Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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20.03.2019

täglichen News > Newsletterarchiv > März > 18.3.19-24.3.19


BUCHSBAUM
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In Form von Kugeln oder gar Tieren ist der Buchsbaum den meisten Europäern bekannt, denn er lässt sich besonders gut in Form schneiden, was ihm eine glänzende Karriere in Gärten und Parks beschert hat. Doch vor allem früher, vor der Zeit der Pharmaindustrie, galt der Buchsbaum als wichtiges Heilmittel, das sogar bei Malaria und Syphilis eingesetzt wurde. Doch seine starke Wirksamkeit hat den Nachteil, dass der Buchsbaum giftig ist und seine innerliche Anwendung daher nicht mehr empfohlen wird.
Der Gewöhnliche Buchsbaum, auch nur Buchsbaum oder Buchs genannt, ist eine Pflanzenart aus der  Gattung der  Buchsbäume. Er ist in  Südwesteuropa, Mitteleuropa, Nordafrika und  Westasien heimisch.

Steckbrief
Heilwirkung:
Achtung! Giftig! Äußerliche Anwendung: chronische Hautleiden, schweißtreibend, Rheuma,  Gicht, Innerlich (geschichtliche Nutzung): Fieber, Rheuma, Gicht, Malaria, Syphilis, wurmtreibend, beruhigend
Homöopathische Anwendung:
D3 gegen Rheuma
wissenschaftlicher Name:
Buxus sempervirens
englischer Name:
Box
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter, Rinde
Inhaltsstoffe:
Buxin (giftig!), Parabuxin, Buxinidin, Gerbsäure
Sammelzeit:
März bis April
Vergiftungserscheinungen:
Erbrechen, Durchfall, Krämpfe, Lähmungen
Erste Hilfe bei Vergiftungen:
Erbrechen auslösen, Aktivkohle, Krankenhaus

Anwendung

Da der Buchsbaum giftig ist, kann man ihn nicht einfach so innerlich einnehmen, wie das bei anderen Heilpflanzen möglich ist. Äußerlich kann man ihn je-doch für Fuß- und Handbäder einsetzen. Auch für Kompressen und Waschungen kann man den Buchsbaum als Absud verwenden. Er kann in manchen Fällen bei hartnäckige Hauterkrankungen helfen. Auch bei Rheuma kann man ihn als Umschlag versuchen. Homöopathisch zubereitet kann man ihn in D3 auf innerlich gegen Rheuma einnehmen. Früher, als man beim Einsatz von Kräutermedizin noch heroischer war, weil starke chemische Medikamente fehlten, hat man zwei TL Blätter auf einen Liter Wasser als Teeaufguss genommen und zur Fiebersenkung je eine Tasse pro Tag getrunken. Weil die Blätter des Buchsbaums auch im Winter grün glänzen, ist er auch als Weihnachtsschmuck beliebt. Auch zur Feier der Wintersonnenwende werden Kränze aus Buchsbaum gewunden und auf den Kopf gesetzt. Diese Kränze sollen Glück bringen.
Giftigkeit und Heilkraft
Der Buchsbaum ist in allen Teilen giftig; er enthält rund 70  Alkaloide, darunter Cyclobuxin D. Blätter und Rinde weisen einen Gesamtalkaloidgehalt von drei Prozent auf. Buchsbaum wurde bereits in der Antike bei Husten, Magen- und Darmkrankheiten verwendet sowie bei wiederkehrendes Fieber wie die Malaria. Angeblich ist Buchsbaum als Malariaheilmittel vergleichbar mit dem Chinin. Man benutzt Buchsbaum heutzutage wegen seiner Toxizität nur noch selten als Heilkraut, da die Dosierung problematisch ist. Überdosierung führt zu Erbrechen und Krämpfen bis zum Tod. In der Homöopathie wird Buchsbaum bei  Rheuma verordnet.

