Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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20.03.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > März > 20.03.17-26.03.17


Eiche

Die Eichen sind eine Pflanzengattung in der Familie der Buchengewächse. Die Eicheln, die im Herbst heranreifen, schmecken zwar bitter, aber durch ausgie-biges Wässern kann man die Bitterstoffe entfernen und die getrockneten Früchte zu Mehl verarbeiten, was so manche Hungersnot gelindert hat. Auch als Kaffeeersatz eignen sich die Eicheln, wenn man sie röstet und mahlt. Die Rinde der Eiche wirkt stark zusammenziehend, was sie zu einem wertvollen Heilmittel bei Blutungen und Entzündungen macht. Sie wird vor allem äußerlich als Bad oder Umschlag angewendet. Die Blüte der Eiche wird als Bachblüte Oak eingesetzt.

Steckbrief

Haupt-Anwendungen:
Ekzeme, Schlecht heilende Wunden, Durchfall
Heilwirkung:
adstringierend, antibakteriell, blutstillend, entzündungshemmend
Anwendungsbereiche:
Halsschmerzen, Mundschleimhautentzündungen, Durchfall, Magenschleimhautentzündungen, Magengeschwüre, Darmschleimhautentzündungen, Hämorrhoiden, Blutzucker senkend, Diabetes (leichte), Blasenentzündung, Augenlidentzündungen, Ekzeme, Fußschweiß, Fusspilz, Frostbeulen, Krampfadern, Brandwunden (leichte), Furunkel, Zahnfleischbluten, Druckgeschwüre (Dekubitus), Schnittwunden, Afterjucken
wissenschaftlicher Name:
Quercus robur, Quercus pedunculata, Quercus petraea, Quercus sessiliflora
Pflanzenfamilie:
Buchengewächse = Fagaceae
englischer Name:
Oak
volkstümliche Namen:
Stieleiche, Sommereiche, Deutsche Eiche, Traubeneiche, Wintereiche, Eke, Eik, Ferkeleiche, Masteiche, Oachen
Verwendete Pflanzenteile:
Rinde, Eicheln
Inhaltsstoffe:
Gerbstoff, Gerbsäure, Tannine, Bitterstoff, Gallussäure, Quercin, Quercetin
Sammelzeit: Rinde:
März bis Mai, Eicheln: Oktober

Anwendung

Als heilkräftiger Pflanzenteil der Eiche wird die Rinde der dünnen Äste und Zweige verwendet. Die Rinde enthält sehr viele Gerbstoffe und daher ist die Eiche eine wichtige Gerbstoffpflanze. Eichenrinde kann man wahlweise als Tee oder als Tinktur anwenden. Die häufigste Art, Eichenrinde anzuwenden ist äu-ßerlich bei Ekzeme und schlecht heilende Wunden. Innerlich wird Eichenrinde als Mittel gegen Durchfall und Darmentzündungen verwendet.
Tee

Für einen Eichenrindentee (Abkochung) übergießt man ein bis zwei Teelöffel Eichenrinde mit einer Tasse kaltem Wasser und lässt das Wasser mit der Eichenrinde zusammen aufkochen. Den Eichenrindentee lässt man drei bis fünf Minuten kochen. Anschließend abseihen und in kleinen Schlucken trinken oder äußerlich anwenden. Von diesem Tee trinkt man ein bis drei Tassen täglich.
Tinktur

Tinkturen aus Eichenrinde sind weniger gebräuchlich aber durchaus möglich. Um eine Eichenrindentinktur selbst herzustellen, übergießt man Eichenrinde in einem Schraubdeckel-Glas mit Doppelkorn oder Weingeist, bis alle Pflanzenteile bedeckt sind, und lässt die Mischung verschlossen für 2 bis 6 Wochen ziehen. Dann abseihen und in eine dunkle Flasche abfüllen. Von dieser Tinktur nimmt man ein bis drei mal täglich 10-50 Tropfen ein oder wendet sie verdünnt äusserlich an. Wenn einem die Tinktur zu konzentriert ist, kann man sie mit Wasser verdünnen.
Innerlich

Eichenrinde kann man innerlich, als Tee gegen Durchfall einsetzen. Außerdem hilft Eiche bei Magen- und Darmgeschwüre, denn sie wirkt entzündungshemmend und kann gleichzeitig die offenen Geschwüre quasi zusammenziehen und ihre Abheilung beschleunigen. Bei Formen von Diabetes, die mit Entzündungen der Verdauungsorgane einhergehen, kann Eichenrindentee lindernd wirken. Man kann Eichenrinde auch gegen leichte innere Blutungen anwenden, natürlich nur in Absprache mit dem behandelnden Arzt. Bei Entzündungen im Mund- und Rachenraum gurgelt man mehrmals täglich mit lauwarmem Eichenrindentee.
Äußerlich

