Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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19.11.2018

täglichen News > Newsletterarchiv > 2018 > November > 19.11.18-25.11.18


SCHWALBENWURZ
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Die Schwalbenwurz ist eine Pflanzenart der Gattung Schwalbenwurzen und gehört zur Familie der Hundsgiftgewächse. Sie ist der einzige heimische Vertreter der Seidenpflanzengewächse, einer artenreichen Unterfamilie, die vor allem in den Tropen verbreitet ist.

Steckbrief
Heilwirkung: Achtung! Giftig. Nur in Fertigpräparaten, homöopathisch oder äußerlich anwenden. Heutzutage aufgrund der Giftigkeit nicht mehr verwendet, Geschwüre, Verstopfung, Wassersucht, harntreibend, schlecht heilende Wunden, schweißtreibend, Ödeme
wissenschaftlicher Name: Vincetoxicum hirundinaria
Verwendete Pflanzenteile: Wurzelstock

Anwendung
Achtung! Giftig. Schwalbenwurz nur in Fertigpräparaten, homöopathisch oder äußerlich anwenden.
Pharmakologie
Früher wurde die Pflanze in der Heilkunde verwendet. Als Wirkstoffe sind besonders in den unterirdischen Organen Oxasteroidglykoside mit Saponin ähnlichen Eigenschaften (Vincetoxin) neben geringen Mengen an Isochinolinalkaloiden wie Tylophorin enthalten. Heute wird die Schwalbenwurz in der Schulmedizin nicht mehr genutzt. Die frühere Anwendung der unterirdischen Teile als harn- und schweißtreibendes Mittel ist veraltet. Allein der Name ist von dem ursprünglichen Gebrauch als Antidot gegen Schlangengift erhalten geblieben. In der Homöopathie kommt sie noch zum Einsatz z. B. Engystol bei Erkältung.
Giftigkeit
Alle Pflanzenteile, besonders die unterirdischen, enthalten ein Glykosid-Gemisch das als Vincetoxin bezeichnet wird. Die Wirkung ist ähnlich wie bei Eisenhut, bei hoher Dosis soll Tod durch Atemlähmung eintreten, die Gefährlichkeit ist aber umstritten. Das bevorzugte Aglykon ist Hirundigenin. Schafe und Rinder meiden die Pflanze. Von Pferden wird sie erst nach Frost gefressen.

Pflanzenbeschreibung
Die mehrjährige krautige Pflanze erreicht Wuchshöhen zwischen 30 und 100 Zentimetern. Die gegenständig angeordneten Laubblätter sind länglich und an der Basis herzförmig. Sie sind glattrandig und von oberseits dunkel bläulich-grüner Farbe, unterseits auffällig heller. Die Blüten stehen in kleinen Trauben in den Blattachseln. Die Krone wird etwa fünf bis sieben Millimeter breit, ist gelblichweiß und radförmig. Die Blütezeit dauert von Mai bis August.



ANANAS

Die Ananas kommt ursprünglich aus Mittel- und Südamerika, wird inzwischen aber rund um den Globus in den Tropen angebaut. Die goldgelbe Frucht der Ananas enthält viele Vitamine, Mineralstoffe und Enzyme. Ihr Saft und der Genuss des Fruchtfleisches fördert Verdauung und Stoffwechsel. Speziell die Eiweißverdauung wird vom Bromelain gefördert, das in der Ananas enthalten ist. Die Ananas kann auch den Blutdruck senken und Arteriosklerose verhindern.
Die Ananas ist eine Pflanzenart aus der Familie der Bromeliengewächse. Sie ist ursprünglich in Amerika heimisch und wird heute weltweit in den tropischen Gebieten als Obstpflanze angebaut. Sie bildet fleischige Fruchtstände, die frisch verzehrt oder zu Konserven und Saft verarbeitet werden. Das Wort Ananas entstammt der Bezeichnung naná ‚Frucht‘ in der Guaraní-Sprache. Das lateinische Art-Epitheton comosus ‚schopfig‘ spielt auf den Blattschopf am oberen Ende des Fruchtstandes an.  

Steckbrief
Heilwirkung:
entzündungshemmend, Darmprobleme, Magenschwäche, Verdauungsfördernd, Blutdruck senkend, Arteriosklerose, Gelenkbeschwerden
wissenschaftlicher Name:
Ananas comosus
Pflanzenfamilie:
Bromeliengewächse = Bromeliaceae
englischer Name:
Pineapple
Verwendete Pflanzenteile:
Fruchtsaft
Inhaltsstoffe:
Bromelain, Campesterol, Serotonin, Stigmasterol, Beta-Sitosterol, Vitamin-C, Linalool, Salicylate, Tyrosine