Pflanzenbeschreibung
In Nordafrika und Südeuropa wächst der Buchsbaum an kalkhaltigen Stellen wild. In Mitteleuropa bevorzugt er milde Ecken und wird vorwiegend als Zier-pflanze in Gärten und Parks kultiviert. Dort ist er sehr beliebt, weil er so langsam wächst, kleine Blätter hat und sich daher sehr gut für den Formschnitt eignet. Der Buchsbaum wird bis zu 600 Jahre alt und kann acht Meter hoch wer-den. Bei besonders großen Exemplaren wird der Stamm bis zu 90 Zentimeter dick. Im Normalfall ist der Buchsbaum jedoch ein eher zierlicher Strauch. Das Holz des Buchsbaums ist hart und so schwer, dass im Wasser untergeht. Das macht das Buchsbaumholz sehr gut zum Drechseln geeignet. Die kleinen ovalen Blätter des Buchsbaums sind das ganze Jahr über grün. Sie glänzen wie lackiert, außer wenn sie ganz jung und noch zart sind. Ab Ende März blüht der Buchsbaum mit gelblichen Blüten, die eher unscheinbar, aber filigran sind. Aus den befruchteten Blüten entwickeln sich kapselartige Früchte, die durch ihre drei kleinen Hörner unverwechselbar sind.
Vegetative Merkmale
Der Buchsbaum wächst sehr langsam als  immergrüner  Strauch oder selten kleiner Baum. Er erreicht meist Wuchshöhen von bis zu 8 Metern; im subtropischen Verbreitungsgebiet erreicht er auch Wuchshöhen von bis zu 20 Metern. Er bildet kurze, schräg nach oben stehende kantige Zweige aus. Die Rinde der Zweige ist zunächst olivgrün und kurz behaart, verkahlt aber später. Die gegenständig an den Zweigen angeordneten  Laubblätter stehen dicht. Die einfachen Blattspreiten sind bei einer Länge von 1 bis 2,5 Zentimetern etwa halb so breit und eiförmig bis länglich-elliptisch. Die Blattoberseite ist glänzend dunkel-grün und die -unterseite ist deutlich heller sowie matt. Der Blattrand ist nach unten umgebogen.
Generative Merkmale
Der Buchsbaum ist einhäusig getrenntgeschlechtig (monözisch). Von März bis Mai erscheinen in den Blattachseln unscheinbare, gelbliche, wohlriechende Blütenknäuel. Jeder Knäuel besteht in der Regel aus einer endständigen weiblichen Blüte und mehreren seitenständigen männlichen Blüten. Eine  Blütenkrone fehlt, vorhanden sind lediglich mehrere sehr kleine Hüll- und Kelchblätter. Die weiblichen Blüten haben drei  Griffel, jeweils mit einer zweigeteilten Narbe, die männlichen Blüten jeweils vier Staubblätter. Im September spalten sich die etwa 8 Millimeter langen, dreiklappigen Kapselfrüchte und streuen je zwei schwarze, glänzende Samen.




SONNENHUT

Der Sonnenhut hat die Fähigkeit das körpereigene Immunsystem anzuregen. Dies erreicht er unter anderem dadurch, dass er die Fresszellen im Blut und Gewebe aktiviert. Daher wundert es nicht, dass der Sonnenhut eine sehr beliebte Heilpflanze ist, die gegen Infektneigung eingesetzt wird, beispielsweise wenn man zu Erkältungen neigt oder bei schleichenden chronischen Infektionen. Auch bei schlecht heilenden Wunden wird er oft erfolgreich eingesetzt (äußerlich und innerlich).
Die Sonnenhüte, auch Scheinsonnenhüte oder Igelköpfe genannt, sind eine  Pflanzengattung aus der  Familie der Korbblütler. Der botanische Gattungsname Echinacea ist vom altgriechischen Wort ἐ
χνος echínos für Seeigel abgeleitet und bezieht sich auf die gattungstypischen, die Röhrenblüten überragenden, auffälligen, stachelspitzigen Spreublätter. Alle Arten haben ihre Heimat nur im östlichen und zentralen  Nordamerika.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Abwehrstärkung
Heilwirkung: antibakteriell, entzündungshemmend, immunstimulierend, schmerzstillend
Anwendungsbereiche: Abszesse, Bronchitis, Erkältung, Erysipel, Furunkel, Gelenkentzündung, Geschwüre, Grippale Infekte, Husten, Immunabwehr, Infektanfälligkeit, Karbunkel, Schlecht heilende Wunden, Schuppenflechte, Unterschenkelgeschwüre, Verbrennungen, Vorbeugung gegen Infektionen
wissenschaftlicher Name: Echinacea purpurea, Echinacea angustifolia, Echinacea pallida
Pflanzenfamilie: Korbblütler = Asteraceae
englischer Name:  Echinacea
volkstümlicher Name: Amerikanischer Sonnenhut, Igelkopf, Kegelblume, Kleine Sonnenblume, Rudbeckie
Verwendete Pflanzenteile: Wurzelstock, Kraut
Inhaltsstoffe: Echinacin, Ätherisches Öl, Echinacosid, Harzstoffe, Betain, Laevulose, Glukose, Inulin, Pentosan, Vitamin C, Fermente
Sammelzeit: Kraut: Juli, Wurzel: März-April, Oktober
Herkunft: Nordamerika
Anbau: Mittlere Breiten
Standort: Trockener Sandboden

