Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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20.10.2019

täglichen News > Newsletterarchiv > Oktober > 14.10.19-20.10.19


KOLOQUINTEN
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Die Koloquinte, auch Pomaquinte, Alhandal, Koloquintenkürbis, Bitterkürbis, Purgiergurke oder Teufelsapfel, ist eine giftige Pflanze aus der Familie der Kürbisgewächse.

Steckbrief
Heilwirkung: Achtung! Stark giftig. Nur in verschriebenen Fertigpräparaten oder homöopathisch anwenden.
Früher zur Desinfektion der Harnwege und Bronchien
wissenschaftlicher Name: Citrullus colocynthis
Verwendete Pflanzenteile: Balsam

Anwendung
Achtung! Stark giftig. Koloquinten nur in verschriebenen Fertigpräparaten oder homöopathisch anwen- den.
Die Koloquinte wurde und wird als Medizinialpflanze angebaut, vor allem im Mittelmeergebiet, in Afrika und Indien. Verwendet wird das getrocknete Fruchtfleisch von unreifen, aber ausgewachsenen Früchten. Zu den Anwendungsgebieten in der Volksmedizin zählen Geschwüre, Asthma, Bronchitis, Gelbsucht, Dyspep-sie, Verstopfung, Anämie, aber auch Tumoren, Wassersucht, Probleme mit dem Harnablassen, Rheumatis-mus und Schlangenbisse. Die seit der assyrischen Zeit kultivierte Pflanze wurde ebenfalls im alten Rom zur Bekämpfung von Nagetieren verwendet. Die medizinische Nutzung ist bereits im Papyrus Ebers (1600 v. Chr.) beschrieben. Insbesondere bei Erkrankungen des Bauches ist die Anwendung beschrieben. Salomo ließ gegossene Abbilder der (höchstwahrscheinlich) Koloquinte als Dekoration am Rand um sein Wasser-becken herum anbringen. Darüber hinaus werden die nichtbitteren Samen gegessen und in Afrika das aus ihnen gewonnene Öl zum Kochen verwendet. Auch zur Behandlung des Aussatzes galt das Koloquinten-mark als geeignet. Die unerwünschten Wirkungen der Koloquinte waren bereits früh bekannt und wurden im 16. Jahrhundert von dem Wormser Stadtarzt Philipp Begardi deutlich beschrieben: „Coloquint ist eyn boeß gifftige artznei, letziget den magen und die leber, betrübet die andern inwendigen glider auch, zerreißt die adern, schabt die daerm, bringt das krimmen, den bluotfluß, und laem in glidern“.

Pflanzenbeschreibung
Die Koloquinte ist eine ausdauernde, krautige Pflanze mit Knollen. Sie wächst niederliegend oder kletternd, wird bis zu zehn Zentimeter hoch und kann einen Durchmesser von zwei Meter überwachsen. Die Blätter sind gestielt und drei bis neun Zentimeter lang und ebenso breit. Sie sind handförmig drei- bis fünffach ge-lappt, haben einen herzförmigen Blattgrund. Die Spreite ist beidseitig behaart. Die Ranken sind einfach oder verzweigt. Die Blüten stehen einzeln meist in Blattachseln. Sie sind meist gelb. Der Fruchtknoten enthält 20 bis 50 Samenanlagen. Der einfache Griffel trägt eine dreilappige Narbe. Blütezeit ist im Mittelmeergebiet Mai bis September. Die Frucht ist eine fleischige, grüne, weiße oder gelbe Panzerbeere von 25 bis 70 (selten 120) Millimeter Länge und 25 bis 80 (selten 120) Millimeter Breite. Im Jahr 2012 wurde die Koloquinte in Deutschland zur Heilpflanze des Jahres gekürt.



MANNA

Die Manna-Esche, auch Blumen-Esche oder Schmuck-Esche genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Eschen in der Familie der Ölbaumgewächse. Ihren Namen verdankt sie dem Saft, der aus angeritzten Ästen und Zweigen austritt und schnell erhärtet. Der Saft enthält neben einigen anderen Inhaltsstoffen den süß schmeckenden, sechswertigen Alkohol Mannitol und ist daher für die medizinische Anwendung interessant. In Süditalien wird die Manna-Esche zur Gewinnung des  Siebröhrensaftes („Manna") in Plantagen angebaut.

Steckbrief
Heilwirkung:
Verstopfung
wissenschaftlicher Name:
Fraxinus ornus
Verwendete Pflanzenteile:
Saft aus dem Stamm

