Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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20.05.2019

täglichen News > Newsletterarchiv > Mai > 20.05.19-26.05.19


LUNGENKRAUT

Das Lungenkraut wächst in Laubwäldern und Gebüschen, wo es uns im Frühjahr mit seinen rotvioletten bis blauen Blüten erfreuen kann. Die Blüten erinnern an die gelbe Schlüsselblume, aber die Pflanze gehört zu einer ganz anderen Pflanzenfamilie. Doch auch das Wirkungsspektrum ist ähnlich. Durch die darin enthaltene Kieselsäure und den Schleim wirkt das Lungenkraut lindernd auf Reizhusten und Entzündungen der oberen Luftwege, was der Pflanze auch ihren Namen gegeben hat. Obwohl das Lungenkraut ihrem wissenschaftlichen Namen zufolge "officinal" sein sollte, das heißt immer in Apotheken vorrätig, wird es von der offiziellen Phytotherapie kaum benutzt. Die Volksheilkunde schätzt es jedoch sehr.
Das Gefleckte Lungenkraut, auch als Echtes Lungenkraut bezeichnet, ist eine Pflanzenart innerhalb der Familie der  Raublattgewächse. Sie ist in  Europa verbreitet.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Husten
Heilwirkung:
adstringierend, blutstillend, erweichend, harntreibend, schleimlösend, schweißtreibend
Anwendungsbereiche:
Bronchitis, Katarrh der oberen Luftwege, Erkältung, Halsschmerzen, Heiserkeit, Halsentzündung, Durchfall, Darmentzündung, Hämorrhoiden,  Blasenentzündung, Nierenbeckenentzündung, Augenentzündung, Wunden, Pickel
wissenschaftlicher Name:
Pulmonaria officinalis, Pulmonaria maculosa
Pflanzenfamilie:
Rauhblattgewächse = Boraginaceae
englischer Name:
 Lungwort
volkstümliche Namen:
Bachkraut, Blaue Schlüsselblume, Bockkraut, Brunneschüsseli, Fleckenkraut, Güggelhose, Händschechrut, Hänsel und Gretel, Himmelschlüssel, Hirschkohl, Hirschkoze, Hirschmangold, Hosenschiffern, Königsstiefel, Lungentee, Lungenwurz, Schlotterhose, Schwesternkraut, Ungleiche Schwestern, Unser lieben Frauen Milchkraut, Waldochsenzunge
Verwendete Pflanzenteile:
Kraut
Inhaltsstoffe:
Kieselsäure, Schleimstoffe, Flavonoide, Allantoin, Gerbstoff, Gerbsäure, Saponine
Sammelzeit:
Main und Juni

Anwendung
Heutzutage wird Lungenkraut nur noch relativ selten als Heilpflanze verwendet. Früher galt es jedoch als wichtige Heilpflanze bei Lungenerkrankungen aller Art und auch die Volksheilkunde setzt das Lungenkraut gerne ein. Der traditionelle Einsatzbereich des Lungenkrauts reicht vom einfachen Husten bis hin zu Lungentuberkulose, die früher auch in Mitteleuropa eine verbreitete Plage war. Vor allem der hohe Gehalt an Kieselsäure im Lungenkraut rechtfertig den Einsatz als Husten-Heilpflanze. Außerdem enthält das Lungenkraut auch Schleimstoffe und Saponine, die für den Einsatz als Heilkraut der Atemwege sprechen. Außerdem wirkt das Lungenkraut lindert auf Darmentzündungen und Durchfall. Äußerlich angewandt hat es gewisse wundheilende Fähigkeiten, die sich unter anderem durch den Allantoin-Gehalt und die enthaltenen Gerbstoffe erklären. Das Allantoin ist auch der Haupt-Wirkstoff des  Beinwells, sodass man das Lungenkraut ähnlich anwenden kann wie den Beinwell.
Tee
Die Hauptanwendungsart für das Lungenkraut ist der Tee. Man kann das Lungenkraut entweder allein als Tee aufbrühen oder zusammen mit anderen Kräutern als Mischtee. Für einen Lungenkraut- Tee übergießt man ein bis zwei Teelöffel Lungenkraut mit einer Tasse kochendem Wasser und lässt ihn zehn Minuten zie-hen. Anschließend abseihen und in kleinen Schlucken trinken. Von diesem Tee trinkt man ein bis drei Tassen täglich. Wie bei allen stark wirksamen Heilkräutern sollte man nach sechs Wochen Daueranwendung eine Pause einlegen und vorübergehend einen anderen Tee mit ähnlicher Wirkung trinken. Anschließend kann man wieder sechs Wochen lang Lungenkraut-Tee trinken. Durch die Pause werden eventuelle unerwünschte Langzeitwirkungen verhindert und die erwünschte Lungenkraut-Wirksamkeit bleibt erhalten und lässt nicht durch Gewöhnung nach. Den Lungenkraut-Tee kann man zur Wundheilung auch äußerlich für Umschläge, Bäder und Waschungen verwenden.
Pulver
Getrocknetes Lungenkraut kann man zu Pulver zerreiben. Ein Esslöffel von diesem Pulver wird mit einer Tasse lauwarmer Milch vermischt. Dann trinkt man es in kleinen Schlucken. Man kann diese Anwendung auch mit warmer Milch und etwas Honig einsetzen.