Anwendung
Meistens wird der Sonnenhut als Fertigpräparat in der Apotheke erworben. Hierbei kann man im Allgemeinen zwischen Tinkturen und Tabletten wählen, die bei der innerlichen Verwendung keine großen Unterschiede in der Nützlichkeit aufweisen. Für die äußerliche Anwendung eignet sich vor allem die Tinktur. Wenn man den roten Sonnenhut im eigenen Garten anbaut, kann man das Kraut auch als Tee einsetzen. Oder man setzt selbst eine Tinktur aus Kraut oder Wurzelstock an. Bei manchen Kräuterhändlern kann man das Sonnenhut-Kraut auch kaufen, aber solche Angebote sind selten. Der Sonnenhut ist als alte Heilpflanze bekannt. Schon die Indianer Nordamerikas nutzten angeblich den Sonnenhut als Heilpflanze bei  Husten, Halsschmerzen und Mandelentzündung. Heute wird er zur Unterstützung bei Atemwegs- oder HarnwegsInfekten sowie äußerlich bei schlecht heilenden Wunden eingesetzt. Dabei finden vor allem die Arten Echinacea purpurea, pallida und angustifolia Verwendung. Die medizinische Wirkung ist in der Wissenschaft umstritten; verschiedene Studien und Metastudien kommen zu unterschiedlichen Ergebnissen. Beim Purpur-Sonnenhut wird der ausgepresste Saft der oberirdischen Pflanzenteile oder die Zubereitung als Tee verwendet. Aus einigen Sonnenhutarten gewonnene Medikamente wirken möglicherweise stimulierend auf das  Immunsystem. Dies soll durch die Beeinflussung der Aktivität der bakteriellen Gewebe-Hyaluronidase geschehen. Im Handel sind zahlreiche Fertig-Arzneimittel erhältlich.
Wirksamkeit
Eine Systematische Übersichtsarbeit der  Cochrane Collaboration von 2014 untersuchte 24 kontrollierte Studien zur Wirksamkeit von Echinacea-Präparationen zur Vorbeugung und Behandlung von Erkältungskrankheiten. Keine der Studien zeigte für sich eine vorbeugende Wirkung. Anhand einer statistischen Zusammenfassung (Metaanalyse) der Einzelstudienergebnisse schließen die Autoren eine geringe vorbeugende Wirkung allerdings nicht aus. Da sich die Studien jedoch stark bezüglich Durchführung und verwendeter Pflanzenteile unterschieden, ist die Aussagekraft einer solchen Metaanalyse gering, eine eindeutige Einschätzung der Wirksamkeit ist somit nicht möglich. Zur Behandlung von bereits eingetretenen Erkältungen ist die Studienlage widersprüchlich. Eine weitere Systematische Übersichtsarbeit von 2018 fasste Studien an Kindern zusammen und bestätigt die unklare Studienlage. Bei Untersuchungen der Kommission E des deutschen Bundesgesundheitsamtes wurden Daten zur Wirksamkeit von Arzneipflanzen gesammelt. Unter anderem wurde dabei von der Verwendung der Presssäfte der Wurzeln von Echinacea angustifolia und Echinacea pallidae herba (schmalblättriges Sonnenhutkraut und blassfarbenes Kegelblumenkraut) abgeraten. Der Grund sind pflanzeneigene Gifte, die toxische Wirkungen mit ungeklärten Risiken für Schwangere und Allergiker haben können. 2004 und 2005 veröffentlichte Studien zeigen, dass Echinacea Substanzen enthält, die ähnlich wirken wie  Cannabinoide, wobei aber keine  psychomimetischen Effekte auftreten. Diese Fraktion wird als „Alkylamide" zusammengefasst und hat eine sofort augenscheinliche Ähnlichkeit mit den körpereigenen  Anandamiden. Diese Anandamide sind Liganden der Endocannabinoid-Rezeptoren und die Alkylamid-Fraktion aus Echinaceae bindet  in vitro an CB-Rezeptoren. Forscher an der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Zürich haben 2006 gezeigt, dass N-Isobutylamide eine neue Klasse von Cannabino-Mimetika darstellen, die an die peripheren CB2-Cannabinoid-Rezeptoren auf Immunzellen (T-Lymphozyten) binden, aber nicht an die CB1-Re-zeptoren im zentralen Nervensystem. Der so oft postulierte „immunmodulatorische" Effekt könnte also möglicherweise über eben solche CB-Rezeptoren stattfinden.
Tinktur
Um eine Sonnenhut- Tinktur selbst herzustellen, übergießt man Sonnenhut-Wurzeln oder -Kraut in einem Schraubdeckel-Glas mit Doppelkorn oder Weingeist, bis alle Pflanzenteile bedeckt sind, und lässt die Mischung verschlossen für 2 bis 6 Wochen ziehen. Dann abseihen und in eine dunkle Flasche abfüllen. Von dieser Tinktur nimmt man ein bis drei mal täglich 10-50 Tropfen ein. Wenn einem die Tinktur zu konzentriert ist, kann man sie mit Wasser verdünnen.

