Kraft durch Kräuter und Bachblüten

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü

20.02.2019

täglichen News > Newsletterarchiv > Februar > 18.02.19-24.02.19


EISENHUTBLÄTTRIGER HAHNENFUSS

Der Eisenhutblättrige Hahnenfuß ist ein Bewohner der Gebirge von Mittel und Südeuropa. Er liebt besonders die feuchten Stellen der Höhenlagen wie Quellen und Bachläufe. Die weißen Blüten erinnern an Erdbeerblüten und die Blätter an den  Eisenhut. Als Hahnenfußgewächs ist die Pflanze giftig, wenn auch nicht so stark wie andere Mitglieder dieser Familie. Man glaubte früher, dass der Eisenhutblättrige Hahnenfuß Silbervorkommen anzeigt, daher auch der Name Silberhahnenfuß. In der Volksheilkunde wurde der Eisenhutblättrige Hahnenfuß bei Rheuma, Gicht und Hauterkrankungen eingesetzt, er spielt heute in der Pflanzenheilkunde keine Rolle mehr.
Der Eisenhutblättrige Hahnenfuß, auch Sturmhutblättriger Hahnenfuß oder Eisenhut-Hahnenfuß genannt, ist eine Pflanzenart in der Familie der Hahnenfußgewächse. Er ist in den Gebirgen Europas verbreitet.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Rheuma
Heilwirkung: abführend, blasenziehend, wurmabtreibend
Anwendungsbereiche: Abführmittel, Gicht, Hauterkrankungen, Rheuma, Wurmmittel
wissenschaftlicher Name: Ranunculus aconitifolius L.
Pflanzenfamilie: Hahnenfußgewächse = Ranunculaceae
englischer Name: Aconite-leaved Buttercup
volkstümlicher Name: Eisenhutblättriger Hahnenfuß, Silberhahnenfuß
Verwendete Pflanzenteile: oberirdisches Kraut
Inhaltsstoffe: Anemonin, Gerbstoffe, Protoenemonin, Saponine, Tannine
Sammelzeit: März-September
Nebenwirkungen: Vergiftung, Hautreizungen

Anwendung
Der Eisenhutblättrige Hahnenfuß wird selten als Zierpflanze für  Staudenbeere und  Gehölzgruppen genutzt. Die Sorte ‘Flore Peno’ besitzt gefüllte Blüten.
Wichtig: Nicht innerlich anwenden, Anleitung nur aus historischen Gründen.
Innerlich
Die frische Pflanze wird in Milch gekocht und als Wurmmittel und Abführmittel eingesetzt. (Nicht anwenden!)
Äußerlich
Zerkleinerte frische Pflanzenteile als Mittel bei Rheuma, Gicht und Hautkrankheiten. Die Haut wird stark gereizt und es bilden sich Blasen. (Nicht anwenden!) Der frische Saft wird als Warzenmittel direkt auf Warzen getupft.

Geschichtliches
In der Volksheilkunde wurde kein Unterschied in der Nutzung der verschiedenen Hahnenfußarten gemacht. Der Namen Silberhahnenfuß hat der Eisenhutblättrige Hahnenfuß, weil er nur auf Standorten wachsen soll, an denen Silber zu finden ist. Zwar findet sich die Pflanze oft in Gegenden mit Silber (z.B. Schwarzwald), aber ein zuverlässiger Silberanzeiger ist der Silberhahnenfuß lei-der nicht.