Äußerlich kann man Eichenrinden-Tee in Form von Umschlägen, Bädern oder Waschungen anwenden. Mit dieser Art der Anwendung kann man schlecht heilende Wunden und Geschwüre, wie beispielsweise Dekubitus lindern. Eichenrindenbäder können auch gegen Fußpilz helfen. Eichenrinde hilft äußerlich eingesetzt auch gegen Ekzeme. Krampfadern oder Hämorrhoiden schrumpfen durch die Behandlung mit Eichenrinde.
Bachblüte

Als Bachblüte wird die Blüte der Eiche verwendet, die zwischen April und Mai blüht. Sie steht für Stärke und Pflichtbewusstsein.
Küche

In schlechten Zeiten wurden Eicheln als Ersatz für Mehl und Kaffee verwendet.
Um die bitteren Früchte als Mehl nutzen zu können, müssen sie vorher entbittert werden. Dazu werden sie ausgiebig, mehrmals und lange gewaschen.

Pflanzenbeschreibung

Vegetative Merkmale

Eichen-Arten sind sommergrüne oder immergrüne Bäume, seltener auch Sträucher. Die wechselständigen und spiralig an den Zweigen angeordneten Laubblätter sind meist in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die dünnen bis ledrigen, einfachen Blattspreiten sind gelappt oder ungelappt. Die Blattränder sind glatt oder gezähnt bis stachelig gezähnt. Die unscheinbaren, extrapetiolaren Nebenblätter fallen früh ab.
Generative Merkmale

Eichen-Arten sind einhäusig getrenntgeschlechtig. Die meist zu mehreren an der Basis junger Zweige sitzenden Blütenstände sind eingeschlechtig. Die Blüten sind sehr einfach gebaut, wie es bei windbestäubten Taxa häufig der Fall ist. Die männlichen Blüten sind in hängenden Blütenständen (Kätzchen) zusammengefasst. Die Blütenhüllblätter sind verwachsen. Die männlichen Blüten enthalten meist sechs (zwei bis zwölf) Staubblätter. Die weiblichen Blüten enthalten meist drei (bis sechs) Fruchtblätter und Stempel. Jede Cupula enthält nur eine weibliche Blüte. Eichen sind insbesondere an ihrer Frucht, der Eichel, zu erkennen und in den einzelnen Arten zu unterscheiden. Die Eichel ist eine Nussfrucht. Sie reifen im ersten oder zweiten Jahr nach der Bestäubung. Jede Nussfrucht ist von einem Fruchtbecher eingeschlossen, der Cupula genannt wird.
Die Eiche ist in den gemäßigten Klimazonen der Nordhalbkugel heimisch. Man findet sie sowohl in Nordamerika, wo es besonders viele Eichenarten gibt, als auch in Europa und Asien. In Deutschland spielt die Eiche eine besonders wichtige Rolle als Symbol der Stabilität. In Mitteleuropa wächst vor allem die Stiel-Eiche und die Trauben-Eiche. Die meisten Eichenarten sind für die gleichen Heilanwendungen nutzbar. Die Eiche wächst bevorzugt in Mischwäldern.
Der stattliche Baum wird bis zu 40 Meter hoch und bis zu 800 Jahre alt, in seltenen Einzelfällen sogar noch älter. Der Stamm der Eiche kann einen Durchmesser von bis zu drei Metern haben. Die Rinde von Stamm und Ästen ist in jungen Jahren glatt und später rissig und rauh. Die Blätter der meisten Eichen-Arten, beispielsweise auch der in Deutschland häufigen Stieleiche, fallen im Winter ab und treiben im Frühjahr neu aus. Die Blätter der Traubeneiche fallen hingegen erst im nächsten Frühjahr ab. Die ledrigen Blätter sind buchtig gelappt und haben dadurch ein sehr typisches Aussehen. Von April bis Mai blühen die Eichen mit unauffälligen gelbgrünen Blüten, die in Rispen herabhängen. Aus den Eichen-Blüten entwickeln sich bis zum Herbst die nussartigen Eicheln, die in einem halbrunden "Hütchen" sitzen. Sie enthalten viele Bitterstoffe und sind daher nur nach ausgiebiger Entbitterung für Menschen genießbar. Von Schweinen werden sie jedoch sehr gerne gegessen, was früher auch viel genutzt wurde.




