Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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20.11.2019

täglichen News


CACTUS

Selenicereus grandiflorus ist eine Pflanzenart in der Gattung Selenicereus aus der Familie der Kakteengewächse. Das  Artepitheton grandiflorus leitet sich von den lateinischen Worten grandis für ‚groß‘ sowie -florus für ‚-blühend‘ ab und verweist auf die großen Blüten der Art. Trivialnamen sind „Königin der Nacht", „Reina de la Noche" und „Queen of the Night". Die Deutsche Kakteen-Gesellschaft sowie die  Gesellschaft Österreichischer Kakteenfreunde und die Schweizerische Kakteen-Gesellschaft wählten Selenicereus grandiflorus 2009 zum „Kaktus des Jahres".  

Steckbrief
Heilwirkung:
Angina pectoris, Herzmuskelschwäche, Herzrhythmusstörungen, Kreislauf stärkend
wissenschaftlicher Name:
Selenicereus grandiflorus
Verwendete Pflanzenteile:
Junge Stängel und Blüten

Pflanzenbeschreibung
Selenicereus grandiflorus wächst  spreizklimmend oder  kletternd mit bis zu 5 Meter langen Trieben, die Durchmesser von 1 bis 2,5 Zentimeter aufweisen. Es sind vier bis elf niedrige  Rippen vorhanden. Die darauf befindlichen Areolen sind nicht erhaben oder erhöht und ohne zahlreiche Haare. Die aus ihnen entspringenden sechs bis 18 weißlichen bis bräunlichen Dornen sind borstenartig oder gelegentlich fein nadelig und stechend. Sie erreichen Längen von 0,45 bis 1,5 Zentimeter und fallen später ab. Die wohlriechenden Blüten sind bis zu 30 Zentimeter lang und erreichen ebensolche Durchmesser. Ihre äußeren  Blütenhüllblätter sind gelb bis bräunlich und schmal, die inneren sind weiß und breiter. Die kugelförmigen bis eiförmigen  Früchte sind rosa- bis magentafarben und 8 Zentimeter lang.




DILL

Vor allem als Würzkraut für Gurken und Salate ist uns der Dill bekannt. Er hat jedoch, ähnlich wie sein Bruder, der Fenchel, zahlreiche Heilfähigkeiten. Besonders hervorzuheben ist seine milchfördernde Eigenschaft. Außerdem lindert er die Blähungen von Säuglingen.
Dill, Dille oder Gurkenkraut, auch Dillkraut und Dillfenchel genannt, ist die einzige Pflanzenart der monotypischen  Gattung Anethum und gehört zur Familie der Doldenblütler. Sie stammt ursprünglich aus Vorderasien, wird heute jedoch weltweit angebaut. Dill ist im deutschsprachigen Gebiet eines der meistangebauten  Gewürze.

Steckbrief
Heilwirkung:
Appetitlosigkeit, Blähungen, Hämorrhoiden, Magenbeschwerden, Milchfördernd, Schlaflosigkeit, Gebärmutterkrämpfe, Menstruationsbeschwerden, Geschwüre
wissenschaftlicher Name:
Anethum graveolens
Pflanzenfamilie:
Doldenblütler = Apiaceae
englischer Name:
Dill
andere Namen:
Däll, Gurkenkräutel, Kappernkraut, Till
falsche  Schreibweisen: Dille
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter, Samen
Inhaltsstoffe:
Ätherisches Öl, bisher unbekannte Wirkstoffe
Sammelzeit:
Juni bis September

