Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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20.10.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > Oktober > 16.10.17-22.10.17


FABIANAKRAUT  

Fabiana imbricata ist eine Pflanzen art aus der Gattung Fabiana in der Familie der Nachtschattengewächse. Handelsname oft Pichi Pichi.

Steckbrief
Heilwirkung:
Blasenentzündungen
wissenschaftlicher Name:
Fabiana imbricata
Verwendete Pflanzenteile:
Krautspitzen

Nutzung

Der Strauch findet in der südamerikanischen Volksheilkunde gebrauch und wird in Chile bevorzugt als starkes  Diuretikum eingesetzt. Angeblich soll die Droge einen wurmtreibenden Effekt auf Nutztiere ausüben. Die  homöopathische Anwendung stellt ein Extrakt der Zweigspitzen oder der Rinde in Form einer Urtinktur dar. Die Indianer Nordchiles veräuchern Fabiana in rituellen Zeremonien, um so unwillkommene Geister und Dämonen fernzuhalten. Der inhalierte Rauch soll leichte Euphorie verursachen und im kulturellen Rahmen wohl "ekstatische" Berauschung auslösen können.

Beschreibung
Fabiana imbricata ist ein Strauch mit einer Höhe von bis zu 3,5m. An den Hauptzweigen stehen dachziegelartig angeordnet eiförmige, verkahlende Laubblätter. Die Blüten stehen endständig und sind nahezu aufsitzend, die Blütenstiele sind nur 0,5 bis 1,2 mm lang. Der Kelch ist becherförmig und mit stumpfen Kelchzähnen besetzt, er erreicht eine Länge von 2,5 bis 3 mm. Die  Krone ist trichterförmig, meist weiß, ab und an jedoch auch hell lila, gelb oder bläulich und wird 14 bis 20 mm lang. Die Kronlappen sind abstehend oder zurückgebogen. Die  Staubblätter sind zweigestaltig, die Staubbeutel eiförmig und 1,2 bis 1,5 mm lang, sowie 1 mm breit. Die Theken stehen getrennt. Die Narbe ist leicht gespalten. Die Frucht ist eine etwa 6 mm lange  Kapsel mit 1 bis 1,5 × 0,4 bis 0,5 × 0,3 mm großen Samen.




TOLLKIRSCHE ttt

Die Tollkirsche ist die klassische Gift- und Hexenpflanze Mitteleuropas. Ihre verführerischen, schwarz glänzenden Beeren verlocken Kinder und Erwachsene zum Naschen, aber schon wenige Früchte können einen Menschen töten. Das Gift der Tollkirsche wurde früher zu rituellen Zwecken als Rauschmittel eingesetzt, denn es erzeugt Halluzinationen, hat allerdings auch erhebliche Nebenwirkungen, wie Herzrasen und Mundtrockenheit. Aufgrund der starken Giftwirkung kann man die Tollkirsche nicht als Heilkraut verwenden. Nur in homöopathischer Verdünnung ist sie für die Naturheilkunde nutzbar.
Die Tollkirschen sind eine Gattung aus der Familie der Nachtschattengewächse. Die einzige in Mitteleuropa heimische Art ist die Schwarze Tollkirsche.

Steckbrief
Heilwirkung: Achtung! Stark giftig. Nur in verschriebenen Fertigpräparaten oder homöopathisch anwenden. Homöopathisch ab D3! Krampflösend, Asthma, Krampfhusten, Fieber, Darmkrämpfe, Magenkrämpfe, Neuralgien
wissenschaftlicher Name: Atropa belladonna
Pflanzenfamilie: Nachtschattengewächse = Solanaceae
englischer Name: Belladonna
Verwendete Pflanzenteile: Blätter, Früchte, Wurzel
Inhaltsstoffe: Atropin, Hyoscyamin, Scopolamin (alles Alkaloide)

Anwendung
Achtung! Stark giftig. Tollkirsche nur in verschriebenen Fertigpräparaten oder homöopathisch anwenden.
In homöopathischer Verdünnung ab D3 kann Belladonna bei Fieber helfen, vor allem wenn das Gesicht glüht und man rote Backen hat. Sie erleichtert die Atmung bei Asthma und krampfartigem Husten. Auch bei anderen Krämpfen und Neuralgien kann Belladonna helfen. Das reine Atropin, das in der Tollkirsche enthalten ist, wird in der Notfallmedizin gegen Chemiewaffen eingesetzt, doch das ist kein Einsatzgebiet für den Hausgebrauch. Die Vergiftungserscheinungen durch den Genuss von Tollkirschenfrüchten, Blüten oder Blättern sind zuerst Mundtrockenheit und Herzrasen, bedingt durch die Lähmung des Parasympathikus, der entspannende Teil des vegetativen Nervensystems. Hinzu kommt Unruhe, Schlaflosigkeit und Schluckbeschwerden. Später kommt es zu Halluzinationen, die der Vergiftete für real hält. Anschließend kann es zu tiefem Schlaf kommen, der in Bewusstlosigkeit und möglicherweise Tod münden kann.