Tormentill  

Die Pflanzenart Blutwurz, auch Dilledapp, Durmentill, Natter(n)wurz, Rotwurz, Ruhrwurz, Siebenfinger oder Tormentill genannt, gehört zur Familie der Rosengewächse. Die Blutwurz ist eine mittelgroße, verästelte Pflanze mit leuchtend gelben Blüten. Wie der Name schon andeutet, enthält der Wurzelstock einen roten Farbstoff, der schon früher im Rahmen der Signaturlehre dafür sorgte, dass die Wurzel als Mittel gegen Blutungen verwendet wurde. Durch ihren Gerbstoffgehalt kann die Blutwurz jedoch auch Entzündungen im Mund- und Rachenraum lindern, und bei Durchfall wirken. Dank ihrer wundheilenden und blutstillenden Eigenschaften kann man sie auch äußerlich gegen Wunden einsetzen.

Steckbrief

Haupt-Anwendungen:
Mundschleimhautentzündung
Heilwirkung
: adstringierend, antibakteriell, blutstillend, entgiftend, immunstimulierend, krampflösend
Anwendungsbereiche:
Rachenentzündungen, Halsentzündung, Fieber, Abwehrschwäche, Appetitlosigkeit, Durchfall, Magenbeschwerden, Mundschleimhautentzündung, Zahnfleischentzündung, Hämorrhoiden, Blutzucker senkend,
Diabetes, Gicht, Rheuma, Menstruationsfördernd, Wunden, Verbrennungen, Zahnfleischentzündungen, Quetschung, Afterjucken
wissenschaftlicher Name:
Potentilla tormentilla
Pflanzenfamilie:
Rosengewächse = Rosaceae
englischer Name:
Tormentil
volkstümliche Namen:
Aufrechtes Fingerkraut, Dilledapp, Heideckern, Natternwurz, Rotwurz, Ruhrwurz, Siebenfinger, Tormentill
Verwendete Pflanzenteile:
Wurzelstock
Inhaltsstoffe:
Gerbstoff, Gerbsäure, roter Farbstoff, Harz, Tormentillin, ätherisches Öl
Sammelzeit:
Spätherbst und zeitiges Frühjahr

Anwendung

Blutwurz kann man wahlweise als Tee oder als Tinktur anwenden. Die Blutwurz hat ihren Namen von dem blutroten Saft, der beim Anschneiden aus dem gelblich-weißen Rhizom austritt. Im Mittelalter wurden mit Blutwurz noch verschiedene Drogen bezeichnet, denen man blutstillende Eigenschaften nachsagte, heute meint man damit ausschließlich den Tormentill, den die moderne Phytotherapie als ausgezeichnet verträgliche Gerbstoffdroge schätzt, die akute Durchfälle lindert. In einigen Regionen, z. B. im Bayerischen Wald, wird aus Blutwurz ein Likör oder Schnaps hergestellt, der als Digestif gereicht wird.
Blutwurz in der Phytotherapie

In der Pflanzenheilkunde wird das schwarzbraune, bevorzugt im Frühjahr oder im Herbst (kurz vor oder kurz nach der Blüte) ausgegrabene, in der Sonne getrocknete, von den Wurzeln befreite und zerkleinerte Rhizom verwendet, entweder als alkoholischer Auszug (Tinktur), oder als Tee. Wirksame Inhaltsstoffe sind neben Gerbstoffen (Tanninen) der rote Farbstoff Tormentol, das Glykosid Tormentillin, Flavonoide, Phenolkarbonsäure, Saponine, Harz, Gummi und ätherische Öle. Der Saft der Pflanze wirkt im Laborversuch hemmend auf das Wachstum von Bakterien und Viren. Blutwurz wirkt stark zusammenziehend (adstringierend), austrocknend und entzündungshemmend (antiphlogistisch), Zubereitungen des Tormentill werden daher wie andere gerbstoffhaltige Drogen (Eichenrinde, Ratanhiawurzel) äußerlich in Form von Spülungen oder Pinselungen bei entzündlichen Erkrankungen der Mund- und Rachenschleimhaut, bei Entzündungen des Zahnfleischs und anderen Erkrankungen des Rachens und des Kehlkopfes und bei Hämorrhoiden verwendet, außerdem  bei Verbrennungen. Innerlich genommen werden sie bei akuten, unspe-zifischen Durchfallerkrankungen eingesetzt und sind indiziert bei Enteritis und Fieber sowie zur Stärkung des Magens. Die früher angenommene blutstillende Wirkung der aus dem Rhizom gewonnenen Stoffe wurde aus die Signaturenlehre hergeleitet und ist medizinisch unbegründet. Kaum verwechselt werden kann die im Mittelalter und später wie der Wiesen-Knöterich und andere Pflan-zen auch als „(herba) sanguinaria“ bezeichnete Blutwurz mit der weißblütigen Kanadischen Blutwurz, ebenfalls eine Heil- und Giftpflanze, die zu den Mohngewächsen gehört.
Tee

