Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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20.05.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > Mai > 15.05.17-21.05.17


Quitte       

Die Quitte ist die einzige  Pflanzenart der Gattung Cydonia und gehört zur Untertrius der  Kernobstgewächse innerhalb der Familie der Rosengewächse. Die Quitte ist tausende Jahre als Obstbaum in Kultur. Der Quittenbaum sieht auf den ersten Blick aus wie ein Apfel oder Birnbaum. Bei den Früchten, die im Herbst heranreifen, ist man jedoch nicht ganz sicher, ob es sich um Äpfel oder Birnen handelt, weil die Quitte optisch in etwa zwischen den beiden Früchten liegt. Außerdem haben die Quitten eine wollige Haut, was sie deutlich von ihren Verwandten unterscheidet. Der Quittenkenner erkennt natürlich sofort, dass es sich um Quitten handelt, aber wenn man die Quitte nicht kennt, ist man zunächst verwirrt. Heutzutage ist die Quitte ziemlich unbekannt, aber unsere Mütter und Großmütter haben die Quitte noch sehr geschätzt und daraus im Winter Quittenmus und Quittenbrot hergestellt, letzteres eine süßherbe Köstlichkeit, die zusammen mit Keksen auf dem Weihnachtsteller lagen. Die Quitte ist außerdem eine Frucht mit großer Heilkraft. Sie stärkt die Verdauung, hilft bei Erkältungen und lindert Entzündungen der Haut. Vor allem die Samen der Quitte werden in der Volksheilkunde eingesetzt.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Durchfall, Husten
Heilwirkung:
adstringierend, blutbildend, entzündungshemmend, erweichend, harntreibend, kühlend, schleimlösend
Anwendungsbereiche:
Bronchitis, Erkältung, Halsschmerzen, Gebärmuttervorfall, Rachenentzündung, Sodbrennen, Mundgeruch, Magenschleimhautentzündung, Darmentzündung, Durchfall, Verstopfung, Hämorrhoiden, Gicht, Anämie, Bluthochdruck, Nervosität, Schlaflosigkeit, Verrenkungen, Brandwunden, Dekubitus (Wundliegen), Blutende Wunden, Rissige Haut, Wunde Brustwarzen
wissenschaftlicher Name:
Cydonia oblonga od. Pirus cydonia
Pflanzenfamilie:
Rosengewächse = Rosaceae
englischer Name:
Quince
andere Namen:
Quittenbaum, Kittenäpfel, Kittenbaum, Köttenbaum, Kötte, Küttenbaum, Kütte, Schmeckbirne
Verwendete Pflanzenteile:
Früchte, Blätter, Samen
Inhaltsstoffe:
Vitamin C, Gerbstoffe, Gerbsäure, Amygdalin, Emulsin, organische Säuren, Pektin, Schleim, Zink
Sammelzeit:
Früchte: September bis Oktober (November), Blätter: Mai bis September

