Kraft durch Kräuter und Bachblüten

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19.10.2017

täglichen News > Newsletterarchiv > 2017 > Oktober > 16.10.17-22.10.17


ELEMI  

Elemi
bezeichnet das Baumharz verschiedener Baumarten, welches in Medizin und Technik genutzt wird. Teilweise wird der Begriff auch als Bezeichnung der Bäume selbst verwendet.

Steckbrief
Heilwirkung:
Geschwüre
wissenschaftlicher Name:
Canarium luzonicum
Verwendete Pflanzenteile:
Harz

Nutzung
Canarium luzonicum sondert nach Einschneiden der Baumrinde einen hellgelben Balsam ab, welcher im Kontakt mit der Luft aushärtet. Das Harz wird einerseits direkt verräuchert  Räucherwerk, andererseits wird daraus durch Dampfdestillation auch das Elemi-Öl gewonnen. Dieses enthält vor allem: Terpineol, Elemicin,  Elemol, Dipenten, Phellandren und Limonen. Der Duft ist durch den Limonengehalt waldig-zitronig, hat aber auch eine Fenchel-Note. Elemi-Öl wurde im Altertum in Ägypten zur Einbalsamierung verwendet. In Europa wurde es seit dem 16. Jahrhundert häufig als Wundheil- und Räuchermittel und zur Bereitung von Salben benutzt. Heutzutage wird es bei der Herstellung von Öllacken, Seifen und Lacken eingesetzt sowie als Ersatz von Aquarellfarben benutzt. In der Parfümerie wird Elemi häufig in Fougère- und Koniferen-Kompositionen eingesetzt. Früher diente das Elemi-Harz in der römisch-katholischen Kirche häufig als Ersatz für Olibanum im Kirchen weihrauch.

Begriff
Die Herkunft des Begriffes wird unterschiedlich angegeben, einerseits von  ara-bisch
allāmi (das Glänzende), andererseits von griechisch ἐναίμον enhaimon (blutstillend). Letzteres bezieht sich auf die Nutzung des Harzes von Boswellia frereanaWeihrauch (Baum), als  blutstillendes Medikament in der  Antike, welches bei  Plinius dem Älteren erwähnt wird, dieser führt ein Medikament dieses Namens an, das die Tränen des arabischen Olivenbaumes enthalten soll. Ebenfalls wird die bei Theophrast erwähnte Elemi-Pflanze dieser Spezies zugeordnet. Nachdem der Begriff im Mittelalter kaum auftaucht, wird er ab dem 16. und 17. Jahrhundert zunehmend für Harze aus  Mittel- und  Südamerika genutzt (Brasilianisches Elemi), aber auch Harze aus dem pazifischen Raum, die in dieser Zeit nach Europa importiert wurden, wurden mit diesem Begriff bezeichnet. Heute wird er fast ausschließlich für sogenannten „Manila-Elemi" verwendet.




SABADILLE tt

Sabadill, auch Sabadill-Läusekraut; Läusesabadilloder Mexikanisches Läusekraut genannt, ist eine Pflanzenart innerhalb der Familie der Germergewächse.

Steckbrief
Heilwirkung: Achtung! Giftig. Nur in Fertigpräparaten, homöopathisch oder äußerlich anwenden. Früher gegen Läuse verwendet
wissenschaftlicher Name: Schoenocaulon officinale
Verwendete Pflanzenteile: Samen

Anwendung
Achtung! Giftig. Sabadille nur in Fertigpräparaten, homöopathisch oder äußerlich anwenden.

Verwendung
Sabadill-Samen (auch Läusesamen, Semen Sabadillae, Fructus Sabadillae) wurden früher medizinisch eingesetzt bei Neuralgien, rheumatischen Leiden und Hypochondrie. In der Tierheilkunde wurden die von den Fruchtschalen befreiten Samen äußerlich als Pulver und in Salben gegen Ungeziefer verwendet. Essigsaure Extrakte der Sabadill-Samen haben eine insektizide Wirkung. Daher kann ein Sabadillessig als alternatives Bekämpfungsmittel bei Kopfläuse verwendet werden. Es besteht dabei die Gefahr einer Aufnahme der Alkaloide durch die Haut, insbesondere wenn sie verletzt ist, was zu Vergiftungserscheinungen führen kann. In der Homöopathie wird Sabadill in potenzierter (verdünnter) Form vorwiegend bei Fließschnupfen und Niesanfällen eingesetzt, zum Beispiel bei Heuschnupfen. Die Aufbereitungskommission D beim ehemaligen Bundesgesundheitsamt (BGA) nennt in ihrer Monographie als Anwendungsgebiete: Entzündungen der Atemwege, des Magen-Darm-Kanals; Kreislaufschwäche. Mit der Monografie Schoenocaulon officinale (Sabadilla) ist die Qualität der Droge sowie die Herstellung der Urtinktur und ihrer Verdünnungen im Homöopathischen Arzneibuch festgelegt und somit offizinell.

Beschreibung
Schoenocaulon officinale wächst als ausdauernde krautige Pflanze mit einem unterirdisch zwiebelartig gestauchten Spross als Überdauerungsorgan. Ihre grasähnlichen Laubblätter sind schmal, aufrecht und bis etwa einem Meter lang. Über die Blättern hinaus ragt der Blütenstandsstiel, der einen 30 bis 50 Zentimeter langen traubigen Blütenstand mit zahlreichen Blüten trägt. Die Blüten sind dreizählig mit sechs gelblichen Blütenhüllblättern. Sie bilden etwa 1cm lange, bräunliche, dreispaltige Kapselfrüchte, die bei der Reife aufspringen und zahlreiche Samen entlassen. Die Samen sind glänzend schwarzbraun, länglich, kantig, am oberen Ende verschmälert und geruchlos; sie haben unter der Samenschale einen weißlichen harten Kern, welcher brennend scharf und bitter schmeckt.


BACHBLÜTEN
Ich neige zur Unzuverlässigkeit (4 Centaury
)
-
Diese Menschen haben die Neigung dass sie Unzuverlässig sind
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie diese Unzuverlässigkeit ablegen


BACHBLÜTEN
Man nimmt jede Hilfe von anderen als selbstverständlich entgegen und befremdet dadurch auf Dauer diejenigen, die einem helfen (38 Willow)
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Diese Menschen nehmen jede Hilfe von ihren Mitmenschen als zu selbstverständlich an und sind dadurch
 auf Dauer befremdet, die ihm helfen
- Mit der dementsprechenden Bachblüte können sie dieses Verhalten allmählich ablegen


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