Für einen Blutwurztee übergießt man ein bis zwei Teelöffel Blutwurz mit einer Tasse kochendem Wasser und lässt ihn zehn Minuten ziehen. Anschließend abseihen und in kleinen Schlucken trinken. Von diesem Tee trinkt man ein bis drei Tassen täglich. Wie bei allen stark wirksamen Heilkräutern sollte man nach sechs Wochen Daueranwendung eine Pause einlegen und vorübergehend einen anderen Tee mit ähnlicher Wirkung trinken. Anschließend kann man wieder sechs Wochen lang Blutwurz-Tee trinken. Durch die Pause werden eventuelle unerwünschte Langzeitwirkungen verhindert und die erwünschte Blut-wurzwirksamkeit bleibt erhalten und lässt nicht durch Gewöhnung nach.
Tinktur

Um eine Blutwurz-Tinktur selbst herzustellen, übergießt man Blutwurz in einem Schraubdeckelglas mit Doppelkorn oder Weingeist, bis alle Pflanzenteile bedeckt sind, und lässt die Mischung verschlossen für 2 bis 6 Wochen ziehen. Dann abseihen und in eine dunkle Flasche abfüllen. Von dieser Tinktur nimmt man ein bis drei mal täglich 10-50 Tropfen ein. Wenn einem die Tinktur zu konzentriert ist, kann man sie mit Wasser verdünnen.
Innerlich

Blutwurz kann man innerlich, als Tee oder Tinktur bei Verdauungsbeschwerden einsetzen. Außerdem hilft Blutwurz bei Menstruationsbeschwerden. Man kann ihn auch gegen rheumatische Erkrankungen und Gicht einsetzen. Blutwurz steht im Ruf, den Blutzuckerspiegel zu senken, daher kann man ihn zur begleitenden Therapie von Diabetes anwenden.
Äußerlich

Äußerlich kann man Blutwurztee oder verdünnte Tinktur in Form von Spülungen, Umschlägen, Bädern oder Waschungen anwenden. Mit dieser Art der Anwendung kann man in erster Linie Entzündungen im Mundraum lindern.
Blutwurz hilft äußerlich eingesetzt auch bei Wunden und juckende Hautentzündungen.

Pflanzenbeschreibung

Die Blutwurz ist eine ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von meist 10-30 (5-50) Zentimeter erreicht. Sie wächst aus einem kräftigen und kriechenden Rhizom, das einen Durchmesser von 1-3cm hat, verholzt und innen an Schnittflächen blutrot anläuft. Der aufrechte bis niederliegende Stängel ist oben mehrästig, beblättert und unterschiedlich behaart. Die lang gestielten Rosettenblätter sind dreiteilig (selten einzelne vier- bis fünfteilig), grob und gezähnt, im Gegensatz zu den sitzenden bis kurzgestielten Stängelblättern, die immer dreiteilig sind. Es sind drei bis fünf große Nebenblätter vorhanden, deshalb erscheinen die Laubblätter mehrteilig. Die auf langen Stielen einzeln in den Blattachseln entspringenden Blüten weisen einen Durchmesser von etwa 1 Zentimeter auf. Die Kelchblätter sind mehr oder weniger so lang wie Kronblätter. Die meist vier (zuweilen auch fünf oder sechs) gelben Kronblätter sind frei, verkehrt-herzförmig und 4-5 mm lang. Die Blütezeit reicht von Mai bis Oktober. Die Blutwurz ist in Europa heimisch. Sie wächst bevorzugt auf mageren Wiesen und in Mischwäldern. Auch in Niedermooren kann man sie finden. Die mehrjährige Pflanze wird bis zu 30 Zentimeter hoch. Im Frühjahr treibt aus dem Rhizom gefingerte Blätter aus. Die Blätter haben einen gezacktem Rand. Die gelben Blüten erscheinen zwischen Mai und Oktober. Sie haben meistens vier Blütenblätter. Manchmal besitzen die Blüten auch fünf oder sechs Blütenblätter.



BACHBLÜTEN
Ich bin gegen anderen negativ eingestellt (3 Beech)

- Diese Menschen sind anderen gegenüber negativ eingestellt.
- Mit der dementsprechenden Bachblüten können diese Menschen ihre negativen Einstellungen allmählich ablegen


BACHBLÜTEN
Wut, Ärger, Jähzorn, plötzlicher heftige bis handgreifliche Anfälle von schlechter Laune (15 Holly)

- Diese Menschen haben Wut, Ärger, Jähzorn und auch plötzliche heftige bis sogar handgreifliche Anfälle von deren
 
schlechten Launen
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können diese Menschen diese Dinge allmählich ablegen.


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