Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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20.12.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > Dezember > 18.12.17-24.12.17


TEEBAUM

Das ätherische Öl vom Teebaum, häufig auch Tea-Tree genannt, ist ein wahrer Tausendsassa unter den ätherischen Ölen. Dank seiner keimtötenden Wirkung und einfacher Anwendung hat sich das Teebaumöl, das ursprünglich aus Australien stammt, einen festen Platz in den meisten Hausapotheken gesichert. Der Name Teebaum entstand, als Captain Cook bei seiner Erforschung von Australien im 18. Jahrhundert die Blätter des Teebaums als Kraut für seinen Tee benutzte. Der Tee schmeckte erfrischend und würzig. Auch Bier wurde aus den Teebaumblättern gebraut, doch das fand bei der Namensgebung keine Berücksichtigung.
Der Australische Teebaum ist eine Pflanzenart aus der Gattung Myrtenheidenin der Familie der  Myrtengewächse.
Einige  Arten der Gattung Melaleuca, aber auch aus den Gattungen Baeckea, Kunzea und Leptospermum werden Teebaum genannt. Für die  Destillation von  Teebaumöl werden hauptsächlich die Blätter und Zweigspitzen von Melaleuca alternifolia genutzt.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Desinfektions-Mittel
Heilwirkung:
antibakteriell, antiseptisch, virostatisch, antiviral, pilztötend, antimykotisch, fungizid, parasitizid, desinfizierend, entzündungshemmend, wundheilend, immunstimulierend, schmerzlindernd, juckreizlindernd, schleimlösend
Anwendungsbereiche:
Abwehrschwäche, Halsschmerzen, Nebenhöhlenentzündung, Bronchitis, Wunden, Schnittverletzungen, Splitter, Juckreiz, Hautentzündungen, Herpes, Lippenbläschen, Fußpilz, Hautpilze, Muskelkater, Akne, Pickel, Mitesser, Furunkel, Abszess, Mundschleimhautgeschwür, Zahnfleischentzündung, Mundfäule, Insektenstiche, Leichte Verbrennungen, Brandwunden
wissenschaftlicher Name:
Melaleuca alternifolia
Pflanzenfamilie:
Myrtengewächse = Myrtaceae
Verwendete Pflanzenteile:
Ätherisches Öl, Blätter
Inhaltsstoffe:
Ätherisches Öl, Terpine, Cineol

