Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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20.08.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > August > 14.08.17-20.08.17


WIESEN-ALANT

Der Wiesen-Alant ist ein kleinerer Verwandter des  Alants und kommt an feuchten Wiesen und Ufern vor. Die Blüten der mehrjährigen Staude sind gelb. Die Pflanze wird zur Schleimlösung und bei Verdauungsproblemen eingesetzt. Die Unterart Inula britannica chinensis (Xuan Fu Hua) wird in der asiatischen Medizin genutzt.
Der Wiesen-Alant ist eine Pflanzenart aus der Gattung Alante innerhalb der Familie der Korbblütler.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Verdauung
Heilwirkung:
antibakteriell, antiseptisch, blutreinigend, galleproduzierend, harntreibend, magenstärkend, schleimbildend, schleimlösend, verdauungsfördernd, wundheilend
Anwendungsbereiche:
Abführmittel, Verstopfung, Blähungen, Krebs, Stoffwechselkrankheiten, Tonikum, Wunden
wissenschaftlicher Name:
Inula britannica L.
Pflanzenfamilie:
Korbblütengewächse = Asteraceae
englischer Name:
British Yellowhead, Meadow Fleabane
volkstümlicher Name:
Wiesen-Alant, Wiesenalant
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter, Blüten
Inhaltsstoffe:
Inulin
Sammelzeit:
Juli-September
Nebenwirkungen:
Allergien und Hautreizungen

Anwendung
Tee
1 Teelöffel Blüten mit 250ml kochendem Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen, abseihen, hilft bei Verdauungsprobleme und ist schleimlösend.
Umschläge
Umschläge mit dem Tee helfen bei Hautentzündungen und Hautunreinheiten.

Geschichtliches
Der Wiesen-Alant wird seit vielen Jahrhunderten als Färbemittel und Heilpflanze eingesetzt. In der chinesischen Medizin wird eine Unterart genutzt. Im Vergleich zum nun kultivierten Alant hat der Wiesen-Alant allerdings keine große Bedeutung erlangen können. Mittlerweile ist der Wiesen-Alant in einigen Gegenden von Europa sehr selten geworden.

Pflanzenbeschreibung
Der Wiesen-Alant ist in Europa heimisch. Er wächst bevorzugt auf Feuchtwiesen und an Ufern. Die mehrjährige Pflanze wird zwischen 25 und 80 Zentimeter hoch. Die Blätter sind lanzettlich und etwa 3mm breit und können 10cm lang werden. Die gelben Blüten erscheinen zwischen Juli und September. Die Blütenköpfe haben einen Durchmesser von 30 bis 50mm. Aus den Blüten entwickeln sich bis in den Spätherbst die Samen.
Vegetative Merkmale
Der Wiesen-Alant ist eine sommergrüne, ausdauernde  krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 20 bis 60 Zentimetern erreicht. Die einfachen Laubblätter sind eilanzettlich bis schmallanzettlich geformt und häufig leicht gezähnelt. Die oberen und mittleren Stängelblätter sind stängelumfassend oder sind mit einem schwach herzförmigem Spreitengrund sitzend. Die Blattunterseite ist dicht seidig behaart und dichtdrüsig.
Generative Merkmale
An jeder Pflanze befinden sich in einem  schirmtraubigen Gesamtblütenstand ein bis vier körbchenförmige  Blütenstände, die einen Durchmesser von 3 bis 5 Zentimetern aufweisen. Die äußeren und mittleren  Hüllblätter sind lang behaart und gleich lang. Alle Blüten des Wiesen-Alants sind tiefgelb. Die charakteristischen äußeren zygomorphen Zungenblüten sind länger als die inneren radiärsymmetrischen  Röhrenblüten. Die Achäne ist behaart.

Anbautipps
Aussaat im Herbst oder Frühling direkt ins Freiland. Der Boden sollte feucht sein.

Sammeltipps
Das Kraut mit den Blüten ernten und gebündelt an einem luftigen und schattigen Ort trocknen. Von der getrockneten Pflanze die Blüten und Blätter abstreifen.