Anwendung
Frischfrüchte
Nur ein Teil der Gesamternte wird als Frischware exportiert. Die Ananas reift nach der Ernte nicht nach, sie zählt zu den  nichtklimakterischen Früchten. Rund 70 Prozent der Welternte werden in den Herkunftsländern als Frischfrüchte verzehrt. Der Welthandel mit Frischfrüchten umfasst rund 670.000 Tonnen. Die wichtigsten Exporteure von Frischfrüchten sind (Stand: 2003) Costa Rica (in die USA), die Philippinen und die  Elfenbeinküste (Hauptlieferant für Europa). Laut einem Spiegel-Artikel führt der massenhafte Anbau der in Deutschland am meisten verkauften Ananassorte MD-2 in Costa Rica zu Stechfliegenplagen und Herbizidverseuchung (Bromacil).
Bromelain und andere Enzyme für Fleisch, Gelatine, Latex, Leder sowie Medizin
Das Bromelain wurde früher aus dem Fruchtsaft gewonnen, heute aus den Stämmen der abgeernteten Pflanzen. Es wird ähnlich wie Papain aus  Papaya dazu verwendet, Fleisch zarter zu machen. Bromelain wird zu Gelatine zugegeben, um deren Konsistenz weicher zu machen. Früher wurde es auch zum Stabilisieren von  Latexfarben und beim Ledergerben eingesetzt. Als Therapie wird es zur Verdauungshilfe und als entzündungshemmendes Mittel eingesetzt. In vorklinischen und pharmakologischen Studien zeigte Bromelain wundheilende und antimetastasische Wirkungen. Bromelain wird des Weiteren noch für andere Zwecke eingesetzt. Die in  rohen Ananas enthaltenen Enzyme verhindern (ebenso wie bei rohen  Kiwifrüchten oder rohen Papayas) das Erstarren von Tortengelatine, ein unerwünschter Effekt, wenn beispielsweise ein  Obstkuchen, der rohe Ananasstücke enthält, mit einem festen Tortengelatinebelag überzogen werden soll. Das Weichbleiben des Übergusses tritt nicht bei der Verwendung von Ananas aus  Konservendosen auf, diese werden  pasteurisiert, wobei die eiweißabbauenden Enzyme deaktiviert werden.

