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20.07.2020

tägliche News > Juli > 20.07.20 - 26.07.20
Gurke
Die Gurke, auch als Kukumer und Gartengurke bezeichnet, ist eine Art der Gattung Gurken aus der Familie der Kürbisgewächse. Sie gehört zu den wirtschaftlich bedeutendsten Gemüsearten. Mit der unterschiedlichen Nutzung zusammenhängend, werden im Wesentlichen zwei Sortengruppen unterschieden: die Salatgurke (oder Schlangengurke) und die Einlege- oder Gewürzgurke.
 
Steckbrief
Heilwirkung: Akne, Augen stärkend, Blasensteine, Blutzucker senkend, Brandwunden, Dekubitus, Diabetes, Hautentzündungen, Nierensteine, Verstopfung, Wechseljahre, blutreinigend, entgiftend, entschlackend, harntreibend
wissenschaftlicher Name: Cucumis sativa
Pflanzenfamilie: Kürbisgewächse = Cucurbitaceae
englischer Name: Cucumber
volkstümliche Namen: Gorke, Gümmerle, Joreke, Jurche, Murgen, Krazewez, Urmurke
Verwendete Pflanzenteile: Früchte, Samen
Inhaltsstoffe: Vitamin A, B1 und C, Nährsalze, insulinartige Stoffe
Sammelzeit: Juli bis September
 
Anwendung
In erster Linie wird die Gurke gegessen. Am bekanntesten ist die Gurke im Salat, aber auch als Gemüse oder in Suppen schmecken Gurken ganz hervorragend. Das bevorzugte Gewürz für Gurken ist der Dill. Auch für Säfte eignet sich die Gurke hervorragend, denn sie enthält sehr viel Wasser. Mit einem Entsafter kann man ge-schälte Gurken sehr einfach in Saft verwandeln. Besonders lecker schmeckt der Gurkensaft mit einem Schuss Zitronensaft und einen Eiswürfel. Gegessen oder getrunken wirkt die Gurke wasserausleitend und hilft Nieren- und Herzkranken. Die Gurke wirkt entschlackend und ist förderlich für Darm, Nieren, Lungen und die Haut. Auch für Diabetiker ist die Gurke hilfreich, denn sie senkt den Blutzuckerspiegel. Sogar gegen Wechseljahresbeschwerden hilft die Gurke. Auch äußerlich kann man die Gurke vielfältig einsetzen. Sehr bekannt sind Gurkenscheiben als Gurkenmaske zur Erfrischung der Gesichtshaut. Der Gurkensaft hilft bei fast allen Hauterkrankun-gen. Einfach auftragen, wenn möglich einmassieren und antrocknen lassen. Wirkt gegen Brandwunden, Sonnenbrand, Pickel, Flechten, Dekubitus, Geschwüre und schlecht heilende Wunden.
Verwendung
Die Salatgurken werden vorwiegend frisch als Salat verzehrt. Sie stammen überwie-gend aus Treibhäusern. Einlege- und Schälgurken sind kleiner als die Salatgurken und kommen überwiegend aus dem Freilandanbau. Ihr Länge-zu-Breite-Verhältnis ist meist etwa 3:1. Sie werden durch Milchsäuregärung als Salzgurken oder mit einem Essigsud eingekocht und als Gewürzgurken oder Saure Gurke bezeichnet. Ausgewachsene Schälgurken können ebenfalls roh gegessen werden, oder sie werden zu Senf- oder Honiggurken verarbeitet oder als Schmorgurke zubereitet. In Ost- und Südasien werden Gurken gern als Gemüsebeilage gekocht, so werden z. B. in Indien Gurken in Currys und Chutneys verwendet. In Asien werden auch die Samen gegessen und aus den Samen wird ein Öl gewonnen, das ebenfalls in der Küche Verwendung findet. In Südostasien werden auch die jungen Blätter und Sprosse als Gemüse gekocht und gegessen.
 