Pflanzenbeschreibung
Der Eisenhutblättrige Hahnenfuß ist in den Gebirgen von Mittel- und Südeuropa heimisch. Er bevorzugt feuchte Hochstaudenfluren, Bäche und Quellen. Er ist in den Alpen bis 2700m zu finden. Die mehrjährige(?) Pflanze wird zwischen 15 und 60 Zentimeter hoch. Die Blätter sind tief eingeschnitten und glänzend und sehen den Blättern des blauen Eisenhutes sehr ähnlich. Die weißen Blüten erscheinen zwischen Mai und Juli, der Durchmesser beträgt 10 - 20mm. Aus den Blüten entwickeln sich bis in den Spätherbst die Samen.
Erscheinungsbild und Blatt
Der Eisenhutblättrige Hahnenfuß wächst als sommergrüne, ausdauernde krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 20 bis 50 (100) Zentimeter. Der Stängel besitzt gespreizte Verzweigungen. Die Laubblätter sind grundständig und wechselständig am Stängel verteilt angeordnet. Die Blattspreite ist mehr oder weniger tief handförmig gelappt bis gefingert. Die Mittellappen der Grundblätter sind in ein kurzes Stielchen verschmälert. Die Abschnitte der Stängelblätter sind ziemlich breit und bis zur Spitze gesägt.
Blüte und Frucht
Die Blütezeit reicht von Mai bis Juli. Die Blütenstiele sind während der  Anthese flaumig und ein- bis dreimal so lang wie ihre Deckblätter. Die zwittrigen Blüten sind radiärsymmetrisch. Die fünf  Kronblätter sind rein weiß. Die vielen Staubblätter und die freien Fruchtblätter sind etwa gleich lang. Die reifen Nüsschen sind 2 bis 3 Millimeter lang und etwa 2 Millimeter breit.

Anbautipps
Der Anbau ist schwierig, in tiefen Lagen wächst die Pflanze schlecht. Die Pflanze mag feuchten Boden und Halbschatten und fließendes Wasser. In feucht-nasse Töpfe säen und bei einer Größe von etwa 5cm an den gewünschten Standort setzen.

Sammeltipps

Die oberirdischen Pflanzenteile werden gesammelt und frisch verwendet. Wenn die Pflanze trocknet, verlieren sich einige der gewünschten Inhaltsstoffe.




FICHTE

Die Fichte ist ein weitverbreiteter Nadelbaum, der in vielen Gegenden als Holzlieferant gezüchtet wird. Seine zarten jungen Triebe, die deutlich an ihrer helleren Farbe zu erkennen sind, können als Heilmittel verwendet werden. Die Wirkung liegt vor allem im Bereich der Lungenerkrankungen, weil die ätherischen Öle beim Inhalieren oder als Tinktur eingenommen die Lunge desinfizieren und reinigen. Ein weiteres Einsatzgebiet sind Durchblutungsstörungen, was auch am Beispiel des Fichtennadel-Franzbranntweins deutlich wird.
Die Fichten sind eine Pflanzengattung in der  Familie der  Kieferngewächse. Die einzige in Mitteleuropa heimische Art ist die Gemeine Fichte, die wegen ihrer schuppigen, rotbraunen Rinde fälschlich auch als „Rottanne" bezeichnet wird. Die Fichten bilden alleine die Unterfamilie Piceoideae.

Steckbrief
Heilwirkung:
anregend, antibakteriell, beruhigend, schleimlösend, schweiß-treibend, tonisierend, Bronchitis, Husten, Katarrh der oberen Luftwege, Keuchhusten, Asthma, Nasennebenhöhlenentzündungen, Rachenentzündung, Rheuma, Gicht, Durchblutungsstörungen, Muskelkater, Nervosität, Nervöse Herzbeschwerden, Neuralgien, Schlaflosigkeit
wissenschaftlicher Name:
Picea abies
Pflanzenfamilie:
Kieferngewächse = Pinaceae
englischer Name:
Norway Spruce
volkstümliche Namen:
Feichten, Gräne, Krestling, Pechtanne, Rothtanne, Rottanne, Schwarztanne
Verwendete Pflanzenteile:
junge Triebe, Nadeln, Harz
Inhaltsstoffe:
ätherisches Öl, Terpentinöl, Harz, Glykosid Picein, Gerbstoff, Vitamin C
Sammelzeit:
Triebe: Frühjahr, Nadeln: Juni bis August, Harz: Juni bis August

