Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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19.11.2019

täglichen News


ACAI-BEERE

Die Acai-Beere wächst auf einer Palme, die im Amazonasgebiet heimisch ist. Seit Jahrhunderten werden Acai-beeren und das Herz der Palmen vor Ort in der Küche als gesundes Nahrungsmittel verwendet. Inzwischen sind die Acaibeeren auch in den USA und Europa sehr beliebt. Die kleinen, blau-schwarzen Früchte sollen den Stoffwechsel ankurbeln und so beim Abnehmen helfen. Wegen ihrer reichlich enthaltenen Antioxidantien gilt die Acaibeere auch als Mittel zur Erhaltung der Jugendlichkeit. Euterpe oleracea, im Deutschen neben anderen Arten auch Kohlpalme genannt, ist eine  südamerikanische  Pflanzenart aus der  Familie der Palmengewächse. Vor allem in Brasilien werden die Früchte und die Palmherzen als Nahrungsmittel genutzt. Hier heißt die Palme açaizeiro, die Frucht açaí. Im deutschsprachigen Raum wird die Frucht unter dem Namen Acai-Beere vermarktet.

Steckbrief
Haupt-Anwendungen:
Übergewicht, Abwehrschwäche
Heilwirkung: belebend, durchblutungsfördernd
Anwendungsbereiche: Alterserscheinungen, Arteriosklerose, Durchblutungsstörungen, Erhöhter Cholesterinspiegel, Fettsucht, Müdigkeit
wissenschaftlicher Name: Euterpe oleracea
Pflanzenfamilie: Palmenartige - Arecales
englischer Name: Acai palm
volkstümlicher Name: Kohlpalme, Acai-Palme, Açaizeiro (brasilianisch)
Verwendete Pflanzenteile: Beeren (Früchte), Palmenherzen
Inhaltsstoffe: Antioxidantien, Vitamine, Mineralstoffe, Omega-3-Fettsäuren
Sammelzeit: Bei Reife der Frucht