Pflanzenbeschreibung
Die Art ist ursprünglich getrenntgeschlechtig einhäusig, dies gilt für die Wildfor-men und viele Kultursorten. Es wurden jedoch andromonözische und gynodiözische Sorten gezüchtet. Letztere bilden nur rein weibliche Pflanzen, die die Früchte ohne Bestäubung ansetzen und die dementsprechend hohen Ertrag liefern. Zur Herstellung von Saatgut und zur Züchtung wird die Bildung von männlichen Blüten durch Behandlung mit SilberIonen angeregt. Die Blütenstiele sind rund und mit etwa zwei Millimeter langen Haaren besetzt. Die Kelchzipfel sind schmallanzettlich, gleich lang oder länger als die becherförmige Kelchröhre.
Die Krone hat einen Durchmesser von zwei bis drei Zentimetern und ist goldgelb. Der Fruchtknoten ist dicht mit Stachelborsten besetzt, die auf Knötchen sitzen. Die männlichen Blüten stehen zu mehreren in den Blattachseln, wobei jeweils immer nur eine in Blüte ist. Typischerweise sind von den jeweils fünf Staubblättern je zwei verwachsen, und eines steht frei. Dadurch sind die männlichen Blüten zygomorph. Die weiblichen Blüten stehen einzeln, meist verstreut an einzelnen Knoten, bei den gynodiözischen Sorten an jedem Knoten. Blütezeit ist in Mit-teleuropa Juni bis August. Die Bestäubung erfolgt durch Insekten (Bienen, Grabwespen).
Die Frucht ist eine Panzerbeere. Bei der Gurke wird die äußere grüne Fruchthülle durch ein derbes cuticula überzogenes Gewebe des Blütenbodens gebildet, das sogenannte Rezeptakulum. Sie wird 10 bis 60 Zentimeter lang. Die Form ist walzlich bis schmal-eiförmig, unterschiedlich stark gekrümmt, stielrund bis undeutlich drei- bis sechskantig. Die Oberfläche ist höckrig-warzig bis glatt. Die unreifen Früchte sind zur Zeit der Ernte grün, bei einigen wenigen Sorten auch gelb oder weiß. Das Fruchtfleisch ist meist weiß, bei einigen Sorten auch orange-farben. Zur Reife sind die Früchte je nach Sorte grün bis gelb und nicht genetzt oder orange bis braun und genetzt. In der Regel hat die Frucht drei Fruchtfächer, die jeweils zweiteilig sind und viele kleine, weiße, flache Samen tragen. Lediglich die Sorte 'Lemon' hat fünf Fruchtfächer. Sie zeichnet sich auch durch ihre gelbe Farbe aus und dadurch, dass sie die einzige andromonözische Gurkensorte ist.

Hibiskus
Hibiskus – auf Deutsch Eibisch – ist eine Pflanzengattung aus der Familie der Malvengewächse mit etwa 200 bis 675 Arten. Sie ist hauptsächlich in den tropischen und subtropischen Regionen der Erde verbreitet und stammt ursprünglich aus Asien.
 
Steckbrief
Heilwirkung: durstlöschend, abführend, antibakteriell, krampflösend, harntreibend, galletreibend, Ekzeme
wissenschaftlicher Name: Hibiscus sabdariffa
Pflanzenfamilie: Malvengewächse = Malvaceae
englischer Name: Red Sorrel
Verwendete Pflanzenteile: Blüten
Inhaltsstoffe: Fruchtsäuren, Apfelsäure, Weinsäure, Zitronensäure, Anthocyane, Flavonoide, Phytosterole, Schleim, Pektin
Sammelzeit: Juli bis September
 