ERDRAUCH  


Früher war der Erdrauch, der auf Äckern und an Wegen als Unkraut wächst, eine wichtige und geehrte Heilpflanze. Das zeigt auch das "officinalis" in seinem wissenschaftlichen Namen "Fumaria officinalis". Heutzutage wird er jedoch kaum noch verwendet, weil der Hauptwirkstoff, das Alkaloid Fumarin, im Ruf steht, leicht giftig zu sein. Diesen Ruf teilt das Fumarin jedoch mit zahlreichen anderen Pflanzenwirkstoffen, denn alles was wirken soll, ist naturgemäß in höherer Dosierung giftig, wie schon Paracelsus wusste. Der Erdrauch hat eine ausgeprägte Wirkung auf die Funktion der Gallenblase. Die Wirkung ist regulierend, das heißt, eine zu starke Gallensekretion durch die Leber wird abgemildert, eine zu schwache Gallenfunktion wird verstärkt. Auch der Abfluss des Gallensaftes in den Darm wird durch den Erdrauch erleichtert.
Der Erdrauch ist die namensgebende Pflanzengattung der Unterfamilie der Erdrauchgewächse aus der  Familie der  Mohngewächse.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Gallenschwäche
Heilwirkung:
blutreinigend, harntreibend, krampflösend, schweißtreibend
Anwendungsbereiche:
Verstopfung, Würmer, Hämorrhoiden, Leberschwäche, Gallenkoliken, Migräne, Depressionen Hypochondrie, Hautprobleme, Hautentzündungen, Ekzeme
wissenschaftlicher Name:
Fumaria officinalis
Pflanzenfamilie:
Mohngewächse = Papaveraceae
englischer Name:
Fumitory
volkstümliche Namen:
Echter Erdrauch, Gemeiner Erdrauch, Gewöhnlicher Erdrauch
Inhaltsstoffe:
Alkaloide, Flavonoide, Fumarin, Protopin, Fumarsäure, Gerbsäure, Schleim
Sammelzeit:
Mai bis Oktober

Anwendung
Schon in der Antike galt der Erdrauch als wichtige Heilpflanze gegen Lebererkrankungen. Doch heutzutage wird der Erdrauch kaum noch in der Pflanzenheilkunde eingesetzt. Die häufigste Art, Erdrauch anzuwenden ist der Tee. Da die Inhaltstoffe des Erdrauchs nicht völlig unproblematisch sind, sollte man den Erdrauch am besten in Mischtees anwenden, damit man nicht so große Mengen des Erdrauchs zu sich nimmt.
Ein Tee aus „Erdrauchkraut" gilt als pflanzliches Arzneimittel bei Verdauungsbeschwerden, insbesondere bei krampfartigen Beschwerden im Bereich der Gallenblase und der Gallenwege sowie des Magen-Darm-Traktes.
Geschichtliches zur Heilkunde
Bereits vor Christi Geburt wurde der „Erdrauch" von arabischen Ärzten als Heilmittel geschätzt. Der griechische Arzt  Pedanios Dioscurides des ersten Christlichen Jahrhunderts schreibt über die Wirkung des Erdrauchs: «Der Saft ist beißend, er schärft das Gesicht und reizt zu Tränen.» Daraus soll sich der Name Fumus (zu deutsch "Rauch") und der lateinische Name fumaria ableiten. Eine andere Herleitung des Namens bezieht sich auf die graugrüne rauchähnliche Färbung der Blätter. Verbreitet durch die  Medizinschule von Salerno gelangt der Erdrauch als Heilpflanze in die mittelalterliche Klosterheilkunde. Dort wurde er vor allem bei Hautkrankheiten eingesetzt, aber auch als Stärkungsmittel und gegen Verstopfung angewendet. Neben der Verwendung als Heilmittel kommt der „Erdrauch" bereits bei den Kelten und Germanen als Räuchermittel zum Einsatz, worauf sein lateinischer Name Fumaria (Rauch) und sein deutscher Name hindeuten. Im Mittelalter soll er für  exorzistische Riten genutzt worden sein. Man glaubte damals, dass die Pflanze Dämpfen ent-sprungen sei, die aus der Erde aufsteigen. Auch hieraus soll sich der Name deutsche Name Erdrauch ableiten. Daneben stand er auch in dem Ruf, von Hexen als Zaubermittel benutzt zu werden, mit dem sie sich unsichtbar machen konnten. Als Heilmittel geriet der „Erdrauch" lange Zeit in Vergessenheit, bis er in neuerer Zeit von der Wissenschaft wiederentdeckt wurde. Wie andere Pflanzenarten aus der Familie der Mohngewächse enthält er viele  Alkaloide sowie  Flavonoide,  Fumarsäure und  Cholin.
Tee
Für einen Erdrauch-Tee übergießt man ein bis zwei Teelöffel Erdrauch mit einer Tasse kochendem Wasser und lässt ihn zehn Minuten ziehen. Anschließend abseihen und in kleinen Schlucken trinken. Von diesem Tee trinkt man ein bis drei Tassen täglich. Wie bei allen stark wirksamen Heilkräutern sollte man nach sechs Wochen Daueranwendung eine Pause einlegen und vorübergehend einen anderen Tee mit ähnlicher Wirkung trinken. Anschließend kann man wieder sechs Wochen lang Erdrauch-Tee trinken. Durch die Pause werden eventuelle unerwünschte Langzeitwirkungen verhindert und die erwünschte Erdrauch-Wirksamkeit bleibt erhalten und lässt nicht durch Gewöhnung nach.
Innerlich
Erdrauch kann man innerlich, als Tee oder Tinktur gegen Gallenschwäche und Leberprobleme einsetzen. Außerdem hilft Erdrauch bei Verstopfung und andere Probleme des Verdauungsapparates. Hinzu kommt die Anwendung bei Migräne, Kopfschmerzen und depressive Verstimmungen.
Äußerlich
Äußerlich kann man Erdrauch-Tee in Form von Umschlägen, Bädern oder Waschungen anwenden. Mit dieser Art der Anwendung kann man Ekzeme lindern. Erdrauch hilft äußerlich eingesetzt auch bei andere Hautentzündungen.