Anwendung
Euterpe oleracea
ist in ihrem ganzen Verbreitungsgebiet eine wirtschaftlich wichtige Art, da sowohl die Früchte als auch die  Palmherzen essbar sind. In Belém bilden die Früchte einen wichtigen Beitrag zur Ernährung der Bevölkerung und in den von  Caboclos bevölkerten Gegenden am Unterlauf des  Amazonas wird die Palme sogar als Hauptnahrungsmittel beschrieben. Das fleischige  Mesokarp der Früchte wird – mit Wasser vermischt – zu einem Getränk verarbeitet, ebenso zu  Sorbet. Der Geschmack der Beeren wird u. a. als fettig, erdig, nussig und adstringierend beschrieben. In Europa ist die Frucht üblicherweise als gefriergetrocknetes Pulver erhältlich. 100g dieses Pulvers enthalten 534 Kilokalorien, 52,2g Kohlenhydrate, 8,1g Eiweiß und 32,5g Fett. Der Koh-lenhydratanteil beinhaltet 44,2g Ballaststoffe und einen niedrigen Anteil an Mono- und Disacchariden. Weitere Inhaltsstoffe umfassen  Vitamin C und  A,Calcium und  Eisen, sowie  Aspartat und Glutamat. Der Fett-anteil lässt sich in 56,2% Ölsäure, 24% Palmitinsäure und 12,5%  Linolensäureunterteilen. Açaí enthält außerdem β-Sitosterin. Seit der starken Dezimierung von Euterpe edulis, die auch heute noch zur Gewinnung von Palmherzen herangezogen wird, ist Euterpe oleracea die bedeutendste Art zur Gewinnung von Palmherzen. Verarbeitung und Verkauf von Palmherzen ergaben 1988 einen Umsatz von 120 Millionen US-Dollar. Außer in Brasilien gibt es Palmherz-Konservenfabriken an der Pazifikküste von Kolumbien und Ecuador. Da die Palmen mehrstämmig sind, sterben sie durch die Gewinnung der Palmherzen nicht ab. Seit 2005 wird die Frucht in den USA und Europa, im deutschsprachigen Raum unter der Bezeichnung "Acai-Beere", als sogenanntes  Superfood vermarktet. Der Gehalt an  Antioxidantien, Vitaminen und Mineralstoffen ist sehr hoch, aber nicht höher als in vielen anderen bekannteren Früchten, wie Heidelbeeren. Die versprochenen Wirkungen, von Gewichtsabnahme bis zur sexuellen Stimulation, sind nicht wissenschaftlich bewiesen. Da die empfindlichen Beeren den Transport nach Europa nicht überstehen, sind die Açaí-Produkte, die in Deutschland als Superfood verkauft werden, nur als Pulver, Saft oder Püree erhältlich. Der Verzehr von nicht hitzebehandelten Açai-Beeren bzw. deren Mark ist eine häufige Ursache von Infektionen mit Trypynosoma cruzei, dem Erreger der Chagas-Krankheit. In Brasilien gehen 100 bis 150 Fälle pro Jahr der Chagas-Krankheit auf das Konto verunreinigter Lebensmittel. Während der trockenen Saison zwischen Juli und Dezember kommt es auch zu mehr Chagas-Fällen durch Açaí-Beeren. Der Kot von Raubwanzen findet sich auf den Beeren und wird samt Erreger mit verspeist. Dauerformen von T. cruzi überleben im Kot lange Zeit auf den Pflanzen. Es kam in Nachbarländern Brasiliens auch schon durch den Verzehr von Palmherzen zu Chagas-Infektionen.
Das Erhitzen der Beeren bzw. deren Mark für 20 min auf über 43 °C ist eine sichere und praktikable Methode, um die nahrungsmittelbedingte, durch Trypanosoma cruzei verursachte Chagas-Krankheit zu verhindern. Neben der Nutzung als Lebensmittel wird die Palme auch auf andere Arten kommerziell genutzt. Die Blätter werden zu Hüten, Matten, Körben und Besen verarbeitet und das Holz wird als Baustoff verwendet. Aus den Beeren kann Açaí-Öl gewonnen werden.
Acai-Beeren und die Palmenherzen werden in der Heimat der Acai-Palme (Südamerika) gerne gegessen. Aus den Früchten werden im Herkunftsland Getränke und Eiscreme hergestellt. Die Palmenherzen werden als Gemüse gekocht. Am wirksamsten für die medizinische Anwendung wäre wohl der Genuss frischer Acaibeeren. Aber da die Acai-Palme nur im tropischen Südamerika gedeiht, und die Früchte schnell verderben, ist die frische Frucht in Mitteleuropa kaum erhältlich. Daher hat man hierzulande nur die Wahl zwischen verschiedenen Fertig-produkten. All diese Produkte haben gemeinsam, dass sie relativ teuer sind. In Europa erhält man die Acai-Beere vorwiegend als Pulver und in Kapseln abgefüllt. Manchmal wird auch Saft aus Beeren-Mus angeboten oder Acai-Beeren Tee, der auch andere Früchtetee-Pflanzen beinhaltet. Der Saft wird aus Acaibeeren-Mus hergestellt. Von dem Saft soll man mehrmals täglich etwa ein Schnapsglas volltrinken. Acaibeeren-Pulver enthält meistens zusätzlich Maltodextrin, ein süßliches Kohlenhydrat, um die Löslichkeit und den Geschmack zu verbessern. Das Pulver eignet sich gut für den Genuss im Müsli oder Jogurt. In Flüssigkeit eingerührt gibt es wohl häufig Probleme mit der Löslichkeit. Geschmacklich erinnert das Acaibeeren-Pulver an andere Beeren-früchte. Der Geschmack der Acai-Produkte wird von einigen Leuten als lecker und von anderen als sehr unan-genehm empfunden. Bei Acaibeeren-Kapseln spielt der Geschmack keine Rolle. Man nimmt sie ein wie andere Medikamente. Als Tee erhält man hierzulande nur Mischtees mit einem hohen Anteil an typischen Früchtetee-pflanzen, wie beispielsweise Hibiskus. Eine ausgeprägte Acai-Wirkung kann man von diesen Tees eher nicht erwarten, weil der Acai-Anteil recht gering ist.
Acaibeeren gegen Übergewicht
Acai-Beeren sollen sensationell gut beim Abnehmen helfen. Dank ihrer Wirkstoffe sollen Acai-Beeren den Stoff-wechsel ankurbeln und das Abnehmen so leichter machen. Außerdem soll die Acai-Beere eine appetithemmende Wirkung haben und den Drang nach körperlicher Aktivität steigern. Das Alles ist jedoch weder in seriösen Studien bestätigt worden, noch hat es sich bei allen Anwendern in der praktischen Nutzung bewährt. Es gibt zwar immer wieder Acaibeeren-Anwender, die von tollen Abnehmerfolgen berichten, die Stimmen derer, die mithilfe der Acai-Beere nicht abgenommen haben, überwiegen jedoch anzahlmäßig. Generell sollte man wohl berücksichtigen, dass die Acai-Beere die überflüssigen Fettpolster nicht einfach wegzaubern kann. Um tatsäch-lich abzunehmen, muss man sich vermehrt bewegen und etwas weniger essen. Dann kann die Acai-Beere für manche Menschen eine hilfreiche Unterstützung bieten, ihr Abnehmziel zu erreichen.
Acaibeeren als Jungbrunnen
Vor allem wegen der Antioxidaten, die in den Acai-Beeren enthalten sind, gelten Acai-Beeren auch als wahrer Jungbrunnen. Die Haut soll glatter und geschmeidiger werden, die Durchblutung verbessert, der Cholesterinspiegel gesenkt und der Stoffwechsel belebt werden. Man fühlt sich jünger und aktiver. Das Wohlbefinden und die Abwehrkräfte werden gesteigert. All diese Wirkungen kann man sich von natürlichen Antioxidantien durch-aus erhoffen. Interessant ist, dass beispielsweise Heidelbeeren mehr Antioxidantien beinhalten als die Acai-Beere.