Anwendung
Fichten zählen auf der Nordhalbkugel zu den wichtigsten forstwirtschaftlich genutzten Baumarten. Nur in Resten werden noch Naturwälder genutzt, meist sind es bewirtschaftete oder künstlich geschaffene Reinbestände. In Mitteleuropa ist die Gemeine Fichte der Brotbaum der Forstwirtschaft. Ausschlaggebend sind hier wie auch bei den anderen Arten der gerade Wuchs, das rasche Wachstum, die geringen Ansprüche an den Standort und die gute Verwendbarkeit des Holzes. Die Fichte liebt jedoch eher kühle Lagen, wie z. B. die Bergregionen. Dadurch werden die Bestände im Mittelland mit der zunehmenden Klimaerwärmung zurückgehen und müssen künftig durch andere Baumarten ersetzt werden. Zum Anwendungsspektrum gehört vor allem die Verwendung zur Papier- und Zellstoffherstellung, als Bau- und Möbelholz für den Innenbereich sowie die Nutzung als  Brennholz. Als Schnittholz wird Fichtenholz in der Regel gemeinsam mit Tannenholz als Mischsortiment Fichte/Tanne gehandelt und verwendet. Dabei wird Fichtenholz in Form von  Rundholz, Schnittholz wie Brettern und Brettschichthölzern und als Furnierholz verarbeitet. Zugleich ist es das wichtigste Holz für die Herstellung von Holzwerkstoffen wie Sperrholz, Leimholz, Span- und Faserplatten. Als Spezialanwendung finden gleichmäßig gewachsene Stämme aus dem Hochgebirge Verwendung als Klangholz speziell für den Resonanzboden bei Tasteninstrumenten oder als Resonanzdecke bei Zupf- und  Streichinstrumenten. Einige wichtige Schutzfunktion haben die Fichtenwälder in vielen Hochgebirgen und Steillagen, da sie als Schutzwälder die besiedelten Täler vor Lawinen und Steinschlägen schützen. Einige Arten werden auch als Ziergehölze in Parks und Gärten gepflanzt bzw. als Weihnachtsbäume verwendet.
Das Hauptanwendungsgebiet der Fichte sind Erkrankungen der Atemwege, vor allem wenn sie bakterieller Natur sind und Schleim festsitzt.
Fichtennadeltee
Mit den jungen Triebspitzen und den ausgewachsenen Nadeln kann man einen Aufguss zubereiten und als Tee trinken. Solch ein Tee hilft gegen Husten, Asthma und manchmal sogar bei Lungenentzündung. Diesem Tee kann man Honig hinzufügen, um Geschmack und Wirkung zu verbessern. Auch bei Influenzagrippe kann man Fichtennadeltee trinken und die Beschwerden der Atmungsorgane zu lindern. Der Fichtennadeltee hilft aufgrund seines hohen Vitamin-C-Gehaltes auch bei Frühjahrsmüdigkeit und andere Vitamin-C-Mangel-Erscheinungen.
Terpentinöl
Das Terpentinöl enthält das ätherische Öl und Harz von Fichten, Tannen und Kiefern. Es wirkt reizend auf die Haut, kann die Durchblutung steigern, in höherer Dosierung aber auch Blasen werfen und zu Entzündungen führen. Daher muss man mit dem Terpentinöl sehr vorsichtig sein, auch wenn es zahlreiche Heilwirkungen hat. Nach Einreibung der Haut mit einer fetthaltigen Salbe kann man von Rheuma betroffene Gelenke und Muskeln mit Terpentinöl einreiben. Auf die eingeriebenen Körperpartien sollte man jedoch ein Auge haben, um eine zu starke Reizung zu verhindern. Gegen Asthma und infektiöse Erkrankungen der Atmungsorgane kann man auch  Inhalationen mit Terpentinöl durchführen. Als sparsam dosierter Zusatz in Bädern kann Terpentinöl die Durchblutung fördern und dadurch die Abheilung schlecht heilender Wunden fördern und rheumatische und gichtige Schmerzen lindern. Die innerliche Anwendung des Terpentinöls ist heikel, weil dadurch die Nieren sehr stark gereizt werden. Ansonsten wirkt es wurmtreibend und fördernd auf die Produktion der Verdauungssäfte. Man sollte es aber nur unter ärztlicher Aufsicht innerlich einnehmen.
Ätherisches Öl
Das ätherische Öl der Fichte kann ähnlich angewendet werden wie das Terpentinöl. Auch das reine ätherische Öl ist hautreizend, sollte also verdünnt angewendet werden. Man kann es mit Pflanzenöl verdünnen und als Einreibung bei Schmerzen und Verspannungen einsetzen.
Fichtennadel-Tinktur
Aus den Fichtennadeln kann man eine Tinktur ansetzen, besonders gut auch zusätzlich mit Wacholderbeeren. Diese Tinktur kann man äußerlich zu Einreibungen bei Muskel- und Gelenkschmerzen verwenden und innerlich gegen Erkrankungen der Atemwege. Innerlich sollte man die Tinktur nicht überdosieren, um die Nieren nicht zu sehr zu reizen.

