Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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20.08.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > August > 20.08.18-26.08.18


WOHLRIECHENDER GÄNSEFUSS

Der Mexikanische Drüsengänsefuß, auch Epazote, Wohlriechender Gänsefuß, Mexiko-Drüsengänsefuß, Mexikanischer Traubentee oder Jesuitentee genannt, ist eine Pflanzenart in der Familie der Fuchsschwanzgewächse. Diese intensiv riechende Pflanze dient als  Heilpflanze und  Gewürz.

Steckbrief
Heilwirkung:
Blähungen, Magenschwäche, Verdauungsschwäche, Verstopfung, Würmer
wissenschaftlicher Name:
Chenopodium ambrosioides
Verwendete Pflanzenteile:
Blüten
Sammelzeit:
Juli bis Oktober

Anwendung
Gewürz- und Teepflanze
In der mexikanischen Küche werden frische oder getrocknete Epazoteblätter besonders als blähungsminderndes Gewürz für Bohnengerichte verwendet. Epazote ist vor allem in Südmexiko gebräuchlich. Die Blätter werden als "Mexikanischer Tee" zubereitet. Rohe Blätter sollten nur in geringen Mengen verzehrt werden, da das ätherische Öl giftig wirkt. Die Pflanze kann Dermatitis und andere allergische Reaktionen hervorrufen. Auch die Samen sind gekocht essbar. Um die  Saponine zu entfernen, sollten sie vor dem Kochen über Nacht in Wasser eingeweicht und gut abgespült werden.
Heilpflanze
Der Mexikanische Drüsengänsefuß ist eine vielseitig genutzte Heilpflanze. Wegen der desinfizierenden Wirkung des Ascaridols vermindert die Zugabe von Epazoteblättern zu gekochten Bohnen die sonst leicht auftretenden Blähungen. Ein Aufguss der Blätter wird bei Verdauungsproblemen, Kolik oder Magenschmerzen angewendet. Er wirkt auch gegen Husten. Äußerlich als Umschlag wird er bei Hämorrhoiden, Insektenstichen oder Schlangenbissen und zur Wundheilung eingesetzt. Er wirkt schmerzlindernd und gegen Pilzerkrankungen. Der früher zu dieser Art gezählte Wurmsamen-Drüsengänsefuß oder Wurmkraut ist besonders ascaridolreich. Seine Samen oder das daraus gewonnene ätherische Öl waren in der Volksmedizin seit Jahrhunderten als Wurmmittel gebräuchlich und auch gegen Ruhr-Amöben wirksam. Wegen der Giftigkeit sollte diese Behandlung unter ärztlicher Überwachung und nicht bei Schwangeren erfolgen.  
Weitere Nutzungen
Das ätherische Öl aus der Pflanze findet auch in Kosmetikprodukten Verwendung. Die Pflanze wirkt insektizid und wird als Repellent gegen Moskitos, als Zusatz im Dünger gegen Insektenlarven sowie gegen Läuse und Bettwanzen eingesetzt. Sie dient auch als  Färbepflanze, wobei gold-grüne Farbtöne erzielt werden.

Pflanzenbeschreibung
Vegetative Merkmale
Dysphania ambrosioides ist eine  einjährige, manchmal auch wenige Jahre überdauernde krautige Pflanze, die mit einreihig mehrzelligen Haaren und Drüsenhaaren bedeckt ist und einen intensiven aromatischen Geruch (nach Zitronen, Bohnenkraut oder Minze) verströmt. Die aufrechten oder aufsteigenden, gestreiften  Stängel sind bei Wuchshöhen von 0,3 bis 1 (selten bis zu 1,5) Meter stark verzweigt mit zarten Ästen. Die aromatischen Laubblätter sind meist bis zu 18 mm lang gestielt, die obersten sind oft ungestielt. Die Blattspreite weist eine Länge von meist 2 bis 8 (bis zu 15) cm und eine Breite von meist 0,5 bis 4 (bis zu 5,5) cm auf. Die Spreitenform ist eilänglich-lanzettlich bis lanzettlich mit keilförmiger Basis. Der Blattrand ist unregelmäßig gezähnt oder grob gesägt, bei den oberen Blättern oft ganzrandig.
Blütenstand und Blüte
Die 3 bis 7 cm langen, ährigen Blütenstände setzen sich aus sitzenden kugeligen knäueligen Teilblütenständen mit einem Durchmesser von 1,5 bis 2,3 mm zusammen; diese bestehen jeweils aus drei bis fünf Blüten in der Achsel eines laubblattähnlichen Tragblatts mit einer Länge von 0,3 bis 2,5 cm. Die kleinen, gelben zwittrigen (gelegentlich weiblichen)  Blüten weisen eine  Blütenhülle aus (selten drei) vier bis fünf auf etwa der Hälfte ihrer Länge miteinander verwachsenen Tepalen auf. Bei einer Länge von 0,7 bis 1 mm sind sie eiförmig mit stumpfer Spitze, auf dem Rücken gerundet und drüsenhaarig. Es sind vier bis fünf Staubblätter und drei herausragende Narben vorhanden. Die Blütezeit reicht von Juni bis September. Die Bestäubung erfolgt in der Regel durch den Wind, ist aber auch durch Selbstbestäubung möglich.  
Frucht und Samen
Zur Fruchtzeit umgibt die Blütenhülle die Frucht. Die runzelige bis glatte Fruchtwand liegt dem Samen nicht an. Der rötlich-braune bis rötlich-schwarze, horizontale oder vertikale Same ist bei einer Höhe von 0,6 bis 1 mm und einem Durchmesser 0,4 bis 0,5 mm eiförmig mit undeutlichem Rand. Die Samenschale ist glatt oder runzelig.