Nebenwirkungen
Im Allgemeinen ist die Acai-Beere frei von Nebenwirkungen. In seltenen Fällen kann es jedoch zu Allergien gegen die Acai-Beere kommen. Die Betroffenen sollten die Acai-Beere meiden.

Geschichtliches
In Südamerika ist die Acai-Beere schon seit Jahrhunderten als gesundes Nahrungsmittel bekannt. Vor einigen Jahren wurde die Acaibeere in den USA als Schlankeitsmittel entdeckt und durch Hollywood-Stars und in Talkshows bekannt gemacht. Seitdem hat die Acai-Beere ihren weltweiten Siegeszug angetreten. Als hochwirksames Schlankheitsmittel ist sie jedoch umstritten.

Pflanzenbeschreibung
Euterpe oleracea ist eine mehrstämmige Palme mit bis zu 45 Stämmen, die Höhen über 25m bei einem Durchmesser von 7 bis 18 cm erreichen können. Sie sind meist von  Flechtenbewuchs grau, an der Basis befindet sich ein Kegel von roten Adventivwurzeln. Die Art bildet auch Pneumatophoren (Luftwurzeln). Die Krone besteht aus 8 bis 14 bogigen  Blättern. Die  Blattscheide ist 0,6 bis 1,5 m lang, dunkelbraun, purpurn, grün, rotgrün oder gelbgrün und besonders am kurzen  Blatthäutchen mit wenigen braunen Schuppen besetzt. Der  Blattstiel ist 17 bis 50 cm lang, die  Rhachis 1,5 bis 3,7 m. An jeder Seite sitzen 40 bis 80 Fiederblättchen, die meist hängen, seltener waagrecht abstehen. Die Mittelrippe ist deutlich ausgeprägt, daneben gibt es je zwei bis drei seitliche Adern. Das unterste Fiederblättchen ist 40 bis 74 cm lang, die mittleren 0,6 - 1,1 m, das apikale 24 - 50 cm. Der Blütenstand steht zwischen den Blättern und zur Blüte meist horizontal. Der  Blütenstands-stiel ist 5 - 15 cm lang, das  Vorblatt 43-66 cm. Das  Hochblatt am Blütenstandsstiel ist 66 - 95 cm lang und 11 - 14 cm breit. Die  Blütenstandsachse ist 35 - 68 cm lang und dicht mit weißlich-braunen, verzweigten Haaren besetzt. Es gibt 80 - 162 Seitenzweige, die 21 - 75 cm lang sind und mit kurzen, angedrückten weißlich-braunen Haaren bedeckt. Die Blüten stehen in Triaden. Die männlichen Blüten sind 4 - 5 mm lang. Die  Kelchblätter sind dreieckig bis oval, 2 bis 3,5 mm lang und bewimpert. Die  Kronblätter sind oval 3 bis 4 mm lang und purpurn bis purpurrot. Die  Staubblätter stehen an einem kurzen Receptaculum. Die Staubfäden sind 1,5 bis 4 mm lang, die Antheren 2 bis 2,5 mm. Das Stempelrudiment ist 2 bis 3 mm lang und an der Spitze dreilappig. Die weiblichen Blüten sind 3 mm lang, ihre Kelchblätter 2 mm lang, breit dreieckig und bewimpert, die Kronblätter breit dreieckig und 2 bis 3 mm lang.
Die  Steinfrüchte sind kugelig mit 1 bis 2 cm Durchmesser. Der  Narbenrest sitzt seitlich. Das  Exokarpist purpur-schwarz, schwarz oder grün und mit kleinen Höckern besetzt. Die Samen sind kugelig, das Endosperm ist tief gefurcht. Die  Primärblatt ist zweiteilig.
Die Acai-Palme ist in Südamerika heimisch und kommt in Brasilien am Amazonas besonders häufig vor. Meistens findet man sie in der Nähe des Meeres an Flussufern. Acai-Palmen stehen relativ häufig direkt im Wasser. In sumpfigen Gebieten kann die Acai-Beere sehr verbreitet sein. Die Palme hat mehrere Stämme und kann bis zu 25 Meter hoch wer-den. Die Stämme der Acai-Palme sind meistens grau, weil sie von grauen Flechten bewachsen sind. Die großen Blätter wachsen alle aus der Krone des Stammes, wie bei Palmen üblich. Die einzelnen Blätter können bis zu 1,50 m lang werden. Sie haben bis zu 80 Fiederblätter auf jeder Seite. Die zahlreichen, gelblich-roten Blüten wachsen an einem Blütenstand, der zwischen den Blättern entspringt. Aus den über hundert Blüten entwickeln sich blau-schwärzliche Steinfrüchte, die bis zu 2cm groß werden können. Wegen ihrer Größe und der kugeligen Form werden die Acai-Früchte auch häufig als Beeren bezeichnet.