Anwendung
Als Heildroge dient Manna, der durch Einschnitte in die Rinde gewonnene, an der Luft eingetrocknete Saft (genannt Manna cannelata) 8 bis 10 Jahre alter Bäume. Der Saft enthält bis zu 9% Mannitol neben  Stachyose und anderen Zuckern; in Spuren kommt auch  Fraxin vor. Anwendung: Manna ist ein mildes Abführmittel und kann beispielsweise bei  Hämorrhoiden und Darmfissuren oder anderen Erkrankungen, bei denen eine Darmentleerung mit weichem Stuhl erwünscht ist, verwendet werden. Auch Schwedenkräutermischungen enthalten oft Manna. Wirkstoff ist auch hier das süß schmeckende  Mannitol. Mannitol ist ein  Polyol und hat seinen Namen von der Manna-Esche erhalten. Mannitol wird kaum im Darm resorbiert, sondern hält dort Wasser zurück, vermehrt dadurch den Darminhalt und regt somit die Peristaltik an. Als „osmotisches Abführmittel" darf Manna langfristig nur nach Rücksprache mit dem Arzt eingenommen werden. Intravenös verabreicht führt Mannitol zu einer starken Diurese, wie sie beispielsweise bei Vergiftungen und drohendem Nierenversagen erwünscht ist. Allerdings ist der medizinische Einsatz von Mannitol im akuten Nierenversagen umstritten und kann sogar gesundheitsschädlich sein. Darüber hinaus hat Mannitol eine gewisse Bedeutung als Zuckeraustauschstoff für Diabetiker, da der Stoff unabhängig von  Insulin abgebaut wird. Auch als Füll- und Bindemittel für Tabletten wird Mannitol verwendet.  Heute gewinnt man Mannitol meist durch Hydrierung von  Glucose oder  Invertzucker.

Pflanzenbeschreibung
Erscheinungsbild und Blatt
Die Manna-Esche ist ein sommergrüner, laubabwerfender  Baum, der Wuchshöhen von 5 bis 10, selten bis 25m erreicht. Er bildet eine lockere, ziemlich lichte und rundlich gewölbte Krone. Der Stamm ist drehrund, gerade und gabelt sich erst in einiger Höhe vom Boden entfernt. Die dunkelgraue oder schwärzlich-graue, warzige  Borke besitzt im Gegensatz zur  Gewöhnlichen Esche kein deutliches Furchen- und Leistenmuster. Die Äste gehen zum größten Teil strahlend ab, sind aber häufiger gebogen und gedreht als bei der Gewöhnlichen Esche. Die  Rinde der Zweige ist oliv- bis graugrün, rundlich bis zusammengedrückt vierkantig und fein punktiert durch hellbraune  Lentizellen. Die gegenständigen Knospen sind an der Vorderseite stumpf und etwas gewölbt und besitzen nur zwei äußere, (silbrig bis bräunlich-) graue Knospenschuppen. Die kreuzgegenständig angeordneten  Laubblätter sind unpaarig gefiedert und ungefähr 15 bis 20 cm lang sowie im Umriss oval. Es sind meist 5 bis 9 Fieder blättchen vorhanden. Die deutlich gestielten Fiederblättchen sind eiförmig-lanzettlich, an der Vorderseite zugespitzt, gezähnt bis unregelmäßig gesägt und jeweils ungefähr 3 bis 7 cm lang. Ihre Oberseite ist mittelgrün, die Unterseite ist heller und auf den Blattadern vor allem an der Blättchenbasis bräunlich oder weißlich behaart.
Blütenstand, Blüte und Frucht
Die Blütezeit reicht von April bis Juni. Die angenehm duftenden Blüten erscheinen gleichzeitig mit den Blättern. In end- oder seitenständigen, zuerst aufrechten, später überhängenden, sehr dichten, ungefähr 10 cm langen und genauso breiten, am Grund beblätterten, rispigen Blütenständen stehen viele Blüten zusammen. Die Blüten sind vierzählig. Die vier Kelchblätter sind unscheinbar. Die vier weißlichen Kronblätter sind 7 bis 15 mm lang. Das einsamige Nüsschen (Samara) ist einseitig geflügelt, wobei der sehr schmale, längliche und ungefähr 2 cm lange Flügel an der Vorderseite etwas ausgerandet ist. Die im Oktober reifen Früchte fär-ben sich glänzend dunkelbraun.



BACHBLÜTEN
Man hat unerklärliche vage Ängstlichkeiten, Vorahnungen (2 Aspen)
- Diese Menschen haben unerklärliche vage Ängstlichkeiten und auch vage Vorahnungen
- Mit der dementsprechender Bachblüte können sie diese Ängstlichkeiten und Vorahnungen kompensieren  


BACHBLÜTEN
Man verurteilt andere ohne jedes Mitgefühl (3 Beech)
- Diese Menschen verurteilen ihre Mitmenschen ohne irgendein Mitgefühl
- Mit der dementsprechender Bachblüte können sie die Vorurteilende Haltung herunterschrauben


ERNÄHRUNG
Regeln für die abwechslungsreiche, vollwertige Ernährung in der Stillzeit
- Auf eine schmackhafte, nährstoffschonende Zubereitung achten!!!
- Kalorienfreie oder Kalorienarme Getränke bevorzugen!!! Wenig Kaffee und Schwarztee, keine Cola-Getränke.
- Keine Reduktionsdiät während der Stillzeit, größere Gewichtsabnahme wegen der möglichen Schadstoffe aus dem Fettgewebe unerwünscht!!!
- Ausreichende Vorsorge mit Vitamine und Mineralstoffen, evtl. gezielte Supplementierung!!!
- Möglichst hohe Faserstoffaufnahme!!!
- Keinen Alkohol- und Drogenkonsum, Rauchen vermeiden!!!


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