HOPFEN

Der Hopfen ist den meisten wohlvertraut vom Biertrinken. Er ist derjenige, der das Bier so herb macht. Außerdem ist er teilweise für die beruhigende Wirkung des Biers verantwortlich. Er ist eine Kletterpflanze mit zackigen Blättern und hübschen grüngelben Zapfen, die das Typische am Hopfen sind. Diese Zapfen werden auch in der Heilkunde verwendet. Wo der Hopfen angebaut wird, rankt er sich an bis zu sieben Meter hohen Rankgestellen hoch, die der Landschaft, beispielsweise der Holledau ein typisches Aussehen verleihen.
Hopfen ist eine Pflanzengattung aus der  Familie der Hanfgewächse. Alle Hopfenarten kommen auf der  Nordhalbkugel vor. Der bekannteste Vertreter der Gattung ist der Echte Hopfen, der zum Bierbrauen verwendet wird.

Steckbrief
Heilwirkung:
antibakteriell, beruhigend, blutreinigend, entzündungshemmend, schmerzstillend, tonisierend, Fieber, Nervöse Magenbeschwerden, Magenkrämpfe, Darmkrämpfe, Verstopfung, Blasenentzündung, Blasensteine, Nervöse Herzbeschwerden, Herzklopfen, Nervöse Unruhe, Schlafstörungen, Migräne, Angstzustände, Wechseljahresbeschwerden, Menstruationsstörungen, Muttermilch fördernd, Haarausfall, Wunden, Furunkel
wissenschaftlicher Name:
Humulus lupulus
Pflanzenfamilie:
Hanfgewächse = Cannabaceae
englischer Name:
 Hops
volkstümliche Namen:
Hoppen, Hopf, Hecken-Hopfen, Weiden-Hopfen
Verwendete Pflanzenteile:
Fruchtzapfen bzw. Ähren
Inhaltsstoffe:
Hopfenbitter (stickstoffrei), Humulon, Humulen, Lupulon, Lupulin, ätherisches Öl, Gerbsäure, Harze, Campesterol, Stigmasterol, Beta-Sitosterol, Eugenol, Farnesol, Isovalerinsäure,
Sammelzeit:
Spätsommer

Anwendung
Vom Hopfen werden ausschließlich die Ähren (Zapfen) der weiblichen Pflanzen verwendet. Sie wirken beruhigend und aufgrund ihrer speziellen Bitterstoffe bakterientötend. Man kann den Hopfen als Tee oder Tinktur einnehmen. Auch als Dragees wird er im Handel oft angeboten.
Tee
Für einen Hopfentee übergießt man einen Teelöffel Hopfenzapfen mit kochendem Wasser und lässt den Tee fünf bis zehn Minuten ziehen. Danach abseihen und in ruhiger Umgebung in kleinen Schlucken trinken.
Beruhigende Wirkung
Hopfen ist ein wichtiger Bestandteil der meisten Beruhigungstees. Er schmeckt etwas bitter, entspannt und hilft beim Einschlafen.
Verdauungssystem
Aufgrund seiner entspannenden Eigenschaften und der Bitterstoffe ist der Hopfen geeignet, nervöse Verdauungsbeschwerden zu lindern. Außerdem wird die Verdauung angeregt.
Phyto-Östrogene gegen Wechseljahresbeschwerden
Da Hopfen Phytohormone enthält, die dem Östrogen ähneln, kann man Hopfen gegen Wechseljahresbeschwerden verwenden, denn sie gleichen das schwindende Östrogen etwas aus. In der Anfangsphase der Wechseljahre besteht jedoch eher ein Progesteron-Mangel und dadurch ein relativer Östrogen-Überschuss. Daher ist in dieser Phase der Hopfen eher ungeeignet, um die anfänglichen Wechseljahresbeschwerden zu lindern. Stattdessen kann man Mönchspfeffer, Schafgarbe oder Frauenmantel einsetzen. Auch wenn man außerhalb der Wechseljahre unter Östrogenmangel leidet, kann man Hopfen-Tee trinken. Die östrogenähnlichen Stoffe des Hopfens sorgen im Übermaß genossen jedoch für eine Zunahme des Bauchumfangs. Daher sollte man den Hopfen bei Neigung zum dicken Bauch eher sparsam einsetzen.