Anwendung
Dillsamen kann man als Tee oder in Wein gekocht gegen Blähungen, Magenkrämpfe und zur Milchförderung einsetzen. Als milder Tee hilft der Tee auch gegen Blähungen bei Babys, ähnlich wie der Fenchel. Wenn man das Kraut als Sitzbad benutzt, hilft es gegen Krämpfe der Gebärmutter, beispielsweise bei schmerzhafter Menstruation. Äußerlich als warme Kompresse in Olivenöl hilft Dill bei Geschwüre. Der häufigste Einsatzzweck des Dills ist jedoch die Küche. Dort würzt man damit Gurken, Salate und Saucen.
Verwendung in der Küche
Gartendill ist eine vielseitig verwendete Gewürzpflanze. Er wird für Salate verwendet. In Saucen auf Grundlage von Salatöl, Joghurt, Quark und in Gewürzbutter ist Dill beliebt und als Brotaufstrich geeignet. Des Weiteren dient er auch zum Würzen von Fisch- und Fleischspeisen. Durch Destillation wird das Dillöl auch für die Likörindustrie angereichert. Frisch und getrocknet kann es auch für Konserven und für Kräuteressenzen verwendet werden. Blätter wie Blütendolden sind ein wichtiges Gewürz für Gewürzgurken, insbesondere für Salz-Dill-Gurken. Meist werden die Dillspitzen verwendet, in frischem, getrockneten, tiefgefrorenem oder gefriergetrocknetem Zustand. Seltener wird das Dillkraut (das junge Kraut) oder die ganze oberirdische Pflanze verwendet. Das frische Dillkraut hat den besten Geschmack und wird auch auf gegarte Kartoffeln gestreut.
Verwendung als Arzneipflanze
Als Heildrogen dienen die getrockneten reifen Früchte und die ganze frische, blühende Pflanze. Wirkstoffe sind: Ätherisches Öl mit Carvon als Hauptbestandteil, Limonen und Dillapiol; den typischen Geruch geben  Phellandren und Dilläther; weitere Wirkstoffe sind Cumarine und Kaffeesäure-Derivate. Anwendungen: Dillfrüchte haben mäßig verdauungsanregende, blähungstreibende und krampflösende Eigenschaften. Sie werden heute noch überwiegend in der Volksmedizin wie Kümmel, allerdings mit schwächerer Wirkung, bei Verdauungsstörungen mit Völlegefühl und Blähungen sowie bei leichten krampfartigen Beschwerden im Magen-Darm-Bereich verwendet.  Für die Dillfrüchte wurden  progesteronfördernde Wirkungen im Versuch nachgewiesen, was die bisweilen beschriebene Anwendung bei Zyklusstörungen und Infertilität zumindest plausibel macht. Daten aus klinischen Studien liegen hierzu jedoch nicht vor. Dill wird im Papyrus Ebers gegen Kopfweh und zur Erweichung der Blut-gefäße empfohlen. Schon vor Hippokrates galt er als stuhlerweichend und uterus reinigend. Nach  Dioskurides hilft er bei Bauchweh, Erbrechen und Blähungen, treibt Harn und Milchsekretion, soll auf Dauer aber der Sehkraft schaden.  Hildegard von Bingen verordnete das Kraut bei Lungenaffektionen, äußerlich bei Nasenbluten, Paracelsus als Diuretikum bzw. das Öl der Samen als Karminativum, Stomachikum, Galaktogogum, bei Erbrechen, Mundgeruch, Sinusitis, Hämorrhoiden und  Kondylomen (Feigwarzen).  Mattioli empfiehlt ihn als Dampfbad bei Uterusschmerzen, bei Genitalgeschwüren und Nabelbrüchen. Auch von Haller lobt ihn bei Uterusbeschwerden, Leclerc seine prompte Wirkung bei Schluckauf und Erbrechen. Von Grot zufolge wirkt er zwar stopfend, als Zäpfchen aber abführend. Dill wurde laut Madaus früher viel in Apotheken umgesetzt bei Erbrechen, Schluckauf und Unterbauchkrämpfe. Die Volksmedizin behielt auch die Nutzung zur Schlaf- und Milchanregung und bei Blähungen von Kindern. Im Volksglauben vertrieb er Dämonen und sollte der Braut zur Herrschaft in der Ehe verhelfen („Ich habe Senf und Dille, Mann, wenn ich rede, schweigst du stille."). In einem Märchen nach Jenny von Droste-Hülshoff schützt Dill vor Verhexung.