Anbautipps
Da die Acai-Palme ein tropisches Klima und einen Flusslauf in Meeresnähe braucht, kann man sie in Mittel-europa kaum im eigenen Garten anbauen.

Sammeltipps
Wenn man über Acai-Palmen verfügt, kann man ihre Früchte ernten. Die Früchte sind reif, wenn sie eine schwarz-blaue Farbe angenommen haben. Wie bei Heidelbeeren sind die unberührten Früchte von einer gräulichen Schicht überzogen. Die Früchte werden vom Baum geholt und dann möglichst schnell verarbeitet, weil sie recht schnell verderben. Man kann die Früchte, vom Stein befreit, in der Küche verwenden oder man trocknet sie, um sie später zu Pulver weiter zu verarbeiten.




BACHBUNGE

Die Bachbunge ist ein Mitglied der Ehrenpreisfamilie (Gattung) und wächst bevorzugt in Wassernähe. Die mehrjährige Pflanze wird bis zu sechzig Zentimeter hoch. Oft wächst die Bachbunge halb untergetaucht und bietet so einen geschützten Platz zur Fortpflanzung mehrere Tierarten. Die Blätter der Bachbunge kann man als Wildsalat essen. So fördert sie die Verdauung und vertreibt Frühjahrsmüdigkeit.
Die Bachbunge, auch Bach-Ehrenpreis genannt, ist eine Pflanzenart in der  Familie der  Wegerichgewächse.

Steckbrief
Heilwirkung:
blutreinigend, harntreibend, schleimlösend, schweißtreibend, Asthma, Husten, Lungenprobleme, Fieber, Appetitlosigkeit, Verdauungsschwäche, Verstopfung, Frühjahrsmüdigkeit, Blasensteine, Menstruationsfördernd, Zahnfleischblutungen
wissenschaftlicher Name:
Veronica beccabunga
Pflanzenfamilie:
Braunwurzgewächse = Scropholariaceae
englischer Name:
Brooklime
volkstümliche Namen:
Bachbungen-Ehrenpreis, Bach-Ehrenpreis, Quell-Ehrenpreis
Verwendete Pflanzenteile:
blühendes Kraut
Inhaltsstoffe:
Vitamin C, Aucubin, Bitterstoff, Gerbstoff, Gerbsäure, Ätherisches Öl
Sammelzeit:
März bis Juni

Anwendung
Als Salat gilt die frischen Stängel und Blätter als verdauungsfördernd, sie enthalten viel  Vitamin C und können auch zu einem (bitteren) Gemüse verkocht werden. Bachbungen-Ehrenpreis enthält Gerbstoff,  Glykosid und Flavonoide. Ihm wird eine blutreinigende, harntreibende und hautstimulierende Wirkung nachgesagt. Die Bachbunge wird bevorzugt frisch angewendet. Als Tee wird sie kaum benutzt. Man kann sie bei Frühjahrsmüdigkeit verwenden und zur Stärkung der Verdauung. Auch bei Erkältungen und andere Krankheiten der Atmungsorgane soll die Bachbunge helfen. Früher wurde sie auch gegen Blasensteine und Zahnfleischblutungen eingesetzt.
Tinktur
Aus den frischen Blättern der Bachbunge kann man eine  Tinktur ansetzen. Davon nimmt man dreimal täglich 10 bis 50 Tropfen.
Frischsaft
Die dickfleischigen Blätter eignen sich sehr gut zur Bereitung eines Frischsaftes. Von diesem nimmt man mehrmals täglich einen Teelöffel zum Abführen und zur Förderung der Harnausscheidung. Er eignet sich auch als Frühjahrskur bei Müdigkeit und Vitaminmangel.
Küche
Die Blätter der Bachbunge eignen sich sehr gut zur Bereitung von Wildsalaten. Man kann sie beispielsweise mit  Brennnessel,  Brunnenkresse,  Löwenzahn und  Gundermann mischen.

