Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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19.10.2018

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GIFTSUMACH ttt  
  
Der Giftsumach ist eine stark hautreizende Pflanze, die in Nordamerika wächst. Obwohl die Gifteiche nach der Eiche benannt ist, hat er botanisch mit der Eiche keine Verwandtschaft. Die Blätter des Giftsumachs ähneln jedoch den Blättern der Eiche. Stark verdünnt kann man den Giftsumach gegen Neuralgien einsetzen und auch die Homöopathie verwendet ihn gern.
Der Eichenblättrige Giftsumach ist eine Pflanzenart aus der Gattung Toxicodendron in der Familie der Sumachgewächse  Sie stammt aus Nordamerika. Ein Pflanzeninhaltsstoff ist Urushiol, das bei Berührung der Pflanze in den allermeisten Fällen einen juckenden Ausschlag verursacht.

Steckbrief
Heilwirkung: Achtung! Stark giftig. Nur in verschriebenen Fertigpräparaten oder homöopathisch anwenden. Stark Verdünnt: Hexenschuss, Ischias, Neuralgien, Rheuma, Homöopathisch ab D2: Ekzeme, Hautentzündungen
wissenschaftlicher Name: Toxicodendron quercifolium, Rhus quercifolium
englischer Name: Poison oak
Verwendete Pflanzenteile: Blätter
Inhaltsstoffe: Urushiol

Anwendung
Madaus zufolge wirkt schon die Ausdünstung des weißen, an der Luft sich schwarz färbenden Milchsaftes auf die Hautgefäße. So soll eine Gruppe Soldaten, die um ein Feuer aus den Zweigen lagerten, Hautbeschwerden gehabt haben. Häuser, wo der Strauch wuchs, galten als verhext, weil die Bewohner Rheuma bekamen. J. White beschrieb im New York medical journal 1873 eingehend die Grade der Hautreizung, vom Erythem mit etwas papulovesikulösem Ekzem bis hin zum heiß und rot geschwollenen Erysipel mit nässenden, krustigen Bläschen, die heftig jucken und brennen, dazu Fieber und Prostration. Andere beschrieben teils ähnliche Erscheinungen nach Einnahme. Allerdings seien nicht alle Menschen empfindlich. Hasen, die in strengen Wintern am Strauch nagten, stürben sofort, Pferde und Rinder aber nicht, und für die Haut von Kaltblütern sei er unschädlich. In die Heilkunde kam die Pflanze 1788 durch Dufresnoy als Mittel gegen Flechten. Alderson, Horsfield u. a. rühmten sie bei Lähmungen, besonders rheumatischer Natur, was viele Autoren bestätigten. Dazu kam der Einsatz bei Augenleiden, besonders wenn diese mit „skrofulös-herpetischen“ Gesichtsausschlägen verbunden waren. Heute findet der Eichenblättrige Giftsumach in der Medizin keine Verwendung mehr. Homöopathen verwenden Rhus tox bei Gelenk- und Rückenschmerzen, die zu ständiger Unruhe zwingen, auch bei Erkältungen, seltener bei Hautjucken, z. B. Herpes genitalis, mit Besserung durch Hitze. Es wird aus frischen, beblätterten, jungen Trieben gewonnen.

Achtung! Stark giftig. Giftsumach kann zu starken Hautreizungen führen, die tagelang stark jucken und schmerzen. In Extremfällen kann es zu Blutvergiftungen kommen. Innerlich eingenommen kann es zu blutigen Durchfällen bis hin zum Tod führen. Giftsumach nur in verschriebenen Fertigpräparaten oder homöopathisch anwenden.

Pflanzenbeschreibung
Diese variable Art wächst entweder als Strauch bis zu einer Wuchshöhe von etwa 1 Meter oder als Kletterpflanze mit Luftwurzeln. Die kletternde Form kann botanisch als Varietät Toxicodendron pubescens var. Radicans oder manchmal als eigene Art Toxicodendron radicans angesehen werden. Diese ist auch unter dem nordamerikanischen Trivialnamen Poison Ivy (direkt übersetzt „Giftefeu“) bekannt. Die Bezeichnung „Efeu“ ist irreführend, da der Giftsumach trotz äußerlicher Ähnlichkeit, aber völlig anderer Laubblätter mit dem Gemeinen Efeu nicht verwandt ist. Der Eichenblättrige Giftsumach wächst als sommergrüner Halbstrauch. Die großen Äste sind relativ dünn und biegsam. Alle Teile der Pflanze führen einen gelblich weißen Milchsaft, der sich an der Luft rasch schwarz färbt, mit penetrantem, übelkeiterregendem Geruch. Diese Schwarzfärbung bietet eine Möglichkeit, diese Pflanzenart zu identifizieren. Die wechselständig angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Der Blattstiel ist 8 bis 14 Zentimeter lang. Die dreiteilig gefiedrige Blattspreite ist flaumig behaart mit gezähnten Rand. Die Laubblätter können im Frühjahr purpurfarben sein, im Sommer grün glänzend und im Herbst leuchtend rot.  Die Blütezeit reicht von Mai bis Juli. Der lockere, rispige Blütenstand ist seitenständig. Die eingeschlechtigen Blüten sind weiß bis grün mit roter Mitte. Die erbsengroße kugelige, gelbliche Steinfrucht ist 4 bis 8 Millimeter groß.
Der Giftsumach wächst in Nordamerika. Seine Blätter wachsen in charakteristischen Dreiergruppen, auf die schon kleine Kinder aufmerksam gemacht werden. Der Giftsumach ist ein Verwandter des Giftefeus, der auch Kontaktekzeme verursacht.