Pflanzenbeschreibung
Das Lungenkraut ist in Mitteleuropa heimisch. Es wächst bevorzugt in lichten Laubwäldern und an Waldrändern. Dort kommt es häufig in größeren Gruppen vor. Der Boden sollte für das Lungenkraut möglichst feucht und kalkhaltig sein. Die mehrjährige Pflanze wird bis zu 20cm hoch. An einem leicht behaarten Stängel wachsen rauhe Blätter. Die Blätter haben meistens weißliche Flecken. Zwischen März und Mai blüht das Lungenkraut in Blütenbüscheln an der Spitze der Pflanzen. Die Blüten ähneln in der Form stark der Schlüsselblume, obwohl beide Pflanzen verschiedenen Pflanzenfamilien angehören. Die Farbe der Lungenkraut-Blüten wechselt von rötlich bei jungen Blüten über violett bis hin zu blau bei älteren Blüten. Dieser Farbwechsel verbindet das Lungenkraut sichtbar mit einigen anderen Pflanzen aus der Familie der Rauhblattgewächse, wie beispielsweise  Natternkopf oder  blauroter Steinsame.
Vegetative Merkmale
Das Gefleckte Lungenkraut ist eine ausdauernde krautige Pflanze. Die herz-eiförmigen Grundblätter sind meist derb, voll entwickelt und ungeteilt. Sie sind gelbgrün und besitzen stets rundliche, oft scharf begrenzte, weiße Flecken. Die Oberseite der Laubblätter ist mit winzigen Stachelhöckern und nur wenigen Borstenhaaren versehen. Die nicht blühenden Sprosse haben eine eiförmige Spreite, die länger als ihr 15 Zentimeter langer Blattstiel ist und plötzlich in den Stiel übergehen kann.
Generative Merkmale
Die zwittrigen Blüten sind radiärsymmetrisch und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Der fünf Kelchblätter sind bis mindestens zur Hälfte ihrer Länge verwachsen und der bei der frisch geöffneten Blüten ist der Kelch V-förmig und etwa doppelt so lang wie breit. Die  Blütenkrone ist anfangs rot, färbt sich später während der  Anthese durch Änderung des pH-Wertes innerhalb der Blütenblätter nach Blau um. Zwei  Fruchtblätter sind zu einem oberständigen Fruchtknoten verwachsen, der durch eine falsche Scheidewand in vier Fächer (Klausen) geteilt wird. Die Klausenfrucht zerfällt zur Reife in vier Teilfrüchte.




ROTKLEE

Jedes Kind kennt den Klee, weil es sich erhofft, auf der Suche nach vierblättrigen Kleeblättern das Glück zu finden. Das Glück durch Klee finden aber vor allem die Tiere, die ihn besonders gerne fressen. Aber auch in der Heilkunde findet der Klee immer mehr Bedeutung, vor allem der Rotklee, denn er enthält Isoflavone, die in den Wechseljahren bei den Östrogenmangel helfen. Außer dieser Anwendung ist der Klee für die Verdauungsorgane und die Blutreinigung hilfreich.
Der Wiesenklee, auch Rotklee genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Klee in der Unterfamilie der  Schmetterlingsblütler innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler.

Steckbrief
Heilwirkung:
blutreinigend, Appetitlosigkeit, Gicht, Leberschwäche, Rekonvaleszenz, Rheuma, Verstopfung, erweichend,  Wechseljahresbeschwerden, Östrogenmangel, Hitzewallungen
wissenschaftlicher Name:
Trifolium pratense
Pflanzenfamilie:
Hülsenfrüchtler = Fabaceae
englischer Name:
Clover
volkstümliche Namen:
Rotklee, Weißklee, Wiesenklee, Fleischklee, Feldknoppern, Futterklee, Himmelsbrot, Honigklee, Hummellust, Steyrerklee, Sügerli, Zuckerblümli, Zuckerbrot
Verwendete Pflanzenteile:
Kraut
Inhaltsstoffe:
Isoflavone, Proteine, Gerbstoffe, ätherisches Öl, Glykoside, phenolische Substanzen
Sammelzeit:
Mai bis September

Anwendung
Der Wiesenklee ist eine eiweißreiche Futterpflanze und wird in Deutschland seit dem 11. Jahrhundert angebaut, Kleekulturen waren aber erst nach 1750 verbreitet. Durch die  Symbiose mit stickstoff-fixierenden Bakterien (Knöllchenbakterien) ist er als Bodenverbesserer und als Vorfrucht für andere Kulturpflanzen sehr gut geeignet; für die  Imkerei wurden Sorten mit kürzerer Kronröhre herausgezüchtet. Gemischt mit anderen Kleesorten und Gräsern wird er als Kleegras zur Gründüngung und als Alternative zu Mais in Biogasanlagen verwendet.
Die wichtigste Anwendung des Rotklees ist wohl als Tee zum hormonellen Ausgleich in den Wechseljahren. Erst vor wenigen Jahren ist diese Einsatzmöglichkeit des Rotklees entdeckt worden. Als Tee eignet sich der Rotklee zur Förderung der Lebertätigkeit, der Verdauung und zur Gallensaftproduktion. Der Weißklee wirkt als Tee blutreinigend. Auch in der Rekonvaleszenz können beide angewandt werden. Ansonsten eignen sich Rot- und Weißklee für Teeumschläge gegen rheumatische Schmerzen und Milchdrüsen-Entzündung.