Anwendung
Sorten einiger Arten werden als Zierpflanzen für Parks, Gärten und Zimmer verwen-det. Hibiscus sabdariffa wird, wie auch andere Malven, häufig Hagebuttentee und anderen Früchtetees zugesetzt. Ein beliebtes Getränk ist Hibiskusblütentee nicht nur in Ägypten und im Sudan als Karkadeh (كركديه), sondern auch in Mexiko (Agua de Jamaica). Der tiefrote Tee wird heiß oder kalt getrunken. In der vegetarischen Küche Südasiens (z. B. in Sri Lanka) findet die Hibiskusblüte auch Verwendung in Currygerichten. Auch pharmazeutisch werden die Hibiskusblüten eingesetzt. Verwendet werden die zur Fruchtzeit geernteten, getrockneten Kelche und Außenkelche von Hibiscus sabdariffa. Die darin enthaltenen Säuren wie z. B. Zitronensäure, Apfelsäure, Weinsäure und Hibiskussäure ergeben den säuerlichen Geschmack. Die enthaltenen Anthocyane wie z. B. Delphinidin und Cyanidin färben den Teeaufguss dunkelrot. In erster Linie werden sie daher als Korrigens für Geschmack und Aussehen eingesetzt. Indikationen wie Erkältungen, Kreislaufbeschwerden, Ekze-me, mildes Laxans sowie Appetitanregung sind nicht belegt, aber in der Volksmedizin weit verbreitet. Hibiskus verfügt über eine hohe Konzentration an Vitamin Cund in Fernost sagt man ihm eine blutdrucksenkende Wirkung nach. Auch in der afrikanischen Volksmedizin wird Hibiskus als Tee eingesetzt. Hibiskusblüten kann man als Tee trinken, um den Durst zu löschen, Krämpfe zu lösen oder Harn und Galle zu treiben. Äußerlich kann man den Tee gegen Ekzeme anwenden.
 
Pflanzenbeschreibung
Die Hibiscusarten wachsen als ein- oder mehrjährige krautige Pflanzen, Halbsträucher, Sträucher und Bäume. Die gestielten, einfachen Laubblättersind bei manchen Arten gelappt. Es sind Nebenblätter vorhanden. Die Blüten stehen meist einzeln in den Blattachseln, selten in Blütenständen zusammen. Die zwittrigen Blüten sind radiärsymmetrisch und fünfzählig. Es ist meist ein Außenkelch vorhanden, der fünf oder mehr Lappen aufweisen kann. Fünf Kelchblätter sind meist glockenförmig verwachsen. Die fünf Kronblätter können die unterschiedlichsten Farben aufweisen. Bei der Unterfamilie Malvoideae sind die Staubfäden der vielen Staubblätter zu einer den Stempel umgebenden Röhre verwachsen, der sogenannten Columna. Die fünf Kronblätter überdecken sich in der Knospenlage gedreht; sie sind mit ihrer Basis ebenfalls mit der Columna verwachsen. Fünf Fruchtblätter sind zu einem Fruchtknoten verwachsen. Es sind fünf Griffeläste vorhanden mit kopfigen Narben. Es werden fünffächerige Kapselfrüchte gebildet. Der Hibiskus ist eigentlich in den Tropen heimisch und dort wird er auch angebaut, für all die Früchtetees, denen er die rote Farbe gibt. Es gibt über 150 verschiedene Hibiskusarten. In europäischen Gärten wächst er in Strauchform und trägt Blüten in unterschiedlichen Farben zwi-schen weiß und rot. Mit seinen großen Blüten ist er eine Zierde jedes Gartens.

Bachblüten
Ich bin ein nervöser Mensch (18 Impatiens)
- Diese Menschen sind häufig sehr nervös
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie die nervöse Art abstreifen
Bachblüten
Ich bin leicht beeinflussbar (19 Larch)
- Diese Menschen sind leicht beeinflussbar
- Mit der dementsprechenden Bachblüte lassen sie sich kaum mehr beeinflussen
Funktionen der wichtigsten Mengen- und Spurenelemente
Kalzium
Kalzium ist mengenmäßig der wichtigste Mineralstoff des menschlichen Körpers. Es ist ein bedeutender Baustein der Knochen und Zähne, die 99% des gesamten Körperbestand an Kalzium enthalten. Neben eseiner Stützfunktion in Skelett spielt Kalzium eine wichtige Rollde der Blutgerinnung und der Weiterleitung von Reizen im Nervensystem, sowie bei der Auslösung der Muskelkontraktion.
Phosphat
Phosphat dient als weiteres Bauelement – für Knochen und Zähne.
Eisen
Eisen ist ein Bestandteil des Blutfarbstoff Hämoglobin und ist unerlässlich für den Sauerstofftransport im Blut.
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