohne weiteres als Zimmerpflanze gehalten werden.
 
 
Steckbrief
 
Haupt-Anwendungen: Abwehrschwäche
 
Heilwirkung: Pflanzenheilkunde: beruhigend, entspannend, immunsystemstär-kend, verdauungsfördernd, Volksheilkunde: antiseptisch, beruhigend, blähtrei-bend, entspannend, immunsystemstärkend, krampflösend, schlaffördernd, verdauungsfördernd, wärmend, wurmtreibend  
 
Anwendungsbereiche: Pflanzenheilkunde: Tonikum, Immunsystem, Verdauung, Volksheilkunde: Angina, Antibiotika, Arthritis, Asthma, Bronchitis, Grippe, Hautkrankheiten, Heiserkeit, Insekten, Insektenstiche, Kehlkopfentzündung, Koliken, Kopfschmerzen, Krämpfe, Migräne, Mundschleimhautentzündung, Nebenhöhlenentzündung, Rheuma, Schmerzen, Stress, Tonikum, Überanstrengung, Unterleibsschmerzen
 
wissenschaftlicher Name: Ocimum sanctum L., Ocimum tenuiflorum
 
Pflanzenfamilie: Lippenblütler = Lamiaceae
 
englischer Name: Holy Basil
 
volkstümlicher Name: Heiliges Basilikum, Indisches Basilikum, Königsbasili-kum, Tulassi, Tulsi, Tulsi-Basilikum
 
Verwendete Pflanzenteile: Blätter, Ganze Pflanze, Saft, Samen, Stängel
 
Inhaltsstoffe: ätherische Öle, Eugenol, Flavanoide, Gerbstoffe, Kaffeesäure, Kampfer, Methylchavicol, Pinen
 
Sammelzeit: April - November
 
Kontraindikation: Schwangerschaft, Stillzeit, Kleinkinder
 
Nebenwirkungen: Müdigkeit, bei Langzeitgebrauch vermutlich krebsfördernd
 
 
Anwendung
 
Tee
 
1TL getrocknetes Kraut auf 250ml Wasser. Kochendes Wasser über das Kraut gießen und 10 Minuten abgedeckt ziehen lassen, abseihen. 1-2 Tassen pro Tag helfen bei Verdauungsproblemen, Stress und stärken das Immunsystem.
 
Mundspülung
 
Die Mundspülung/Gurgeln mit dem Tee hilft bei Entzündungen im Mundraum und Heiserkeit.
 
Speisen
 
Die Blätter in Salaten und Speisen geben. Die Blätter vertragen es nicht, mitgekocht zu werden. Fördert die Verdauung, verhindert Blähungen und Völlege-fühl.
 
Saft
 
Der frische Saft aus den Blättern oder die zerquetschten Blätter helfen bei Insek-tenstichen und Hautkrankheiten.
 
Samen
 
Die Samen sind ein Stärkungsmittel oder in einem Absud gekocht gegen Haut-krankheiten einsetzbar.
 
Öl
 
Das Öl vertreibt Insekten.  
 
Küche  
 
Im Ayurveda wird allgemein Tulsi als Tee eingesetzt, der pur oder in verschie-denen Mischungen wie z. B. mit Ingwer oder grünem Tee erhältlich ist. Tulsitee wird üblicherweise aus den drei verschiedenen Sorten Rama Tulsi, Krishna Tulsi und Vana Tulsi gewonnen. In der thailändischen Küche stellt Indisches Basilikum eine der Basilikum-Arten dar, die in der Gewürzmischung Horapa enthalten sein können. Sehr häufig ist es auch in gebratenem Fleisch wie pad gaprao oder in 'Countrystyle'-Curry enthalten. Generell werden Blätter der Pflanze erst gegen Ende des Kochvorgangs zugegeben, um ihr Aroma zu erhalten. Auch gefriergetrocknet kann man es verwenden.
 