Pflanzenbeschreibung
Die Fichte ist in Europa heimisch. Sie wächst auch im Gebirge bis hinauf zur Waldgrenze. Sie ist ein besonders verbreiteter Nutzholzbaum und wird in manchen Gegenden als Monokultur angebaut, was die Wälder sehr anfällig gegen Sturm und Schädlinge macht. Auch die flachen Wurzeln fördern das Umfallen bei Stürmen. Die Fichte wird besonders oft als Weihnachtsbaum eingesetzt, weil sie die erwünschte konische Form hat und schnell wächst. Der Baum, der bis zu 50m hoch wird, ist ein Nadelbaum mit immergrünen Nadeln. Die Form der Fichte ist wie ein schmaler Kegel, nach oben hin spitz werdend. Die Nadeln der Fichte sind dunkelgrün und wachsen rund um den Zweig. Im Frühjahr treiben neue Nadeln aus, die zunächst hellgrün und weich sind. Im Mai blüht die Fichte. Männliche und weibliche Blüten wachsen am selben Baum. Aus den weiblichen Blüten entstehen später längliche, hängende Zapfen.
Habitus
Fichten sind immergrüne und einstämmige Bäume. Sie erreichen in der Regel Wuchshöhen von 20 bis 60 Meter, in Ausnahmefällen über 80 Meter, wie etwa Picea sitchensis. Die  Baumkrone ist kegelförmig bis walzlich. Der Stammdurchmesser beträgt bis zu 1 Meter, maximal bis 2,5 Meter; bei einzelnen Arten treten Extremwerte von bis zu 4 Metern auf. Ein strauchförmiger Wuchs kommt nur unter besonderen Standortsbedingungen oder bei  Mutanten vor. Für alle Fichten charakteristisch ist eine monopodiale,  akroton (an den oberen bzw. äußeren Knospen) geförderte Verzweigung. Dies führt zu einem etagenartigen Kronenaufbau und einer spitzwipfeligen Krone. Die Seitensprosse erster Ordnung stehen in Ast quirlen in scheinquirliger Anordnung und bilden so einzelne „Stockwerke". Mit zunehmendem Alter tritt vermehrt  proventive Triebbildung auf: An älteren Zweigen treiben schlafende Knospen aus. Bei älteren Bäumen können diese einen wesentlichen Teil der Zweige und Nadelmasse der Krone aufbauen. Kronenform und Sprosssystem variieren je nach Umweltbedingungen und sind zum Teil auch genetisch bedingt.
Beim Verzweigungstyp unterscheidet man mehrere Formen:
Bei der Plattenfichte sind auch die Seitensprosse höherer Ordnung horizontal angeordnet, so dass die Etagen einzelne „Platten" bilden (besonders bei Picea pungens, Picea torano).
Bei Kammfichten hängen die Seitensprosse ab der zweiten Ordnung wie ein Vorhang lang herab (z. B. besonders bei Picea breweriana, Picea smithiana).
Bürstenfichten sind eine Zwischenform, bei der die Seitenzweige nach allen Seiten abstehen. Jungfichten weisen meist eine plattige Verzweigung auf. Die Kammform stellt sich meist erst ab 30 Jahren ein. Schmalkronigkeit, wie sie bei den sogenannten „Spitzfichten" auftritt, kann wie bei Picea omorika artspezifisch, also genetisch fixiert sein. Sie kann aber auch bei spezifischen Ökotypen oder Mutanten („Spindelfichten") auftreten. Meistens ist sie jedoch eine Standortmodifikation („Walzenfichten") unter hochmontan-subalpinen oder boreal-subarktischen Klimabedingungen. Diese Modifikation tritt auch bei der in Mitteleuropa heimischen Gemeinen Fichte auf. Sämlinge besitzen meist vier bis neun (bis zu 15) Keimblätter (Kotyledonen). Fichten sind  Flachwurzler.
Zweige und Knospen
Junge  Zweige besitzen feine Furchen. Diese befinden sich zwischen erhabenen Rücken, die durch die Abfolge der „Blattpolster" (Pulvini) gebildet werden. Diese Blattpolster werden entweder als Achsenprotuberanzen oder als  Blattgrundgedeutet. Sie enden nach oben in einem stielähnlichen Fortsatz. Dieser Fortsatz (Nadelstielchen) ist rindenfarbig und steht vom Zweig ab, wodurch dieser raspelartig aussieht. Dem Nadelstielchen sitzt die eigentliche Nadel auf. Diese beiden Merkmale – Furchen und abstehende Nadelstielchen – sind für die Gattung Picea spezifisch. Knospen sind vielfach ei- bis kegelförmig. Sie sind je nach Art mehr oder weniger stark verharzt. Die Knospenmerkmale sind für die jeweilige Art charakteristisch. Blütenknospen und die in den basalen Teilen auftretenden Proventivknospen weichen jedoch oft von diesen artcharakteristischen Merkmalen ab.