Pflanzenbeschreibung
Die Bachbunge ist in Europa heimisch. Sie kommt an Bachufern, an Seen, Teichen und feuchten Gräben vor. Die mehrjährige Pflanze wird bis zu sechzig Zentimeter hoch. Die elliptischen Blätter sind fleischig, fast wie bei einem Dickblattgewächs. Ab Mai wachsen aus den Blattachseln die Blütenstände mit den typischen vierblättrigen, blauen Blüten, die den Blüten der Bachbungen-Ver-wandte Ehrenpreis sehr ähnlich sehen.
Vegetative Merkmale
Die Bachbunge ist eine mehrjährige krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 30 bis 60 Zentimetern erreicht. Sie besitzt ein kriechendes Rhizom. Der zylindrische, fleischige  Stängel ist hohl. Von den elliptischen, etwas fleischigen, vorne stumpfen, abgerundeten Laubblättern sind besonders die unteren gestielt. Der Blattrand ist gesägt.
Generative Merkmale
Die traubigen  Blütenstände entspringen den Blattachseln und enthalten 20 bis 25 Blüten. Kelch 4teilig, in Frucht mehr oder weniger zurückgeschlagen. Die himmelblauen Blütenkronen haben einen Durchmesser von 5 bis 8 Millimetern, Blütenkrone radförmig, mit sehr kurzer Röhre, die 4 Kronzipfel fast gleich groß, der oberste etwas größer. Die 2 Staubblätter mit lang herausragenden Staubfäden. Der Fruchtknoten oberständig. Die 3 bis 4 Millimeter großen  Kapselfrüchte sind in ihrer Form mit  Heidelbeeren zu vergleichen. Die plan-konvexen  Samen sind nur 0,6 Millimeter lang und 0,06 mg schwer.

Sammeltipps
Da an der Bachbunge häufig Larven heranwachsen, vor allem an den Teilen, die unter Wasser stehen, muss man beim Ernten die Pflanze sehr genau ansehen und anschließend gründlich waschen. Am besten sammelt man nur am Oberlauf von sehr sauberen Bächen. Die Bachbunge sollte möglichst frisch als Salat verwendet werden.



BACHBLÜTEN
Körperbewusstsein, Kraft und Regeneration (23 Olive)
- Diese Menschen haben kaum ein Körperbewusstsein, kaum bzw. keine Kraft mehr und sie können sich kaum mehr regenerieren
- Mit der dementsprechender Bachblüte bekommen sie ihr Körperbewusstsein wieder zurück und auch ihre Kraft und können sich wieder Regenerieren  

BACHBLÜTEN
Loslasse von Schuldgefühlen, Selbstachtung (24 Pine)
- Diese Menschen können die Schuldgefühle nicht loslassen und ihre Selbstachtung ist sehr gering  
- Mit der dementsprechender Bachblüte können sie ihre Schuldgefühle endlich loslassen und die Selbstachtung steigt  


ERNÄHRUNG
Wenig Fett und fettreiche Lebensmittel (Regel 5)
Fett liefert lebensnotwendige (essentielle) Fettsäuren und fetthaltige Lebensmittel enthalten auch fettlösende Vitamine. Fett ist besonders energiereich daher kann zu viel Nahrungsfett Übergewicht fördern. Zu viele gesättigte Fettsäuren erhöhen das Risiko für Fettstoffwechselstörungen mit der möglichen Folge von Herz-Kreislauf-Krankheiten.
Bevorzugen sie pflanzliche Öle und Fette (z.B. Raps- und Sojaöl und daraus hergestellte Streichfette). Achten sie auf unsichtbares Fett, das in Fleischerzeugnissen sind, Milchprodukten, Gebäck und Süßwaren, sowie in Fast Food und Fertigprodukten meist enthalten ist. Insgesamt 60-80g Fett pro Tag reicht aus.


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