Wirkung
Die wichtigste Wirkung des Sonnenhutes ist die Vermehrung der weißen Blutkörperchen. Dadurch wird das Immunsystem gestärkt. Infektionskrankheiten können besser abgewehrt werden. Allerdings ist es ein Irrtum, zu glauben, dass der Sonnenhut eine Erkältung verhindern oder verkürzen kann, wenn die Erkältung schon begonnen hat. Vielmehr sollte man den Sonnenhut schon vor-beugend vor einer eventuellen Ansteckung einnehmen. Dadurch werden die weißen Blutkörperchen vermehrt und das Immunsystem auch anderweitig gestärkt, unter anderem durch die Stärkung der lymphatischen Organe. Ein solcherart gestärktes Immunsystem kann dann mit einer Ansteckung besser klarkommen und die Erkältung fällt aus oder verläuft sanfter. Außerdem hat der Sonnenhut eine antibakterielle Wirkung. Dadurch wirkt der Sonnenhut direkt auf bakterielle Infektionen, wie beispielsweise Hautinfektionen, Furunkel und dergleichen. Man kann den Sonnenhut dann wahlweise als Salbe oder als Umschlag mithilfe einer Tinktur oder eines Tees anwenden. Bei solchen äußerlichen Anwendungen wirkt der Sonnenhut auch leicht schmerzstillend. Vor allem, wenn eine Wunde schlecht heilt oder eitert, kann der Sonnenhut Abhilfe schaffen.
Nebenwirkung
Normalerweise kommt es nicht zu Nebenwirkungen durch die Anwendung des Sonnenhutes. Aber wie bei allen Korbblütlern kann es zu allergischen Reaktionen kommen.

Magische Anwendung
Von den Einwohnern Nordamerikas wurde der Sonnenhut vor allem zur Verstärkung von magischen Ritualen eingesetzt. Dazu wurde der Sonnenhut den Göttern geopfert. Geburten fanden häufig an Plätzen statt, wo der Sonnenhut gedeiht. Bei Beerdigungen wurde der Sonnenhut als Grabbeigabe mitgegeben.

Geschichtliches
Im europäischen Altertum ist der Sonnenhut nicht bekannt, weil er eine Pflanze Nordamerikas ist. Dort wurde der Sonnenhut aber schon sehr lange als Heilpflanze angewendet. Traditionell wurde der Sonnenhut von den Einwohnern Nordamerikas vor allem gegen Wunden eingesetzt. Sie benutzten den Sonnenhut aber auch für zahlreiche andere Zwecke, insbesondere gegen alle Krankheiten, die mit Infektionen einhergehen.