Anwendung
Die Quitte trägt vier bis acht Jahre nach ihrer Pflanzung die ersten Früchte. Die Vermehrung der  Kultursorten aus Stecklingen oder Abrissen gelingt nur manchmal. Die im Handel erhältlichen Pflanzen sind meist durch Aufpropfen veredelt. Quitten werden gern als  Unterlage für andere Obstbäume, insbesondere für  Birnen verwendet.
Verwendung als Lebensmittel
Die in der Schweiz, Deutschland und Österreich wachsenden Quittensorten sind für den Rohverzehr nicht geeignet, da sie hart und durch die Gerbstoffe bitter sind. Andernorts gibt es aber auch Sorten, die roh gegessen werden können, zum Beispiel die in der Türkei angebaute Shirin-Quitte. Bei der Zubereitung mitteleuropäischer Sorten muss in jedem Fall vor dem Verarbeiten der Früchte der Flaum oder Pelz der Quitten mit Hilfe eines (groben) Tuches gründlich abgerieben werden, da er reichlich Bitterstoffe enthält. Dann kann die Frucht geschält oder ungeschält verwendet werden. Erprobt ist auch das Abbürsten des Flaums mit einer Messingbürste. Da dabei die Schale aber kleine Kratzer bekommt, wird diese erheblich schnellere Methode nur angewandt, wenn die Früchte sofort weiterverarbeitet werden. Aus Quitten kann man  Marmelade, Kompott, Mus, Saft und daraus Gelee (Quittenkäs), Likör, Wein, Schnaps sowie Secco („Perlwein") herstellen. Von regionaler Bedeutung ist die Zugabe in der Apfelwein- oder -saftherstellung. Gebacken eignen sie sich als Dessert oder Beilage zu Fleisch. Quittenbrot ist eine Süßigkeit, hergestellt aus mit Zucker vermischtem eingedicktem Quittenmus, das etwa 1 cm dick auf einem Backblech verstrichen im Backofen gedörrt und anschließend in 2–3 cm große Rauten geschnitten und in Zucker gewendet wird. Quittenbrot ist im deutschsprachigen Raum im Handel fast nicht erhältlich, in spanisch- und portugiesisch-sprachigen Ländern ist  Dulce de membrillo eine verbreitete traditionelle Weihnachts- oder Wintersüßigkeit.
Verwendung als Heilpflanze
Als Heildroge dienen die reifen Quittensamen.
Anwendung: Quittensamen werden (unzerkleinert, da sonst Blausäure aus Amygdalin frei wird) in der Volksheilkunde noch gelegentlich zur Bereitung eines Schleimes verwendet, der als Hustenreiz linderndes und mild abführendes Mittel gilt. Äußerlich kommt er in Salben oder Cremes unter anderem bei rissiger Haut, aufgesprungenen Lippen, wunden Brustwarzen, Verbrennungen, Wundliegen oder Hämorrhoiden zum Einsatz, auch als fettfreie, reizlose  Salbengrundlage in der  Kosmetik. Der Saft der ganzen Früchte, der neben Schleim auch reichlich  Gerbstoffe enthält, kann bei leichten Entzündungen im Mund- und Rachenraum sowie bei Darmstörungen nützlich sein. Von der Quitte werden die Früchte, die Samen und die Blätter als Heilmittel verwendet. Die Samen und Blätter kann man als Tee anwenden, die Früchte als Mus, Saft oder Honig. Hinweis zu den Samen: Die Samen müssen unbedingt unzerkleinert verwendet werden, denn in ihrem Innern enthalten die Sa-men giftige Blausäure.