Pflanzenbeschreibung
Die Humulus-Arten sind schnellwachsende einjährige bis  ausdauernde krautige Kletterpflanzen, die – von oben betrachtet – im  Uhrzeigersinn winden. Sie gehören also, wie z. B. auch die  Geißblatt-Arten, zu den rechtswindenden Schlinggewächsen. Die Stängel und Blattstiele besitzen steife, zweiarmige gestielte Haare (Klimmhäkchen). Die Stängel sind grob, sechsrippig bis geflügelt. Die gegenständigen, gestielten Laubblätter sind mehr oder weniger herzförmig und meist drei- bis sieben-, selten bis neunlappig. Es sind Nebenblätter vorhanden. Humulus-Arten sind zweihäusig getrenntgeschlechtig. Die männlichen Blüten stehen in lockeren,  rispigen Blütenständen zusammen. Die weiblichen Blüten stehen in zapfenförmigen, ährigen zymösen Blütenständen zusammen. Ihre Hochblätter vergrößern sich nach der Blütezeit. Die  Nussfrüchte sind breit eiförmig, wobei der Kelch noch vorhanden ist.
Der Hopfen ist in Europa heimisch. Als Wildpflanze wächst er bevorzugt an stickstoffreichen Standorten mit ausreichend Feuchtigkeit. Man findet ihn vor allem an Waldrändern, Lichtungen und Gebüschen. Der wilde Hopfen kommt nicht sehr häufig vor, aber dort wo er wächst, steht er meist in kleinen Gruppen. In einigen Gegenden Deutschlands wird Hopfen im großen Stil angebaut, beispielsweise in der Hallertau in Bayern. Dort wird er an sieben Meter hohen Gestellen gezogen. Hopfen ist zweihäusig, das heißt, es gibt unterschiedliche weibliche und männliche Pflanzen. Zum Bierbrauen und als Heilpflanze werden nur die unbefruchteten Ähren, auch Dolden oder Zapfen genannt, der weiblichen Pflanzen verwendet. Das Blattwerk und die Stängel wachsen jedes Jahr neu, nur die Wurzeln überwintern. Im Frühling treibt der Stängel aus und rankt sich im Laufe des Sommers bis zu sieben Meter lang an Pflanzen oder Gestellen hoch. Die Form der Blätter erinnert ein wenig an Weinblätter, aber die Ränder sind zackiger als die der meisten Weinreben. Die Blätter sind gelappt und etwa handgroß. Im Juli und August blüht der Hopfen. Die männlichen Blüten sind klein, zahlreich und hängen in Trauben. Die weiblichen Blüten sind grösser und entwickeln sich zu Ähren, die von den Hopfenbauern "Dolden" und vom Volksmund "Zapfen" genannt werden.



BACHBLÜTEN
Ich kann nicht loslassen (16 Honeysuckle)
- Diese Menschen können nichts loslassen in ihrem Leben
- Mit der dementsprechender Bachblüte können Sie diverse Sachen wieder gehen lassen bzw. loslassen

BACHBLÜTEN
Ich habe Schwächezustände (17 Hornbeam)
- Diese Menschen haben deren öfteren Schwächezustände
- Mit der dementsprechender Bachblüte können Sie diesen Zustand überwinden


ERNÄHRUNG
Soja
Soja zählt weltweit zu den wichtigsten Pflanzen, denn sie ist die Hauptquelle für pflanzliches Eiweiß und Speiseöl.
Soja enthält alles, was eine gute Ernährung braucht: hochwertiges Eiweiß (in Kombination mit anderen Eiweißen), gesunde ungesättigte Fettsäuren, Ballaststoffe, Vitamin A, mehrere B Vitamine, Panthothensäure, enorm viele Mineralstoffe (Mg, Ca, K, Fe, Se u.a.), hormonähnliche Substanzen (Phytoöstrogene), die vor Osteoporose, Wechselbeschwerden und Krebs schützen sollen.


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