Pflanzenbeschreibung
Die Tollkirsche ist eine mehrjährige Pflanze, die in Mitteleuropa heimisch ist. Sie treibt mit einem kräftigen Stängel aus, der sich immer weiter sparrig verzweigt. Die Blätter sind eiförmig. Je ein kleines Blatt steht einem größeren Blatt gegenüber. Im Sommer erscheinen die bräunlichen Blüten, die unter den Blättern hängen. Die Blüten entwickeln sich zu schwarzen, glänzenden Früchten, die viele Samen enthalten. Die Früchte schmecken süß und bitter und enthalten, wie auch alle anderen Pflanzenteile, viele giftige Alkaloide.
Vegetative Merkmale
Die Arten der Gattung Atropa sind ausdauernde, krautige, aufrecht wachsende Pflanzen, die zwischen 0,3 und 1,5 (selten 2) m hoch werden. Sie können seitliche Rhizomeausbilden, sind kahl oder dicht bis spärlich drüsig behaart. Die Trichome treten in drei verschiedenen Typen auf: langstielig und mit einzelligen Köpfen, langstielig und mit vielzelligen Köpfen, sowie ein Trichomtyp, bei dem die öligen Sekrete zunächst durch die Cuticula nach außen gegeben werden, anschließend die Kopfzellen abgestoßen und sofort durch neue ersetzt werden. Im unteren Bereich der Pflanze stehen Laubblätter einzeln, weiter oben in Paaren aus unterschiedlich geformten Blättern. Die Blattspreite ist eiförmig, länglich-eiförmig oder elliptisch, die Spitze ist spitz zulaufend oder zugespitzt, die Basis ist keilförmig und läuft an den kurzen Blattstielen hinab. Die Größe der Blattspreiten kann 8 bis 15 (22) × 3 bis 8 (11) cm betragen.
Blüten
Die je nach Art hängenden oder aufrecht stehenden Blüten stehen meist einzeln, nur selten zu zweit oder zu dritt in den Achseln der Sprossachse. Die Blütenstiele sind (15) 20 bis 25 (35) mm lang. Der glockenförmige Kelch hat eine Länge von (10) 12 bis 17 (21) mm, die kurze Kelchröhre ist weniger als halb so lang wie die fünf ungleich- oder gleichgestaltigen Kronzipfel. Diese sind dreieckig oder eiförmig-dreieckig, leicht abstehend, spitz zulaufend oder zugespitzt. Die Krone ist gelb oder blass-violett und wird zur Mitte hin blassgrün, sie hat eine Länge von (19) 24 bis 30 (35) mm. Der Kronsaum ist kurz und breit, die fünf Kronzipfel sind breiter als lang (nur in Atropa baetica so lang wie die Kronröhre), gerundet, schwach ungleich und nach außen gebogen. Die geschlechtlichen Blütenteile stehen leicht oder sehr deutlich über die Krone hinaus. Die Staubfäden sind deutlich länger als die Staubbeutel und nur am unteren Ansatzpunkt behaart. Die Staubbeutel haben eine Größe von (1,6) 2,6 bis 2,8 (3,2) mm. Der Griffel ist etwas gebogen, die Narbe ist köpfchenförmig und unregelmäßig zweigelappt, feucht und papillös. Blütezeit: Juni bis August
Früchte und Samen
Die Früchte sind eingedrückt-kugelige, meist schwarze, selten auch gelbe Beeren mit einem Durchmesser von 10 bis 18 (20) mm. Sie stehen an einem vergrößerten Kelch, dessen Zipfel deutlich abstehen und enthalten viele Samen, in Atropa baetica zwischen 25 und 50, in Atropa belladonna bis zu 160. Die Samen sind nierenförmig, die Oberfläche ist kleingrubig, die Größe variiert je nach Art, zwischen 1,7 und 2 × 1,2 und 1,5 mm bei Atropa belladonna und 2,2 bis 2,6 mm bei Atropa baetica.


BACHBLÜTEN
Fragt andere um Rat (5 Cerato)
-
Diese Menschen fragen ständig ihre Mitmenschen um Rat, auch wenn sie es nicht müssten
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie ihrem Instinkt folgen und fragen nicht mehr ständig um
 Rat


BACHBLÜTEN
Lehnt Trost ab, macht alles mit sich selbst ab (1 Agrimony)
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Diese Menschen lehnen und können keinen Trost annehmen und machen alles mit sich selbst aus
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie endlich auch von anderen Trost annehmen


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