Tee
Für einen Quitten-Tee köchelt man ein bis zwei Teelöffel Quittensamen (unzerkleinert) mit einer Tasse kochendem Wasser etwa fünf Minuten lang. Anschließend abseihen und in kleinen Schlucken trinken.
Innerlich
Den Tee aus Quittensamen kann man gegen Schlaflosigkeit, Unruhe und Verdauungsbeschwerden anwenden. Als Mus oder Saft hilft die Frucht der Quitte gegen Verdauungsschwäche und Erkältungen. Da die Quitte bei der Ausscheidung hilft, kann man sie als Mus auch gegen Gicht einsetzen. Außerdem kann man die kleingeschnittene Quittenfrucht in Honig einlegen. Dieser Honig hilft bei Husten und dient der Stärkung.
Quitteneisentinktur
Aus dem Saft der frischen Früchte kann man eine  Tinktur herstellen. Diese Tinktur soll blutbildend sein und kann gegen Blutarmut (Anämie) eingesetzt werden.
Äußerlich
Wenn man die Quittenkerne länger kocht, bis sie einen Schleim ergeben, kann man diesen Schleim bei Hautentzündungen und schlecht heilende Wunden auftragen. Dieser Schleim wird auch bei Wundliegen und Risse in der Haut verwendet.
Sitz-Dampfbäder aus Quittenblättern
Tee aus den Blättern des Quittenbaums wird in der Volksheilkunde als Sitz-Dampfbad bei Gebärmuttervorfall und Mastdarmvorfall angewendet.
Küche
Die Quitte ist nur in zweiter Linie eine Heilpflanze. In erster Linie ist sie ein Nahrungsmittel. Zwar kann man die Quitte nicht einfach roh essen, wie ihre Geschwister Äpfel oder Birnen. Man kann aber verschiedene, leckere Speisen aus der Quitte zubereiten, die dann auch eine Heilwirkung aufweisen.
Quittenmus
Ein Quittenmus ist ähnlich wie ein Apfelmus. Es hilft gegen Verdauungsschwäche, Erkältungen und Gicht. Quittenmus wird hergestellt wie Apfelmus.
Quittensaft
Saft aus Quitten hat eine ähnliche Heilwirkung wie Quittenmus. Man kann ihn auch als Grundlage für Quittengelee verwenden. Für die Herstellung eines Quittensaftes können Sie entweder einen Koch-Entsafter verwenden, oder Sie stellen den Saft mit einfachen Mitteln her (Topf, Schüssel und Stofftuch). Quittensaft kann man als wohlschmeckendes Getränk einfach trinken, oder man trinkt es wegen seiner Heilwirkung. Außerdem stellt der Quittensaft die Basis für ein Quittengelee dar.
Quittengelee
Mithilfe von Gelierzucker können Sie aus dem Quittensaft ein Quittengelee herstellen. Das Quittengelee ist ein wohlschmeckender Brotaufstrich, der eine stärkende Wirkung auf die Verdauung hat.
Quittenbrot
Quittenbrot ist eine ganz spezielle Frucht-Zubereitung, die traditionell nur mit der Quitte hergestellt wird. Es handelt sich um ein Frucht-Konfekt, das sich gut zur Ergänzung der Weihnachtsbäckerei eignet. Mit dem Quittenbrot haben Sie ein Konfekt, das bei der Verdauung der zahlreichen Weihnachtsleckereien hilft.

