Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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20.12.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > Dezember > 17.12.18-23.12.18

GEWÜRZUMACH

Der Gerber-Sumach, auch Gewürz-Sumach, Sizilianischer Sumach oder Färberbaum genannt, ist eine  Pflanzenart aus der Gattung  Sumach innerhalb der Familie der  Sumachgewächse.

Steckbrief
Heilwirkung:
Bettnässen, Magen- Darmbeschwerden, Reizblase
wissenschaftlicher Name:
Rhus aromatica
Verwendete Pflanzenteile:
Wurzelrinde

Anwendung
Gerber-Sumach roús hatte spätestens im 3. Jahrhundert v. Chr. in der gesamten griechischen Küche der Ägäisregion seinen Platz als ein beliebtes  Gewürz gefunden und musste aus  Syrien importiert werden, obwohl die Bäume in der gesamten Mittelmeerwelt wuchsen. Solon schrieb ein Gedicht über seine kulinari-schen Freunde Sumach und Silphion (von dem nur nicht miteinander verbundene Fragmente erhalten sind) über das Leben im Luxus. Spätestens im 4. Jahrhundert v. Chr. war Sumach in Athens Küche in Gebrauch. Die Blätter dienten zum  Gerben von  Leder und als Haarfärbemittel. Mit der Rinde wurde Wolle gefärbt. Bis heute sind die getrockneten, gemahlenen Steinfrüchte, Sumak genannt (vermutlich von aramäisch summaq für dunkelrot), als säuerliches Gewürz vor allem in der türkischen, arabischen, kurdischen und persischen Küche beliebt. Zu qualitativ hochwertigem „Sumak" wird kein Salz hinzugefügt, vor allem werden die Steinfrüchte nicht zermahlen, Bitterstoffe würden sonst freigesetzt. Es wird nur die dünne Schicht Fruchtfleisch abgeschabt und anschließend getrocknet, beispielsweise unter starker Sonneneinstrahlung. Natürlich ist dieser viel teurer und aus diesem Grund selten im Handel erhältlich. Meist bekommt man nur den (durch die Kerne) dunklen Sumak, dabei hat die eigentliche Reinform eine hellrote Farbe. Salz wird in erster Linie von den Händlern zur schnelleren Trocknung (Entzug von Wasser) und zur Steigerung des Gewichtes beigemischt. In der Reinform ist das Gewürz durchaus ergiebig. Er wird meist großzügig über Salate, Fleischgerichte (beispielsweise  Lahmacun) und Reisgerichte gestreut oder wie schon im antiken Rom zu einem intensiv roten Sud verkocht, der – mit Tamarinde vergleichbar – Gerichten zugegeben wird. Zudem ist er Bestandteil von Gewürzmischungen wie dem  Zatar. Eine eng verwandte Art diente den Ureinwohnern Nordamerikas als Grundlage für ein saures Getränk. Der sauer- adstringierende Geschmack der Früchte beruht auf verschiedenen  Fruchtsäuren wie  Äpfel-,  Zitronen-,  Bernstein-, Malein-, Fumar- und Ascorbinsäure, Tanninen und ätherischen Ölen. Die Farbe geht auf  Anthocyan-Pigmente zurück.

Beschreibung
Der Gerber-Sumach wächst als Strauch oder kleinerer Baum. Die Laubblätter sind gefiedert. Der Gerber-Sumach ist zweihäusig getrenntgeschlechtig (diözisch). Die  traubigen  Blütenstände enthalten viele Blüten. Die kleinen  Steinfrüchte verfärben sich bei Reife tief violettrot.



JUDENDORN

Die Chinesische Jujube, auch Chinesische Dattel, Rote Dattel oder Azufaifa genannt, ist eine Pflanzenart aus der Familie der Kreuzdorngewächse. Sie stammt aus Nord- und Nordostchina und wird heute weltweit kultiviert. Sie bringt kleine, ovale und essbare Früchte hervor.

Steckbrief
Heilwirkung:
Bronchitis, Husten, beruhigend
wissenschaftlicher Name:
Zizyphus jujuba
Verwendete Pflanzenteile:
Früchte

Anwendung
In China wurden sie bereits im Shennong ben cao jing unter dem Namen Zao als wichtige Arzneidroge beschrieben. Dort, und davon abgeleitet in der weiteren Tradition, wurde den Jujubefrüchten zugeschrieben, dass sie die Verdauung kräftigen, nach überstandener Krankheit die Gesundheit festigen und bei regelmäßiger Einnahme lebensverlängernd wirken. In der koreanischen Küche werden die Früchte Daechu genannt und für Tees und für die  Hühnersuppe Samgyetang verwendet. In der taiwanischen Küchewerden die Früchte ebenso für Suppen und Tees verwendet. Bereits in der Antike gelangte die Jujube ins Mittelmeergebiet. Plinius berichtete über sie: „Gleichfalls fremd sind die Brustbeeren und die Tuberes, welche beide erst kürzlich, diese aus Afrika, jene aus Syrien nach Italien gekommen sind. Sextius Papinius, den ich als Consul gekannt habe, brachte sie zuerst zu uns in den letzten Lebensjahren des Kaisers Augustus und ließ sie im Lager auspflanzen. Sie gleichen mehr den Beeren als den Äpfeln, dienen aber den Wällen zur großen Zierde, denn sie reichen jetzt schon bis an die Dächer." Die positive Wirkung der Jujubenfrüchte auf die Brust und auf die Lungen wurde erstmals von  Gargilius Martialis beschrieben und später von  arabischen Autoren be-stätigt. Im 16. Jahrhundert waren die Früchte in Mitteleuropa bekannt als „Brustbeerlein" (Hieronymus Bock) oder „Rot-Brust-Beerlin" (Clusius und Dodoens). Bei Krünitz sind ausführliche Informationen über rote, schwarze und weiße Brustbeeren zu finden. Heute gilt die Jujube im Mittelmeergebiet, Südosteuropa und Kleinasien als eingebürgert, in Mitteleuropa gedeiht sie nur in Gebieten mit Weinbauklima, ihre Früchte reifen dort nur in Jahren mit vielen warmen Sommertagen. Besonders bekannt für die Ernte von "Brustbeeren" (ital. = giuggiole) ist das oberitalienische Städtchen Arquà Petrarca bei  Padua, in dem einmal jährlich im Herbst die "Festa delle Giuggiole" stattfindet. Dort werden verschiedene Produkte aus den Früchten hergestellt, wie etwa Schnäpse und Konfitüren. In getrockneter Form dienen die Früchte als  Brusttee bei Erkältungen; aus diesem Grunde sind sie bei  Apothekern häufig auch als Brustbeere bekannt.