Anwendung
Möglicherweise nutzten die Aborigines traditionell die Blätter kleinblättriger Teebaumarten wie Melaleuca alternifolia als Wundauflage. Eine kommerzielle Nutzung des Australischen Teebaums für die Ölproduktion begann, nachdem A. R. Penfold in den 1920er Jahren im Rahmen einer größeren Untersuchung der  ätherischen Pflanzenöle Australiens medizinische Eigenschaften beschrieb. Anfänglich wurde das Teebaumöl noch aus Wildbeständen gewonnen. Das Pflanzenmaterial wurde von Hand geschnitten und vor Ort in behelfsmäßigen, mobilen, holzbefeuerten Busch-Unterständen destilliert. Auf diese Weise produzierte die Industrie über mehrere Jahrzehnte Teebaumöl. Melaleuca alternifolia ist die wirtschaftlich wichtigste Art unter den Teebaumarten. Für (alternativ-)medizinische Zwecke wird Teebaumöl hauptsächlich aus der Teebaumart Melaleuca alternifolia gewonnen. Teebaum wird in erster Linie als ätherisches Öl eingesetzt.
Unverdünnt
Das unverdünnte Öl kann man tropfenweise gegen Schnitte, leichte Verbrennungen, Herpes, Insektenstiche oder Fußpilz anwenden. Besonders empfindliche Haut kann gereizt auf die unverdünntes Teebaum-Öl reagieren.
Verdünnt in Wasser
Fünf bis zehn Tropfen Teebaumöl auf ein Glas Wasser eignen sich zum Gurgeln und Mundspülen. Diese Anwendungsform hilft bei Halsschmerzen, Mundgeschwüre, Mundgeruch und Zahnfleischinfektionen.
Als Badezusatz
Etwa zehn Tropfen Teebaumöl auf eine Wanne voll Badewasser ergibt ein Teebaumbad.
Als Kompresse
Tauche ein sauberes Stück Stoff oder Watte in heißes Wasser und tropfe etwa fünf Tropfen Teebaumöl darauf. Lege diese Kompresse auf die zu behandelnde Stelle, beispielsweise einen Abszess, einen Splitter, einen Furunkel.
Als Dampfbad
Fülle eine Schüssel mit heißem (kochendem) Wasser und füge etwa 5 Tropfen Teebaumöl hinzu. Beuge dich über die Schüssel und lege ein großes Handtuch über deinen Kopf und die Schüssel. Atme dann den heißen Teebaumdampf ein. Diese Behandlung erleichtert die Atmung, hilft beim Abhusten, bei Schnupfen und Nasennebenhöhlenentzündung. Auch bei Hautunreinheiten ist so ein Dampfbad sehr hilfreich.
Als Massageöl
Mit 100ml fettem Öl (z.B. Mandelöl) und etwa 50 Tropfen Teebaumöl kann man ein Massageöl mischen. Dieses Öl kann man verwenden, um größere Körperbereiche damit einzureiben. Es hilft bei Juckreiz, entzündete Haut, Muskelschmerzen und Sonnenbrand.
In Cremes und Salben
Einige Tropfen Teebaumöl kann man in Cremes und Salben einarbeiten. Die Wirkung entspricht der sonstigen Wirkung des Teebaumöls. Als Creme eignet es sich beispielsweise besonders zur unterstützenden Behandlung von Akne.
Anwendung der Blätter
Falls man die Blätter des Teebaum erhalten kann, kann man aus diesen einen Tee kochen und trinken. Dieser Tee steigert unter anderem das Immunsystem. Zerstoßen kann man die Blätter äußerlich als Brei anwenden.

Pflanzenbeschreibung
Der Teebaum wächst in sumpfigen Gegenden von Australien. Er ist ein dürrer Baum bzw. Busch aus der Familie der Myrtengewächse von bis zu 7m Höhe. Seine Blätter sind schmalblättrig, weich und hellgrün und seine Rinde ähnelt Papier. Das ätherische Öl sitzt in drüsenartigen Knoten in den Blättern. Die Blüten des Teebaums sind sehr klein und gelb oder cremefarben.
Vegetative Merkmale
Melaleuca alternifolia ist ein immergrüner Strauch oder kleiner Baum, der Wuchshöhen von 2,5 bis 14 Metern erreicht. Er weist eine rotbraune, papierähnlich abschuppende Borke auf. Die Rinde junger Zweige ist seidig behaart; die Rinde älterer Zweige ist kahl. Die  Laubblättersind wechselständig, selten gegenständig oder an den Triebspitzen zu dreien wirtelig angeordnet, die wechselständige Blattstellung unterscheidet ihn vom sehr ähnlichen Melaleuca linariifolia, mit dem er Hybride bilden kann. Der Blattstiel ist nur etwa 1 mm lang. Die einfache Blattspreite erreicht eine Länge von 10 bis 32 Millimetern bei einer Breite von nur 0,4 bis 1 Millimeter, sie sind an der Basis verschmälert und an der Blattspitze zugespitzt, im Querschnitt halbmondförmig oder flach elliptisch. Die Blätter tragen zahlreiche, dicht sitzende Öldrüsen.
Generative Merkmale
Die vielblütigen, 3 bis 5 Zentimeter langen, seidig behaarten, ährigen  Blütenstände wirken durch die vielen weißen Staubblätter der dicht stehenden Blüten wie weißlicher Flaum. Sie sitzen beinahe endständig an jungen Zweigen. Die zwittrigen  Blüten sind radiärsymmetrisch und fünfzählig mit doppelter  Blütenhülle. Fünf kleine Kelchblätter sind röhrig verwachsen mit einer 3 bis 4 Millimeter langen Kelchröhre, die in kurzen Kelchzipfeln endet. Die hinfälligen freien, weißen Kronblätter sind 2 bis fast 4 Millimeter lang. Je 30 bis 60 weiße  Staubblätter stehen in fünf Bündeln zusammen; sie sind etwa 2 Zentimeter lang und die kurzen  Staubbeutel sind klauenförmig. Der dicke Griffel weist eine Länge von 3 bis 4 Millimetern auf und endet in einer kopfigen Narbe. Die Blütezeit reicht von Juni bis Februar. Die harte Kapselfrucht ist bei einem Durchmesser von 2 bis 4 Millimetern zylindrisch. Bei der Fruchtreife bleibt der Blütenbecher an der Kapsel anhaftend.