KOLOQUINTEN ttt

Die Koloquinte, auch Pomaquinte, Alhandal, Koloquintenkürbis, Bitterkürbis, Purgiergurke oder Teufelsapfel, ist eine giftige Pflanze aus der Familie der Kürbisgewächse.

Steckbrief
Heilwirkung: Achtung! Stark giftig. Nur in verschriebenen Fertigpräparaten oder homöopathisch anwenden. Früher zur Desinfektion der Harnwege und Bronchien
wissenschaftlicher Name: Citrullus colocynthis
Verwendete Pflanzenteile: Balsam

Anwendung
Achtung! Stark giftig. Koloquinten nur in verschriebenen Fertigpräparaten oder homöopathisch anwenden.
Die Koloquinte wurde und wird als Medizinialpflanze angebaut, vor allem im Mittelmeergebiet, in Afrika und Indien. Verwendet wird das getrocknete Fruchtfleisch von unreifen, aber ausgewachsenen Früchten. Zu den Anwendungsgebieten in der Volksmedizin zählen Geschwüre, Asthma, Bronchitis, Gelbsucht, Dyspepsie, Verstopfung, Anämie, aber auch Tumoren, Wassersucht, Probleme mit dem Harnablassen, Rheumatismus und Schlangenbisse. Die seit der assyrischen Zeit kultivierte Pflanze wurde ebenfalls im alten Rom zur Bekämpfung von Nagetieren verwendet. Die medizinische Nutzung ist bereits im Papyrus Ebers (1600 v. Chr.) beschrieben. Insbesondere bei Erkrankungen des Bauches ist die Anwendung beschrieben. Salomo ließ gegossene Abbilder der (höchstwahrscheinlich) Koloquinte als Dekoration am Rand um sein Wasserbecken herum anbringen. Darüber hinaus werden die nichtbitteren Samen gegessen und in Afrika das aus ihnen gewonnene Öl zum Kochen verwendet. Auch zur Behandlung des Aussatzes galt das Koloquinten-mark als geeignet. Die unerwünschten Wirkungen der Koloquinte waren bereits früh bekannt und wurden im 16. Jahrhundert von dem Wormser Stadtarzt Philipp Begardi deutlich beschrieben: „Coloquint ist eyn boeß gifftige artznei, letziget den magen und die leber, betrübet die andern inwendigen glider auch, zerreißt die adern, schabt die daerm, bringt das krimmen, den bluotfluß, und laem in glidern“.

Pflanzenbeschreibung
Die Koloquinte ist eine ausdauernde, krautige Pflanze mit Knollen. Sie wächst niederliegend oder kletternd, wird bis zu zehn Zentimeter hoch und kann einen Durchmesser von zwei Meter überwachsen. Die Blätter sind gestielt und drei bis neun Zentimeter lang und ebenso breit. Sie sind handförmig drei- bis fünffach gelappt, haben einen herzförmigen Blattgrund. Die Spreite ist beidseitig behaart. Die Ranken sind einfach oder verzweigt. Die Blüten stehen einzeln meist in Blattachseln. Sie sind meist gelb. Der Fruchtknoten enthält 20 bis 50 Samenanlagen. Der einfache Griffel trägt eine dreilappige Narbe. Blütezeit ist im Mittelmeergebiet Mai bis September. Die Frucht ist eine fleischige, grüne, weiße oder gelbe Panzerbeere von 25 bis 70 (selten 120) Millimeter Länge und 25 bis 80 (selten 120) Millimeter Breite. Im Jahr 2012 wurde die Koloquinte in Deutschland zur Heilpflanze des Jahres gekürt.

BACHBLÜTEN
Für alles fühle ich mich verantwortlich (22 Oak)
- Diese Menschen fühlen sich für alles um sich verantwortlich
- Mit der dementsprechender Bachblüte fühlen Sie sich nicht mehr für alles verantwortlich

BACHBLÜTEN
Körperlich bin ich träge (23 Olive)
- Diese Menschen sind körperlich sehr träge
- Mit der dementsprechender Bachblüte werden Sie körperlich wieder agiler


ERNÄHRUNG
Nährstoffbedarf und Nährstoffaufnahme der Stillende
Wie in der Schwangerschaft ist auch beim Stillen (Laktation) der Organismus der Mutter darauf bedacht, den Säugling alle notwendigen Nährstoffe zur Verfügung zu stellen. Deshalb kann es während der Laktation zur Nährstoffverarmung der Mutter kommen, da bei einem defiziodie körperliche Speicher der Stillenden angegriffen werden. Um dies zu verhindern, muss die Nährstoffzufuhr den erhöhten Bedarf der Mutter angepasst werden!
Energiebedarf
Stillen verbraucht sehr viel Energie. Selbst wenn man berücksichtigt, dass der Körper Fett, das er in der Schwangerschaft als Energiespeicher angelegt hat, beim stillen abbaut, ist während der Stillzeit eine zusätzliche Kalorienzufuhr über den Bedarf vor der Schwangerschaft hinaus erforderlich.


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