Pflanzenbeschreibung
Die Chinesische Jujube ist ein  Baum oder seltener ein  Strauch, der Wuchshöhen bis zu 10 Meter erreicht. Er ist lang und kurz  bedornt oder ohne Dornen und lang verzweigt. Die  Borke ist braun bis grau-braun. Die Rinde junger, biegbarer Zweige ist purpurn-rot oder auch schon grau-braun und weich. Die  Nebenblätter sind zu zwei Dornen umgebildet oder fehlen ganz. Lange Dornen sind gerade und bis zu 3 Zentimeter lang. Kurze Dornen entwickeln sich an älteren Zweigen und sind umgebogen. Die Blütezeit reicht von Mai bis Juli, die  Fruchtreife von August bis Oktober. Die  Chromosomenzahl beträgt
Blätter
Die wechselständigen Laubblätter sind 1 bis 6 Millimeter lang gestielt, an Jungtrieben auch bis zu 1 Zentime-ter lang. Sie sind obseits kahl und unterseits spärlich behaart. Die eiförmigen bis eilanzettlichen, elliptischen oder rundlichen  Blattspreiten sind hellgrün und oberseits dunkelgrün. Sie sind zwischen 3 und 7 Zentimeter lang und 1,5 bis 4 Zentimeter breit und 3-nervig, papierartig mit leicht ungleicher, abgerundet bis stumpfer Basis. Der Blattrand ist fein gezähnt und die Spitze abgerundet bis stumpf, seltener spitz oder bespitzt.
Blütenstände und Blüten
Die Blüten stehen einzeln oder zu zweit bis acht in achselständigen, kurz gestielten zymösen Blütenständen. Die Blütenstiele sind zwischen 2 und 3 Millimeter lang. Die zwittrigen Blüten sind fünfzählig, kahl und von gelb-grüner Farbe. Der Diskus ist dick, fleischig und fünflappig. Die Kelchblätter sind breieiförmigen sowie mittig, adaxial gekielt und rundspitzig. Die spatel- und kapuzenförmigen, schmalen Kronblätter sind alternierend zu den Kelchblättern angeordnet und etwa so lang wie die Staubblätter die am Rand des Diskuses sitzen. Der  Fruchtknoten ist halboberständig und leicht in den Diskus eingesenkt. Der zweiästige  Griffel ist bis etwa zur Hälfte gespalten.
Früchte und Samen
Es werden rote bis rot-purpurne  Steinfrüchte gebildet. Sie sind länglich bis schmal-eiförmig und zwischen 2 und 3,5 Zentimeter lang sowie 1,5 bis 2 Zentimeter im Durchmesser. Das  Mesokarp ist fleischig und dick. Es schmeckt mild-süß oder leicht säuerlich. Der hellbraune, runzlige Stein ist an beiden Enden spitzig bis abgerundet. Er enthält zwei Kammern und ist ein- oder zweisamig. Die orange-braunen Samen sind abgeflacht-elliptisch und etwa 1 Millimeter lang und 0,8 Millimeter breit.



BACHBLÜTEN
Man hat innerlich resigniert, obwohl die äußeren Umständen gar nicht so hoffnungslos oder sind (37 Wild Rose)
- Diese Menschen sind innerlich resigniert, obwohl die äußeren Umstände gar nicht so hoffnungslos sind
- Mit der dementsprechender Bachblüte resigniert nicht mehr innerlich

BACHBLÜTEN
Ich neige zu Neid (38 Willow)
- Diese Menschen neigen zu Neid
- Mit der dementsprechender Bachblüte neigen sie kaum mehr zu Neid


ERNÄHRUNG
Vitamine
Wasserlösliche Vitamine können vom Körper nur in geringen Mengen gespeichert werden. Ein zu viel an wasserlöslichen Vitaminen wird mit dem Harn über die Niere ausgeschieden. Sie führen in hohen Dosen nicht zu einer Hypervitaminose (Überdosierung). Um den Bedarf an wasserlöslichen Vitaminen zu decken, müssen diese täglich über die Nahrung zugeführt werden.
Fettlösliche Vitamine benötigen eine geringe Menge Fett im Verdauungstrakt, damit sie vom Körper aufgenommen verwertet werden können. Sie können im Gengensatz zu den wasserlöslichen Vitaminen in der Leber, dem Fettgewebe und den Muskeln gespeichert werden. Daher ist bei fettlöslichen Vitaminen eine Hypervitaminose möglich. Sie kommt aber bei einer ausgewogenen Kost nicht vor. Bei der Zufuhr von Vitaminpräparat ist jedoch Vorsicht geboten.


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