VENUSHAAR

Der Frauenhaarfarn, auch Venushaar genannt, ist eine der weltweit häufigsten und verbreitetsten  Farnarten. Er gehört zur Gattung der Frauenhaarfarne. Er ist die einzige Frauenhaarfarnart, die in  Europa vorkommt. Es sind oder waren, zum Teil auch nur regional, auch folgende Bezeichnungen gebräuchlich: Frähenhor (Siebenbürgen), Frauenhaar, Frauenzopf, Güldenwiderthon (Rendsburg), Jungfrawenhaar (mittelhochdeutsch), Minnenhaar (mittelhochdeutsch) und Vrowenhaar (mittelniederdeutsch).

Steckbrief
Heilwirkung:
Husten
wissenschaftlicher Name:
Adiantum capillus-veneris
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter

Nutzung

Medizin
Bei Husten, Erkältung, Heiserkeit oder Bronchialkatarrh kann ein Aufguss oder eine Alkoholtinktur aus den Wedeln der Pflanze eingenommen werden.

Beschreibung
Es handelt sich um grazile Farne, deren Wedel von einem kurzen, kriechenden Stämmchen entspringen, das mit goldbraunen bis mittelbraunen häutigen Schuppen bedeckt ist. Die Wedel sind hängend bis aufrecht und überhängend. Meist wachsen sie relativ dicht. Sie sind 15–75 cm (meist 20–35 cm) lang und im Umriss dreieckig bis lanzettlich. Sie sind unregelmäßig zwei- bis dreifach gefiedert, wobei die einzelnen Fiederabschnitt in ihrer Form zwischen rhombisch, fächerförmig oder keilförmig schwanken, insgesamt aber ungefähr so lang wie breit sind. Der vordere Rand der Fiederchen ist nur sehr wenig gelappt. An ihrer Basis sind die sehr zarten Fiederchen schmal oder breit keilförmig verschmälert. Die Achsen der Wedel sind dünn, glänzend, und zumindest nahe der Basis, meist aber weit hinauf, dunkel gefärbt.



BACHBLÜTEN
Man ist übervorsichtig, während der Genesung. Man traut sich z.B. nicht sein gebrochenes und nun geheiltes Bein wieder zu bewegen (20 Mimulus)
-
Diese Menschen sind zu übervorsichtig bei ihrer Gesundung. Sie trauen sich nicht z.B. ihr gebrochenes,
 jedoch nun geheiltes Bein wieder zu bewegen oder zu belasten
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können diese Menschen ihre Übervorsichtigkeit zurücknehmen und
 trauen sich zu belasten und zu bewegen


BACHBLÜTEN
Man gönnt sich wenig, steckt sofort zurück, wenn mehr Nachfrage als Angebot besteht (24 Pine)
-
Diese Menschen gönnen sich so gut wie nichts und stecken sofort zurück, wenn die Nachfrage größer ist,
 als das Angebot
- Mit der dementsprechenden Bachblüte lernen diese Menschen sich wieder etwas zu gönnen, stecken kaum
 mehr zurück, auch wenn einmal die Nachfrage größer sein sollte


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