Pflanzenbeschreibung
Der gewöhnliche Erdrauch ist in Europa und Asien heimisch. Er wächst bevorzugt an nährstoffreichen, bearbeiteten Stellen. Daher ist er vor allem an Ackerrändern, in Gärten und in Weinbergen anzutreffen. Die einjährige Pflanze wird bis zu fünfzig Zentimeter groß. Die gefiederten Blätter hat sehr feine Einzelblättchen, sodass die gesamte Pflanze von fern rauchartig wirkt, was dem Erdrauch wohl den Namen eingebracht hat. Zwischen Mai und Oktober blüht der Erdrauch mit roten Blüten. Die Blüten wachsen in aufrechten Trauben. Die Einzelblüten sind asymetrisch und erinnern an Lippenblüten.
Vegetative Merkmale
Es handelt sich um meist ein-, selten mehrjährige  krautige Pflanzen, die aufrecht, liegend oder kletternd wachsen können. Die Fumarioideae weisen keinen Milchsaft auf. Die ungestielten Laubblätter sind zusammengesetzt.
Generative Merkmale
Die traubigen Blütenstände sind kurz. An den  zygomorphen  Blüten sind seitlich zwei kleine, bald abfallende (hinfällige) Kelchblätter vorhanden. Die Krone wird aus vier verschieden gestalteten Kronblättern in zwei Kreisen gebildet. Bei den Fumaria-Arten ist das obere äußere  Kronblatt nach hinten sackförmig verlängert, so dass sich ein sackförmiger  Sporn bildet. Die Blüten sind meist rötlich bis purpurfarben. Ein gutes Merkmal zur Unterscheidung vom Corydalis ist, dass die Blütenspitze immer etwas dunkler gefärbt ist. Es sind meist nur zwei Staubblätter vorhanden. Im Gegensatz zum Corydalis (mit zweifächeriger Schote) sind die Früchte des Erdrauchs einsamige kugelige  Nüsse. Wie bei den Arten der verwandten Gattung Corydalis tragen die Samen ein  Elaiosom und werden von Ameisen verbreitet.



BACHBLÜTEN
Ich bin hilfsbereit, auch wenn andere die Hilfe nicht wollen (8 Chicory)
-
Diese Menschen sind sehr hilfsbereit und helfen anderen, auch wie sie diese Hilfe gar nicht wollen
- Mit der dementsprechenden Bachblüte hilft ihnen ihre Hilfsbereitschaft so zu dosieren, dass sie nur helfen,
 wenn Hilfe angesagt ist und darum gebeten werden


BACHBLÜTEN
Man lässt sich fehlleiten gegen die eigene Überzeugung und zum eigenen Nachteil (5 Cerato)
-
Diese Menschen lassen sich sehr leicht fehlleiten, allzu gerne gegen ihre eigene Überzeugung und meist
 zum ihrem Nachteil

- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie diese Fehlleitung erkennen und können dies stoppen

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