Pflanzenbeschreibung
Die Ananas ist eine  ausdauernde, krautige Pflanze. Sie wächst terrestrisch, wurzelt also im Boden (während viele andere Arten der Bromeliaceae  epiphytisch wachsen).
Stamm
Der keulenförmige Stamm der Ananas ist bis zu 35 cm lang und zu einem kleinen Teil im Boden eingesenkt. An der Basis hat er einen Durchmesser von 2 bis 3,5 cm, an der dicksten Stelle, unterhalb der Spitze, jedoch 5 bis 7 cm. Am ganzen Stamm sitzen dicht rosettenförmig die Laubblätter, meist etwa 70 bis 80. Die Blätter sitzen spiralig (in Links- oder Rechtsspiralen) am Stamm, die  Phyllotaxis ist 5/13. Das heißt, nach fünf Umdrehungen steht ein Blatt wieder exakt über einem darunterliegenden, und dies ist das dreizehnte. Dies gilt zumindest für die Sorte Smooth Cayenne. Die  Internodien sind mit 1 bis 10 mm sehr kurz. Im Längsschnitt ist die Pflanze herzförmig. Der Stamm ist im Gegensatz zu den meisten anderen Monokotylen relativ deutlich in eine Rindenzone und einen Zentralzylinder („Stele") mit den Gefäßbündeln getrennt. Im Parenchym des Zentralzylinders eingestreut sind einzelne Idioblasten, die Raphiden-Bündel aus Kalziumoxalat in einem Schleimsack enthalten. Im Zentralzylinder ist keine Differenzierung in  Knoten und Internodien erkennbar, in der Rinde sind die Zellen des Internodienbereichs langgestreckt, im Knotenbereich nicht.
Blätter
Die Blätter sind schmal lanzettlich, bis zu 120 cm lang und 3 bis 7 cm breit. Die Blattscheide umschließt den Stamm zu rund zwei Drittel. Die Blattränder sind nach oben gebogen, sodass der Blattquerschnitt halbmondförmig ist. Dies erhöht die Biegungsfestigkeit des Blattes. Der Blattrand ist stachelartig scharf gezähnt. Die Zähne können bei manchen Sorten auch fehlen. Die Blattspitze ist dornig zugespitzt. Das Blatt ist relativ dick. Die  Epidermis trägt an der Unterseite die  Stomata und schildförmige  Trichome. Diese sind kurz gestielt, sodass die Unterseite weißlich erscheint. An der Blattoberseite sitzen wesentlich weniger Trichome, sie konzentrieren sich hier auf die basalen Abschnitte. Die Epidermiszellen besitzen stark verdickte radiale und innere Zellwände, sind tot und von einem großen  Silikatörper ausgefüllt. Unter der Epidermis befindet sich eine  hypodermale Schicht aus stark verdickten,  kollenchymatischen Zellen. An der Blattoberseite befindet sich ein Wasserspeichergewebe ohne  Chlorophyll, das bis zur Hälfte des Blattquerschnitts einnehmen kann. Darunter befindet sich das Mesophyll. In diesem eingebettet sind: die Leitbündel mit einer Kappe aus Sklerenchymfasern über  Xylem und  Phloem; Faserstränge; Lüftungskanäle aus sternförmigen Zellen. Die Leitbündel sind von einer  tannin Parenchymscheide umgeben.
Wurzeln
Die Wurzeln sind Adventivwurzeln, die an den unteren Knoten des Stammes entspringen. Sie bilden ein dichtes Wurzelnetz, das rund einen Meter tief in den Boden eindringt und seitlich ein bis zwei Meter reicht. Die Wurzeln sind in der Regel  mykorrhiziert. In den oberirdischen Blattachseln entwickeln sich ebenfalls Wur-zeln, die bis zehn Zentimeter lang werden, und Wasser und Nährstoffe aufnehmen, die sich in der Blattrosette ansammeln. Die Wurzeln besitzen eine  polyarche Stele mit bis zu 30 Xylemsträngen in den Wurzeln erster Ordnung.
Blüten- und Fruchtstand
Aus dem Vegetationskegel des Stammes entwickelt sich jedes Jahr der 30 cm lange Blütenstandsschaft. Am zapfenförmigen Blütenstand sitzen über 100 Einzel blüten in acht Spiralen. Am oberen Ende befinden sich laubblattartige  Hochblätter, die einen Schopf bilden.
Blüte
Die unteren Teile der Blüten sind mit ihrem Tragblatt und auch untereinander verwachsen. Die zwittrigen Blüten sind dreizählig, wie bei den Einkeimblättrigen üblich: Die Blütenhüllblätter sind unterschiedlich, die drei Kelchblätter sind unscheinbar, fleischig und kürzer als die drei purpurn bis violett gefärbten Kronblätter. Es gibt zwei  Staubblatt mit je drei Staubblättern. Der  Fruchtknoten ist unterständig und hat drei Fächer. In jedem Fach sitzen 14 bis 20 meist anatrope Samenanlagen in zwei Reihen an der axillären Plazenta. Der Griffel ist dreinarbig. In den Septen zwischen den Fruchtblättern sitzen drei Nektar-Drüsen. Da die Kronblätter nur eine sehr kleine Öffnung freilassen, kann die Bestäubung nur durch sehr kleine Insekten erfolgen. In Südamerika erfolgt sie auch durch manche  Kolibriarten. Die Öffnung der Blüten erfolgt im Blütenstand von unten nach oben und erstreckt sich in Summe über drei bis vier Wochen. Die Blüten sind selbststeril. Die Fruchtbildung erfolgt jedoch auch ohne Befruchtung (Parthenokarpie), die Früchte haben dann keine  Samen. Fruchtverbände mit Samen sind nicht für den Verzehr geeignet, da sie dann 2000 bis 3000 raue Samen mit hartem  Endosperm bilden, die 3–5 mm lang sind und einen Durchmesser von 1–2 mm haben. Samen werden bei Kultursorten nicht gebildet, denn sie sind steril. Nach der Blüte bleiben die Blütenorgane erhalten, Griffel, Staubblätter, Blütenblätter vertrocknen lediglich.



BACHBLÜTEN
Ich fühle mich vergiftet (10 Crab Apple)
- Diese Menschen fühlen sich sehr häufig vergiftet
- Mit der dementsprechender Bachblüte können Sie das Gefühl der Vergiftung entgegenwirken


BACHBLÜTEN
Vorübergehende Unzulänglichkeitsgefühle durch Erschöpfung (11 Elm)
- Diese Menschen haben vorübergehend Unzulänglichkeitsgefühle durch Erschöpfung
- Mit der dementsprechender Bachblüte können Sie das Unzulänglichkeitsgefühl beheben


ERNÄHRUNG
Lebensmittelgruppen
Getränke: Mineralwasser, Leitungswasser, Kräuter- und Früchtetees, stark verdünnte Säfte
Gemüse, Salat: gegartes Gemüse, Salate und Rohkost, Hülsenfrüchte
Obst: Obst, am besten frisch und der Saison entsprechend, Trockenobst
Brot, Getreide und Beilagen: Brot, Brötchen, Körnermischungen, Getreideflocken, Müsli, sowie Beilagen wie Reis, Nudeln und Kartoffeln
Milch und Milchprodukte: Milch, Milchprodukte, Joghurt, Kefir, Buttermilch, Quark, Käse
Fleisch, Fisch, Wurst und Ei: Fleisch, Geflügel, Wurst, Wurstwaren, Fisch, Eier
Fette und Öle: Butter, Margarine, Speiseöl, Bratfette, Sahne, Mayonnaise, Ölsaaten
Extras: Süßigkeiten, Gebäck, salzige und fette Knabbereien wie Chips, Pommes frites, alkoholische Getränke


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