Nadeln
Fichten besitzen die für Koniferen typischen immergrünen, nadelförmigen  Blätter, die in der Regel einen recht  xeromorphen Bau aufweisen. Die Nadeln sind vom rindenfarbenen Nadelstielchen (Blattkissen) durch eine Trennschicht abgegrenzt. Hier löst sich die Nadel nach dem Absterben ab: Die Nadel schrumpft an der Kontaktfläche aufgrund von Wasserverlust, das verholzte Blattkissen hingegen nicht. Im Normalfall bleiben die Nadeln sechs bis 13 Jahre auf den Zweigen, bei Stress fallen sie eher ab. Die Morphologie und Anatomie der Nadeln sind wesentliche Merkmale für die Unterscheidung der einzelnen Fichtenarten: Nadelquerschnitt,  Mesophyllstruktur, Anordnung der Spaltöffnungen (Stomata) und der Harzkanäle. Die Nadeln der einzelnen Arten entsprechen in der Regel einem von folgenden zwei Typen: äquifazial/ amphistomatisch: die Nadeln sind im Querschnitt ± viereckig, etwa so hoch wie breit oder sogar höher. Die  Stomata sind allseitig verteilt, die Nadeln allseitig gleich gefärbt. inversdorsiventral/epistomatisch: die Nadeln sind dorsiventral abgeflacht, breiter als hoch. Auf der Blattunterseite fehlen die Stomatalinien und sind nur auf der Oberseite als weiße Streifen sichtbar. Die Nadeln sind daher zweifarbig. Bei den Seitenzweigen der Fichten sind die Oberseiten der Nadeln jedoch nach unten gerichtet, sodass die weißen Streifen scheinbar auf den Nadelunterseiten stehen. Die Nadeln sind meist ein bis zwei Zentimeter lang und spitz oder zugespitzt, bei manchen Arten sogar scharf und stechend (z. B. Picea pungens). Die Nadeln sind an den Zweigen spiralig angeordnet. Dennoch gibt es artspezifische Unterschiede, wie die Nadeln an den horizontal wachsenden (plagiotropen) Seitenzweigen angeordnet sind: Sie können ringsum vom Zweig abstehen wie etwa bei Picea asperata und Picea pungens, oder an der Zweigunterseite streng oder schwach gescheitelt sein.
Blüten, Zapfen und Samen
Fichten sind einhäusig, d. h., es gibt weibliche und männliche Blütenorgane getrennt voneinander an einem Baum. Nur ausnahmsweise kommen auch zweigeschlechtige Blüten bzw. Blütenstände vor. Die Blütenstände werden an vorjährigen Seitensprossen gebildet.  Blühreife tritt im Alter von 10 bis 40 Jahren ein. Die Blütezeit findet im Zeitraum April bis Juni statt. Die männlichen Blüten stehen einzeln, sind länglich-eiförmig und ein bis zwei Zentimeter lang. Anfangs sind sie purpurn bis rosa, zur Reife gelb. Der  Pollen hat zwei Luftsäcke, die Bestäubung erfolgt durch den Wind. Die weiblichen Blütenzapfen entstehen meist aus endständigen Knospen. Sie sind zunächst aufrecht, krümmen sich jedoch nach der Befruchtung nach unten. Unreife Zapfen sind grün, rot bis dunkelblau und schwarzviolett gefärbt. Bei manchen Arten gibt es sogar einen Farbdimorphismus, der mit einem Selektionsvorteil rot/purpurn gefärbter Zapfen in alpinen/borealen Gebieten erklärt wird. Die Zapfen reifen zwischen August und Dezember und sind dann meist braun, eiförmig bis zylindrisch. Der Samen fällt zwischen August und Winter, teilweise erst im nächsten Frühjahr aus, wird also durch den Wind verbreitet. Danach werden die Zapfen als Ganzes abgeworfen. Die Zapfen sind zwei bis 20 Zentimeter lang. Die Deckschuppen sind immer kürzer als die  Samenschuppen und deshalb am Zapfen nicht sichtbar. Die Samen sind mit 3 bis 6 mm Länge relativ klein. Fertile Samen sind dunkelbraun bis schwarz, unfruchtbare Samen sind heller. Ihre Flügel sind hell, gelb- oder rosa-braun und etwa 6 bis 15 mm lang.