Pflanzenbeschreibung
Den Sonnenhut findet man in Mitteleuropa normalerweise nicht wildwachsend, denn er ist in Nordamerika heimisch. Weil er wegen seiner schönen Blüten gerne als Zierpflanze angepflanzt wird, und das schon seit Jahrhunderten, kommt er hin und wieder verwildert auch in Europa vor. Die Sonnenhutpflanze hat eine lange Pfahlwurzel, die tief in den Boden hineinreicht. Aus dieser Wurzel sprießt jedes Jahr aufs Neue die Sonnenhutpflanze, denn der Sonnenhut ist eine mehrjährige Staude. Der dünne Stängel wird zwischen 25 und 120 cm hoch. Er hat kurze Borstenhaare. Die Blätter sind oval bis oval-lanzettlich, teilweise rauh gesägt. Sie stehen zerstreut am Stängel. Die großen Blüten stehen einzeln oben auf dem Stängel. Sie blühen den ganzen Sommer über. Die Blüten sehen zuerst gar nicht wie richtige Blütenblätter aus, sondern eher wie Stacheln. Erst nach einer Weile sehen die Blüten wie richtige Blumen aus. Aus den Blüten entwickeln sich stachelige Samenstände, die an Disteln oder Karden erinnern. Echinacea-Arten wachsen als  ausdauernde krautige Pflanzen, die je nach Art meist Wuchshöhen von bis zu 140 cm erreichen. Außer bei Echinacea purpurea besitzen alle Arten Pfahlwurzeln. Die aufrechten Stängel sind unverzweigt bis verzweigt. Die Pflanzen können verschieden behaart sein. Die wechselständig, grundständig und an den Stängeln verteilt angeordneten Laubblätter sind mehr oder weniger lang gestielt. Die einfache Blatt-spreite besitzt ein, drei oder fünf Blattadern. Der Blattrand ist meist glatt, manchmal gezähnt oder gesägt. Die Blattoberflächen sind manchmal glatt oder meist behaart. Die köpfchenförmigen Blütenstände stehen einzeln endständig auf relativ langen Stielen. Die kreisförmigen Blütenkörbe weisen Durchmesser von 1,2 bis 4 Zentimeter auf. In zwei bis vier Reihen stehen 15 bis 50 Hüllblätter; sie sind in Form und Größe fast gleich bis stark verschieden. Die Blütenstandsböden sind fast kugel- oder zylinderförmig. Es sind orangefarbene bis rötlich purpurfarbene Spreublätter vorhanden, die die Röhrenblüten, als auffälliges Merkmal der Gattung, wie kleine Igelstacheln (botanischer Name!) überragen. Die Blütenkörbe enthalten acht bis 21 Zungenblüten und 200 bis über 300 Röhrenblüten. Die ungeschlechtigen  Zungenblüten (Strahlenblüten) sind gelb, weiß, dunkel purpurfar-ben bis hell rosafarben. Die zwittrigen, fertilen Röhrenblüten (Scheibenblüten) sind rosa- bis rötlich purpur-farben, grünlich oder gelb mit fünf Kronzipfel. Der Pollen ist meist gelb, bei E. pallidaist er meist weiß. Die drei- bis vierkantigen Achänen sind hellbraun oder zweifarbig mit dunkelbraunem Band. Der Pappus ist mehr oder weniger kronenförmig mit oder ohne bis zu vier markanten Zähnen.

Anbautipps
Der Sonnenhut lässt sich gut im Garten anbauen. Vor allem auf trockenen, sandigen Böden gedeiht er gut. Da er mehrjährig ist, hat man jedes Jahr wieder Freude an ihm, es sei denn, man erntet die kompletten Wurzelstöcke. Die Anzucht aus Samen ist nicht ganz einfach, denn der Sonnenhut ist ein Kaltkeimer. Das heißt, dass man die befeuchteten Samen entweder einem Winter oder einer Phase im Kühlschrank aussetzen muss, bevor sie anfangen zu keimen. Im ersten Anbaujahr ist der Sonnenhut noch recht zaghaft, doch schon im zweiten Jahr schießt er kräftig aus dem Boden und bildet viele Blüten. Wenn die Pflanzen gut gedeihen, kann man im Herbst die Wurzelstöcke teilen, und den Sonnenhut dadurch vermehren.

Sammeltipps
Die Wurzeln des Sonnenhutes werden im Frühjahr oder Herbst geerntet. Dazu gräbt man sie aus und befreit sie sorgfältig von Erde. Dann werden sie im Schatten an luftiger Stelle getrocknet. Wenn man das Kraut ernten will, nimmt man die frisch aufgeblühten Pflanzen. Man schneidet die ganzen Pflanzen dicht über dem Boden ab und trocknet sie im Schatten an luftiger Stelle.



BACHBLÜTEN
Man schiebt aus Ängstlichkeiten Dinge vor sich her (20 Mimulus)
- Diese Menschen schieben aus Ängstlichkeiten, Dinge vor sich her
- Mit der dementsprechender Bachblüte schieben sie nichts mehr vor sich her

BACHBLÜTEN
Man ist diesem Gefühl ausgeliefert, so lange bis es plötzlich von selbst verschwindet, dann ist man wie aus einer Gefangenschaft befreit (21 Mustard)
- Diese Menschen sind mit dem Gefühl ausgeliefert, so lange bis es plötzlich von Selbst verschwindet, dann ist man wie aus einer Gefangenschaft befreit
- Mit der dementsprechender Bachblüte können sie dieses Gefühl überwinden


ERNÄHRUNG
Herz-Kreislauf-Erkrankungen
Risikofaktoren
- Zu hoher Cholesterinspiegel
- Blutdruck
- Rauchen
- Diabetes mellitus
- Übergewicht
- Bewegungsmangel


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