Magische Anwendung
Wenn man Quittenkerne mit sich führt, soll das vor Unfällen, Verletzungen und anderem Unheil schützen. Im alten Rom teilten sich Frischvermählte eine Quitte. Dadurch sollte das Eheglück gesichert werden. Im weiteren Verlauf der Partnerschaft soll es die Treue sichern, wenn man seinem Partner Quitten zu essen gibt. Wenn schwangere Frauen Quitten essen, hoffen sie auf ein ge-niales, geschicktes und schönes Kind.

Geschichtliches
Im alten Griechenland galt die Quitte als Lieblingsfrucht der Götter und wurde auf ihren Altären geopfert. Die Römer brachten den Quittenbaum nach Mitteleuropa, wo er in warmen Gegenden gut gedeiht, weil er weitgehend winterhart ist. Hildegard von Bingen empfahl die Quitte für Gesunde und Kranke. Speisen aus Quitte sollen gegen Gicht helfen. Äußerlich empfiehlt sie die Quitte zur Behandlung von Geschwüren.

Pflanzenbeschreibung
Vegetative Merkmale
Cydonia oblonga ist ein laubabwerfender Strauch oder kleiner Baum, der Wuchshöhen von 4 bis 8 Meter erreicht. Die  Rinde junger Zweige ist violett und behaart (Indument) – später bräunlich violett und glatt. Die kleinen, behaarten Knospen sind nur von wenigen Schuppen geschützt. Die wechselständigen  Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Der behaarte  Blattstiel ist 0,8 bis 1,5 Zentimeter lang. Die beim Austrieb behaarte Blattspreite ist 5 bis 10 Zentimeter lang und 3 bis 5 Zentimeter breit. Der Blattrand ist glatt. Es sind  Nebenblätter vorhanden.
Generative Merkmale
Die Blüten stehen einzeln an den Spitzen beblätterter Zweige, genauer gesagt an der Spitze diesjähriger Triebe an einjährigen Zweigen (beim Baumschnitt zu beachten). Der behaarte Blütenstiel ist etwa 5 Millimeter lang. Die zwittrige, radiärsymmetrische, fünfzählige  Blüte weist einen Durchmesser von 4 bis 5 Zentimeter auf mit doppelter  Blütenhülle (Perianth). Der Blütenbecher ist glockenförmig. Die fünf auf beiden Seiten behaarten  Kelchblätter sind zurückgebogen und 5 bis 6 Millimeter lang mit glattem Rand. Die fünf freien, weißen oder rosafarbenen Kronblätter sind verkehrt-eiförmig und etwa 1,8 Zentimeter lang. Die 20  Staubblätter sind weniger als halb so lang wie die Kronblätter. Die fünf unterständigen Fruchtblätter enthalten jeweils viele  Samenanlagen. Die fünf freien Griffel sind an ihrer Basis flaumig behaart und fast so lang wie die Staubblätter. Die Quitte blüht nur in einem kurzen Zeitraum im Mai und Juni. Da die Quitte selbstfruchtbar ist, wird kein zweiter Baum zur Bestäubung benötigt. Der wollig behaarte Fruchtstiel ist etwa 5 Millimeter lang. Die gelbe, duftende, behaarte, vielsamige Frucht weist bei der Wildform einen Durchmesser von 3cm bis 5cm auf, kultivierte  Sorten können deutlich größere Früchte bilden. Die zurückgeschlagenen Kelchblätter sind auch noch bei Reife deutlich zu erkennen. Die Früchte enthalten viele Samen. Auch die Frucht heißt Quitte. Es ist eine  Sammelbalgfrucht – genauer eine  Apfelfrucht –, die im Aufbau Äpfeln oder Birnen ähnelt. Nach der äußeren Form der Früchte werden als Sortengruppen Apfelquitten und Birnenquitten unterschieden. Sie gehört zu den letzten Früchten im Saisonkalender und wird im Spätherbst, also normalerweise im Oktober bis hinein in den November, geerntet.
Die Quitte kommt ursprünglich aus Nordpersien, dem Mittelmeerraum und Asien.
Heutzutage ist sie auch in milden Gegenden Mitteleuropas heimisch. Bevorzugt wird die Quitte in Weinbaugegenden angebaut. Der Quittenbaum wird zwischen drei und acht Meter hoch. Er ähnelt Apfel- und Birnenbäumen, mit denen er auch eng verwandt ist. Häufig wird der Quittenbaum auch als Pfropfunterlage für Birnbäume verwendet. Im Alter von vier bis acht Jahren beginnt der Quittenbaum Früchte zu tragen. Die weiss-rosanen Blüten der Quitte erscheinen zwischen Mai und Juni. Sie sind etwas größer als die typischen Blüten von Apfel und Birne. Aus den Quitte-Blüten entwickeln sich bis Oktober oder November die Quittenfrüchte. Aber erst im Winter werden die Quitten zum Essen freigegeben, weil sie erst dann nachgereift sind. Die Quitten-Früchte schmecken auch im reifen Zustand noch stark zusammenziehend und herb, obwohl sie sehr angenehm duften. Daher werden Quittenfrüchte fast ausschließlich gekocht genossen.

Anbautipps
Quittenbäume kann man im eigenen Garten anbauen, sofern man genügend Platz hat. Der Baum kann bis zu acht Meter hoch werden. Daher muss man einen ausreichend Abstand zur Grundstücksgrenze und zum Haus einplanen. Weil die Quittenfrüchte am besten werden, wenn man eine gepfropfte Pflanze verwendet, kauft man sich am besten eine fertige Pflanze, die bereit gepfropft ist. Diese Pflanze kann man wahlweise im Herbst oder im Frühjahr einpflanzen. Dann braucht man etwas Geduld, denn frühestens nach vier Jahren trägt der Baum die ersten Früchte. Manchmal vergehen auch acht Jahre bis zur ersten Ernte.

Sammeltipps
Die Quittenernte findet zwischen Oktober und November statt, wenn die Früchte fast reif sind. Am besten pflückt man sie, wenn sie noch nicht zu reif sind, denn mit zunehmender Reife wird das Pektin abgebaut, was für die Quittenküche von großer Bedeutung ist. Der beste Zeitpunkt für die Ernte ist, wenn die Quitten gerade gelb werden. Die Früchte werden vom Baum gepflückt wie Äpfel. Dann werden sie möglichst bald zubereitet. Quitten kann man zwar auch für geraume Zeit im Keller lagern, aber sie verlieren dort von Woche zu Woche wertvolle Vitamine. Die Blätter kann man zwischen Mai und September sammeln und wahlweise frisch oder getrocknet verwenden.