Sammeltipps
Die jungen Triebe der Fichten werden im Frühjahr gesammelt. Um die Bäume nicht zu schädigen, sollte man die Triebe jedoch nur im unteren Bereich entfernen und außerdem je Baum nur sparsam ernten. Im Sommer kann man die ausgewachsenen Nadeln und das Harz des Baumes sammeln. Die Bestandteile der Fichte sollte man nur an trockenen Tagen ernten, damit sie nicht durch zu viel Feuchtigkeit vergammeln.
Achtung! Wenn man keine eigenen Fichten im Garten hat, muss man den Waldbesitzer oder Förster um Erlaubnis fragen, ob man Fichtenspitzen ernten darf. Wenn man diese Frage versäumt, kann man massiven Ärger wegen Waldfrevel bekommen.



BACHBLÜTEN
Mit mir selber bin ich unzufrieden (24 Pine)
- Diese Menschen sind mit sich selber unzufrieden
- Mit der dementsprechender Bachblüte geht die Unzufriedenheit zurück  

BACHBLÜTEN
Man erlebt das Leben eines anderen mit, so als wäre es das eigene (25 Red Chestnut)
- Diese Menschen erleben das Leben ihrer Mitmenschen mit, als wäre es das eigene
- Mit der dementsprechender Bachblüte erleben nicht mehr, das Leben ihrer Mitmenschen mit


ERNÄHRUNG
Mineralstoffe
Mineralstoffe sind für den menschlichen Körper genauso essentiell wie Vitamine. Sie liefern ebenfalls keine Energie, dienen aber als Lebenswichtige Baustoffe und Reglerstoffe im Körper. Anhand ihres Gehalts im Körper werden sie in Mengen- und Spurenelemente unterteilt.


Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü