Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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19.12.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > Dezember > 17.12.18-23.12.18


AUFRECHTES GLASKRAUT

Das Glaskraut ist ein Verwandter der Brennnessel und ist in den Subtropen heimisch. Glaskräuter haben jedoch keine Brennhaare und Blätter mit glattem Rand. Man kann das Kraut vor allem zur Stärkung der Harnorgane und gegen deren Entzündungen einsetzen. Es soll jedoch auch gegen Husten, Verstopfung und Frauenkrankheiten helfen. Äußerlich angewandt soll es Sommersprossen bleichen, die Haut klären und gegen Impetigo helfen.
Das Aufrechte Glaskraut ist eine Pflanzenart in der Familie der Brennnesselgewächse. Der botanische Gattungsname Parietaria leitet sich vom lateinischen paries, parietis für Wand ab, da diese Art oft an Mauern wächst. Den deutschen Namen Glaskraut erhielten die Arten der Gattung, weil man das Kraut früher zum Reinigen von blinden Gläsern benutzte.

Steckbrief
Heilwirkung:
harntreibend, Husten, Verstopfung, Nierenschwäche, Nierenentzündung,  Blasenentzündung, Rheuma,  Gicht, Unterleibskrankheiten, Hautunreinheiten, Sommersprossen, Impetigo
wissenschaftlicher Name:
Parietaria officinalis
Pflanzenfamilie:
Brennnesselgewächse = Urticaceae
englischer Name:
Pellitory
volkstümliche Namen:
Glaskraut, Mauerglaskraut
Verwendete Pflanzenteile:
Kraut
Inhaltsstoffe:
Schwefel
Sammelzeit:
Sommer

Anwendung
Die grünen Pflanzenteile junger Pflanzen können roh oder gegart gegessen werden.
Nutzung als Heilpflanze
Als Heildroge dient die getrocknete ganze Pflanze. Als bisher wenig untersuchte Wirkstoffe werden genannt: Flavonoide, Kaffeesäure-Derivate, Bitterstoffe, viel Kaliumnitrat. Anwendungen: Der Droge wird eine gewisse harntreibende Wirkung nachgesagt. Sie ist zwar noch in wenigen Teemischungen und Fertigpräparaten enthalten, hat aber darüber hinaus heute als Heilpflanze keine Bedeutung mehr.


Pflanzenbeschreibung

Das Aufrechte Glaskraut ist eine mehrjährige krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 30 bis 80, selten bis 150 Zentimeter erreicht. Brennhaare sind nicht vorhanden. Der  Stängel ist aufrecht, einfach oder spärlich verzweigt. Die wechselständigen  Laubblätter sind groß und glänzen grasartig, ihre länglich-eiförmig Spreite ist meist 10 bis 15, selten 5 bis 20 Zentimeter lang. Parietaria officinalis ist überwiegend zweihäusig getrennt geschlechtig. Es gibt männliche, weibliche und zwittrige Blüten. In den Blattachseln befinden sich dichte, kugelige  Blütenstände, die am Grunde freie Hochblätterbesitzen. Die unscheinbaren Blüten sind vierzählig. Die  Staubblätter sind anfangs wie Uhrfedern gespannt und strecken sich beim Aufblühen. Die Früchte sind schwarz, wenn sie reif sind. Die Blütezeit reicht von Juni bis September.



BERGAMOTTE

Der Bergamottbaum ist ein Zitrusbaum, der in subtropischen Gegenden angebaut wird. Das ätherische Öl wird aus der Schale der Bergamotte-Frucht gewonnen. Es ist Bestandteil zahlreicher Parfüms, hat aber auch vielfältige Heilwirkungen, da es Krankheitserreger abtötet und gleichzeitig entspannend wirkt. Man kann Bergamotte-Öl in der Duftlampe verdampfen, in Massageöle oder Cremes einarbeiten oder Bädern zugeben.
Als Bergamotte bezeichnet man eine Gruppe aus der Gattung der  Zitruspflanzen, die als Hybride aus  Süßer Limette und Bitterorange oder aus Zitronatzitrone und Bitterorange entstanden sein könnten. Beschrieben wurde die Pflanze erstmals in der Mitte des 17. Jahrhunderts. Die Frucht wird nicht als Obst verwendet, sondern hauptsächlich wegen der enthaltenen ätherischen Öle angebaut, die in der Bergamotteschale enthalten sind. Das auch als grünes Gold bezeichnete  Bergamottöl spielt vor allem in der Parfümindustrie eine Rolle, wird aber auch zum Parfümieren von Tees (Earl Grey) verwendet. Neben den Zitrusfrüchten gibt es auch noch eine viel ältere gleichnamige Gruppe von  Birnen, nach denen die Zitrusfrüchte wegen ihrer ähnlichen Form benannt wurden.

Steckbrief
Heilwirkung:
Eigenschaften: angstlösend, antiseptisch, antiviral, beruhigend, entspannend, krampflösend, tonisierend, Atemwege: Fieber, Schüttelfrost, Grippe, Hals-Rachen-Entzündungen, Halsschmerzen, Verdauungssystem: Appetitlosigkeit, Blähungen, Darmkolik, Stoffwechsel: Abmagerung, Magersucht, Alterserscheinungen, Erschöpfung (Körperliche), Erschöpfung (Nervliche), Frühjahrsmüdigkeit, Harnorgane: Blasenentzündung, Blasenleiden (Allgemein), Blasenschwäche, Harnentleerung (schmerzhafte), Frauenheilkunde: Menstruationsbeschwerden, Scheidenentzündung, Nervensystem: Nervenschwäche, Schlaflosigkeit, Depressionen, Einschlafstörungen, Bewegungsapparat: Verrenkungen, Verstauchungen, Haut: Eitrige Wunden, Ekzeme, Herpes, Mundbläschen
wissenschaftlicher Name: Citrus aurantium ssp. bergamia
Pflanzenfamilie:
Rautengewächse = Rutaceae
englischer Name:
Bitter Orange
Verwendete Pflanzenteile:
Öl
Inhaltsstoffe:
Ätherisches Öl, Linalylacetat, Limonen, Terpineol, Bergapten, Bisabolen, Nerol

Anwendung
Verwendung als Lebensmittel
Bergamotte-Öl wird zur Aromatisierung von  Earl-Grey-Tee sowie  Lady-Grey-Tee verwendet; außerdem ist es in einer besonderen Sorte türkischer Akide-Bonbons sowie in französischen Bonbons aus Nancy enthalten; auch wird es für die Aromatisierung von Pfeifen- und Schnupftabaken verwendet. Als Spezialität gilt  Marmelade aus Bergamottefrüchten: sie ist im Geschmack sauer, leicht bitter mit einem unverwechselbaren Aroma. In Kalabrien werden außerdem Produkte wie in Bergamottesirup eingelegte Feigen und Peperoni hergestellt.  Aus den Produktionsresten der Bergamotte-Ernte werden in der Regel in einem zweiten Verwertungsgang Säfte und Schnäpse hergestellt.
Sonstige Verwendung
Das aus den Schalen der Bergamotte gewonnene ätherische Bergamottöl wird mit einer sehr viel größeren Menge an Olivenölverdünnt und so als Bräunungsbeschleuniger eingesetzt. Die in der Bergamotte enthaltenen Stoffe Furocumarine wirken in Kombination mit Sonnenlicht jedoch auch toxisch, weshalb von dieser Art der Anwendung abgeraten wird, um Schäden der Haut zu verhindern. Es gibt ein altes Handwerk in  Kalabrien, in dem getrocknete Bergamotte-Fruchtkörper als Beutel für  Schnupftabak verarbeitet werden. In Kalabrien wurde im 19. Jahrhundert mit Mandelöl verdünntes Bergamottöl auch verwendet, um Krätze zu behandeln. Außerdem hält der Bergamottesaft seit einiger Zeit Einzug in die Haute Cuisine als Aromastoff, vergleichbar mit  Limettensaft.

Pflanzenbeschreibung
Die Bergamotte-Sorten erreichen Wuchshöhen von etwa 4 Metern und besitzen unregelmäßigen Astwuchs, wobei die Äste nur selten von Dornen besetzt sind. Im Unterschied zur Zitrone sind die  Rinde der Zweige und die Laubblätter beim Austrieb nicht rötlich gefärbt. Die immergrünen Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Zumeist ist der Blattstiel auffallend geflügelt. Die Blattspreite ist dunkelgrün, länglich und glatt. Die Blütezeit konzentriert sich auf eine bestimmte Periode im Frühjahr, auch fruchtet die Bergamotte nicht über das gesamte Jahr verteilt. Die  Blüten sind reinweiß. Die  Frucht ist rundlich bis leicht birnen-förmig, oft leicht gerippt und am Ende mit einer kleinen Ausstülpung versehen, an der der  Griffel häufig bis zur Reifezeit haften bleibt. Sie hat ein Gewicht von 100 bis 200 Gramm und ist bei der Ernte – die erst spät von November bis März stattfindet – zitronengelb. Einige Selektionen erbringen aber auch schwerere Früch-te. Die Früchte haben einen  Durchmesser von fünf bis sieben Zentimetern. Die äußere Schale ist glatt bis leicht angeraut, sie haftet fest an der Frucht. Das grünliche  Fruchtfleisch ist in zahlreiche Segmente unterteilt, es hat einen sehr sauren und leicht bitteren Geschmack. Die Früchte bilden nur wenige, manchmal auch gar keine Samen, welche meist nur einen Embryo mit weißen oder hellgrünen Keimblättern enthalten. Es werden drei Sorten unterschieden: 'Castagnaro', 'Femminello' und 'Fantastico'. Castagnaro ist die älteste Sorte, die zwischen sehr ertragreichen und ertragslosen Jahren alterniert. 'Fantastico' produziert besonders viel ätherisches Öl, jedoch gilt das ätherische Öl von 'Femminello' als das von der höchsten Qualität.



BACHBLÜTEN
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ERNÄHRUNG
Vitamine
Vitamine sind für den menschlichen Organismus lebensnotwendigen. Der Körper kann sie, Vitamin D ausgeschlossen, nicht selbst synthetisieren. Obwohl sie keine Energie liefern, sind sie notwendig für die Aufrechterhaltung wichtiger Funktionen im Stoffwechsel und müssen mit der Nahrung zugeführt werden.
Ein Vitamin kann nicht die Aufgaben eines anderen übernehmen und es somit ersetzen. Allerdings können einander die einzelnen Vitamine in ihrer Wirkung ergänzen, z.B. Folat und Vitamin B12.
Aufgrund ihrer Löslichkeit werden Vitamine in zwei Gruppen eingeteilt:
- wasserlösliche Vitamine: B-Vitamin, Vitamin C
- fettlösliche Vitamine: Vitamin A, D, E, K


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