Styrax          

Das Storaxharz, oft auch nur als Styrax, flüssiges Amber oder Balsam bezeichnet, ist ein wohlriechendes  Naturharz, das für Räucherwerke oder als Heilmittel verwendet wird. Bereits in der Antike zählte das Harz zu den wichtigsten und begehrtesten Räuchermitteln, das vielfältig genutzt wurde. Die Phönizier brachten das Styrax nach  Ägypten, sie nannten es „miniaki" ( Papyrus Ebers).

Steckbrief
Heilwirkung:
Bronchitis
wissenschaftlicher Name:
Liquidamber orientalis
Verwendete Pflanzenteile:
Balsam

Herkunft
Bis in das 18. Jahrhundert soll es ausschließlich vom aus Kleinasien und dem östlichen Mittelmeergebiet stammenden Storaxbaum gewonnen worden sein, dies ist aber umstritten, sogar fraglich. Danach stammt der Großteil des Storaxharzes von verschiedenen Arten der geruchlich sehr ähnlichen, aber nicht näher mit den Storaxbäumen verwandten Amberbäume, welche deshalb auch manchmal fälschlicherweise als Storaxbäume bezeichnet werden. Dementsprechend bezeichnet man je nach Herkunft das Räucherwerk als echtes Styrax (Harz von Styrax officinalis) und falsches Styrax (Harz von Liquidambar-Arten). Auch gibt es von Altingia excelsa (Burmesisches Storax) und Altingia gracilipes Substitute. Abzugrenzen ist Storaxharz, im Deutschen Gebrauch ebenfalls als „Styrax" bezeichnet, von  Benzoeharz welches von anderen Storaxbäumen (Styrax) stammt.

Gewinnung
Es wird ähnlich wie  Weihrauch gewonnen: Der Stamm wird angeschnitten, und das austretende harzige Gemisch wird gesammelt. Da dieser Rohstoff einen hohen Flüssigkeitsanteil hat, muss er anschließend noch veredelt werden. Dies geschieht entweder durch Lufttrocknung oder durch  Destillation. Früher wurde nur die  Wasserdampfdestillation verwendet, welche auch die beste Qualität ergibt. Heutzutage wird oft, teils nur als Zwischenstufe, ein  Alkohol verwendet, da dies die Ausbeute erhöht.

Eigenschaften
Neben vielen anderen Inhaltsstoffen besteht Styrax hauptsächlich aus Zimtsäure, Styracin, Zimtsäureethylester,  Vanillin, Cinnamein,  Storesinol und einer geringen Menge  Styrol. Der Styrax-Rauch riecht schwer süßlich und wirkt entspannend und beruhigend.

Verwendung
Der Balsam wird schon seit der Antike zum Räuchern benutzt und ist heute neben dem Weihrauch das wichtigste Räucherwerk der  griechisch-orthodoxen Kirche. Dabei wird meistens Holzkohle mit Styraxbalsam getränkt und diese dann auf  Kohle oder  Holzkohle verbrannt. Die  Volksheilkunde verwendet das Styrax bei  Bronchitis, Herzerkrankungen, Lepra, Schlaganfall und Verstopfung. Äußerlich wird es bei Krätze und als Wundheilmittel eingesetzt. In der Parfümerie wird es in vielen klassischen Duftkompositionen wegen seines balsamisch-süßen, leicht grasartigen Duftes geschätzt und als Fixateur beigemischt.



BACHBLÜTEN
Ich bin hochmütig (32 Vine)
- Diese Menschen sind hochmütig und kommen sich nur allzu gut vor
- Mit der dementsprechenden Bachblüte kommen diese Menschen wieder auf den Boden der Tatsachen und
 kommen ihren Mitmenschen nicht mehr hochmütig vor


BACHBLÜTEN

Man reagiert zu Zeiten kleinlich, pedantisch (übertrieben genau), unnachgiebig (3 Beech)
- Diese Menschen reagieren zur Zeit allzu kleinlich, übertrieben genau und sehr unnachgiebig und können es
 nicht durchbrechen
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie es durchbrechen und sind kaum mehr kleinlich,
 übergenau und unnachgiebig

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