 
Pflanzenbeschreibung
 
Das Indische Basilikum wächst als ausdauernde krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von bis zu 100 Zentimeter. Der gerade Stängel kann an der Basis verholzen und besitzt viele fein behaarte Zweige. Die gegenständig angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die Blattstiele sind 1 bis 2,5 Zentimeter lang. Die einfache Blattspreite ist bei einer Länge von 2,5 bis 5,5 Zentimetern und einer Breite von 1 bis 3 Zentimetern länglich mit dreieckiger Spreitenbasis, stumpfem oberem Ende und leicht gezähntem Blattrand. Die Laub-blätter sind überall fein behaart, besonders aber an den Blattadern. In endstä-ndigen, 6 bis 8 Zentimeter langen ährigen Blütenständen stehen je sechs Blüten in Scheinquirlen zusammen. Die Hochblätter sind bei einer Länge sowie einer Breite von etwa 1,5 Millimeter herzförmig und zugespitzt. Die Blütenstiele sind 2,5 Millimeter lang. Die zwittrigen Blüten sind zygomorph und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die 2,5 Millimeter langen Kelchblätter sind glockenförmig verwach-sen und der Kelch ist zweilippig. Die Kronblätter sind weiß bis rötlich. Die braunen Nüsschen sind mit 1 mal 0,7 Millimeter leicht eiförmig und leicht buckelig. Das Tulsi-Basilikum ist in den Tropen und Subtropen von Asien und Australien heimisch. Sie wächst bevorzugt auf nährstoffreichen und lockeren Böden. Die mehr-jährige Staude wird zwischen 50 und 100 Zentimeter hoch. Die spitzen elliptischen Blätter sind gegenständig angeordnet und haben einen aromatischen Duft. Die weißen bis purpurnen Blüten erscheinen zwischen Juni und September an kerzenförmigen Blütenständen. Aus den Tulsi-Blüten entwickeln sich bis in den Herbst die Samen.  
 
 
Anbautipps
 
Da die Pflanze keinen Frost verträgt: In Töpfen anpflanzen. Der Boden sollte nährstoffreich, humos und locker sein. Die Aussaat im Frühling auf die Erde und nur leicht andrücken (Lichtkeimer). Warm und feucht halten. Die Vermehrung über Stecklinge ist auch möglich. Die Pflanze kann im hellen Zimmer gehalten oder überwintert werden. Wird die Pflanze älter: ab und zu in geringen Mengen düngen. Bei der Ernte die Pflanze in Form schneiden. So kann man auch keinen kleinen Baum gestalten.  
 
 
Sammeltipps
 
Das Kraut kann man ab April ernten. Man kann es frisch verwenden oder trocknen. Aus dem Kraut vor der Blüte wird das Öl durch Wasserdampf-Destillation gewonnen. Im Herbst kann man die Samen ernten (diese bleiben einige Jahre nutzbar und keimfähig).

Bachblüten
 
Ich bin intolerant (34 Water Violet)
 
-        Diese Menschen können ganz schön intolerant sein
 
-        Mit der dementsprechenden Bachblüte steigt ihre Toleranzgrenze in die Höhe
Bachblüten
 
Ich bin häufig geistesabwesend (35 White Chestnut)
 
-        Diese Menschen sind sehr häufig geistesabwesend, sehen deren öfteren träumerisch aus
 
-        Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie das geistige zurück behalten und wirken kaum mehr geistig abwesend
4. täglich Milch und -produkte, 1-2x pro Woche Fisch, Fleisch, Wurstwaren, sowie Eier in Maßen
 
Diese Lebensmittel enthalten wertvolle Nährstoffe, wie z.B. Calcium in Milch, Jod, Selen und Omega-3-Fettsäuren in Seefisch. Fleisch ist Lieferant von Mineralstoffen und Vitamin (B1, B6 und B12). Mehr als 300-600g Fleisch und Wurst pro Woche sollten nicht sein. Bevorzugen sie fettarme Produkte, von allem bei Fleischerzeugnissen und Milchprodukten.
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