Pflanzenbeschreibung
Der Wiesenklee wächst bevorzugt auf Wiesen und an den Rändern von Äckern. Als Futterpflanze wird er sogar angebaut. Zum Leidwesen vieler Gartenbesitzer wächst der Klee auch häufig unbeabsichtigt auf den Rasenflächen. Dabei stellt der Klee eigentlich recht hohe Ansprüche an den Standort, aber anscheinend werden diese Ansprüche auf vielen Rasenflächen aufs Beste erfüllt. Der Boden muss nährstoffreich und fett sein. Staunässe mag die Kleepflanze nicht. In Bodennähe wächst eine Blattrosette, aus der die bis zu 50 cm hohen Stängel wachsen. Die typischen Blätter sind dreigliedrig, in seltenen Fällen auch viergliedrig. Die vierblättrigen Kleeblätter sollen angeblich Glück bringen, daher sind sie sehr begehrt. Zwischen Mai und September blüht der Wiesenklee in roten oder weißen Köpfchen. Diese Kleeblüten enthalten viel Nektar und sind daher bei Bienen beliebt.
Vegetative Merkmale
Der Wiesenklee ist eine ein- bis zweijährige oder überwinternd grüne, ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 15 bis 80 Zentimeter erreicht. Der aufrechte oder aufsteigende  Stängel ist kahl bis dicht angedrückt behaart. Die wechselständig und spiralig angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Der Blattstiel ist 1,8 bis 8,6 Zentimeter lang. Die Blattspreite ist dreiteilig gefiedert, auch gefingert genannt. Die beiderseits fein behaarten Blättchen sind bei einer Länge von 18 bis 60 Millimeter sowie einer Breite von 8 bis 35 Millimeter eiförmig bis elliptisch mit rundlichen Grund und im oberen Bereich länglich; sie weisen einen helleren Fleck in der Mitte auf. Der Rand der Blättchen ist glatt. Die eiförmigen bis lanzettlichen Nebenblätter sind mit dem Blattstiel verwachsen, der freie Teil ist grannenartig, viel kürzer als der verwachsene untere Teil und kahl oder behaart.  
Generative Merkmale
Die Blütezeit reicht von April/Mai bis Oktober. Es werden vielblütige, kugelige bis eiförmige ährige  Blütenstände gebildet, die eine Länge von 1 bis 2 Zentimetern und einen Durchmesser von 2 bis 3 Zentimetern aufweisen. Der Blütenstand ist meist von den obersten Stängelblättern umhüllt. Die zwittrigen  Blüten sind zygomorph und fünfzählig mit doppelter  Blütenhülle. Die fünf  Kelchblätter sind verwachsen. Die zehnnervige Kelchröhre ist nur wenig behaart. Die ungleichen Kelchzähne sind gewimpert. Einzelne der fünf roten  Kronblätter sind verwachsen. Die Krone besitzt die typische Form einer  Schmetterlingsblüte und ist 10 bis 18 Millimeter lang. Das einzelne Fruchtblatt ist oberständig. Die Hülsenfrucht ist 1,5 bis 4 Millimeter lang und bis zu 1 Millimeter breit und enthält ein bis zwei Samen.



BACHBLÜTEN
Glaubst, andere auf die Fehler aufmerksam machen zu müssen, kritisiert, tadelst, nörgelst (3 Beech)
- Diese Menschen glauben, auf die Fehler anderer aufmerksam machen zu müssen, hier kritisiert, tadelst und nörgelst
- Mit der dementsprechender Bachblüte machen diese Menschen nicht mehr auf ihre Fehler aufmerksam


BACHBLÜTEN
Ausgelaugt durch Anwesenheit anderer, überarbeitet aus großer Hilfsbereitschaft (4 Centaury)
- Diese Menschen sind sehr ausgelaugt durch Anwesenheit ihrer Mitmenschen, sind überarbeitet aus zu großer Hilfsbereitschaft
- Mit der dementsprechender Bachblüte fühlen sie sich nicht mehr ausgelaugt und nicht mehr überarbeitet durch die Hilfsbereitschaft

ERNÄHRUNG
Die gesunde Ess-Psyche
Mit vollem Bewusstsein genießen, als Teil unserer Lebensfreude mit Freunden und Familie. Mit Respekt vor den Bedürfnissen des eigenen Körpers. Im Einklang „mit unsere Werten".
Essen ist ein Grundbedürfnis des Menschen – und zwar nicht nur, um mit Lebensnotwendigen Nährstoffen zu versorgen.


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