Pflanzenbeschreibung
Die Stängel des einjährigen Dills werden zur Blütezeit bis zu einem Meter hoch. Die fadendünnen Blätter sind bläulich und zart doppelt gefiedert. Die gelben Blütendolden sind groß aber luftig. Die eigentlichen Blüten sind sehr zierlich. Die gesamte Pflanze riecht deutlich nach Dill. Daran kann man sie auch von anderen Doldenblütlern unterscheiden.
Vegetative Merkmale
Dill ist eine sommerannuelle, einjährige  krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von meist 30 bis 75 Zentimetern, selten bis zu 120 Zentimetern. Alle oberirdischen Pflanzenteile sind kahl und die Farbe variiert von Hellgrün bis Grün-Türkis. Alle Pflanzenteile duften stark aromatisch. Die Stängel wachsen aufrecht und verzweigen sich meist im oberen Abschnitt. Besonders die unteren Laubblätter sind drei- bis vierfach fiederschnittig, fein zerteilt in borstliche Abschnitte. Die oberen Laubblätter sind weniger stark geteilt und kleiner. Nebenblätter fehlen. Die Blattscheiden haben eine Länge von 1 bis 2 Zentimetern und sind oben gehörnt.
Blütenstände, Blüten und Früchte
Die großen  Blütenstände sind tragblattlose, 15- bis 30-strahlige  Doppeldolden, selten bis zu 50-strahlig. Sie weisen einen Durchmesser von 5 bis 15 Zenti-metern auf und enthalten zehn bis 25 Döldchen. Die Döldchen weisen einen Durchmesser von 3 bis 5 Zentimetern auf und enthalten 15 bis 25 Blüten. Die Blütenstiele sind 6 bis 10 Millimeter lang. Die kleinen  Blüten sind  radiärsymmetrisch und fünfzählig. Die fünf Kelchblätter sind verwachsen. Die fünf Kronblätter sind (dotter-)gelb. Es ist nur ein Kreis mit fünf  Staubblättern vorhanden. Die Staubblätter sind länger als die eingerollten Kronblätter. Zwei Fruchtblätter sind zu einem unterständigen Fruchtknoten verwachsen, der länglich und etwas zusammengedrückt geformt ist. Die zwei Griffel sind kurz. Die Blüte besitzt einen nektarabsondernden Diskus und wird von verschiedenen Insekten, besonders jedoch von Käfern bestäubt. Die Blütezeit reicht von teils schon Mai, jedoch meist Juni bis August.  Die eiförmigen, braunen, trockenen  Spaltfrüchte ( Doppelachänen) sind 3 bis 5 Millimeter lang, 1,8 bis 2,5 Millimeter breit und 0,6-0,8 Millimeter dick. Die Tausendkornmasse liegt zwischen 1 und 2g. Sie zerfallen in zwei schmal geflügelte Teilfrüchtchen mit grau-weißen Längsrippen. Die Früchte reifen meist zwischen Juli und September. Als Flügelflieger werden sie über den Wind ausgebreitet, ferner bei Nässe auch als Adhäsionshafter.



BACHBLÜTEN
Gelassenheit und Vertrauen (25 Red Chestnut)
- Diese Menschen haben kaum ein Vertrauen und die Gelassenheit ist am Tiefpunkt
- Mit der dementsprechender Bachblüte bekommen sie wieder ihr Vertrauen und die Gelassenheit wieder zurück

BACHBLÜTEN
Ruhe und Mut während einer Krise (26 Rock Rose)
- Diese Menschen haben kaum Ruhe und den Mut während einer oftmals schweren Krise
- Mit der dementsprechender Bachblüte bekommen sie die nötige Ruhe und den nötigen Mut für die Krise


ERNÄHRUNG
Zucker und Salz in Maßen (Regel 6)
Verzehren sie Zucker und Lebensmittel bzw. Getränke, die mit verschiedenen Zuckerarten (z.B. Glucosesirup) hergestellt wurden, nur gelegentlich.
Würzen sie kreativ mit Kräutern und Gewürzen und nur wenig Salz. Verwenden sie Salz mit Jod und Flourid.


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